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VoNi1975

Mutter am Riemenspanner an Lichtmaschine lässt sich nicht lösen

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Guten Morgen, ich brauche mal eure Hilfe. Mein Riemen, der Wasserpumpe und Lichtmaschine antreibt, ist gerissen. Jetzt wollte ich mal eben beide Riemen tauschen, der vordere war zwar nicht gerissen, aber wahrscheinlich im gleichen Alter, ließ sich durch lösen des Spanners leicht abnehmen. Der hintere war ja gerissen und konnte so runter, allerdings bekomme ich die Mutter zum Fixieren des Spanners auf dem Gewindestift, der per Vierkantende im Gehäuse der Lichtmaschine fixiert ist, nicht gelöst. Ich hatte erst gedacht, dass sie sich leicht lösen würde, bis ich gemerkt habe, dass ich das Vierkantende des Gewindestiftes im Gehäuse der Lichtmaschine hin- und herbewege und das "Loch" damit ausnudel.

 

Hat jemand eine Idee, wie ich die Mutter gelöst bekomme? Oder besser gleich neue Lichtmaschine einbauen und neuen Schraubstift setzten?

 

Viele Grüße Nils

1.jpg

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Der Bolzen hat am Ende doch ein TORX-Ansatz.
Also nimm einen Ring- oder Gabelschlüssel für die Mutter und ein Knarre mit passender Aussentorxnuss.

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Die Lima erneuern ist eine Riesenaktion. Würde ich dir abraten solange sie noch läuft. Die Mutter ist offenbar festgerostet wegen Wartungsmangel. Du mußt sie losbekommen. Ich würde sie jetzt 2 Sekunden mit Schweißbrenner warm machen, dann ist sie sicher lose. 

 

Wahrscheinlich hast du keinen Schweißbrenner. Du könntest so ein Minigerät von Rothenberger oder CFH mit 2 Gasflaschen im Baumarkt kaufen. Für die wenigen Sekunden reichen die kleinen Flaschen. Für 37 andere Muttern am Smart wirst du es auch gut gebrauchen können. Aber kaufe keinen Lötbrenner mit nur einer Flasche, der ist unnütz. 

 

Natürlich mußt du aufpassen daß du damit keinen Kunststoff verbrennst. Etwas Geschick ist schon nötig. 

 

Aber ja, zuerst würde ich den Tip von RKI versuchen. 

 

Der Gewindestift ist übrigens nicht Teil der Lima und bei einer neuen Lima nicht dabei. Nur falls du das dachtest. 

 

Die Lima ist übrigens offenbar noch nicht allzu alt, weil sie schon mal erneuert wurde. Das schließe ich daraus daß die Riemenscheibe rostig ist. Bei der originalen Lima ist sie aus Alu und rostet nicht. Bei einigen Aftermarket Limas sind allerdings Riemenscheiben aus Eisen verbaut. Deshalb gehe ich davon aus daß so bald kein Bedarf für eine Erneuerung besteht. 

 

Achja, und noch ein Knaller wo wir schon dabei sind: Der Torx Ansatz am Bolzen dient dazu den Riemen mit einem Drehmomentschlüssel auf die vorgesehene Spannung zu spannen. Falls sich jemand gefragt hat wozu der da ist. Es wird allerdings ein Drehmo benötigt der auch linksrum funktioniert. 

bearbeitet von Funman

705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Hallo,

 

zum Keilrippenriemen (Krr) Wechsel, der die Lima antreibt, löse ich dazu keine Schrauben.

 

Den neuen Krr soweit auflegen, daß er maximal möglich auf dem Kurbelwellenrad sitzt. 

Dann Kurbelwellenrad mit Schraubschlüssel drehen und den Krr mit dem Daumen zum Motor hin drücken.

Durch die Drehbewegen des Kurbelwellenrades zieht sich der Krr dann aufs Kurbelwellenrad.

 

Die leichte Überdehnung des Krr sollte ein guter Aftermarket Krr gut mitmachen. Ich kaufe da meistens Conti oder Gates.

 

Mir ist bisher keiner gerissen. 

 

 

Keilrippenriemen 450.jpg


Cabrio         Bj.02 ~300tkm

City Coupe Bj.04 ~120tkm

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vor 7 Stunden schrieb Funman:

Ich würde sie jetzt 2 Sekunden mit Schweißbrenner warm machen, dann ist sie sicher lose. 

Natürlich mußt du aufpassen daß du damit keinen Kunststoff verbrennst. Etwas Geschick ist schon nötig. 

 

@Funman,

 

warum kein Induktionsheizgerät - das ist viel geeigneter und sicherer im Automobilbau.

 

Gruß

Marc 

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vor 38 Minuten schrieb yueci:

 

@Funman,

 

warum kein Induktionsheizgerät - das ist viel geeigneter und sicherer im Automobilbau.

 

Gruß

Marc 

 

 

Yepp habe ich auch auf dem Zettel als anschaffung für nächsten Monat. 😁🙈


 

 

 

Mann kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln, ein Auto braucht Liebe.

 

 

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Welches Induktionsheizgerät würdet ihr empfehlen für kleine Arbeiten?

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vor einer Stunde schrieb yueci:

warum kein Induktionsheizgerät -

Erhitzt das auch nur die Oberfläche wie ein Gasbrenner? Ist das nicht teurer als ein Gasbrenner? Lohnt sich die Anschaffung für den TE?


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Habe ich noch nicht ausprobiert. Ich bin skeptisch, ob es damit wirklich gelingt, so eine Mutter nur außen und punktuell zu erhitzen. Das Ziel ist ja, die Mutter zu erhitzen und den Bolzen kalt zu lassen. Ich weiß nicht ob die Eindringtiefe des Magnetfeldes bei den verwendeten Frequenzen dieser preisgünstigen Geräte nicht schon zu groß ist. Indistriegeräte die im MHz Bereich arbeiten sollen das wohl schaffen. Aber Probieren geht über studieren. 

bearbeitet von Funman

705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 10 Stunden schrieb VoNi1975:

Hat jemand eine Idee, wie ich die Mutter gelöst bekomme?

wo drehst du denn? Am sSsechskant der Mutter oder am Torx?

Nur der Sechskant ist erfolgversprechend.

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vor 3 Stunden schrieb Funman:

Habe ich noch nicht ausprobiert. Ich bin skeptisch, ob es damit wirklich gelingt, so eine Mutter nur außen und punktuell zu erhitzen. Aber Probieren geht über studieren. 

 

Ein Freund hat sich ein etwas teureres Gerät geleistet und wir haben damit sehr gute Erfahrungen sammeln können.

 

Das kennst du sicherlich auch: Du bist gerade dabei, etwas zu demontieren, erreichst eine Schwelle, die bei dieser Größe die Grenze in deinem Kopf bildet, aber die Verbindung gibt einfach nicht nach. Du weißt, dass es kritisch wird und hältst ein. Alle Schrauben, welche bei dieser Grenze nicht losgebrochen sind, haben nach dem Erwärmen keinerlei Probleme gemacht. Vor allem die beiden Lambdasonden welche nach über 100K Kilometern besonders fest an ihrer Stelle saßen, haben sich ohne große Gegenwehr lösen lassen. 

 

Einige Wochen zuvor hatten wir mit einem Autogenschweißgerät an einer A-Klasse gearbeitet, was auch funktioniert hat, aber deutlich mehr Aufwand und Vorbereitung (Hitzeschutz, Größe, Handhabung) bedeutet hat und dabei trotzdem nicht so präzise zu dosieren war.

 

Gruß

Marc

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Danke für den Tip. Hast du einen Link zu dem Gerät, das ihr verwendet habt? 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Müsste ich fragen, aber es sieht dem verlinkten Gerät ähnlich.

bearbeitet von yueci

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