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Schatzi

Warten auf den Kleinen...

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vor 10 Stunden schrieb Ralf_47:

Und wenn man aufm Land wohnt muß man Kilometer fressen um was zu erleben. Da ist Berlin natürlich super. Alles da in kleinem Umkreis.

Und trotzdem hab ich nen Arbeitsweg von 60km, sprich täglich 120km. Und nicht die Möglichkeit nen Wagen auf Arbeit zwischendurch zu laden. Also selbst in Berlin ist es nicht immer ausreichend, leider.

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Auf Arbeit könnte ich auch nicht laden, allerdings sind das nur knapp 10Km einfach.

Und ja klar, ich könnte alle paar Tage in die Garage fahren zum Laden, da habe ich langhin Strom. Aber dazu gezwungen zu sein, auch blöd.

Also solange ich zu Hause nicht laden kann fällt für mich ein Stromer aus. Und ich muss sagen, leider.

Rein vom Fahrprofil wäre das genau mein Ding.

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vor 1 Stunde schrieb BenChase:

Und trotzdem hab ich nen Arbeitsweg von 60km, sprich täglich 120km. Und nicht die Möglichkeit nen Wagen auf Arbeit zwischendurch zu laden. Also selbst in Berlin ist es nicht immer ausreichend, leider.

 

Würde in Berlin auch bei Stau vermutlich reichen für hin und zurück. 

In der Stadt schaffe ich 120km eigentlich immer da der Verbrauch in der Stadt tatsächlich deutlich niedriger ist als auf meiner Überland Strecke. 

Aber klar es gibt immer denjenigen dem es nicht reicht. Der muss halt dann tatsächlich nen anderes Auto wählen. Oder halt einfach noch ein bisschen warten bis die Ladeinfrastruktur besser ist.

bearbeitet von maxpower879

Smart 450 Cabrio 2002 599 71 PS 

Smart 451 2007 Turbo Cabrio 115 PS 

Smart 453 EQ Cabrio 2021 82 PS 

 

 

 

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Habe keine Probleme mit der Reichweite, weder beim smart, noch beim jetzigen Citroen. Schwerere Akkus mögen einen vielleicht weiter bringen, aber brauchen auch mehr kw / 100km. Mein Citroen ist mit 11,33 kw/ 100 km sehr sparsam. Klar kommt ein Tesla 500 km weit, frisst dann aber auch locker 20 - 30 kw / 100 km. Meine Fahrten zur Arbeit sind täglich 30 km und ob ich nun alle drei oder vier Tage an der heimischen wallbox laden muss ist mir ziemlich egal. Apropos wallbox...die habe ich für 633 € gekauft, 399 € für die Montage gezahlt und für 129 € einen Ladeadapter gekauft. Macht zusammen 1161 €, abzüglich 900 € Zuschuss der KfW kostete mich die Wallbox gerade mal 261 €. Wenn ich ausschließlich zu Hause Strom tanke ( kostet derzeit 0,262 € / KWh ) und auf teuren Schnellladestrom für 0,48 € / kwh verzichte habe ich die verbliebenen Kosten für die wallbox nach einiger Zeit / Monaten / Jahren wieder raus...mag das jetzt nicht ausrechnen...Für Strecken über 100 km und vor allem Urlaubsfahrten ( mindestens zweimal im Jahr an die französische Atlantikküste ) habe ich ja noch (m)einen VW Tiguan TDi. Der braucht bei französischem Autobahntempo von 130 km/h und meist recht voll geladen übrigens auch nur 5,5 ltr. / 100 km, soviel zum Thema saufende SUV.

Tiguan der Erste.jpg

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vor 2 Stunden schrieb Schatzi:

auch nur 5,5 ltr. / 100 km,

Dann kannst du damit ja auch zur Arbeit fahren. 😉


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 2 Stunden schrieb Schatzi:

Für Strecken über 100 km und vor allem Urlaubsfahrten ....habe ich ja noch (m)einen VW Tiguan TDi.

Das bestätigt meine Vermutung, daß Elektroautos meist Zweitwagen sind. Da entsteht natürlich die Frage, ob es der Umwelt wirklich etwas bringt, wenn zu den 40 Millionen Verbrenner-Erstwagen noch 40 Millionen Elektro-Zweitwagen dazukommen.


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Die meisten Haushalte haben sowieso mehr als ein Auto, wenn da statt zwei Verbrennern nun nur noch ein Verbrenner und ein Stromer ist bringt das schon was.

Die Urlaubsfahrten kann man ja dann mit dem Verbrenner machen.

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vor 47 Minuten schrieb Outliner:

Die meisten Haushalte haben sowieso mehr als ein Auto, wenn da statt zwei Verbrennern nun nur noch ein Verbrenner und ein Stromer ist bringt das schon was.

Die Urlaubsfahrten kann man ja dann mit dem Verbrenner machen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. 

Für meinen EQ ist ein 451 CDI gegangen und ich bereue es nicht.

bearbeitet von maxpower879

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vor 14 Stunden schrieb Funman:

Dann kannst du damit ja auch zur Arbeit fahren. 😉

Bei der Arbeit sind die Parkplätze reichlich schmal, da passt der VW kaum rein und der Wagen würde ja nicht mal richtig warm werden bei 15 km pro Strecke.

 

Und ja, der Citroen ist und der smart wird auch wieder (m)ein Zweitwagen. Für Kurzstrecken und Stadtverkehr habe ich den gekauft, nicht für Urlaubsfahrten. Da gibt es zur Zeit doch nur Teslas und die sind mir ehrlich gesagt schlichtweg zu teuer.

bearbeitet von Schatzi

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vor 9 Stunden schrieb Outliner:

Die meisten Haushalte haben sowieso mehr als ein Auto, wenn da statt zwei Verbrennern nun nur noch ein Verbrenner und ein Stromer ist bringt das schon was.

Sehe ich auch so, aber solange wir Strom aus Gas und Kohle erzeugen ist das grüne Gewissen doch ohnehin nur Makulatur.

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vor 2 Minuten schrieb Schatzi:

aber solange wir Strom aus Gas und Kohle erzeugen ist das grüne Gewissen doch ohnehin nur Makulatur.

 

Genau so schaut's aus!

Und da die Kraftwerkskapazitäten immer weiter runter gefahren werden, der Stromverbrauch aber, auch durch die Elektrofahrzeuge exponentiell ansteigt, gleichzeitig in nächster Zeit die letzten Kernkraftwerke stillgelegt werden, wird sich daran auch nicht viel ändern. Man kann ja zur Kernkraft stehen, wie man will, aber daraus wird sich ein immer größeres Problem entwickeln, das sich auch durch immer mehr Windmühlen nicht lösen lässt.

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vor 14 Minuten schrieb Ahnungslos:

Man kann ja zur Kernkraft stehen, wie man will, aber daraus wird sich ein immer größeres Problem entwickeln, das sich auch durch immer mehr Windmühlen nicht lösen lässt.

Genau, die vielen Windmühlen, gerade hier an der Küste sind im Grunde eine Frechheit. Die ganze Welt rund um uns herum baut neue Atomkraftwerke, nur wir "Musterdeutschen" bauen sie ab. Da fällt mir ein Zitat von Dieter Nuhr ein:

" Ich werde, weil meine Tochter zu den Freitagsdemos geht, im Kinderzimmer nicht mehr heizen. Wenn unsere Kinder meinen, wir könnten diese Welt mit ein bisschen Sonne und Wind antreiben, dann sollten wir Eltern ihnen einen Hamsterrad mit Dynamo ins Kinderzimmer stellen. Da können sie dann ihre Handys aufladen." 

 

Windenergiepark.jpg

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vor 2 Stunden schrieb Ahnungslos:

 

Genau so schaut's aus!

Und da die Kraftwerkskapazitäten immer weiter runter gefahren werden, der Stromverbrauch aber, auch durch die Elektrofahrzeuge exponentiell ansteigt, gleichzeitig in nächster Zeit die letzten Kernkraftwerke stillgelegt werden, wird sich daran auch nicht viel ändern. Man kann ja zur Kernkraft stehen, wie man will, aber daraus wird sich ein immer größeres Problem entwickeln, das sich auch durch immer mehr Windmühlen nicht lösen lässt.

Naja trotzdem kann man nicht leugnen das ein Liter Diesel ca 10kw/h Energie enthält. 

Das heißt der Diesel müsste circa 1.5l auf 100km verbrauchen um ähnlich wirtschaftlich zu sein wie ein E-Auto. 

Klar steht und fällt die Bilanz des E Autos mit der Stromerzeugung. Fakt ist jedoch das Öl endlich ist. Strom hingegen kann annähernd unbegrenzt aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden. 

Diese beiden Fakten werden langfristig das elektrisch angetrieben Auto alternativlos machen. Ob nun mit Batterie oder Brennstoffzelle sei mal noch dahingestellt. 

 


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vor 38 Minuten schrieb maxpower879:

Fakt ist jedoch das Öl endlich ist. Strom hingegen kann annähernd unbegrenzt aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden. 

 

Moin,

 

bei der ganzen Diskussion um den elektrischen Antrieb wird fast immer unterschlagen, dass die aktuellen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auch mit entsprechend aufbereiteten alternativen Treibstoffen (Pflanzenöl, Alkohol, etc.) CO2 neutral fahren könnten und dabei deutlich umweltfreundlicher wären als die Millionen Elektrofahrzeuge die noch hergestellt werden müssten. Weshalb die selbsternannten Weltverbesserer in der Politik diese Tatsache einfach totschweigen, kann ich nur vermuten, aber sicherlich hängt es mit wirtschaftlichen Interessen zusammen und nicht mit dem Wunsch die Welt sauberer zu machen.

 

Ähnlich wie auch beim Strom wird bei einem bestimmten Größenfaktor auch, die Frage der Erzeugung in den Vordergrund rücken, allerdings halte ich einen Mix verschiedenen Alternativen für einen deutlich besseren Ansatz als stumpf die (teuren) Elektrofahrzeuge zu fördern.

 

Gruß

Marc

 


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Naja wenn man die Rosarote Brille absetzt kann man da ebenfalls gegenargumentieren. 

E Fuels werden mit 30-40% Wirkungsgrad aus Strom erzeugt um dann mit 30% Wirkungsgrad im Verbrenner verbrannt zu werden. 

Würde man den Strom direkt im E Auto verfahren könnte man ungefähr 60-70% mehr Strecke machen als mit dem E fuel Verbrenner. 

 

E Fuels sind nur sinnvoll wenn sie mit Strom produziert werden der sonst nicht gespeichert werden könnte. Z.b. überschüssige Windkraft in Zeiten bei denen die Windanlagen vom Netz genommen werden müssten um das Netz vor dem Zusammenbruch zu schützen. 

 

Produziert man E Fuels mit dem konventionellen Strommix ist der Wirkungsgrad um Welten schlechter als wenn man den Strom direkt verfährt. 

 

Nicht falsch verstehen. E Fuels werden für die Energiewende genauso benötigt wie die Brennstoffzelle oder das E Auto. Aber der Technologiemix ist da das Zauberwort. 

Es gibt nicht die eine Zukunftstechnologie. 

Ein Mix aus vielen verschiedenen Techniken wird zum Ziel führen. 

Die Politik und viele Bürger haben das einfach nicht verstanden aktuell.

 

Auch die Behauptung das momentan zusätzlich zum Bestand mehr E Autos verkauft werden lässt sich einfach wiederlegen. Die gesamten PKW Verkaufszahlen sind ja nicht höher als vor der Förderung. 

Daher werden statt neuen Verbrennern eben neue E-Autos zugelassen. 

Das macht insofern Sinn das man irgendwann einfach anfangen muss auf neue Technologien umzustellen. 

bearbeitet von maxpower879

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vor einer Stunde schrieb maxpower879:

Naja wenn man die Rosarote Brille absetzt kann man da ebenfalls gegenargumentieren. 

 

Hallo @maxpower879,

 

was ist mit der rosaroten Elektrobrille, warum die Beschränkung auf E-Fuels mit all seinen Nachteilen?

Weshalb werden Pflanzenöl und Alkohol bei derartigen Diskussionen immer ausgeklammert, wie sieht da die Umweltbilanz zu Lithiumförderung, Kohle-, Öl- und Gasverbrennung aus?

 

Gruß

Marc


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Du weißt vermutlich noch, dass ich damals Leidenschaftlich mit E85 gefahren bin. 

Allerdings ist auch hier der Wirkungsgrad unterirdisch. 

Das Problem am Verbrennungsmotor ist das dieser für die reine Fortbewegung insbesondere die individuelle Mobilität zu unwirtschaftlich ist. 

Es gibt durchaus Einsatzmöglichkeiten wo der Verbrennungsmotor ,mit welchem Kraftstoff auch immer , noch lange alternativlos sein wird. 

Im Bereich der Individuellen Mobilität ist er schlicht weg nicht sinnvoll da er zu hohe Verluste hat. 

Wenn es in ferner Zukunft mal ausreichend regenerative Energien gibt sieht das wieder anders aus. 

Momentan ist einfach das Problem das es nicht sinnvoll ist Strom auf der einen Seite mit nur 30% Wirkungsgrad zu vergeuden und auf der anderen Seite zusätzlich benötigten Strom aus noch mehr Kohle oder Atomkraft zu erzeugen. 

Daher muss der Anteil der Regenerativen drastisch ausgebaut werden und solange diese nicht in Massen zur Verfügung stehen, so effizient wie möglich genutzt werden um eben nicht auf zusätzliche Kohle ect. angewiesen zu sein.

Am effektivsten ist das stand heute eben im Batterieelektrischen PKW. 


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vor 1 Stunde schrieb yueci:

Weshalb werden Pflanzenöl und Alkohol bei derartigen Diskussionen immer ausgeklammert?

Pflanzenöl haben meine ehemaligen "Gefährten" wie MB W 124 D, VW Jetta und mein jetziger Oldie Ford Orion aus dem Jahre 1986 ohne jegliche Komplikationen vertragen. Wenn ich das Zeug in meinen Tiguan kippen würde, wäre es ruckzuck um ihn geschehen...

Ford Orion mit weißen Radkappen.jpg

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Hallo @maxpower879,

 

vor 18 Minuten schrieb maxpower879:

Das Problem am Verbrennungsmotor ist das dieser für die reine Fortbewegung insbesondere die individuelle Mobilität zu unwirtschaftlich ist. 

 

Der Wirkungsgrad ist bescheiden, aber sofern der erzeugte Kraftstoff CO2-Neutral produziert und transportiert wird, spielt das für die Umweltbilanz keine Rolle.

 

vor 18 Minuten schrieb maxpower879:

Momentan ist einfach das Problem das es nicht sinnvoll ist Strom auf der einen Seite mit nur 30% Wirkungsgrad zu vergeuden und auf der anderen Seite zusätzlich benötigten Strom aus noch mehr Kohle oder Atomkraft zu erzeugen. 

 

Es ist mir neu, dass zur Produktion von Alkohol und Pflanzenöl derart viel Strom benötigt wird, ich dachte immer die nutzen die Sonnenenergie um zu wachsen? 🤔 

 

Das die Produktion von E-Fuels unwirtschaftlich ist, liegt schon an der Art ihrer Erzeugung und die habe ich doch schon oben erst einmal ausgeklammert, da sie derzeit wenig Sinn machen - so fallen die 30% Wirkungsgrad für den Strom doch auch weg und betreiben die E-Fahrzeuge direkt.

 

Gruß

Marc


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vor 15 Minuten schrieb Schatzi:

Wenn ich das Zeug in meinen Tiguan kippen würde, wäre es ruckzuck um ihn geschehen...

 

Hallo @Schatzi,

 

garantiert - aber bist du dir sicher, dass es keine Möglichkeit gibt, dass die Industrie die modernen Fahrzeuge anpassen oder entsprechende Motoren entwickeln kann?

 

Gruß

Marc


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vor 23 Minuten schrieb maxpower879:

mit E85 gefahren bin. 

Allerdings ist auch hier der Wirkungsgrad unterirdisch. 

Wieso? Moderne Dieselmotoren haben verdammt gute Wirkungsgrade. Wie man aus den Verbräuchen rückrechnen kann. Oder aus Messungen entnehmen kann. Schon die Audi TDI haben vor Jahrzehnten um 40% geschafft im optimalen Betriebspunkt. Ich fahre meine Smart 450 CDI mit um die 30% Wirkungsgrad. Als Wärmekraftmaschine wohlgemerkt, also mit Wärmeenergie, nicht mit Strom! Und das ist schon ziemlich veraltet, ein Mercedes W213 CDI dürfte noch deutlich besser liegen. Die besten Wirkungsgrade von Wärmekraftmaschinen, die man jemals geschafft hat, liegen m.W. um 56%, das sind Schiffsdiesel mit Abgas-Nutzturbine.

 

Wie ich schon mehrfach angemerkt habe, darf man nicht den Fehler machen, Strom oder mechanische Energie mit Wärmeenergie zu verwechseln. Wärmeenergie in hochwertige Energie wie z.B. Strom umzuwandeln ist prinzipiell nur mit begrenztem Wirkungsgrad möglich. Stichwort ist Kreisprozeß der Thermodynamik.


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 19 Minuten schrieb yueci:

Hallo @maxpower879,

 

 

Der Wirkungsgrad ist bescheiden, aber sofern der erzeugte Kraftstoff CO2-Neutral produziert und transportiert wird, spielt das für die Umweltbilanz keine Rolle.

 

 

Es ist mir neu, dass zur Produktion von Alkohol und Pflanzenöl derart viel Strom benötigt wird, ich dachte immer die nutzen die Sonnenenergie um zu wachsen? 🤔 

 

Das die Produktion von E-Fuels unwirtschaftlich ist, liegt schon an der Art ihrer Erzeugung und die habe ich doch schon oben erst einmal ausgeklammert, da sie derzeit wenig Sinn machen - so fallen die 30% Wirkungsgrad für den Strom doch auch weg und betreiben die E-Fahrzeuge direkt.

 

Gruß

Marc

 

Das Thema Ethanol ist a politisch durch und b trotzdem ungeeignet um die komplette Fahrzeugflotte auch nur ansatzweise darüber betreiben zu können. Dazu steht schlicht und ergreifend zu wenig Fläche zur Verfügung. 

 

@Wirkungsgrad 

Wenn überhaupt erreicht man die über 50% nur im stationären Betrieb bei Idealbedingungen. Das würde im PKW heißen : es müsste ein elektrisch angetriebener PKW sein der über alle Komponenten eines E Autos verfügt und zusätzlich noch Verbrennertechnik. Der Motor müsste dann immer im Idealbereich laufen. Ob das dann in der Praxis noch wirtschaftlich wäre ist zumindest zu bezweifeln. 

Vorallem weil der Wirkungsgrad dann immernoch 40% unter dem eines reinen E Autos mit regenerativer Energie geladen liegt. 

Im aktuellen Strommix wären beide vermutlich ähnlich wirtschaftlich allerdings der Verbrenner vermutlich teurer da komplexer. 

In der Praxis sind auch moderne Diesel in PKW bei bestenfalls 40 / 45%.

bearbeitet von maxpower879

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vor 3 Minuten schrieb maxpower879:

Vorallem weil der Wirkungsgrad dann immernoch 40% unter dem eines reinen E Autos mit regenerativer Energie geladen liegt. 

Nein. Hab ich oben erklärt. Nicht Strom mit Wärme verwechseln.

 

Was allerdings richtig ist, daß ein Elektromotor im Teillastbetrieb und bei wechselnden Lasten besseren Wirkungsgrad hat als ein Verbrenner. Aber auch da hat sich in den letzten 20 Jahren schon viel verbessert. 

bearbeitet von Funman

705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 6 Minuten schrieb maxpower879:

ein elektrisch angetriebener PKW sein der über alle Komponenten eines E Autos verfügt und zusätzlich noch Verbrennertechnik.

Das nennt man Hybrid. Gibts schon. 😉


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Dann erläutere das doch mal näher. 

Pro Liter Diesel tankst du umgerechnet 10kw/h. 

Selbst ein SUV E Auto verbraucht nicht mehr als 25kw/h bei normaler Fahrt. 

Das entspricht 2.5 Liter Diesel a 100km. 

Das Beispiel Tiguan wurde oben genannt. 5.5l sind's beim Diesel SUV also realistisch. Und dieser Wert ist auch schon tief angesetzt. 

Da kommt die Wirkungsgradrechnung Diesel VS E Auto ziemlich genau hin. 

 


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