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andreas0532

Metallisches Klackern - verzweifelt

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Hallo zusammen,

ich darf mich kurz vorstellen. Ich heiße Andreas, bin 46 Jahre und seit 6 Jahren u.a. Fahrer eines 450 cdi Bj 2004 mit 188.000 km auf der Uhr.

Auf das Forum bin ich gestoßen, weil mir meine freie Werkstatt und die Leute in meinem Umfeld, die etwas mehr Ahnung von Autos haben, auch nicht wirklich weiterhelfen können - außer der Aussage: Kauf dir ein gescheites Auto"....bla bla bla

Über die Suche-Funktion bin ich nicht wirklich fündig geworden mit meinem Problem und hoffe, ihr könnt mir ein paar nützliche Tipps geben.

 

Vorne neue Bremsscheiben und Klötze (freie Werkstatt) vor ca 3000 km

Ca 1000 km nach Einbau nun folgendes Problem

 

Metallisches Klackern von vorne rechts

nach längerer Standzeit (2-3 Tage) zunächst nicht auftretend, sondern erst nach ca 30-50 km, sonst regelmäßig

Klackern ist geschwindigkeitsabhängig, nicht drehzahlabhängig

Nur in bestimmter Lenkradstellung (nahezu Geradeauslauf)

Bei Bergabfahrt fast verschwunden, auf ebener Strecke bzw bergauf deutlich stärker

Sobald man die Bremse auch nur ganz leicht antippt (minimal), ist es verschwunden - und kommt nach Loslassen der Bremse wieder

Keine Beeinträchtigung im Fahr- oder Bremsverhalten, kein "Ruckeln" im Bremspedal

 

Es wurde mal vorsorglich das fast verrostete Spritzblech für die Bremse vorne rechts gewechselt - keine Änderung

Die Bremsklötze und -scheiben noch mal demontiert, gereinigt, montiert - dann zunächst 100 km Ruhe - und schon ging es wieder los, zunächst dezent, dann lauter werdend.

 

Ihr könnt meine Verzweiflung nachvollziehen - hoffe ich zumindest.

Gibt es jemand mit ähnlicher Erfahrung und einer Lösung oder hat jemand einen nützlichen Tipp?

 

Besten Dank

Andreas 

 

 

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Führungsbolzen vom Bremsklotzhalter ausgelutscht...und hallo hier!😀

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Unwahrscheinlich aber möglich

#Brainstorming:

Fahrwerksfeder ist 100%ig in Ordnung?

Da kann auch schon mal ein kleines Stück abbrechen.

Fällt im ersten Moment nicht auf, kann aber klappernde Geräusche in bestimmten Situationen erzeugen.....

bearbeitet von timsen

if speed kills, ill never die

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Federn und Dämpfer relativ neu (ca 1 Jahr). Mich wundert halt, dass es bereits bei leichtem Berühren der Bremse weg ist. Habe mal  die Führungsbolzen bestellt - obwohl die alten "gut" aussehen. Aber man weiß ja nie... Ich geb Euch Bescheid, wie es weitergeht oder ausgeht. Schon mal danke an die Helfer hier 

 

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vor 5 Stunden schrieb timsen:

Unwahrscheinlich aber möglich

Sehe ich auch so. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Bitte auch die Koppelstangen prüfen, dazu die Federn aber entlasten. Und nimm mal Sprühfett und spritz das oben in die Domlager. 

Gruß, Rolf


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Am 30.6.2020 um 11:28 schrieb andreas0532:

Federn und Dämpfer relativ neu (ca 1 Jahr). Mich wundert halt, dass es bereits bei leichtem Berühren der Bremse weg ist. Habe mal  die Führungsbolzen bestellt - obwohl die alten "gut" aussehen. Aber man weiß ja nie... Ich geb Euch Bescheid, wie es weitergeht oder ausgeht. Schon mal danke an die Helfer hier 

 

 

 

Ich tippe auf Beläge im Sattel. Federn ? 

Schau dir den betreffenden Sattel mit den Belägen GENAU an. Wenn du eher Laie bist hilft ggf. ein Vergleich mit der anderen Seite.  Es gibt Montagefehler die gibt es eigentlich nicht. Also genau hin sehen, Zeit nehmen und ggf. vergleichen. 

bearbeitet von 380Volt

Electric Drive Brabus Exclusive Cabrio - what else. 

 

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Überprüfe auch mal die Freigängigkeit, ob die Bremse wieder richtig öffnet und der Kolben wieder vollständig und schnell in den Zylinder zurückgeht.  Bei dem Alter ist das oft ein Problem.


Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten😉

 

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vor 30 Minuten schrieb Schnösl:

Kolben wieder vollständig und schnell in den Zylinder zurückgeht. 

Die Kolben gehen nicht vollständig zurück bei der Vorderbremse. Die bleiben da stehen wo sie sind nach dem Bremsvorgang.

Oder gibt es da eine Kolbenrückziehfeder die ich dann vergessen hab einzubauen 😉


andreasma

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Genau so ist es, der Kolben geht niemals vollständig in den Bremssattel zurück!

Der bleibt fast genau an der Stelle stehen, an der er bei der Bremsung stand.

Über die Bremsscheibe bzw. deren Lüftspiel wird nur ein minimaler Luftspalt hergestellt, daß keine Bremswirkung mehr zu verzeichnen ist, mehr oder weniger schleift aber der Belag immer an der Scheibe.

Mit bloßem Auge sieht man das gar nicht richtig, wie der Kolben sich bewegt!

Wenn das nicht so wäre und die Kolben immer vollständig in den Sattel zurück fahren würden, dann würden ja astronomische Wege des Bremspedals die Folge sein, um ihn wieder raus zu fahren!

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vor 22 Minuten schrieb Smart911a:

Die Kolben gehen nicht vollständig zurück bei der Vorderbremse. Die bleiben da stehen wo sie sind nach dem Bremsvorgang.

Oder gibt es da eine Kolbenrückziehfeder die ich dann vergessen hab einzubauen 😉

Was hälst vom Unterdruck der im hauptbremszylinder entsteht, wenn du vom Pedal gehst. Bremse ist ne hydraulik. Mit vollständig zurück meine ich die annähernde Ausgangsposition vorm Bremsvorgang, das ist natürlich minimalstens. Natürlich hat die Scheibe auch eine gewollte Unwucht um ihn weiter zurückzudrücken. Wenn er nach dem bremsen stehen bleiben würde, dann würdet ihr nen verdammt heißen Reifen bzw. heißes Rad fahren. Bock dein Auto auf und lass jemand die Bremse treten und wenn dein Rad nicht sofort freigängig ist, wenn er vom Pedal geht, dann brauchst du evtl. nen neuen Sattel. Außerdem sollte sich der ausgefahrene Kolben mit einer Zange ohne großen Kraftaufwand reindrücken lassen. Das Problem kommt durch korrosion. Im radbremszylinder ist eine nut in der die Dichtung zum Kolben ist. Unter der Dichtung bildet sich dieses weiße Oxid was den Druck auf die Dichtung und somit auf den Kolben erhöht und somit geht er immer schwerer. Da hilft meist auch Saubermachen nichts, das kommt schnell wieder. Hab das schon oft gemacht.

bearbeitet von Schnösl

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten😉

 

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Ach so ...das ist ja klar. Der Kolben fährt nicht voll zurück in die Bremszange. Dort wo er von der  "Unwucht" zurückgedrückt wird bleibt er stehen. Ja so meinstest du das auch.  Und das ist auch minimal dieses zurückdrücken. Winzig.

Sonst hättest du auch einen ewig weiten Padalweg zu drücken bis da der Kolben wieder anliegt und das System Druck aufbaut. Deßhalb ist das spiel da sehr gerig. Gerade so das die Klötze nicht mehr anliegen. 😉


andreasma

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Jep, mit Unterdruck hat das absolut nix zu tun. Dann würde ja wenn man auf die Bremse tritt die Kolben des Radbremszylinders auch in ausgebauten Zustand wieder zurück gehen.

Tun sie aber nicht, sondern fallen bei mehrmaligen Treten des Bremspedals einfach raus.

Und genau so ist es, die Unwucht drückt den Zylinder zurück!

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vor 59 Minuten schrieb Outliner:

Jep, mit Unterdruck hat das absolut nix zu tun. Dann würde ja wenn man auf die Bremse tritt die Kolben des Radbremszylinders auch in ausgebauten Zustand wieder zurück gehen.

Tun sie aber nicht, sondern fallen bei mehrmaligen Treten des Bremspedals einfach raus.

Und genau so ist es, die Unwucht drückt den Zylinder zurück!

Das ist ja wohl logisch, wenn ich einen Hydraulikzylinder über den anschlag rauspresse, würde der auch rausfallen und könnte nicht zurückgezogen werden. Außerdem hilft diese kindische Diskussion darüber, wer mehr Ahnung hat , Andreas überhaupt nichts. Ich erzähle Mist und habe alle bremsen, die ich wegen diesem Problem repariert hab, falsch gemacht und ihr habt recht😉

Nochmal zu deinem Problem Andreas versuche doch einfach mal den falschen Test von mir. Bock das Auto auf und gib dem Rad nen kräftigen Schubs. Es muss sich etwas weiterdrehen. Dann lass jemand kräftig die Bremse treten und loslassen. Sofort nach dem loslassen gibst du dem Rad wieder einen etwa glich so kräftigen Schubs wie beim ersten Mal. Es muss sich sofort drehen lassen und genauso weiterdrehen, wie beim ersten Mal.

 


Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten😉

 

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Die Kolben in den Bremssätteln werden übrigens durch die trapezförmige Verspannung der Dichtringe zurückgezogen. Die Form der Nut im Zylinder bestimmt, wie weit. Früher, als noch höhere Pedalkräfte üblich waren und somit kleinere Übersetzung der Hydraulik, war das Lüftungsspiel üblicherweise auch noch größer. Ich hab eine Schwimmsattelbremse aus den Neunzigern hier, die lüftet um 2x 0,25mm = 0,5mm gesamt. Die Bremsen des Smart 450 lüften fast garnicht, das hab ich zu Anfang sogar für einen Fehler gehalten. Die Nut des Dichtrings aus den Neunzigern hat trapezförmigen Querschnitt, die des Smart ist rechteckig. Theoretisch könnte man das Lüftungsspiel auch beim Smart beliebig vergrößern, indem man die Nuten trapezförmig ausdreht. Dann hätte man aber das Problem, daß der Pedalweg zu groß wird. 

 

Das nur mal so der Vollständigkeit halber. 

 

Grüße Hajo 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Man kann die Federn der Bremsklötze falsch montieren.  Die müssen auseinandergespreizt werden. Der Sattel muß sich leicht schließen lassen. 

 

Nach mehreren Tagen Standzeit hab ich auch ein Schleifgeräusch mit Raddrehzahl. Das verschwindet aber sobald der leichte Rostbelag weg ist. Es ist auch kein Klackern. 

 

Prüf mal ob die Klötze in den Schächten klemmen. 

 

Nur so ein paar vage Ideen. 

 

Grüße Hajo 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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