Jump to content

maxpower879

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    7.931
  • Benutzer seit

Beiträge erstellt von maxpower879


  1. vor 23 Stunden schrieb Smart911a:

    die Montagepaste nimmt man immer wenn man den Motor so zerlegt und wieder zusammen baut. Damit werden alle Flächen eingeschmiert die Reibung verursachen. Also auch in den Lagerschalen, Nockenwellenlager, Hautlager....man will damit verhindern das beim neustart es zu keinem Verschleiß kommt wenn noch kein Öl an den Stellen ankommt. 

     

     

    Das ist auch eine Glaubensfrage. 

    Ich nutze normales 15w40 zum vorölen und bin damit bisher auch gut gefahren. 

    Problem an der Montagepaste welche sehr hochviskos ist. Sie kann auch durchaus zumindest kurzzeitig sehr feine Ölbohrungen verengen bzw verstopfen und somit den erstmaligen Öldruckaufbau verzögern. Ich arbeite für einen österreichischen Motorhersteller und dieser verbietet sogar den Einsatz von Montagepasten aller Art. 

    Wie gesagt jeder soll nutzen womit er gute Erfahrungen gemacht hat aber ein Muss ist es nicht. Gut mit Motoröl vorgeölt reicht in der Regel auch. 

    Der Goldstandard wäre vorheriges verschmieren über die Bohrung des Öldruckschalters z.b. mit einer Handpumpe. Zumindest sollte man erstmals den Öldruck ohne Zündkerzen/Kompression aufbauen bei erst Inbetriebnahme. 


  2. Wenn die Ventile nicht erneuert und nicht anders positioniert worden sind ist es unwahrscheinlich daß sie zu tief sind. Zu hoch wäre bei Verschleiß der Ventilsitze möglich ist aber auch unwahrscheinlich. 

    Auf dem Bild sitzen die Rollenhebel korrekt. Wenn er gekippt verbaut wird steht er richtig schräg und läuft nur am Rand des Nocken. 

    Wie gesagt es könnte ein Problem mit den Pleuellagern geben. Zur not Ölwanne nochmal ab und mit Plastikfaden das Lagespiel ermitteln/prüfen. 

    Der Öldruck reicht aber wenn ein Lagerspiel nicht passt kann es schon klappern trotz Öldruck. 

    Die Kupplung kann durch das gegenhalten nicht beschädigt werden. Geht halt irgendwann von jetzt auf gleich im Betrieb kaputt. Es gibt auch solche Zufälle. 

    Auch ein Neumotor kann Übermaßlager ab Werk haben. Ist selten kommt aber vor z.b. wenn bei der Bearbeitung im STDmaß ein Bearbeitungsfehler besteht. Diese Wellen werden nicht weggeworfen sondern einfach im Übermaß neu bearbeitet. 

    Deswegen ist die Aussage der Motor ist noch original nicht zielführend. Messen ist die Devise. 

    Zumindest das alte und neue Lager besser noch das Lagerspiel mit neuem Lager. 

     

     


  3. Also 2,5 Bar reichen. Daran liegt es nicht. 

    Hast du die Pleuellager vermessen (alt vs neu) 

    Nicht das der Motor eventuell bereits eine geschliffene Kurbelwelle hatte und du nun Standardmaß Lager verbaut hast oder sowas. (Glaube ich zwar nicht da das ziemlich schnell kaputt gehen würde aber meine Erfahrung lehrt mich... es gibt nichts was es nicht gibt. )

    Hast du darauf geachtet die Lagerdeckel der Pleuellager nicht zwischen den Kolben zu vertauschen? Die sind gebrochen und passen nur an das ursprüngliche Pleuel. Und dürfen auch nicht verdreht werden. Nockenwellenlager dürfen ebenfalls nicht verdreht und vertauscht werden. 

    Stehen die Rollenhebel alle oder ist einer gekippt bei der Montage. 

    Sitzen die Ventilkeile alle richtig. 

    Wurden die Ventilüberstände gemessen mit neuen Ventilen? 

    Die Hydrostößel haben einen maximalen Arbeitsbereich. Ist das Ventil zu hoch oder tief kann der Stößel nicht arbeiten. 

    Wurden die Kolben richtig herum verbaut? (Pfeilmarkierung Richtung Kette)

    Welche Kopfdichtung wurde verbaut. Eine 700er Dichtung passt auch beim 600er hat aber einen Ölkanal an der falschen Stelle. 

    Dann hast du kein Öl im Zylinderkopf. Ansonsten klappern die Kupplungsmodule auch gerne wenn deren Federbleche gebrochen sind. Deswegen wurde schon der ein oder andere Motor tot geschrieben obwohl gesund. Eventuell ist es ja nicht der Motor. 


  4. vor 22 Stunden schrieb Hyuga:

    Hallo zusammen,

     

    ich fahre einen Smart 453 mit 90 PS und Twinamic, Baujahr 2016, 99.000km, zweite Batterie und bisher kein einziges Problem mit dem Fahrzeug gehabt.

     

    Heute war ich bei ATU beim Ölwechsel. Es wurde noch ein Basischeck (Sichtprüfung) und ein Batteriecheck durchgeführt. Anscheinenauch in Ordnung, aber solle mal längere Strecke fahren.

     

    Schlüssel bekommen, auf dem ATU Parkplatz das Auto angemacht und sofort mehrere Fehlermeldungen erhalten.

     

    1. Regen- und Lichtsensor ohne Funktion

    2. Störung Start Stopp

    3. 12V Batterie Störung Werkstatt aufsuchen 

     

    Zusätzlich funktioniert Fernlicht nicht, Scheibenwischer und Start Stopp. Wischfunktion tut, aber der Scheibenwischer hört dann nicht mehr auf. 

     

    Habe es sofort angesprochen, Fehlerspeicher wurde ausgelesen, gefühlt alles war fehlerhaft. Dann Speicher gelöscht und erneut ausgelesen, sind noch paar Fehler vorhanden. 

    Da kurz vor Ladenschluss war und die Leute dort überfragt waren, hat man mir gesagt, ich solle am Montag wieder vorbeikommen.

     

    Die haben jegliche Schuld von sich gewiesen und behauptet, das wäre jetzt halt in dem Moment dort passiert. Irgendwas mit der Batterie scheine nicht zu stimmen.

     

    So ein Zufall gibt es nicht mal beim Eurojackpot. 
     

    Könnt ihr mir weiterhelfen? Was kann denn da passiert sein? Vielleicht beim Batteriecheck irgendwas?
     

    Die eine genannte Sicherung aus einem ähnlichen Thread von maxpower habe ich mal angehängt. 

    IMG_5435.jpeg

    Hast du die durchgemessen? Für mich sieht die defekt aus. 

    Die haben vermutlich beim Batterie testen die Sicherung geschossen. 


  5. vor 2 Stunden schrieb Harald_S:

    Der Wagen wurde vom Vorbesitzer längere Zeit mit undichtem AGR-Kühler gefahren, bis er irgendwann mangels Kühlwasser überhitzte. Leider hat der Motor auch nach dem Tausch des AGR-Kühlers stark gequalmt, daher der Motortausch.

    Zusätzlich war der Temperaturfühler im Auspuff nicht richtig verschraubt und dadurch an der Stelle undicht. Das dürfte den Differenzdruck und die Regeneration auch beeinflusst haben.

    Sollte die DPF Regeneration im Stand oder besser bei Fahrt durchgeführt werden ?

     

    Ich werde den Wagen auf jeden Fall mal ordentlich über die Autobahn scheuchen.

     

     

    Im Idealfall mit Stardiagnose anstoßen die Regeneration und dann das Programm abfahren. 

    Ist in 30min erledigt. 

    Oder halt 100-150km BAB mittleres Tempo 100-120 Km/h genügen und danach direkt zur AU. Mit ziemlicher Sicherheit besteht er danach. 


  6. Das ist überhaupt kein Problem mehr. Vermutlich ist der Akku nicht größer als die alten Akkus des 453. 

    Interessant finde ich die Einzelradaufhängung an der Hinterachse. Das kann dem Konzept 42 wenn es gut abgestimmt ist ne Menge Fahrkomfort bringen. Ich bin tatsächlich gespannt auf das Auto. Wobei fast 3m Länge eigentlich schon wieder zu viel sind. Für die Fahrstabilität aber sicherlich ebenfalls von Vorteil. 


  7. DPF statisch regenerieren danach AU wiederholen. 

    Die Messgeräte werden 2x jährlich geprüft. 

    Nicht unmöglich, dass Messfehler auftreten, dann aber eher das zu wenig gemessen wird. Daher glaube ich eher an einen gesättigten DPF. Da kann der Motor mit HVO noch so saubere Abgase rein schicken wenn im Filter alter Ruß mitgenommen wird. Insbesondere wenn der Filter vorher einen Motorschaden gesehen bzw gefressen hat. 


  8. Bei 8-10% spricht man von technisch dicht. 

    Bis zu diesem Verlust gilt eine Anlage als dicht und darf ohne weitere Prüfung erneut befüllt werden. Wenn die Anlage in Ordnung ist liegt man im Regelfall deutlich unter 10%. 

     


  9. vor 24 Minuten schrieb 380Volt:

    Das Schwinden des Kältemittels beim 451 ist normal wie auch ein Mysterium. Schlauchqualität, Dichtungsmaterial, etc.  Meinen 2007er musste ich jährlich leicht nachdrücken. 

     

    Unser  MINI Cooper (2017er  =  rein alles pur  BMW)  hat noch nix verloren. 

     

    Mein 451 hat vom letzten Klimaservice mit Kondensatortausch im Jahr 2015 bis Anfang diesen Jahres keine 50g verloren. (Nur Klimaservice abgesaugt 390g) 

    Auch eine Smart Klimaanlage ist dicht wenn nicht defekt bzw undicht. Der Smart hat also pro Jahr nur rund 5 Gramm Kältemittel verloren. 

    Jeder der was anderes erzählt hat gelinde gesagt keine Lust und oder Ahnung sich mit der Lecksuche zu befassen. 


  10. Vercrimpen mit richtigen Crimpverbindern und der passenden Zange (nicht zu verwechseln mit den gelb / rot / blauen Quetschverbindern) und im Idealfall danach noch verlötet. So auch die vom Hersteller vorgegebene Reparaturmethode. Das ganze mit selbstverklebenem wasserdichten Schrumpfschlauch isolieren. 

    Das hält zu 100%, ist zugfest, wasserdicht und hat keinen Übergangswiderstand. Aber klar dauert pro Verbindung 2-3 Minuten länger als so ein 0815 Schnellverbinder. 


  11. Du musst das Steuergerät vorher entriegeln. Unter Ansteuerung den Befehl Security-Access oder DJ Entriegelung suchen und ausführen. Danach übernimmt er auch die Codierungen welche du durchführst. 


  12. vor 8 Stunden schrieb yueci:

    Moin @Kolibee,

     

    erstmal mein Beileid - mich würde interessieren ob der Fehlerspeicher ausgelesen wurde und was genau drin stand. Wie bereits geschrieben hat eine Motorkontrollleuchte keinen direkten Bezug zu der Kupplung.

     

    Zu deinem Aktuellen Problem - starker weißer Rauch bedeutet i.d.R. Kühlwasser , klingt für mich auch nach Kopfdichtung (fast immer durch Überhitzung) oder Turbolader - der ist wassergekühlt. 

     

    Gruß

    Marc

    So nicht ganz korrekt der 451 Speichert sehr wohl Getriebe Fehler auch im Motorsteuergerät und das erzeugt auch die Mkl. 

     

    Da der Wagen nach der Reparatur einige Wochen Fehlerfrei lief gehe ich nicht von einem Zusammenhang mit dem jetzigen Problem aus. Bei der Laufleistung kann halt jederzeit was passieren. 


  13. Die logische Erklärung ist, nach einem Zündungsreset werden die flüchtigen Speicher gelöscht. Der aktuelle Getriebenotlauf geht weg bis die Steuerung erneut eine Abweichung zum Sollfenster des Aktuatorarbeitsbereich feststellt und erneut in den Kupplungsnotlauf geht. 


  14. vor 4 Stunden schrieb smarttom2024:

    Fantastisch! Was ist denn das für eine Situation?

    Wer denkt sich denn so etwas aus?

    In meinem LLK scheint ja auch eine ziemliche Menge an Öl anzukommen, jedenfalls war unter dem Fahrzeug nach jeden Abstellen eine Ölpfütze mit einem durchmesser von ca. 5 cm.

    Ich habe der Werkstatt die Teilenummer nochmal gegeben. 

    Jedenfalls kann man denen keine Boshaftigkeit unterstellen.

     

    Ich weiß trotzdem nicht, was ich jetzt tun soll, denn im Endeffekt muss das ja vernünftig repariert werden. 

    Eine Drehbank bzw Fräse habe ich jedenfalls nicht. 

    Falls jemand dieses Teil noch rumfliegen hat, dann würde ich das evt. sofort kaufen. 

    Kann eine gute Werkstatt sowas lösen.

     

     

    Dazu wird doch keine Drehbank benötigt. 

    Ein einfacher Bohrer und ein Gewindeschneider reichen für meine Lösung aus. Das sollte jede normale Werkstatt haben. 

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.