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Ingenieur

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  1. Hi Creamstyler :) wenn ich den apparativen Aufwand nicht scheuen würde (vor allem aus Zeitgründen), wären die genannten Parameter (Drehzahl, Druck) schon längst dargestellt. Die Drehzahl läßt sich sicherlich mit etwas Nachdenken aus den Parametern Geschwindigkeit unter Berücksichtigung des eingelegten Gangs abschätzen. Ich verwende für die Messungen einen Datenlogger, der nur analoge Messwerte erfassen kann. 4 Kanäle sind dabei gleichzeitig darstellbar. Ich habe mich um die Sensorik für die Druckerfassung bereits gekümmert. Der Aufwand für die Messung des Drucks ist nicht ohne: Miniaturdruckaufnehmer auf DMS- Basis, der auch bei 200°C Gastemperatur noch funktioniert. Dazu benötige ich einen Messwertumformer, da der Datenlogger keinen DMS- Eingang besitzt (Aufwand: 600 EUR). Für die Darstellung der Drehzahl wäre der Abgriff der Impulse erforderlich. Dazu müßte ich mir einen Frequenz/Spannungswandler bauen. Vielleicht kann ich auch das Signal am werkseitigen Drehzahlmesser abgreifen, falls dies in analoger Form zur Verfügung steht (vielleicht kann diese Frage jemand kurz beantworten :-D ). Aber auch ohne die sicherlich noch interessanten Parameter zu kennen, stelle ich fest, dass die serienmäßige "Hardware" meines Smarts mit der Leistungssteigerung auf 76 PS (600 er Benziner) stark belastet wird. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein derart überlasteter Motor nicht lange durchhält. Es wäre interessant, was die Entwickler des Motors, zu den obigen Messreihen äußern würden, insbesondere zur thermischen Belastung der verwendeten Bauteile. Jetzt noch eine Anmerkung zur anfangs geführten Diskussion zur Ursache des Temperaturanstieges der komprimierten Luft vor LLK: wie aus den Kurven ersichtlich steigt die Temperatur bei Vollgas stark an. Wird das Gas weggenommen bzw. in den Leerlauf geschaltet (also die Drehzahl unter den Druckbereich des Laders gebracht), so liegt das Temperaturniveau deutlich über den Ausgangswerten, was aus meiner Einschätzung so zu erklären ist: der Turbolader ist derart erhitzt, das die unkomprimerte Luft druch den Lader aufgeheizt wird (ca. + 40°C). Somit resultieren aus den max. gemessenen 160°C der komprimierten Luft, mindestens 40°C aus der Eigentemperatur des Laders. Hinzu kommt, dass der Ladedruck bei Drehzahlen über 4000 U/min abnimmt (aufgrund des zu geringen Gasdurchsatzes des Laders. Somit müßte eigentlich auch die Temperatur der komprimierten Luft bei steigender Drehzahl (also oberhalb 4000 U/min) abnehmen. Dies läßt sich aus den Messkurven nicht darstellen. Ein größerer Lader, von dem hier öfter mal die Rede ist, würde also eine weitere Steigerung der Temperatur der komprimierten Luft zur Folge haben. Zusammengefaßt läßt sich somit eines ganz klar feststellen: Alle Tuningmaßnahmen, die den Zweck der Leistungssteigerung haben, sollten von einer Verbesserung des Ladelüftkühlers flankiert werden. Ohne diese Maßnahme steigen die Temperaturen- auch bei kurzzeitiger Belastung- schnell in Bereiche, die von den Motorentwicklern nicht spezifiziert sind. Es gibt ja durchaus Lösungen (wassergekühlter LLK), die für den Smart zur Verfügung stehen. Ich breche an dieser Stelle weitere Messungen ab. Ein "Rennwagen" wird der smart trotz aller Bemühungen nicht. Im Gegenteil: ich denke über eine Rückrüstung des Chiptunings nach :-D Ich hoffe, die Messungen waren von Interesse... [ Diese Nachricht wurde editiert von Ingenieur am 11.06.2006 um 10:28 Uhr ]
  2. @Peterlasbou was für Reifen? und Felgen?
  3. zur Erägnzung der Messungen: Die Temperatur an den Messpunkten vor und nach LLK lagen heute, bei 28°C Lufttemperatur und 100 km Autobahnhatz: vor LLK: 161°C :o nach LLK: 64°C Leud´s mir wird bange um die Kunststoffteile im Ansaugtrakt vor LLK. Hat irgendwer konstruktive Vorschläge zur Fortsetzung der Messreihen mit irgendwelchen Modifikationen? PS: in Planung: Messung mit Darstellung des Ladedrucks
  4. hab hier noch so´n Lenkrad liegen.....Jochen, kannste mir das da einbauen? :-D
  5. boah!!!!!!! was seid ihr doch alle viel schuldiger als ich :-D
  6. Gratulation- wenn´s auch wie von alleine ging :-D
  7. ich war auch enttäuscht...ist ne lahme Ente geworden durch die Breitreifen. Anderseits....... :-D
  8. die 90 km/h sind ja am oberen ende der tachoscheibe. das ist dem gesicht bzw. den augen am nächsten. daher empfindest du das licht dort am hellsten. das ist beabsichtigt und soll hell in das sonstige dunkel bringen.....
  9. Tuning tut nicht gut, weil dann der Turbo glühen tut :-D :-D :lol: :lol: :-D :-D
  10. Ingenieur

    44 oder 42?

    wirf ne münze. kopf= 42 zahl= 44 PS: ich bin überzeugt, die Münze steht auf dem Rand :lol:
  11. Von deiner Unschuld ist 67% übrig. Dieser Test wurde bereits 2276407 mal durchgeführt.
  12. Eckdaten: - 0.1 bar mehr Ladedruck bringt 10% Leistung - 10°C weniger Temperatur der Ladeluft bringt 3% mehr Leistung - ein verbesserter LLK ist das schonendste Tuning - vorhandener LLK kann verbessert werden: - mit Wasser besprühen - Luftleitbleche am Unterboden (schaltbare Funktion zur verkürzung der Warmlaufphase) - zuätzliches Gebläse zur LLK- Kühlung Kontra: alles lassen wie es ist und nen Porsche als Zweitwagen..... :-D
  13. So, jetzt die angekündigte Vollgasetappe: Es scheint sich ein thermisches Gleichgewicht einzustellen. die komprimierte Luft (kL) aus dem Turbo bei ca. 145°C, die kL nach dem LLK bei ca. 57°C. Diese Temperaturen gelten nur bei der Umgebungstemperatur von ca. 19°C, wie sie bei der Testfahrt herrschte. Wie zu erwarten bleibt die Temperatur im Luftfilterkasten bei fahrendem Fahrzeug weitest gehend konstant niedrig. Erst bei Stillstand erwärmt sich auch hier die deutlich Luft. Ich muß sagen, ich wundere mich darüber, wie der kleine LLK die Temperaturdifferenz von ca. 90°C hinbekommt. Als nächstes stehen Messungen auf dem Programm, die mit schaltbarem LLK- Lüfter gefahren werden bzw. in wieweit Zusatzlüfter eine weitere Temp.- Reduzierung der kL nach LLK ermöglichen. To be continued [ Diese Nachricht wurde editiert von Ingenieur am 05.06.2006 um 18:02 Uhr ] [ Diese Nachricht wurde editiert von Ingenieur am 05.06.2006 um 18:42 Uhr ]
  14. EDIT: der etwas unstete Temperaturanstieg liegt u.U. darin begründet, dass Trust+ 2 mal kurz eingegriffen hat, da Fahrbahn wellig und Rechtskurve während der Messung gefahren wurde. Ich denke man kann von einem stetigen Anstieg ausgehen (hatte grade keine geeignetere Strecke zur Hand :-D ). Ich finde der LLK macht seine Arbeit m.E. relativ gut.... Die Tage mache ich den Vollasttest mit mindestens 5 km Vollgas. Ciao
  15. Neue Messreihe mit 3 gleichzeitig protokollierten Messdaten: 1. Temperatur im Luftfilterkasten 2. Temperatur vor LLK (ca. 10 cm "nach" Turbolader) 3. Temperatur nach LLK (ca. 5 cm vor Ansaugbrücke)
  16. 6.54? dann aber auch 699 :-D
  17. gutes Wetter [ Diese Nachricht wurde editiert von Ingenieur am 04.06.2006 um 00:08 Uhr ]
  18. @Udo, 100°C? Welche Temperatur hast du für die unverdichtete Luft angenommen? Gruß
  19. Hi Lisa, zuerst: freu dich auf das Baby. Da ist ja genug Zeit, sich über die Transportfrage im Klaren zu werden. Spätestens im 6. Monat beginnt bei dir der Nestbauinstinkt und dann wirst du dich mit dieser Frage auseinandersetzen und wie alle Mütter für die beste Lösung für dein Kind entscheiden. Gruß
  20. Ingenieur

    44 oder 42?

    ichwürdegarkeinensmartempfehlen
  21. also hilft nur messen :-D ich spiele gerne den Messknechten :lol: bin aber grade in Österreich ne Woche also so ab KW 23/24 wieder :)
  22. was ist denn ein übler gelber 42?
  23. kleiner Input an alle Expeeertän: Turbolader Basics insbesondere Seite 15 Ich denke der Grund für die Temperaturerhöhung ist da gut beschrieben und eine Ladeluftkühlung ist nach den dortigen Ausführungen zwingend erforderlich. Mit einer Erhöhung des Ladedrucks beim gechipten Motors muß der eingebaute LLK auch leistungsfähiger gemacht werden, was wir hier ja grade diskutieren. [ Diese Nachricht wurde editiert von Ingenieur am 25.05.2006 um 14:42 Uhr ]
  24. wie war nochmal die mathematisch-physikalische Formel für die Temperaturerhöhung bei der Komprimierung von Luft als Funktion des Drucks?
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