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Salzfisch

450 CDI - Performance/Sound bei Motorproblem

Empfohlene Beiträge

N'Abend zusammen,

 

ich bräuchte mal eine kleine "Fern-Diagnose" bzw. Einschätzung von Euch, da mein guter alter Traktor kurz vor Weihnachten einen Schwächeanfall erlitten hat (Motorproblem). Wer nicht viel lesen will: Unten gibt es Hörproben.

 

Eckdaten bzgl. des Motors

  • Ez 2001
  • 332.000 km
  • 1. Turbolader (Druckdose mal erneuert, da beim Schlauchwechsel Kunststoffstutzen zerstört - für Schadensbild wohl irrelevant)
  • 2. Ladeluftkühler (vor 4 Jahren bei ca. 290.000km erneuert - für Schdensbild wohl irrelevant
  • 1. Hochdruckpumpe (nie etwas dran gemacht, war nicht mal undicht - für Schadensbild wohl irrelevant)
  • Glühkerzen mal vor 15 Jahren erneuert (bei 130.000 km)
  • vor etwa 1 Jahr ein Motorklappern den Hydrostößeln zugeordnet (mit LiquiMoly-Addditv beseitigt, 500km danach vorgezogenen Ölwechsel)
  • seit dem letzten Ölwechsel ca. 12.000km gefahren, nächster Wechsel war für Januar geplant
  • Ölstand derzeit bei etwa halb-kalt bzw. 2/3-warm, etwa eine Woche vorher nachgefüllt, Verbrauch etwa 0,1 Liter/1000km

 

Verlauf

Beim Auffahren auf die BAB (nicht besonders stark beschleunigt) hatte ich bei ca. 95-100 km/h plötzlich starken Leistungsverlust (nicht der klassische Notlauf, kenne ich gut - nein, viel gravierender). Beim Ausrollen, merkte ich, das es eien Unterschied machte, ob ich Gas gab oder nicht, der Motor lief also noch. Die Geschwindigkeit stabilisierte sich auf dm Standstreifen dann bei etwa 45-50km/h, die ich auch ohne Vollgas halten konnte. Als die Windgeräsuche nachließen, hörte ich ein leichtes "Knallen" aus dem Motorraum, so dass ich zunächst an einen losen Rieme dachte, der irgendwie herumschlägt. Ich konnte mir aber nicht erklären, wie das zum Leistungsverlust führen sollte. Bei der nächsten größeren Bucht habe ich dann angehalten und merkte, dass der Motor eher so klag, als wäre er Auspuff undicht. Das Geräsuch kam aber defidnitv weder vom Schalldämpfer noch vom Krümmer.

 

Da ich kene Lust hatte, auf der BAB zu warten, bin ich dann auf dem Standstreifen etwa 1,5km bis zur nächsten Ausfahrt gerollt, das Anfahren ging nur sehr beschwerlich und die Rampe hätte ich ohne Schwung wohl auch kaum geschafft. Ich bin dann ca. 12km nach Hause gefahren, an der Perfromance und Geräsuchkulisse hat sich nicht geändert, Aanfahren ging grottenschlecht. Da wir auf einer leichten Anhöhe wohnen, musste ich mich die letzten 500m von meiner Frau ein paar Tage später ziehen lassen, die Steigung hätte ich nicht geschafft.

 

Erste Gedanken

  • Hochdruckpumpe und daher zu wenig Treibstoff -> schließe ich inzwischen aus
  • Turbolader -> schließe ich inzwischen aus
  • abgebranntes Ventil wie bei den Benziner -> einen Mototlauf auf 2 Zylindern hätte ich mir aber unruhiger vorgestellt bzw. gleichzeitig bessere Leistung erwartet

 

Nach dem Abstellen des Motorsv vor der letzten Steigung habe ich nochmal probiert ober er startet: Motor sprang sofort an. Hier fielen mir erstmals auch ganz leichte Vibrationen im Leerlauf auf - bei einem Motorlauf auf zwei Zylindern hätte ich das aber schlimmer erwartet. Nach ein paar Tagen habe ich zu Hause nochmal probiert zu starten - ging auch recht problemlos (5°C Außentemperatur), allerdings starb der Motor ab als die Lima anfing zu laden. Hat man in den paar Sekunden dazwischen die Drehzahl etwas erhöht, blieb der Motor an und konnte dann anschließend auch bei Leerlaufdrehzahl betrieben werden. Da das Problem direkt nach der Rückkehr nicht vorlag, vermute ich, dass das zähere Öl nach dem Kaltstart den Ausschlag gab.

 

Motorstart und absterbender Motor bei Beginn des Ladens:

Video 1: Motorstart und absterbender Motor bei Beginn des Ladens

 

Bei mir im Hof merkte ich dann auch, dass das dumpfe Knallen aus der Luftansaugung kam. Ab da war mir klar, dass es defintiv kein Sprit-Problem bzw. ein mechanischer defekt der Hochdruckpumpe mit Lärmentwicklung der Pumpenkolben sein kann.

Video 2: Luftansaugung

 

Nun vermutete ich ein Problem mit der Ventisteuerung, insbesondere, da ich ja vor kanpp einem Jahr wohl klappernde Hydrostößel hatte. Man findet aber leider (bzw. zum Glück) sehr wenig über Motorschäden bei Dieseln. Hier hat jemand ein Problem geschildert, dass eiegntlich ähnlich klingt, die "Pistolenschüsse aus dem Ansauftrakt" konnte ich reproduzieren, siehe Video unten. Er schrieb "Ich denke, das eines der Einlassventile momentan nicht mehr richtig schließt.". Kann das denn ein Knallen aus dem Ansuagtrakt herbeiführen? Dann müsste der betroffenen Zylinder es ja noch schaffen so stark zu verdichten, dass er zündet, oder nicht?

 

Video 3: offener Ansaugkrümmer (diesmal in der Garage aufgenommen)

 

Ich abe mir dann mal das Verdichterrad vom Turbolader angeschaut - finde, es sieht für 322.000km noch recht gut aus (Foto siehe unten). In jedem Fall sind von dort keine Teile in den Motor geflogen, die ein Ventil beschädigt haben könnten.

 

Hier im Forum bin ich dann auf diesen Beitrag gestoßen. Geht da zwar um einen Benziner, aber an dieser Stelle sind sich Benziner und Diesel ja recht ähnlich.

 

Wie realistisch ist folgende Überlegung:

Aufgrund eines defekten Hydrostößels ist bei mir der Schlepphebel eines Auslassventils herausgefallen, dieses öffnet demanch nicht mehr. Der betroffner Zylinder saugt an, verdichtet, zündet und kann nicht Ausstoßen. Der Widerstand auf der nächsten halben Umdrehung ist natürlich wesentlich größer als beim Verdichten, da das Volumen der Verbrennnugsgase ja größer ist. Dies wäre ein Grund für die schlechte Performance (schlechter, als wenn ein Zylinder gar nicht arbeitet). Nachdem die Verbrennungsgase zusammengepresst wurden, beginnt der Kolben wieder mit der Abwärtsbewegung und das Einlassventil öffnet. In diesem Moment entweichen die hochverdichteten Abgase schlagartig (mit einem Knall) in den Ansaugtrakt. Damit sinkt generell der Sauerstoffgehalt im Ansaugtrakt, weshalb auch die anderen beiden Zylindern nicht mehr richtig Leistung bringen. Dies wäre ein zweiter Grund für die schlechte Performance. Ist das so technisch möglich? Es würde ja bedeuten, dass auch der betroffene Zylinder jedesmal auch wieder soviel Sauerstoff bekommt, dass er bei jedem Arbeitstakt zündet, denn das Knallen kommt ja ganz regelmäßig. Ich habe jedenfalls mal versucht, mitzuzählen und bin auf etwa 50 Schläge in 10s gekommen. Da ja nur alle 2 Umdrehungen gezündet wird, passt das ziemlich gut zu den etwa 130 Umdrehungen in 10s bei Leerlaufdrehzahl. Ich würde daher defintiv sagen, dass nur ein Zylinder betroffen ist.

 

Wie weiter?

Ich habe jetzt überlegt, auch mal einen Blick unter den Ventildeckel zu werfen. Der User oben hat das beim Benziner ja offenbar ohne Motorabsenken gemacht, aber klappt das auch beim Diesel? Hab' mir das mal angeschaut: An alle acht Schrauben kommt man heran, an eine vrmutlich nur mit Schlüssel. Die Stecker von den Injektoren und Kabelkanal sind bereits weg. Nun habe ich aber Zweifel, dass ich das Teil ausgebaut bekäme: Oben dürfte man an den Steckkontakten der Injektoren nicht vorbeikommen und nach unten müsste ich mit dem Bereich des Öleinfülldeckels an der Tridion hängen bleiben. Oder würde es doch passen?

 

Ich freue mich auf Eure Meinungen - mein Auto liegt mir jedenfalls am Herzen und  ich mit nach kanpp einem Monat bereits deutlich auf Entzug...

 

Gruß

Salzfisch

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bearbeitet von Salzfisch

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Smart CDI (RPF), Ez 06/2001, 334.xxx km, Durchschnittsverbrauch 3,9 l/100 km

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Deine Theorie klingt mir plausibel. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Ich hab jetzt nicht alles komplett durchgelesen, aber dieses Verdichterrad findest Du sieht gut aus? Das hat doch irgendwas hartes durchgekaut, und wenn das in den Motor rein ist, ging das sicher nicht gut aus...


Alles wird gut!

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vor 17 Stunden schrieb Funman:

Deine Theorie klingt mir plausibel. 

 

vor 16 Stunden schrieb Outliner:

Jo. Ein Zylinder, passt zur Drehzahl.

Danke!

 

vor 15 Stunden schrieb dieselbub:

Ich hab jetzt nicht alles komplett durchgelesen, aber dieses Verdichterrad findest Du sieht gut aus? Das hat doch irgendwas hartes durchgekaut, und wenn das in den Motor rein ist, ging das sicher nicht gut aus...

Nunja, ich hatte auch eher gedacht, dass sich das Verdichterrad aufgrund zum Beispiel eines Lagerschadesn selbstzerstört und dann Schaufeln etc. Richtung Motor flegen. Einen Fremdkörper hatte ich gar nicht in Erwägung geutogen, wo sollte der auch herkommen? Ist doch zwischen Luftfilter und Turboeingang nur Plastikrohr...

 

Zunächst war ich erschrocken, weil ich dachte, jede zweite Sprosse wäre verbogen - in Wirklichkeit sieht man dicht neneienander immer eine vrdere und ein einne hintere Kanbte. An der Nabe sieht man, dass die Kanten nicht in gleicher Höhe auf die Turbowelle welle trgernn. Hier gibt es ein ähnliches Bild eines Diesel.Turbolader

 

Habe heute mal im Bereich des Ventildeckesl sauber gemacht und versuche morgen bal einen Blick unzer den Deckell zu bekommen...

 

Gruß

Salzfisch


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So, Ventildeckel war abeschraubt. Leider tatsächlich keine Chance, den bei nicht-abgesenktem Motor herauszubekommen. Konnte aber durch den Spalt mit dem Endoskop hineienleuchten. Ich war erst total verwundert - es sieht ja schon ganz anders aus als bei dem hier gezeigten Benziner. Abgesehen davon, dass es bei mr nicht goldig glänzt sondern alles schwärzer als schwarz ist, geht es beim Diesel ja viel enger zu! Habe dann zum Glück bei Ebay eine ganz schöne Bilderstrecke gefunden: Während die Ventile beim Benziner ja diagnonal angeordnet sind und die Schepphebel jeweils entsprechend wechselseitig montiert sind, liegen die Ventile beim Diesel alle in einer Linie und in Fahrtrichtung befindet sich, von der Nockenwelle aus gesehen, immer der Ventilschaft und hinten, als Widerlager, der Hydrostößel.

 

Als ich endlich wusste, wie es da unter dem Ventildeckel zugeht, war mir dann auch klar was ich sehe: Genau wie vermutet, ist einer der Schlepphebel vom Ventilschaft gerutscht, es handelt sich dabei um das Auslassverntil des ganz rechten Zxlinders (s. 1. Bild).

 

Das 2. Bild ist von unterhalb der Nockenwelle aufgenommen, hier sieht man als hellen Schatten oben den Nocken und darunter die Rolle, die, das sie nach unten gerutscht ist, keinen Kontakt zur Nocke mehr hat. Ein Vorteil der Enge beim Diesel ist, dass das Teil nicht frei herumschwirren kann und somit keinen anderen bewegten Teilen in die Quere kommen konnnte.

 

Wie nun weiter? Ich selbst habe noch nie den Motor abgesenkt - auch die Demontage/Monatge der Nockenwelle ist ja nicht ganz ohne - hab da ein Video gesehen, wo eine Person das Zahnrad mit so einem komischen Hebelwerkzeug fixiert hat, während ein anderer die Schraube angezogen hat (die hatten den Motor komplett draußen).

 

Wie viele Arbeitsstunden sollte eine Werkstatt für den Einbau von 6 neuen Hydrostößeln und einem Ölwechsel eurer Meinung nach brauchen bzw. was sollte das kosten? Letztlich sind es ja, neben dem Motorabsenken, "nur" 17 Schrauben (8x Ventildeckel, 8x Nockenwellenschalen, 1x Stirnrad), der Rest liegt ja mehr oder weniger lose drin...

 

Gruß

Salzfisch

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bearbeitet von Salzfisch

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Wenn Hydros klappern sind sie alle! Das läßt sich mit keinem Wundermittel reparieren mein Bester. Ich würde bei der Laufleistung keine Hydros mehr austauschen. Der Verschleiß am Kopf wird zu groß sein und keine dauerhafte Heilung bringen. Da du es leider nicht selbst machen kannst, lohnt sich die Reparatur nicht. Da ist es besser einen 451 Trecker mit alten Motor zu kaufen und Spaß zu haben. 2007 bis 2009er Baujahr. Hast du bei der 2001er Zelle schon mal die hinteren Radläufe entfernt??  Wenn du Pech hast brichst du sofort alle Arbeiten ab......

 

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Hier fehlt ja irgendwie noch der Abschlussbericht:

 

Ob sich eine Reparatur lohnt ist ja eine individuelle Entscheidung, daher hatte ich nach dem Aufwand für eine Fachwerkstatt gefragt. Die Antwort, die ich hier leider nicht bekommen hatte,  lautet: 3 Stunden. Natürlich muss auch der Gesamtzustand betrachtet werden.

  • @ S-H: Die hinteren Innenkotflügel und Schwellerverkleidungen hatte ich bereits vor zwei Jahren mal demontiert und darunter einiges saniert (u. a. neue "Dreiecksbleche", also die, wo der Innenkotflügel an der Vorderseite angeschraubt wird. Von Innen sahen die Schweller top aus, also insbesondere der innere Teil, der zur Tridion gehört. Nur das äußere "Wetterschutzblech" direkt unter der Kunststoffverkleidung war recht angegriffen.
  • Erst vor 7.000 km hat der Wagen neue Bremsen vorne erhalten, die haben also gerade mal knapp 10% der üblichen Nutzungsstrecke (bei mir zwischen 60.000 und 70.000 km) hinter sich.
  • Erst vor 16.000 km wurden erstmalig die hinteren Bremsen erneuert, die haben also erst knapp 5% ihrer Nutzungsstrecke (315.000 km bei der Werksausstattung)  erreicht.

Mal schauen, was als nächstes passiert - rechnen tue ich irgendwann mal mit einer neuen Kupplung, da die jetzige bereits bei einem Kilometerstand von 141.000 km verbaut wurde. Allerdings war da vorher auch noch die Nutzung durch meine Vorbesitzerin dabei, meine Fahrweise bzw. mein Fahrprofil ist anscheinend kupplungsschoneneder, bin ja schon gut 50.000 km über die Nutzungsstrecke der ersten Kupplung 'drüber...

 

Lange Rede kurzer Sinn: Der Trecker läuft wieder, rennt wie ein Wiesel, erreicht wieder ganz normal das Ende der Tachoskala und das Autofahren in der Stadt macht gleich wieder viel mehr Spaß! 😊

 

Gruß

Salzfisch


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Smart CDI (RPF), Ez 06/2001, 334.xxx km, Durchschnittsverbrauch 3,9 l/100 km

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Prima! Finde ich gut daß du ihn hast reparieren lassen. Darf man fragen was die Reparatur gekostet hat und in was für einer Werkstatt du warst?


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Dann kannste ja jetzt die nächsten 332 tkm in Angriff nehmen! 

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Was genau ist jetzt gemacht worden? Hast Du jetzt nur Teile wechseln lassen oder den kompletten Zylinderkopf aus dem eBay Angebot?


Gruß, M.

 

smart Cabrio cdi in grün von 2001-2005; smart Cabrio cdi, Baujahr 2006 in schwarz-silber seit Januar 2018 (>200tkm); smart Cabrio cdi, Baujahr 2004 in silber-schwarz seit September 2019, Rufname "Bruno" (>230tkm, R.I.P); smart 450 coupé in RubyRed, Baujahr 2005 (>200tkm)

 

Signaturbild.thumb.jpg.870cac26a4d5b5087b931dd3435a4b25.jpg

 

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Am 9.3.2024 um 17:13 schrieb Funman:

Prima! Finde ich gut daß du ihn hast reparieren lassen. Darf man fragen was die Reparatur gekostet hat und in was für einer Werkstatt du warst?

Ich hatte ursprünglich 5 Werlstätten angefragt: Drei in Berlin (wobei ich bei zwei davon kein Vertrauen gehabt hätte) und zwei bundesweit. Ging mir einfach darum zu hören, in welchem Kostenbereich das so liegt. Angefragt war ganz klar der Hydrostößel-Tausch und ein Ölwechsel - keine vorherige Diagnose, da ich mir ja sicher war.

Zwei berliner Werkstätten haben bis heute nicht geantwortet und ein weit entfernter Anbieter wollte sich nur telefonisch äußern.  Die Firmen Fismatec und MT-Cars lagen preislich sehr dicht beieinander - auch, wenn ich davon ausgehe, das Fismatec mehr Erfahrung mit dem Zerlegen von Motoren hat, waren die Berliner transportlogistisch erste Wahl. War ja jetzt, aus meiner Sicht, auch keine allzu heruausfordernde Reparatur. Schwach geworden wäre ich, wenn mir Fismatec einen deutlich früheren Termin angeboten hätte, war aber nicht der Fall. So habe ich mir dann einen Autotransporter gemietet und den Trecker persönlich nach Marzahn gebracht. Beide Werkstätten hatten natürlich darauf hingewiesen, dass sie zumindest eine optische Kontrolle durchführen würde, ob weitere Schäden erkennbar sind und ggf. Rücksprache nehmen würden. Mit Ölwechsel (Festpreis 79 Euro, wäre im Januar eh fällig gewesen) habe ich knapp über 600€ bezahlt.

 

Am 10.3.2024 um 10:50 schrieb MMDN:

Was genau ist jetzt gemacht worden? Hast Du jetzt nur Teile wechseln lassen oder den kompletten Zylinderkopf aus dem eBay Angebot?

Wie gesagt, nur die Hydrostößel und frisches Öl - wollte jetzt nicht übertreiben. Aus dem Ebay-Angebot brauchte ich nur das Bild, um mich unter dem Ventildeckel zurechtzufinden.

 

Der Motor läuft jedenfalls deutlich besser als vor dem Schaden - die Performance ist natürlich die gleiche, aber er läuft deutlich leiser. Der Ventiltrieb scheint über die Jahre immer lauter geworden zu sein; ein schleichender Prozess, der mir im Alltag gar nicht aufgefallen war.

 

Gruß

Salzfisch


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Smart CDI (RPF), Ez 06/2001, 334.xxx km, Durchschnittsverbrauch 3,9 l/100 km

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@SF

Dann hast du ja zum Glück die richtige Wahl getroffen! Ich hätte da noch an eine schön eingelaufene Nockenwelle gedacht. Aber bei MTC bist du in guten Händen.

Viel Spaß weiterhin!

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Vielen Dank für den Bericht! Ich denke er ist sehr wertvoll für Leute die dieses Problem zukünftig einmal haben. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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