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Hallo zusammen,

ich bin neu hier, komme aus der Nähe von Aachen und habe folgendes Problem:

Nachdem ich ein paar Jahre Smart abstinent war, möchte ich mir nun ein Smart Cabrio zulegen.

Ich habe auch schon ein Fahrzeug gefunden, 451, BJ. 08/2010, das mir gefällt und gestern eine Probefahrt gemacht.

Als ich das Auto abstellen und einparken wollte, hat der Rückwärtsgang nicht funktioniert.

Die Ganganzeige blieb auf N stehen und lies sich auch durch schalten in den 1. Gang nicht überreden.

Ausserdem brennt im Cockpit über der Ganganzeige eine dreieckige rote Warnlampe durchgehend.

Der Verkäufer wollte das Auto nun zur Werkstatt bringen und den Fehler beheben lassen.

Bin jetzt total unsicher was der Fehler sein könnte und ob ich lieber die Finger von dem Auto lassen sollte.

Was meint ihr erfahrenen SmartNutzer dazu ?

LG

bearbeitet von Peitschi

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Ist doch egal. Laß den Verkäufer das Problem lösen. Wenn er es nicht schafft, kaufst du nicht.


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Rückwärtsgang-Problem beim 451 ist zu 95% die Kupplung als Übeltäter auszumachen. Viele sagen das der Rückwärtsgang nicht geht ist eine Krankheit und als normal anzusehen, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Der Rückwärtsgang hat immer zu funktionieren, egal wo egal wann.

Rote Kontrollleuchte ist mit Vorsicht zu genießen. Wenn es der Öldruck ist, sowieso die Finger von lassen.

 

Gruß Chris 

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Der Verkäufer hat sich gemeldet.  Das Problem mit dem Rückwärtsgang soll an einem Schalter, der 225 € kostet, gelegen haben.

Kann das sein ? 

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vor 4 Minuten schrieb Peitschi:

Der Verkäufer hat sich gemeldet.  Das Problem mit dem Rückwärtsgang soll an einem Schalter, der 225 € kostet, gelegen haben.

Kann das sein ? 

Meine Glaskugel sagt nein. Aber hier gibt es zu wenig Info dazu. Der Verkäufer könnte meinen, den Schaltaktuator, oder den Schaltautomaten. Wenn der Aktuator kaputt ist, sollte gar kein Gang rein gehen.

 

Oft ist das Problem, dass die Getriebe Eingangswelle nicht schnell genug zum Stillstand kommt. Da läuft irgendein Teil im Bereich der Kupplung trocken. Der Fehler äussert sich in dem sich kein Gang einlegen lässt. Insbesondere der Rückwärtsgang.

Abhilfe, neue Kupplung, Software Update des Getriebes (Beseitigt die Ursache nicht). Einige behaupten, sie könnten die Schaltwelle schmieren und das würde helfen.


Schöne Grüsse

 

ThoK

 

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vor 10 Minuten schrieb ThoK:

Oft ist das Problem, dass die Getriebe Eingangswelle nicht schnell genug zum Stillstand kommt. Da läuft irgendein Teil im Bereich der Kupplung trocken. Der Fehler äussert sich in dem sich kein Gang einlegen lässt. Insbesondere der Rückwärtsgang.

 

Komische Theorie!

Da es sich um eine Trockenkupplung handelt, kann da auch nix trocken laufen.

Es ist bereits trocken! 😉

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vor 14 Minuten schrieb ThoK:

Einige behaupten, sie könnten die Schaltwelle schmieren und das würde helfen.

 

Sorry, aber Du hast das Grundproblem nicht im Mindesten verstanden, sonst würdest Du so was nicht schreiben 

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Die Kupplung ist verschlissen bzw trennt nicht richtig. Dann ist die Drehzahl zu hoch um den Rückwärtsgang einlegen zu können.

 

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vor 3 Minuten schrieb Ahnungslos:

 

Sorry, aber Du hast das Grundproblem nicht im Mindesten verstanden, sonst würdest Du so was nicht schreiben 

Dann klär doch bitte auf.

 


Schöne Grüsse

 

ThoK

 

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vor 2 Minuten schrieb Outliner:

Die Kupplung ist verschlissen bzw trennt nicht richtig. Dann ist die Drehzahl zu hoch um den Rückwärtsgang einlegen zu können.

 

Das Problem taucht teilweise bei Kupplungen mit unter 50TKM Laufleistung auf. Das ist unlogisch.


Schöne Grüsse

 

ThoK

 

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vor 3 Minuten schrieb Outliner:

Die Kupplung ist verschlissen bzw trennt nicht richtig. Dann ist die Drehzahl zu hoch um den Rückwärtsgang einlegen zu können.

 

😜

Das ist in so fern logisch, als dass die Kupplung beim 451er Kacke ist um es mild auszudrücken!

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In der Kupplungsglocke läuft ohnehin alles trocken, da gibt es keine Schmierung!

Deshalb sind auch hinten am Motor und vorne am Getriebe Simmerringe verbaut, damit weder Motor- noch Getriebeöl in die Kupplung geraten.

 

Es ist ganz einfach so, daß die Belagträgerscheibe mit ihrer Innenverzahnung ganz einfach auf der Außenverzahnung der Eingangswelle verschoben werden können muss, um die vollständige Trennung der Kupplung zu gewährleisten.

Wenn diese Trennung der Kupplung nicht stattfindet, dann dreht sich die Eingangswelle auch bei vollständig ausgefahrenem Aktuator weiter und verhindert das Einlegen des Gangs bzw. erzeugt entsprechende spanabhebende Vorgänge im Getriebe.

 

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Nach meiner Information kommt es vor, dass das Ausrücklager klemmt und man es durch gezieltes Fetten für einige Zeit wieder gängig bekommt. Insbesondere wenn die Kupplung noch deutlich unter 100 Tkm weg hat und der Fehler nur sehr selten auftritt.

Ich habe es noch nie selbst gemacht, aber nach der Konstruktion erscheint es plausibel.


Schöne Grüsse

 

ThoK

 

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vor 19 Minuten schrieb Outliner:

Die Kupplung ist verschlissen bzw trennt nicht richtig. Dann ist die Drehzahl zu hoch um den Rückwärtsgang einlegen zu können.

 

 

Dieses Problem ist teilweise bei fabrikneuen Kupplungen aufgetreten.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich vermute, daß in einem solchen Fall nicht von Verschleiss gesprochen werden kann! 😉

bearbeitet von Ahnungslos

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vor 8 Minuten schrieb ThoK:

Nach meiner Information kommt es vor, dass das Ausrücklager klemmt und man es durch gezieltes Fetten für einige Zeit wieder gängig bekommt.

 

Das ist nicht das Ausrücklager, das klemmt, sondern die Belagträgerscheibe mit ihrer Innenverzahnung läuft nicht mehr leicht in der Aussenverzahnung der Getriebeeingangswelle.

Dies wäre aber die Voraussetzung für die korrekte Funktion der Kupplung!

Die Belagträgerscheibe muss ganz leicht auf der Verzahnung der Eingangswelle verschoben werden können, damit diese sich bei betätigter Kupplung eben nicht mehr dreht  sondern steht und damit die Gänge ganz easy eingelegt werden können.

bearbeitet von Ahnungslos

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Peitschi hat doch hier ein im Forum ausgiebigst beschriebenes Problem Leider hat er uns die Laufleistung seines Smart nicht angegebn...  Soi wie er beschieben hat gehts halt los moit dem Kupplungssystem . Kann er noch 30 000 km fahren 

 

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Ooooh, sorry. Laufleistung 125.000 km.

Hab jetzt mit einem guten SC telefoniert und dort meinte man auch, dass das eine heikle Sache wäre und schnell mal 1000 € kosten könnte. Ein auszuwechselnder Schalter (der 225 € kostet, und an dem das Problem liegen würde) sei Quatsch.

Weiss jetzt nicht recht was ich tun soll ;o(

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vor 16 Minuten schrieb Peitschi:

Weiss jetzt nicht recht was ich tun soll

 

Ganz einfach.
Entweder Du kaufst den Wagen nicht oder kalkulierst beim Kauf den Wechsel der Kupplung mit ein.

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vor 6 Stunden schrieb mikemuc:

seines Smart

Es ist nicht sein Smart.

 

vor 6 Stunden schrieb mikemuc:

Kann er noch 30 000 km fahren 

Kann er nicht, weil es nicht sein Smart ist.

 

vor 43 Minuten schrieb Peitschi:

Laufleistung 125.000 km.

Ist das noch die erste Kupplung? Wenn ja, dann ist sie vermutlich am Ende. Entweder du kaufst den Smart zu einem so günstigen Preis daß die Kupplungsreparatur berücksichtigt ist und läßt die nach dem Kauf erneuern. Oder du läßt den Verkäufer die Kupplung erneuern. Oder du läßt den Verkäufer den Smart jemandem anderes andrehen und verzichtest auf den Kauf. Ich würde die letztere Möglichkeit bevorzugen.


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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👍

Zumal der Verkäufer bestimmt von der Kupplung weiß. Das kommt ja nicht von heute über Nacht.

Und dann gehe ich davon aus, dass bei so viel Ehrlichkeit noch mehr im Argen ist.

Grüße, Willi

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    • Ich wollte mich zurückmelden und meine Odyssee mit dem Smart 451 hoffentlich abschließen. Vielleicht kann Christopher Nolan ja einen Film daraus machen. Ich fahre seit 50 Jahren Auto und habe noch nie so viele widersprüchliche Informationen zu einer Autopanne erhalten. Das ist keine Kritik an die Mitglieder hier. Ich bin allen Mitgliedern sehr dankbar für die Hilfe. Es ist alles, was ich von unterschiedlichen Smart-Werkstätten gehört habe, das mich wirklich verwirrt hat.   Als sich die Riemenscheibe meines Autos gelockert hat und es sich nicht starten ließ (das Urproblem), hat die benachbarte Autowerkstatt, mit der ich befreundet bin, zuerst versucht, das Problem zu beheben, indem sie die Riemenscheibe wieder festgezogen haben. Das war in der Tat ein Fehler. Als sich die Scheibe erneut gelockert hat, wurden auch die Simmerringe beschädigt, sodass das Auto nun Öl leckt – und zwar viel. Ich habe das Auto zu Mercedes/Smart schleppen lassen.   Die Werkstatt von Mercedes/Smart hier in Berlin meinte, der Motor sei hinüber, weil sich die Kurbelwelle verbogen hat. Deshalb tritt vorne an der Stelle, an der die Riemenscheibe angeschraubt wird, Öl aus. Eine neue Öldichtung (Simmerringe) würde nichts bringen. Ich habe ihnen zwar gesagt, sie sollen eine neue einbauen. Das kostet nur 20 €.   Andere Smart-Werkstätten haben mir am Telefon Ähnliches gesagt: Ich brauche das Auto gar nicht vorbeizubringen, es sei denn, ich möchte einen Motor kaufen. Ich habe Smart eine neue Riemenscheibe anbringen lassen und bin mit dem ölleckenden Auto losgefahren. Ich habe es bei mir in der Firma abgestellt und erneut die Ratschläge meiner Nachbarn eingeholt. Der Chef meinte, er könne sich nicht vorstellen, dass sich die Kurbelwelle so leicht verbiegen ließe. Bevor wir uns mit der Haftpflichtversicherung usw. auseinandersetzen, besorgt er neue Simmerringe, baut sie ein und wir sehen, was passiert. Was aber klar war: Außer dem Ölleck läuft das Auto hervorragend.   Ich habe mich mit den genauen Serviceanweisungen für den Austausch der verfluchten Riemenscheibe mit ChatGPT auseinandergesetzt. Da auch ChatGPT keinen Einblick in das Mercedes WIS nehmen konnte, habe ich mich persönlich mit Mercedes in Verbindung gesetzt. Mercedes hat mich darüber genau unterrichtet. Meine Nachbarwerkstatt hat ein Motorblockierwerkzeug für das Smart gekauft, die neuen Simmerringe fachgerecht eingebaut und die neue Riemenscheibe mit neuen Bolzen genau laut WIS festgezogen. Sie haben weiße Stricke an Bolzen und Riemenscheibe angebracht, um deutlich sichtbar zu machen, wenn die Riemenscheibe sich wieder lösen sollte. Motor gestartet, alles läuft top, kein Öl leckt. Wir haben die Kunststoffabdeckung erstmals weggelassen, um alles besser sehen zu können.   Seit zwei Wochen fahre ich jeden Tag mit dem Smart und prüfe täglich, ob Öl leckt oder sich die Riemenscheibe lockert. Alles gut. Das Auto läuft super.   Aus dieser Kesselschlacht kann ich anderen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, folgenden Ratschlag geben:   1. Die Riemenscheibe sollte immer kontrolliert werden. Nach 100.000 Kilometern sollte sie einfach erneuert werden. Warten Sie nicht, bis sie versagt. Die neue Riemenscheibe hat allein fast 400€ gekostet! 2. Den Riemen ebenfalls untersuchen und bei Bedarf erneuern. 3. Sollte sich die Riemenscheibe löchern, niemals einfach wieder festziehen und weiterfahren! 4. Immer, wenn die Riemenscheibe abgebaut oder ausgewechselt wird, einen neuen Dehnbolzen dafür kaufen. Die alten Dehnbolzen nicht wiederverwenden. Kostet ca. €12,00! 5. Das Gewinde des Dehnbolzens soll trocken sein, es darf nicht geölt oder gefettet werden. 6. Benutze ein Motor-Blockierwerkzeug! 7. Die Dehnschraube auf 140 Nm festziehen und danach um weitere 90 Grad festziehen. Das ist sehr fest! Am besten vorher im Sportstudio trainieren!   Nochmals vielen Dank an alle Mitglieder hier, die mir geholfen haben! 
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