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450 Lenkgetriebe ausbauen

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Hallo Leute. Ich hab ein kleines Problem. Ich möchte gerne aus meinem 450er das Lenkgetriebe (ohne Servo) ausbauen und gegen ein neues ersetzen - das momentane hat Spiel an beiden Axialgelenken.

 

Ich hab jetzt schon auf beiden Seiten die Spurstangen von den Köpfen getrennt. Jetzt muss ich noch die Schraube am Kreuzgelenk aufmachen und die beiden Schrauben rausdrehen, mit denen das Lenkgetriebe befestigt ist.

 

Meine Frage lautet, wie bzw. von wo kommt man an die Schrauben am besten ran, bzw. was bau ich sinnvollerweise noch alles ab, um mir etwas mehr Platz zu verschaffen?

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Hallo,

hatte ich vor jahren auch schon:

 

Um das lenkgetriebe raus zu bauen muss die frontmaske raus, die scheinwerfer, stoßdämpfer am domlager lösen,

Dann kannst du die schraube vom lenkgetriebe zur lenksäule lösen, evtl den lenkungsdämpfer und zuletzt die vier schrauben der vorderachse lösen und das ganze kommt runter, am besten an einer hebebühne mit getriebeheber.

Wenn ich mich recht entsinne brauchst du aber einen sehr Grossen schlüssel um die axialgelenke zu tauschen Ca.36mm du wirst das getriebe teilweise

Öffnen müssen.

Ist nicht ohne das ganze, und nichts fuer anfänger.

Gruss und viel erfolg 8-)

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Ich werde die Axialgelenke nicht tauschen, sondern das ganze Lenkgetriebe ersetzen.

 

Ich hab jetzt ein paar mal geschaut, und überlegt, wie ich am besten dran kommen könnte.

Frontpanel ab. Das ganze Geraffel unter dem Panel (Scheinwerfer, Crashelemente, Klimakühler (der muss eh auch neu),...) weg. Wenn mich nicht alles täuscht, müsste ich dann die zwei Schrauben lösen können, die das Lenkgetriebe auf dem Achsträger halten. Die Schraube am Kreuzgelenk müsste durch das Radhaus erreichbar sein.

 

Wenn die dann ab sind, so mein Plan, müsste ich das komplette Lenkgetriebe seitlich durch das Radhaus ausfädeln können.

 

Einbau dann in umgekehrter Reihenfolge.

 

Könnte das so funktionieren, oder übersehe ich irgendwo ne Kleinigkeit, die mein Vorhaben zunichte macht?

 

Wenn ich dann los lege, versuche ich auch ein paar Bilder zu machen, vielleicht hilft das ja mal irgendwann irgendwem :-D

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von addy2k am 25.06.2015 um 00:20 Uhr ]

[ Diese Nachricht wurde editiert von addy2k am 25.06.2015 um 00:24 Uhr ]

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So. Operation gelungen. Bilder habe ich leider doch keine gemacht, weil das Licht in der Garage viel zu miserabel war.

 

Ich möchte trotzdem kurz beschreiben, was ich gemacht habe, vielleicht hilft es ja irgendwann mal irgendwem :)

 

Zu beginn erst mal Vorderachse hoch, auf Böcke gestellt und beide Vorderräder runter.

 

Als nächstes Bremssattel, Bremssattelhalter und Bremsscheibe auf beiden Seiten ab (an eine Schraube des Spurstangenkopfes kommt man sonst nicht ran, da hinter der Scheibe).

 

Jetzt kann man die Schrauben der Spurstangenköpfe öffnen, und die Köpfe nach unten rausdrücken (bei mir war etwas Gewalt nötig, da die doch recht heftig in der Aufnahme festgegammelt waren).

 

Da ich den Weg, den Haferpops beschrieben hat, nicht gehen wollte (den ganzen Vorderachsträger abnehmen), habe ich als nächstes das Frontpanel abgenommen (Anleitungen hierzu gibt es mehr als genug).

 

Den vorderen Unterboden soweit los geschraubt, wie es ging, und dann so weit wie möglich abgesenkt (Auch dazu gibt es genug Anleitungen).

 

Als nächstes hab ich dann das Crashelement vorne abgenommen (dicker schwarzer Stahlträger) - jeweils 3 große Torx links und rechts.

 

Als nächstes dann beide Scheinwerfer abgesteckt (jeweils 2 Kabel !) und raus geschraubt (mehrere Torx - sieht man recht gut).

 

Dann ging es an den Schlossträger (U-Förmiger Träger durchgängig von links nach rechts) - jeweils 2 Torx links und rechts.

 

Als nächstes von unten in den Radhäusern links und rechts den Plastik Spreizniet entfernen (Mittelteil rausziehen, dann kann man das Außenteil einfach rausziehen), der den Schlossträger mit der Verkleidung der Radhäuser verbindet - sind bei mir beide kaputt gegangen :lol:

 

Die einzige Verbindung, die den Schlossträger mit der Kühlerkonstruktion jetzt noch hält, sind die Wasser- und, falls vorhanden Klimaleitungen. Man kann den ganzen Träger schon ein ganzes Stück vorziehen, bevor irgendwo irgendwas abreißt, aber auf jeden Fall Vorsichtig agieren, und den Träger mit Kühlern nicht an den Leitungen baumeln lassen - ich hab den mit Draht so festgebunden, dass er nicht einfach fallen kann.

 

Um das spätere rausnehmen des Lenkgetriebes zu vereinfachen, habe ich als nächstes den Lenkungsdämpfer abmontiert (2 Außentorx, kommt man von unten ziemlich gut dran) und den Lenkungsdämpfer auf der Beifahrerseite aus dem Radhaus rausgezogen.

 

Wenn man jetzt oben den Schlossträger ein gutes Stück zu sich hin zieht, sieht man unten die beiden Außentorx, die das Lenkgetriebe am Achsträger halten. Mit Verlängerung und Arm durchquetschen hab ich die dann beide losgeschraubt (hier geht es wirklich eng zu).

 

Wenn man auf das Lenkgetriebe schaut, sieht man die Lenkstange, die nach dem Kreuzgelenk mit dem Lenkgetriebe verbunden ist. Zusammengehalten wird das ganze durch einen Bolzen mit einer Sachskantmutter drauf. Für Smart Verhältnisse kommt man da relativ gut ran. Einfach die Mutter abschrauben, dann kann man einen Bügel hochklappen und die Verbindung Lenkstange-Lenkgetriebe ist getrennt.

 

Als nächstes habe ich dann das Lenkgetriebe durch das Radhaus auf der Beifahrerseite ausgefädelt. Das ganze war eine Geduldsprobe ohne Grenzen. Ständig bleibt irgendwo irgendwas hängen und man rennt von links nach rechts und wieder zurück. Aber nach einigem Fluchen und völlig zerkratzten Armen hatte ich das Drecksding dann endlich in den Händen. Ich denke, hätte ich die Spurstangenköpfe von den Lenkstangen abgenommen, wäre es leichter gewesen, aber da die eh ersetzt wurden, habe ich mir die Mühe nicht gemacht. Sollte es irgendwo haken oder den Anschein erwecken, es würde nicht durch die Öffnung im Radhaus passen, einfach das ganze Getriebe mal ein bisschen drehen. Glaubt mir, es geht raus.

 

Ich hab das alte und das neue Lenkgetriebe nebeneinander gelegt und das neue so exakt wie möglich so eingestellt, wie das alte (Kontermutter lösen, an dem Sechskant der Spurstange drehen - dabei Spurstangenkopf festhalten. Anschließend Kontermutter wieder festziehen).

Trotz sorgfältigster Einstellung wird man auf diesem Weg nur eine halbwegs gute Spureinstellung erreichen - wenn fertig, Achsvermessung!

 

Auf dem gleichen Weg, wie ich das alte Lenkgetriebe rausgefummelt habe, habe ich das neue wieder da rein gebastelt (Lenkungsdämpfer abschrauben macht es wesentlich einfacher - ist später einfach wieder einzubauen). Auch hier gilt, wie schon beim ausfädeln, viel Fluchen, viel von links nach rechts und zurück rennen, drehen, ... - glaubt mir, so wie das alte raus geht, geht das neue auch rein. Sobald das Ding sitzt, die zwei Schrauben rein, und von unten den Lenkungsdämpfer wieder dran bauen.

 

Die Verbindung von Lenkstange zu Lenkgetriebe passt in zwei möglichen Stellungen aufeinander, allerdings kann man den Bolzen nur in einer einzigen durch das Loch schieben - sollte der also nicht ganz leicht da rein gehen, ist es die falsche Stellung. Die Mutter habe ich in Ermangelung einer Drehmomentangabe mit Schraubensicherungsmittel "gut fest" angezogen.

 

Ich hab dann noch das Kreuzgelenk ordentlich gefettet - ich denke, dass kann es von Zeit zu Zeit mal vertragen :)

 

Den ganzen Rest in exakt umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen bauen.

 

Falls jemand auf die Idee kommen sollte zu fragen, ja, man muss danach wohl die Spur einstellen lassen :lol:

 

Drehmomente, die ich verwendet habe (Quelle: diverse Anleitungen und Infosammlungen im Netz)

 

Lenkgetriebe an Achsträger: 46 NM

Spurstangenkopf an Schwenklager: 46 NM (Neue Schrauben verwenden!)

Spurstangenkopf an Spurstange: 40 NM (neue Schraube verwenden - Kontern nicht vergessen, sonst dreht sich das ding beim Schrauben mit)

Bremssattelhalter an Schwenklager: 115 NM

 

Insgesamt hab ich, auf 2 Tage verteilt, zwischen 6 und 8 Stunden gebraucht.

 

Ich hoffe, irgendjemandem hilft das irgendwann mal - wenn nicht, auch nicht schlimm :lol: :lol: :lol:

 

Wäre ja zu schön gewesen, wenn alles reibungslos geklappt hätte. Nach dem zusammenbauen leuchten jetzt ABS und ESP dauerhaft. Bin ja mal gespannt, was das nun wieder ist - Lenkwinkelsensor vielleicht?

[ Diese Nachricht wurde editiert von addy2k am 25.06.2015 um 00:23 Uhr ]

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Man betreibt ihr nen Aufwand...

Die 4 Schrauben vom Achsträger raus und die Achse kommt so weit runter das man ganz locker das Lenkgetriebe ohne Frontdemontage ausbauen kann auch ohne Bühne ! (2 Wagenheber reichen)

 

@esplampe:

Du kannst nur den Lws ausbauen und versuchen wieder mittig zu stellen. Danach ggf mit der Stardiag anlernen. Wenn das nicht klappt hast du ein ganz teures Problem :o


SMART 451 2007 Turbo Cabrio 115 PS 

SMART 451 CDI 2013 54 PS Coupe' 

W211 E200 Kompressor 184 PS Prins VSI 2 LPG 

T4 California Exclusive 1996 115 PS 2.5l Benziner 5 Zylinder KME Nevo Plus LPG

 

 

 

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@Maxpower879,

 

muss da der Querlenker am Gelenk nicht gelöst werden? Muss meine Lenkungsgetriebe auch eventuell wechseln und dann mir da grad nuchts drunter vorstellen.

 

 

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Moin,

 

der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber warum einen neuen aufmachen?

 

Der Tipp mit dem Achsträger hat mir sehr geholfen. Stehe nun aber vor einem ganz anderen Problem: 

- Demontage der Spurstange auf der rechten Seite!

- über der Stange ist die Aufnahme des Lenkungsdämpfers!

 

Wie bekomme ich die gelöst um an die Aufnahme der Spurstange zu kommen?

Sie lässt sich in beide Richtungen drehen, kann die aber weder runter ziehen und nach hinten drücken. 

 

Vielen Dank für Eure Hilfe!

20200523_185208_compress81.jpg

bearbeitet von Robert450
Bild1

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Ich habe eine grad da liegen. Ich glaube die breiten rechteckigen Einfräsungen sind für ein Gabelschlüssel. 30er größe. Glaub 34. Dann ist das Teil mit Gelenk auf die Zahnstange geschraubt. Ist das Gelenk kaputt?

Ich habe das aber noch nie abgeschraubt. Seh nach ob da noch Sicherungen sind. Mit Dorn eingeschlagene Blechkante  z.B.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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Hey,

 

das Gelenk war nicht defekt, dafür aber der Spurstangenkopf und dessen Aufnahme. 

 

Das Teil sitzt quasi auf dem Kugelgelenk. Lässt sich auch frei drehen. Eine Nut oder so hat es nicht, denke,  dass da ne Kugel oder Sprengring drin sitz, welcher in die Nut des Kugelgelenks der Spurstange fasst.

 

Jetzt benötige ich nur nen Trick um es runter zu bekommen, um an das Spurstangenlager zu kommen, um dieses dann vom Lenkgetriebe gelöst zu bekommen. 

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den Spurstangenkopf kannst doch runterdrehen wenn die Kontermutter los drehst. Normal geht das kugelgelenk nicht kaputt.

was für ein Spurstangenlager ?

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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vor 12 Minuten schrieb Smart911a:

den Spurstangenkopf kannst doch runterdrehen wenn die Kontermutter los drehst. Normal geht das kugelgelenk nicht kaputt.

was für ein Spurstangenlager ?

Hier das Spurstangenlager von der linken Seite. Ist bereits gelöst. Und auf dem rechten sitzt noch die Aufnahme des Lenkungsdämpfers. 

20200523_204606.jpg

20200523_204132_compress8.jpg

20200523_204139_compress31.jpg

bearbeitet von Robert450
weitere Bilder

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ach so das... Da siehste die Einfräsungen für die Gabelschlüssel

das müsste aber noch gesichert sein. Sprengring , Dorneinschlag ..oder so..

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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vor 10 Minuten schrieb Smart911a:

ach so das... Da siehste die Einfräsungen für die Gabelschlüssel

das müsste aber noch gesichert sein. Sprengring , Dorneinschlag ..oder so..

Wie gesagt, drehen lässt es sich. Keine Ahnung, ob das so gehört oder eigentlich auf dem Gelenk darunter fest sitzen sollte?

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der runde Halter wo das eine Ende vom Dämpfer draufgeschraubt wird ist fest verbunden mit der Zahnstange..der wird doch auf das gelenk (Axialgelenk) drüber / draufgeschraubt ...oder nicht?

seh grad das beide Stangen am Gelenk gleich sind. Der runde Halter muß also an der Zahnstange drauf geschraubt sein.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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das hilft dir zwar wegen dem Halter nicht auf der einen Seite. Trotzdem gute Invormation. Der runde Halter ist somit an der Spurstange geschraubt und muss zuerst gelöst werden. Am besten baut man das so aus wie du das gemacht hast. Ist zwar ne menge Arbeit aber dann kann man sich das Sonderwerkzeug sparen und alles auf der Werkbank machen. Und gscheid machen

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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Hey,

 

habs: image.thumb.png.9fa449c884fd415644f4dc355f281fd3.pngdas Teil ist zusammengeschraubt und schimpft sich Mitnehmer:

https://smart.7zap.com/de/eu/fg/smart/smart+passion/smart+passion/60a/450343/fg/0/0/46/0/015/0/0/

 

Na dann werd ich mich mal ans zerlegen machen - ich schicke ne Foto!

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ja ..das ist es. Super wend da Bilder machen kannst. Nr. 64 könnten Sicherungsringe sein

 

 

 


andreasma

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vor 21 Minuten schrieb Smart911a:

ja ..das ist es. Super wend da Bilder machen kannst. Nr. 64 könnten Sicherungsringe sein

 

 

 

So, melde Vollzug!

 

War nen ganz schöner Kraftakt. Danke für den Hinweis mit der Werkbank. Ab in den Schraubstock und festgespannt und den Mitnehmer mit einem passenden Schlüssel gelöst. Vielen Dank!

20200523_223313_compress38.jpg

20200523_223116_compress92.jpg

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Super arbeit. Das hilft mir und anderen wenn man das mal abmachen muß. Jetzt must du nur noch das Axialgelenk von der Zahnstange schrauben.

Vor 2 Jahren habe ich auch mal den Lenkungsdämpfer gewechselt. Der alte dämpfte nix mehr die Stange konnste mit dem Finger raus und reindrücken.. War voll am Arsch das Teil.


andreasma

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Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum du die Spurstangen ausbauen wolltest. Was genau ist denn defekt?

vor 2 Stunden schrieb Robert450:

dafür aber der Spurstangenkopf und dessen Aufnahme

Welches Teil meinst du mit "Spurstangenkopf"? 

 

Grüße Hajo 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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noch was. Tipp von mir. Als Schutz vor Schmutz ist über der Lenkungststange die an das Kreuzgelenk eine Kunststoffkappe. Mache da wo die schützen soll gut Fett rein. Kappe drüber und oben mit einer kleinen Schraubschelle an der Lenkstange fest gemacht das dies abdichtet. Damit da kein Spalt mehr ist wo Wasser reinlaufen kann.


andreasma

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vor 21 Minuten schrieb Funman:

Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum du die Spurstangen ausbauen wolltest. Was genau ist denn defekt?

Welches Teil meinst du mit "Spurstangenkopf"? 

 

Grüße Hajo 

Moin,

 

der Spurstangenkopf war auf beiden so fest gegammelt und die Verschraubung korrodiert, dass ich das neu machen wollte.

 

Angefangen hatte es damit, dass ich Bremsen und Federn/Stossdämpfer wechseln wollte.

Dann habe ich gesehen, dass der Spritzschutz hinter der Bremsscheibe total vergammelt war.

So kam eins zum anderen ... wenn man erstmal anfängt.

Somit habe ich nun auch zwei neue Schwenklager - die alten waren auch komplett durch und der Vorbesitzer war da schon mit der Flex dran. Da ich nun alle Teile ausgebaut hatte und nun dementsprechend die Spur neugemacht werden muss, wollte ich die Spurstangenköpfe gangbar machen. Konnte man also vergessen und somit raus damit.

Viel weiter werde ich mich jetzt aber nicht vorarbeiten, da es einige Ersatzteile für den 450 mittlerweile nicht mehr gibt.

Die Schwenklager habe ich aus UK, da sie hier mittlerweile überall ausverkauft sind.

 

PS: Falls wer noch eine Idee hat - ich könnte noch zwei gute Bremssattelhalter gebrauchen (re und li). Und Danke für den Tipp mit dem Fett!

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Selbe Arbeit hab ich vor 2 Wochen gemacht. Hatte die Domlagerschraube vom Dämpfer nicht aufbekommen. Innbus war rund. Musste Feder durchflexen und Stange auch. Stange dann am abgeschnittenen Ende flach geflext und 14er Gabelschlüssel drauf und oben 21 Ringschlüssel...beide mit 1m Rohrverlängerung. Dann gings auf. Scheiß festgegammelder Dreck. Hab auch alles neu gemacht. Schwenklager sogar feuerverzinnen lassen. 2 gute Bremszangen hätte ich noch mit Bremsleitung. Halter behalte ich. 

Spur einstellen lassen danach. Läuft wie ne 1.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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vor 4 Stunden schrieb Robert450:

wollte ich die Spurstangenköpfe gangbar machen. Konnte man also vergessen und somit raus damit.

Der beschriebene Zustand ist üblich, hab ich auch schon mehrfach saniert. Die Schwenklager waren tlw. regelrecht weggerostet. Die Spurstangenköpfe waren aber nie das Problem, die hab ich immer abbekommen und die Gewinde gereinigt und wiederverwendet. Die Spurstangen selbst waren immer OK, die gibts zwar neu, waren aber immer in Ordnung, also wozu erneuern. Sind durch die Manschetten auch gut geschützt. Aber trotzdem danke für den Bericht, kann man vielleicht später mal brauchen. 

 

vor 5 Stunden schrieb Robert450:

könnte noch zwei gute Bremssattelhalter gebrauchen

 

Die sind bei neuen Bremssätteln dabei und sind gebraucht in gleichem Zustand wie die Zangen, also beides neu oder beides so lassen. 

 

Grüße Hajo 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 5 Stunden schrieb Robert450:

Schwenklager habe ich aus UK, da sie hier mittlerweile überall ausverkauft sind.

Mach mich nicht wuschig. Hier links neu original vorrätig  und hier rechts. Beim Mercedes Autohaus. 

 

Die von Vaico sollte man nicht nehmen, die passen nicht. 

 

Grüße Hajo 

 

 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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