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lucky99

Steuerkette erneuern,wann?

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Hallo,kann mir jemand sagen wann und ob die Steuerkette beim forfour 1,3,95 Ps Benziner erneuert werden muß?Meine Smart Werkstatt ist der meinung das die Kette jedes Jahr überprüft werden muß,finde ich persönlich ein bisschen oft.Bin über jede meinung dankbar

 

 

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WIE wollen die denn "prüfen"?

Eine normale Steuerkette hält ewig, könnte bei einer Motorrevision zwischen 100 und 200tkm mal mit erneuert werden.

Und sollte es im Bereich ihrer Führungs- und Spannperipherie Probleme geben, hört man das sofort und sollte auch sofort nach dem Rechten sehen (lassen).

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Hallo,

ich kann mich r-panther nur anschließen. Eine Steuerkette ist absolut wartungsfrei. Sie braucht auch nicht "geprüft" werden. Wenn mit ihr etwas nicht stimmt, dann hört man das. Als allererstes würde ich erstmal die Werkstatt wechseln. Wie Ahnungslos es so schön beschreibt, denen stehen die Eurozeichen in den Augen.


Viele Grüße aus dem Strohgäu,

Uwe

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Steuerkette beim 44 im Wartungsplan steht...

 

 


Grüße

Stefan

 

 

Die Horizonte der Menschen sind verschieden.

Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.

Den nennen sie dann Standpunkt.

 

 

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Klar verschleißen auch Steuerketten und sollten regelmäßig geprüft werden - im Intervall, das der Hersteller angibt.

 

Jede Steuerkette längt sich mit der Zeit und kann - in Extremfällen - abspringen, wenn die Längung den Verstellweg des Spanners überschreitet. Vorher verändern sich durch die Längung ggf. die Steuerzeiten des Motors.

Der Kettenspanner ist ebenso regelmäßig zu prüfen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerkette

 

Gruß,

Harald

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von HarryB am 22.03.2011 um 15:28 Uhr ]

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Jetzt muss uns wikiweissnicht nur noch erklären, WIE diese "regelmässige" Prüfung erfolgt.

Motor zerlegen, und dann..?

Am Ende des Spanner-Stellweges (der meines wissens für die maximal mögliche Kettenlängung ausgelegt ist), ist die Kette ja immer noch stramm gespannt.

Ich habe noch nie ein Herstellerinfo gelesen, wie denn nun bei einer Kettenprüfung eine gut/schlecht - Entscheidung zu fällen ist. Wohlverstanden, bei Kettentrieben, die nicht etwa Geräusche verursachen, sondern schlicht einer "regelmässigen" Prüfung unterworfen werden.

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Danke für die vielen antworten,das "Überprüfen" ist wahrscheinlich nur wieder Geldmacherrei.Habe auch erst 60.000 km runter u habe keine probleme,ist aber mein erster Wagen mit Kette u habe so keine vergleichsmöglichkeiten.Allen weiterhin Gute Fahrt!!!!

 

 

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Ich habe gerade mal im Serviceblatt (ASSYST) nachgeschaut. Es ist definitiv keine Überprüfung vorgeschrieben.

 

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Zumindest bei rein mechanischen Kettenspannern kann man versuchen, die Kette vom Zahnrad abzuheben (z.B. per Schraubendreher). Ist hier zuviel Spiel festzustellen, ist die Kette oder der Spanner/Schienen hin. Bei hydraulischen Spannern gibts i.d.R. eine Verschleißmarkierung direkt am Spanner.

 

Bei Austauschmotoren werden Kette etc. immer ausgewechselt - sonst Finger weg.

 

Und nur auf Geräusche würde ich mich nicht verlassen, das kann trügerisch sein. Denn der Smartmotor ist eh schon mechanisch sehr laut.

 

Ich gebe aber zu, daß die Prüfintervalle von Steuerketten beim Smart vermutlich nicht erreicht werden, da vorher der Motor aufgibt.

 

Gruß,

Harald

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Quote:

Am 23.03.2011 um 12:29 Uhr hat HarryB geschrieben:
Zumindest bei rein mechanischen Kettenspannern kann man versuchen, die Kette vom Zahnrad abzuheben (z.B. per Schraubendreher). Ist hier zuviel Spiel festzustellen, ist die Kette oder der Spanner/Schienen hin. Bei hydraulischen Spannern gibts i.d.R. eine Verschleißmarkierung direkt am Spanner.
. . .

Dazu muß Du den Motor aber erst mal aufmachen


Viele Grüße

Hucky

(cdi 54 PS Passion)

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Genau.

 

Oder eben Augen zu und weiterfahren...dann öffnet die abspringende Kette evtl. bei xxx.000km selbst den Motor ;-)

 

Gruß,

Harald

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    • Ich vermute mal, daß hier eine Ladedrucküberschreitung vorliegt. Allerdings bezweifle ich, daß diese bei der AU relevant wäre, da dort im Leerlauf der Ladedruck trotz höherer Drehzahlen nicht so weit ansteigt als unter Last. 😉   Der Ladedruck des 450 cdi ist wastegategesteuert, d.h. im Krümmer ist ein Ventil, über welches die heissen Abgase den Turbolader direkt über diesen Bypass in den Abgasttrakt geleitet und dadurch nicht mehr ladedruckerzeugend wirksam werden. Bestandteil von det Janze ist eine Druckdose am Turbolader und eine Verbindungsstange, mit deren Hilfe das Wastegate dann geöffnet wird. Eigentlich ist das weniger eine Ladedruckregelung als vielmehr eine Ladedruckbegrenzung.   Auf dieser Seite ist ganz gut der Turbolader des cdi abgebildet, die Ladedruckregelung bzw. begrenzung ist im Gegensatz zum Benziner sehr einfach realisiert. Von einem Anschluss direkt am Turbolader wird über einen Verbindungsschlauch der Ladedruck in die Druckdose geleitet und drückt darin gegen eine Feder an, die unter Vorspannung steht. So lange der Druck niedrig ist und die Vorspannung nicht überwinden kann, passiert erst mal gar nix. Wenn der Druck dann allerdings ansteigt, wird er irgendwann so hoch und entwickelt die Kraft, die Federspannung zu überwinden und die Stange zu bewegen. Über diese Stange wird dann das Wastegate im Krümmer geöffnet, was bewirkt, daß die heissen Abgase den Turbolader auf der Abgasseite umgehen und der Ladedruck dadurch nicht weiter ansteigen kann. Ich hoffe, Du kannst meinen ahnungslosen Gedankengängen folgen! 🙂 Wenn jetzt dieses Wastegate nicht geöffnet wird, warum auch immer, dann können die heissen Abgase den Turbolader nicht umgehen und werden weiter durch die Turbine geschickt, was zur Folge hat, daß der Ladedruck nicht mehr begrenzt wird und immer weiter ansteigt. Parallel dazu wird der Ladedruck vom MEG über einem Sensor gemessen und ab einem bestimmten Wert schickt dann das Motorsteuergerät den Motor in den Notlauf, indem die Einspritzmenge so weit reduziert wird, daß nur noch der Notbetrieb möglich ist. Erst nach dem Ausschalten der Zündung und eine Weile warten wird das wieder zurückgesetzt und nach einem Neustart ist dann die ursprüngliche Leistung wieder vorhanden, bis eben die Ladedrucküberschreitung erneut einsetzt.   Die Frage ist eben, warum in Deinem Fall  das Wastegate nicht geöffnet und der Ladedruck begrenzt wird. Zum einem kommt hier eine undichte Schlauchverbindung in Frage, wegen der der Ladedruck in der Druckdose zu schwach ist und das Wastegate nicht geöffnet wird, das kommt sogar relativ häufig vor, weil das Material des Schlauchs im Laufe der Zeit altert oder das Wastegate bzw. dessen Mechanik ist als solches  ist schwergängig und kann nicht mehr geöffnet werden. Beides führt dazu, daß das Wastegate geschlossen bleibt und der Ladedruck immer über die zulässige Grenze ansteigt.   Den Schlauch kann man optisch kontrollieren, das Wastegate ist beidseitig mit einer Mutter gesichert. Man könnte aber eine Seite öffnen, die zweite aber als Referenz stehen lassen, die Mutter auf der Stange etwas aufdrehen und schauen, ob das Wastegate mechanisch geöffnet werden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, daß bei Dir dort der Hase im Pfeffer liegt! Beim Auslesen des Fehlerspeichers würde dies vermutlich mit einer entsprechenden Fehlermeldung, die auf eine Ladedrucküberschreitung hinweist, bestätigt werden. In manchen Diagnosesystemen wird auch erst mal auf den Ladedrucksensor hingewiesen, es gab sogar Fälle, in denen dieser mehrfach ausgetauscht wurde, dabei hat der arme Bursche nur seinen Dienst verrichtet und korrekterweise den überhöhten Ladedruck angezeigt!
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