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Joeker

Recht eine 35 Ah-Batterie für einen For2 Benziner aus?

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Hi Volks,

Uintergrund der Frage: Bei Atu gibts die z.Z. für 39 Euro, während die 45Ah 69 Steine bringen soll.

Es ist der 700ccm Motor und der soll den Anlasser doch nu nicht so beanspruchen, oder?

Tschö Jpe


Tschö Joe

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Auch wenn diese funktionieren würde, wenn sie voll ist, so hast Du damit auf jeden Fall weniger Reserven, z.B. bei Kälte, im Stand ohne Motor etc.

 

Normalerweise versuchen User ja immer, eine größere Batterie bzw. eine mit mehr Kapazität einzubauen als eine Kleinere!

 

Deshalb würde ich hier nicht unbedingt auf den Preis schauen!

 

 

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Die Schwarzen Artik Batterien von Atu haben in den Tests schonmal bestens abgeschnitten, fahre selber in beiden autos solche Batterien, völlig problemlose dinger, trotz Standheizung. Und nein, ansonsten kaufe/lasse ich nichts bei ATU machen!

 

 


fortwo cabrio, bj 06/00, 600er, aufgebraucht, abgemeldet 

fortwo cabrio, bj 09/01, CDI, verkauft mit 269tkm

fortwo cabrio, bj 04/04, 700er, das Schwarze Elend...

fortwo cabrio, bj 04/19, eq Passion, für die Dame des Hauses 

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Hallo Jpe!

 

Was ist das denn für eine? Hast du eine Artikelnummer? Ist es eine schwarze Arktik?

 

Meine gibt vermutlich in den nächsten Tagen den Geist auf.

-----------------

Gruß vom Westerwald

hp2

 

smart2.jpg

 

Ein richtiges Auto hat den Motor hinten!

Smart Fortwo Pure, Bj. 3/2006

Benziner, keinerlei Extras!

 


A 180 CDI, Autronic, 2012

Passion Cabrio, CDI, 2010

 

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Gut, ich fahre einen CDI und kann da nicht ganz mitreden. Der CDI braucht beim Start wesentlich mehr Strom als ein Benziner.

 

Vor ein paar Tagen musste ich ebenfalls den Akku des CDI ersetzen. Nach 9 Jahren war die Batterie halt fertig. Im Ruhezustand zeigte sie zwar über 13 Volt, bei eingeschalteter Zündung und angezogenem Kupplungsaktuator waren es nur 8,6 Volt. Starten geht damit natürlich nicht.

 

Von meinem Zeltanhänger habe ich eine 35 AH Batterie, die auch als Reservebatterie für die Familie dient. Geht irgendwo ein Akku in die Knie, muss die kleine Reservebatterie bis zum Ersatz herhalten. So auch bei meinem CDI.

 

Für einen Tag habe ich also die kleine Batterie gefahren und mir dann eine 61 AH Varta mit 540 A Kaltstartkraft für 122 € gekauft. Dieser Akku entspricht von der Leistung her der originalen Banner Erstausrüsterbatterie.

 

Ich glaube wirklich nicht, dass die 35er ewig lange durchgehalten hätte. Bei extrem kalten Temperaturen hätte sie vermutlich Schwierigkeiten gehabt, den Motor zu starten. Wie oben schon geschrieben wurde, es fehlen die Reserven.

 

Die 39 € mögen wirklich verlockend sein, aber wenn der Wagen häufig draußen steht, viel mit Verbrauchern gefahren und im Kurzstreckenbereich gefahren wird, dann bitte zu der größeren Batterie greifen.

 

Gruß, Rolf

 

 


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mir wurde von einer werksatt gesagt.:

 

wenn man mit viel kurzstrecken fährt und keine wahsninnigen elektro umbauten hat, dann ist ein "kleine" batterie von vorteil. und warum?.... weil sich eine kleine AH-Batterie schneller wieder voll lädt als eine grosse.

 

gruss...


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Hi Volks,

Thema durch: Beim örtlichen Teiledealer hab ich ne 52Ah Varta für 82 Schleifen bekommen. Nach der großen Rundreise durch alle Baumärkte, einen Real und schließlich ATU war ich vom Preis angenehm übergerascht und hab einfach mal zugeschlagen.

Zum Thema Billigbatterie: Wenn ich mich recht erinnere, haben Batterietests der letzten Jahre mehr als einmal gezeigt, dass die teuersten nicht die Besten sind, zumindest aber der Mehrpreis sich oft nicht rechnet.

Ich selber hab in den Wagen die ich bisher gefahren habe alle möglichen Batterien dringehabt und keine nennenswerten Ausreißer identifiziert. Selbst in meinem VW-Bus-Wohnteil wurde wild gemischt und da hat die teure Varta und Bosch genausoschnell aufgegeben wie BIG und UnserFavorit.

Wenn auf der 39 Euro ATU 42 Ah draufgestanden hätte, wärs die geworden.

Egal, Danke für die Antworten und allzeit gute Fahrt

Tschö Joe

 

@Rolf: Bei nem Diesel und Laternenparker hätte ich die Frage nicht gestellt, weil ganz andere Voraussetzungen.

[ Diese Nachricht wurde editiert von Joeker am 02.02.2011 um 18:52 Uhr ]


Tschö Joe

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Quote:

Am 02.02.2011 um 17:34 Uhr hat MBNalbach geschrieben:
Die Schwarzen Artik Batterien von Atu haben in den Tests schonmal bestens abgeschnitten, fahre selber in beiden autos solche Batterien, völlig problemlose dinger, trotz Standheizung. Und nein, ansonsten kaufe/lasse ich nichts bei ATU machen!



 

Also in der aktuellen Auto Bild hat die GTÜ Batterien getestet.

Die von ATU ist mit Pauken und Trompeten durch den Test der GTÜ gerasselt.....

 

Die preiswerteste Batterie, von exide hat den Test gewonnen....

 

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Anfang:

Opel Kadett C,Renault Fuego,Renault 5 GT Turbo,Renault 5 GT Turbo,Renault 20,Renault Fuego,VW 181,Opel Kadett D,BMW 1602,Opel Rekord A,VW Golf 1 GTI,Opel Commodore B Coupe,Opel Senator,VW 181,BMW 635 CSI,VW 181,Golf 2,Alfa Romeo 33 Sportwagon,Mercedes 250D,Alfa Romeo 145 Quadrifoglio...

 

Jetzt: VW 181, Smart 42 und jut is´!

 

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[ Diese Nachricht wurde editiert von kuebel_181 am 02.02.2011 um 19:33 Uhr ]


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Jetzt: VW 181, Smart 451 CDI Cabrio

 

Spritmonitor.de

 

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zeiten ändern sich :)

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fortwo cabrio, bj 06/00, rePowered by SmartProfi

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Jiph :-D

Auch hätte ich nicht gedacht, daß die von Exide die preiswerteste ist.

Ich hab so eine seit 10 Jahren im Kübel stehen.

Sommer, wie Winter. Sogar 2 Wochen dauerzündung hat se überstanden.

Da hab ich nach dem Testen einfach mal die Zündung nicht ausgemacht.

Nach zwei Wochen hab ich dann den Schlüssel gesucht :lol:

Also ich kann mich nicht beklagen....


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Also ich kann aus guten Erfahrungen sagen Wer Billig kauft kauft zwei mal .

Ich würde auch eher eine größere nehmen

dann haste Reserven ;-)

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Auch wenn das Thema schon durch ist, kann ich für alle anderen hier, die irgendwann mal vor der Frage stehen ob 35 Ah reichen, meine Erfahrungen weitergeben:

 

Bei meiner Freundin war eine 35Ah Batterie verbaut (99er Benziner). Das Anlassen des Motors verlief immer etwas schwach, auch im Sommer. Sie fuhr hauptsächliche Strecken zwischen 5 und 25 km.

Da inzwischen eine Standheizung verbaut ist, haben wir eine Banner PowerBull mit 62 Ah eingebaut (85 Euro inklusive Versand). Seit dem springt der Motor deutlich besser an. Das kurze Absacken der Anlasserdrehzahl nach der ersten Umdrehung ist weg.

 

Fazit:

Es geht mit einer 35 Ah Batterie. Allerdings hat man kaum Reserven und die Anlasserdrehzahl bricht (zumindest in unserem Fall) leicht ein.


signatur_rinchen.jpg

Spritmonitor.deSuper, nicht Diesel!

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Bei unseren 2 451er ist einmal eine 45er und eine 63er vom Diesel verbaut. Der mit der 45er braucht deutlich länger um anzuspringen und der Anlasser quält sich dabei. Der mit der 63er Schlüssel rum und läuft.

 

 


Der der gesagt hat ich mach nichts mehr an meinem Smart!:-D

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Wenn man bei der 35er ein start kabel mitkauft, und einen fremdstartanschluß an eine leicht zugängliche stelle legt dann gehts. Allerdings dürfte der Preisvorteil dann zu nichte sein. Mit ner "zu" kleinen Batterie wird jedes kurze stehen mit Radio an (Im winter vielleicht noch mit sitzheizung) Zum Risiko. Auch mal kurz vergessen das licht auszumachen kann bei der kleinen Batterie zu viel sein. Und auch die Startvorgänge belasten die Batterie stärker...

 

Und wenn eine kleine Batterie für Kurzstrecken mit mehr Startvorgängen besser sein soll.... wieso ist dann im MHD Smart eine größere? Ich tippe mal nicht darauf das sie günstiger war...


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    • Ich bin in den letzten Wochen ca. 2400 Km mit HVO100 in einem Smart 450 CDI Bj. 2001 gefahren. Im Einzelnen:    Herkunft des HVO100: Ich habe bei Hoyer in Norddeutschland getankt. Auf Anfrage per Email konnte mir Hoyer leider nicht mitteilen, von welchem Hersteller ihr HVO100 geliefert wird und in welchem Verfahren es hergestellt wird. Sie haben geschrieben, daß sie je nach Marktlage von verschiedenen Lieferanten kaufen. Sie haben auf die Einhaltung der DIN-Norm als Beweis für eine gleichbleibende Qualität verwiesen. Soweit ich im Internet recherchieren konnte, ist das Quatsch, denn es gibt doch erhebliche Qualitätsunterschiede. Leider konnte ich zu dem von mir gekauften HVO100 nichts Näheres herausfinden.    Startverhalten:  Nach Aktenlage hat HVO100 eine höhere Cetanzahl als Mineraldiesel. Deshalb sollte der Motor mit HVO100 besser starten. Mein Smart startet mit HVO100 einwandfrei. Mit Mineraldiesel allerdings auch. Auch im Winter. Ob er mit HVO100 besser startet konnte ich nicht feststellen. Daß ein Motor mit Problemen mit HVO100 möglicherweise besser startet, will ich nicht bestreiten.    Das Problem dabei ist ja auch, daß ich im Einzelfall nie weiß, wie er denn mit jeweils dem anderen Kraftstoff gestartet wäre. Um da wirklich einen Unterschied festzustellen, müßte ich schon hunderte Starts protokollieren und auch die Startzeit objektiv messen. Damit wäre sicher nachweisbar daß er mit HVO100 etwas besser startet. Außerdem wäre für einen Vergleich besonders ungünstiges Wetter vorteilhaft, also +4°C und Nebel, oder extrem niedrige Temperaturen. Beides hatte ich jedoch nicht, zumindest nicht ständig. Bis -11°C gab es keine Probleme. Der Aufwand für eine solche Untersuchung würde völlig den Rahmen dessen sprengen, was ich hier bereit wäre zu investieren. Zumal das Ergebnis ja bekannt ist, er startet mit HVO100 ein wenig besser durch die höhere Cetanzahl. Das in der Praxis nachzuweisen ist relativ nutzlos.    Laufgeräusch im Leerlauf nach Kaltstart:  Theoretisch kann ein Kraftstoff mit höherer Cetanzahl ein geringfügig leiseres Laufgeräusch verursachen, muß aber nicht. Ich habe zwei baugleiche Smarts nebeneinander kalt gestartet und einige Minuten laufen lassen, einen mit Mineraldiesel, einen mit HVO100. Mit Ohr am Motorraum. Ich kann keinen Unterschied von HVO100 zu Mineraldiesel feststellen. Ich müßte lügen wenn ich sagen wollte daß der Motor mit HVO100 leiser läuft. Da meine Smart Motoren auch mit Mineraldiesel gut laufen, erwarte ich auch keinen Unterschied. Auffallend lautes Nageln zeigen die Motoren mit keinem der beiden Kraftstoffe. Sollte ein intakter Motor ja auch nicht. Klar laufen die Dieselmotoren immer recht laut gegenüber Benzinern. Bei anderen Betriebsbedingungen außer Kaltlauf sind noch weniger Unterschiede zu erwarten, deshalb gehe ich darauf nicht ein.    Abgasqualität im Leerlauf nach Kaltstart:  Ich habe während des Warmlaufes bei beiden Smarts mit einer starken Taschenlampe in das Endrohr des Auspuffs geleuchtet. Die Trübung direkt nach Kaltstart ist bei HVO100 tatsächlich geringer, vielleicht halb so stark. Schon nach einer Minute Leerlauf ist die Trübung bei beiden aber schon viel viel geringer. Nach 3 Minuten ist sie noch erkennbar, HVO100 vielleicht noch minimal besser. Sobald die Motortemperatur das erste Ei erreicht, also 40°C, kann ich keinen Unterschied zwischen Mineraldiesel und HVO100 mehr erkennen. Bei beiden ist dann auch fast keine Trübung mehr erkennbar. Dabei wäre auch zu berücksichtigen, daß rund 50% der Abgase Wasserdampf sind. Kondensierender Dampf wird leicht mit Abgasqualm verwechselt.    Objektive Abgasmessungen habe ich nicht durchgeführt. Daß die Abgasqualität mit HVO100, mit Abgasmeßgeräten gemessen, besser sein wird, will ich nicht bestreiten. Feststellen kann ich es mit meinen Mitteln nicht. Auch mit Mineraldiesel gibt es im Fahrbetrieb natürlich keine schwarzen Wolken, auch nicht im Scheinwerferlicht bei höherer Leistung. Sollte ja auch nicht sein wenn der Motor in Ordnung ist. Meine Motoren sind aber auch nicht getunt, die Einspritzmenge ist original und damit der Luftüberschuß immer recht groß.    Geruch des Abgases bei Kaltstart:  Langsam wird es albern. Aber da es hier im Forum schon erwähnt wurde: Ja, bei HVO100 ist der Geruch eher nach Pflanzenöl und angenehmer, bei Mineraldiesel eher unangenehmer nach verkokeltem Mineralöl. Nach wenigen Minuten Warmlauf kann ich aber bei beiden Kraftstoffen keinen Geruch in der Nähe des Auspuffrohrs mehr wahrnehmen.    Maximales Drehmoment:  Internetrecherche nach dem Energieinhalt von HVO100 ergibt einen geringeren Wert als bei Mineraldiesel. Ich habe Werte von 4,5% bis zu 9% weniger gefunden. Dadurch sind um diesen Wert geringeres Drehmoment und Leistung zu erwarten. Dies könnte aber durch die geringere Viskosität des HVO100 und dadurch höhere Einspritzmenge teilweise kompensiert werden. Um dies zu testen bin ich fast jeden Tag die selbe Autobahnsteigung hochgefahren, mit ca. 100 Km/h, im 6. Gang, mit Fahrpedal am Anschlag. Dabei habe ich registriert, ob der Smart noch beschleunigt oder nicht, und wie stark. Ich konnte keinen Unterschied zwischen HVO100 und Mineraldiesel feststellen. Der geringere Energieinhalt scheint gerade durch die höhere Einspritzmenge kompensiert zu werden. Falls es Unterschiede gibt, sind diese auf jeden Fall kleiner als z.B. witterungsbedingte Schwankungen. Falls es überhaupt einen Unterschied gibt, sind Drehmoment und Leistung mit HVO100 minimal geringer als mit Mineraldiesel, nicht höher.    Höchstleistung:  Ich bin mit dem Smart auf ebener Autobahn im 6. Gang, trockene Fahrbahn, und Fahrpedal am Anschlag gefahren und habe registriert, ob der Smart die Höchstgeschwindigkeit von 140 Km/h nach Tacho bzw. 135 Km/h nach GPS erreicht. Er erreicht sie bei beiden Kraftstoffen knapp nach längerem Anlauf. Ich kann keinen Unterschied in der Höchstleistung feststellen.    Verbrauch:  Ich fahre mit dem Smart täglich die selbe Pendelstrecke. Auch meine Fahrweise ist weitgehend die gleiche. Mit Mineraldiesel habe ich folgende Vergleichsverbräuche unter winterlichen Bedingungen gehabt: 11/25-1/26 3,29L/100Km über 6 Tankfüllungen gemittelt. 1/25-2/25 3,51L/100Km über 8 Tankfüllungen gemittelt, 1/21-2/21 3,33L/100Km über 6 Tankfüllungen gemittelt. Mit HVO habe ich jetzt in 1/26-2/26 über 6 Tankfüllungen gemittelt 4,20L/100 Km verbraucht. Selbst wenn ich mal den höchsten der 3 Vergleichsverbräuche annehme, dann ist das ein Mehrverbrauch von 19%. Also sogar noch etwas mehr als erwartet. Der Mehrverbrauch macht sich auch durch kürzere Reichweite bemerkbar, ich fahre deutlich öfter an die Tankstelle.    Preis:  An meiner Tankstelle in der Großstadt kostete HVO100 gegenüber Mineraldiesel 15 cent pro Liter mehr. Diese Differenz blieb konstant, auch wenn die Preise rauf und runtergehen. Dies sind ca. 9% Mehrpreis. Dazu ist noch der höhere Verbrauch zu berücksichtigen, also noch mal 19% mehr, also zusammen 28% mehr. Hinzu kommt, daß ich Mineraldiesel nicht in der Großstadt tanke sondern auf dem Land, das macht nochmal 2% mehr aus, für mich also rund 30% Mehrkosten insgesamt im Vergleich zu Mineraldiesel.    Aktuell haben sich die Preise geändert: HVO100 ist nur noch 10 Cent teurer, dafür ist der Unterschied zum Land aktuell 4,5%. Kommt ungefähr aufs gleiche raus.    Fazit: HVO100 ist eine nette Sache. Ob dem Fahrer die Umweltfreundlichkeit den um (bei mir) 30% höheren Preis wert ist, muß jeder selbst entscheiden.    Damit ist das HVO100-Experiment, das ja eigentlich keins ist, also der HVO100-Betrieb, für mich auch schon wieder fast beendet. Mein Arbeitsplatz ist in der Großstadt umgezogen, so daß ich nicht mehr oft in die Nähe der HVO100 Tankstelle komme. Zig Kilometer Umweg dorthin zu fahren ist mir zuviel Aufwand. Ich habe noch 2 Kanister Vorrat, das reicht nochmal für ca. 1000 Km, dann steige ich wieder auf Mineraldiesel um. Dann mache ich noch mal die Gegenprobe.   
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