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smartastico

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  1. Ich berichte mal, nachdem ich mir damals das "CCLIFE 2L Bremsenentlüftungsgerät" zugelegt und damit vor kurzem die Bremsflüssigkeit gewechselt habe. Vorweg: Es hat einwandfrei funktioniert! Nach dem Erhalt des Gerätes, habe ich es zuerst auf Dichtheit (ohne Flüssigkeit) überprüft, indem ich alles verschraubt, das Schlauchende mit der Hand zugehalten und schließlich gepumpt habe. Es macht auch Sinn zu überprüfen, ob es innen Verunreinigungen gibt. Da jedoch in einigen Rezensionen zu diesem und ähnlichen Modellen der mitgelieferte Entlüfterstutzen für den Ausgleichsbehälter aufgrund von Undichtigkeit bemängelt wurde, wollte ich kein Risiko eingehen und habe den ATE Entlüfterstutzen 03.9302-0702.2 gekauft - der von der Fa. Manotec war auch in die engere Auswahl gerückt, ausschlaggebend war am Ende nur der Name. Die mitgelieferte Auffangflasche ist aus mehreren Gründen leider nicht ganz optimal: -Der Schlauch ist etwas zu kurz. -Kein Entlüftungsloch. Dieses habe ich am Verschluss selbst gebohrt. -Keine Skala. Diese habe ich mit Edding ergänzt. Entlüftet habe ich mit 1,2 bar und nachgepumpt als ich mit der Hinterachse fertig war. Bevor ich das 1. Bremsentlüftungsventil (hinten rechts) geöffnet habe, habe ich 1 - 2 Minuten gewartet, um zu sehen, ob das Gerät den Druck halten kann. Gereinigt habe ich am Ende das Gerät und Zubehör mit Wasser (das Geräteinnere und den Entlüfterstutzen mit gefiltertem Wasser), trocknen lassen und verstaut. Gedanke: Vermutlich funktioniert das Ganze auch, indem man das Gerät nicht befüllt und nur zum Bereitstellen des gewünschten Luftdrucks nutzt. Man nimmt also zuerst, z.B. mit einem Absaugbalg, alte Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter, füllt neue Bremsflüssigkeit darin ein, montiert alles, baut den gewünschten Druck auf und legt mit dem Entlüften los. Der Vorteil wäre, dass das Geräteinnere sauber bleiben dürfte, der Nachteil könnte aber sein, dass man zwischenzeitlich das Gerät demontieren muss, um neue Flüssigkeit in den Ausgleichsbehälter zu geben.
  2. Danke @Funman, @maxpower879 Ich muss die beiden Klimaleitungen zum Kompressor erneuern und dafür das Heck absenken, was eigentlich auch ein Absenken des Tanks bedeutet, um die Klimaleitungen zum Kompressor bzw. deren Anschlüsse nicht zu beschädigen. Da ich mir aber mangels Erfahrung nicht sicher bin, ob das in dem Fall sogar ohne Absenken des Tanks geht (Vorgehen: beide Klimaleitungen in der Nähe des Tanks trennen ==> Heck absenken ==> beide Klimaleitungen am Kompressor trennen ==> neue Klimaleitungen am Kompressor anschließen ==> Heck anheben ==> neue Klimaleitungen in der Nähe des Tanks anschließen), wollte ich mich sicherheitshalber vorab damit vertraut machen, um in der Mietwerkstatt keine böse Überraschung zu erleben. Dann muss ich nur noch passende Gewindeschneider besorgen, falls der Tank doch abgesenkt werden muss und fragen, ob es dort mehr als einen Getriebeheber gibt.
  3. Hallo, ich habe mir den WIS-Eintrag "Kraftstoffbehälter absenken und positionieren" mehrmals durchgelesen, kann aber nicht alle Schritte nachvollziehen: 1.) Kraftstoffbehälter (1) mit Getriebeheber und Ausbauvorrichtung abstützen. 2.) Schrauben (2) herausschrauben. Einbau: Selbstsichernde Schrauben (2) erneuern. 3.) Schrauben der Größe M8 x 80 anstelle der Schrauben (2) ca. 5 Gewindegänge hineinschrauben. 4.) Schraube (3) herausschrauben. Einbau: Selbstsichernde Schraube (3) erneuern. 5.) Schrauben (4) lösen. Einbau: Selbstsichernde Schrauben (4) erneuern. 6.) Kraftstoffbehälter (1) vorsichtig absenken. Darauf achten, dass die elektrische Steckverbindung sowie die Kraftstoffleitungen an der Kraftstoffpumpe mit Tankgeber nicht beschädigt werden, da diese sonst zu erneuern sind. 7.) Einbau in umgekehrter Reihenfolge. Verständnisproblem: Die 5 Originalschrauben verfügen jeweils über eine integrierte Unterlegscheibe. Ich hätte - analog zur Vorgehensweise beim Absenken des Hecks mit den Ablassschrauben - für das Absenken des Kraftstoffbehälters alle 5 Originalschrauben durch 5 Schrauben der Größe M8 x 80 mit passenden Unterlegscheiben ersetzt und dabei ca. 5 Gewindegänge hineingeschraubt. Laut dem 3. Schritt werden aber nur die beiden Originalschrauben links durch handelsübliche Schrauben ersetzt (von Unterlegscheiben ist keine Rede), die Originalschraube vorne in der Mitte kommt ganz raus und die beiden Originalschrauben rechts werden nur gelöst. So gesehen verstehe ich nicht, warum es überhaupt diese beiden Standarschrauben der Größe M8 x 80 braucht, denn stattdessen hätte man die Originalschrauben links - wie die beiden Originalschrauben rechts - nur lösen können und außerdem die Originalschraube vorne in der Mitte ebenfalls nur lösen. Wie sehen oder machen das die erfahrenen Schrauber im Forum?
  4. Selbstverständlich ist sie das. Aber wenn sie ohnehin gemietet wird, warum für den Ölwechsel ein zusätzliches Werkzeug in Form der Ölabsaugpumpe anschaffen/einsetzen statt einfach die Ablassschraube zu öffnen und das Altöl in den Auffangbehälter fließen zu lassen? Wir sollten nur schauen, dass wir keine "Wissenschaft" daraus machen. Beide Varianten haben ihre Daseinsberechtigung und jeder kann machen was er für richtig hält. Mir ging es mit meinem Erfahrungsbericht hauptsächlich um die Ablassschraube, da sie mir Probleme bereitet hat und sie in diesem Thread thematisiert wird. Wie gesagt, ich bin gespannt, ob sie beim nächsten Ölwechsel leicht aufgehen wird, jetzt wo sie von mir mit 50 Nm angezogen wurde und ich werde dann berichten.
  5. @yueci Danke für den Erfahrungsbericht. Die Variante mit dem Absaugen hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung und ich hatte sie vorab tatsächlich in Erwägung gezogen. Nachdem ich beide Varianten gegenübergestellt habe und für mich ohnehin feststand, dass ich eine Hebebühne stundenweise mieten werde, habe ich mich für die Variante mit der Ablassschraube entschieden. Mein Plan ist, das Auto einmal jährlich auf der Hebebühne zu haben, allein schon um regelmäßig einen kritischen Blick darunter werfen zu können, aber auch da sie andere Arbeiten wie den Wechsel der Bremsflüssigkeit erleichtert. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die mit nun 50 Nm angezogene Ablassschraube beim Lösen verhalten wird.
  6. @380Volt Wir sollten unterscheiden zwischen Ölwechsel ohne vs. mit Hebebühne. Bei Nutzung einer Hebebühne und einem höhenverstellbaren Ölauffangbehälter (z.B. https://www.amazon.de/CCLIFE-Ölauffanggerät-Ölauffangwagen-Ölauffangrollwagen-Ölauffangbehälter/dp/B07GKXKKV4) ist die Variante mit der Ölabsaugpumpe zu umständlich. Ohne Hebebühne hat die Ölabsaugpumpe natürlich den Vorteil, dass das Auto nicht mit dem Wagenheber aufgebockt werden muss.
  7. @yueci Man schiebt einen höhenverstellbaren Ölauffangbehälter darunter, öffnet die Ablassschraube und das Altöl ist nach kurzer Zeit praktisch Geschichte. Gleiches gilt für den Ölfilter bzw. das darin enthaltene Altöl. Selbst ich als Anfänger habe nicht gekleckert. Die Variante mit der Ölabsaugpumpe halte ich für umständlicher und man ist damit von einem zusätzlichen Werkzeug abhängig.
  8. @380Volt Ich sehe die Ablassschraube als ein Feature, das ich auch nutzen möchte. Sollte sich die Ablassschraube beim nächsten Ölwechsel normal lösen lassen, fühle ich mich bestätigt.
  9. Ich berichte mal kurz von meinem ersten selbst durchgeführten Ölwechsel in einer Mietwerkstatt mit Hebebühne. Die Ablassschraube habe ich auch mit der ausgezogenen Teleskopknarre (60 cm) nicht aufbekommen und in dem Moment hatte ich mich schon von der Ölwanne gedanklich verabschiedet. Der Meister hat es dann auch einmal versucht, wobei er die Teleskopknarre zwar ebenfalls kraftvoll, allerdings mit einem kurzen Ruck bedient hat und die Schraube ging beschädigungsfrei auf. Angezogen habe ich sie anschließend schrittweise mit 30, 40 und 50 Nm, wobei der jeweilige Wert bereits mit wenig Drehung erreicht wurde und ohne den Drehmomentschlüssel hätte ich sicherlich weitergedreht. Der vorherige Ölwechsel fand in einer Vertragswerkstatt statt und ich vermute, dass dort ein Lehrling die Schraube "nach Gefühl" viel zu stark festgezogen hat. Mal schauen, wie sich das Lösen beim nächsten Ölwechsel gestalten wird. Dann sollte ich mit Sicherheit sagen können, ob die Vertragswerkstatt gepfuscht hat.
  10. Ergänzung: A0179903001 Ölablassschraube --> 1200A346 A0199972945 O-Ring Anschluss Wasserpumpe --> 1310A376 A0179976245 Ring Wasserkanal --> 1060A028 A0219970645 O-Ring Ölbohrung --> 1060A090
  11. smartastico

    P0707

    Nein, die vom Linkposter auf der Webseite getroffene Sprachauswahl Spanisch ist in der URL enthalten ("es"). Zur Verfügung steht dort u.a. Spanisch und die Auswahl ändert die URL.
  12. smartastico

    P0707

    Auch wenn der Getriebemotor im offiziellen Online-Shop von Mercedes als "Nicht mehr verfügbar" gilt, würde ich es beim Vertragshändler oder der Niederlassung vor Ort versuchen. Ausgehend von den 500 Euro (2022), die @Bikerchris oben genannt hat und dem im offiziellen Online-Shop gelisteten aktuellen Preis von 660 Euro ist das eine saftige Preiserhöhung innerhalb von nur wenigen Jahren. Dennoch gilt dieses für den Betrieb des Fahrzeugs kritische Ersatzteil seitens des Herstellers als nicht mehr verfügbar, was aus meiner Sicht schon ein starkes Stück ist. Sollte es neu tatsächlich nicht mehr zu bekommen sein, hängt künftig alles vom Gebrauchtmarkt ab.
  13. Ergänzung: A0009914252 Zylinderstift ==> MD707682
  14. https://www.mahle-aftermarket.com/eu/de/services/filling-quantities/ Der geschätzte Preis in der Vertragswerkstatt bzw. in der Niederlassung soll nur als Obergrenze dienen. Bei ATU würde ich niemals etwas am Auto machen lassen. Wenn unbedingt ATU, dann schaue dir vorher unbedingt die Bewertungen der Filialen an. Da das Auto nicht einmal angehoben werden muss, kann man das am "Straßenrand" machen. Wenn ein "Nachbarschaftswächter" vorbeikommen sollte, der sich aufregt, einfach cool bleiben. Empfohlen wird hier oft der Kondensator vom Hersteller Nissens für ca. 70 Euro. Angenommen du verbaust ihn selbst, lässt die Anlage befüllen und stellst nach kurzer Zeit fest, dass sie wieder leer ist. Dann könnte es sein, dass du einen Fehler bei der Montage gemacht hast (eher unwahrscheinlich, wenn man die wichtigsten Schritte sorgfältig durchführt) und/oder es ein anderes/weiteres Leck gibt. Die Kosten für die Befüllung wären dann futsch. Das kann dir aber auch passieren, wenn du den Kondensator in einer Werkstatt austauschen lässt und diese den neuen Kondensator korrekt verbaut hat, da es an einer anderen Stelle ein Leck geben könnte. Wenn du dich aber realistisch einschätzt und sagst, dass du dir das auf keinen Fall zutraust und auch niemanden kennst der das mit dir zusammen macht, führt an einer Werkstatt wohl kein Weg vorbei.
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