Jump to content

emil

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    1.932
  • Benutzer seit

Persönliche Informationen

  • Wohnort
    Reutlingen
  • Interessen
    emil

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

Aktivieren
  1. emil

    Neue Welten?

    Hatte früher (so 1990 bis 2007) auch lange Rangerover, Defender und Discovery. Ehrlich: Wirklich gebraucht habe ich deren Offroadperformance NIE! Aber Spaß haben die Teile schon gemacht! Meine Frau fuhr damit wegen der 3 Kinder gerne. Allerdings sind die neuen SUVs - wie schon angesprochen - rundgelutschte me too Artikel, welche mittlerweile immer ähnlicher aussehen und faktisch ausschließlich als Stadtförster-Auto herhalten. Und dann noch mit Plug-In Hybrid und E im Kennzeichen!! es ist nicht zu glauben. Aber: Es wird das produziert, was dei Kunden kaufen.... Schaut Euch mal die Entwicklung beim G- Modell an! Einfach nur pervers. Ein Suv ist erst dann ein SUV, wenn wirklich 4x4 geht und Du über die Motorhaube ausfs Dach klettern kannst.... Wenn ich jetzt noch mal ein Zugfahrzeug bräucht, würde ich nach einem P38 Range mit dem original Buick-V8 (so bis 2003 glaube ich) Ausschau halten. Gruss Emil
  2. in 2008 hat es mich selbst mit einem 450 CDI (BJ 2003) erwischt: Novemberabend, diesig, leicht feucht, schlechte Sicht - und: Ein neuer Kreisverkehr auf einer mir schon ewig bekannten Strecke! Dann ereignete sich mein Fahrfehler: Den Kreisverkehr erst wahrgenommen, als ich drinnen war. Bremsweg bis zum inneren Randstein ca 6m - Einschlag mit etwa 50 Km/h. Es folgten wirklich harte Schläge! Ich weis nicht, wie oft sich der Smart nach vorne oder zur Seite überschlagen hat, der Airbag blieb inaktiv. Der Smart kam auf der Fahrerseite liegend zu stehen und ich konnte selbst relativ einfach durch das nicht mehr vorhandene Glasdach aussteigen. Lediglich beim Aussteigen zog ich mir am Oberschenkel einen Bluterguss zu - vom Lenkrad. Mir ist NICHTS passiert - ausser jede Menge Adrinalin. Das Tridion - also der harte Kern des Smart - war derart in sich verzogen. dass sich die Sitz nicht mehr längs verschieben ließen - wie verschweisst. Die Türen gingen mit etwas Kraftaufwand auf. Die Vorderachsfelgen hatten nahezu 90° Knick vom innmeren Bordstein des Kreisels. Ob der fahrerseitige Gurtstraffer auslöste habe ich damals nicht wahrgenommen. Ich vermute es schon. Diese Unfallerfahrung war für mich einer der Gründe, warum bei uns (samt Kinder) sehr viel Smart gefahren wird und ich letztendlich bis heute davon immer noch 4 Stück auf dem Hof stehen habe: Für ein kleines Auto sind die Dinger meiner Erfahrung nach recht sicher. Letztendlich war dieser Unfall Anlass für die Beschaffung von breiterer Bereifung für die Vorderachse, denn die serienmäßgen135er Fahrradreifen (wegen der damaligen Einstufung als 3-Liter Auto) des CDIs lassen insbesonders bei feuchter Straße auf der Vorderachse kaum Bremswirkung aufkommen - 175er wie ab der Nachrüstung dagegen schon. Und sowas kann manchmal den Unterschied ausmachen. Gruss Emil
  3. Mein Sohn hatte sich vor etwa 3 Jahren einen aktuellen Opel Astra Kombi von einem Straßenhändler in Hamburg gekauft. Als ich das Auto sah, dachte ich sofort an Unfall-Vorschäden. Nun gut, er meinte, es sei bei dem Preis so OK Dann: irgendwann begann die Airbag-Kontrolleucht zu flackern. Auto zum Opel-Dealer gebracht. Der rief 2 Stunden später an: Fake-Airbag im Lenkrad und eine getürkte Airbag-Zuleitung, so daß das Airbagsteuermodul dachte, es sei alles OK. Wenn es zu einem Unfall gekommen wäre - nicht auzudenken! Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte das Auto, der Händler wurde dicht gemacht (war wohl bekannt..), Kauf rückabgewickelt. Klar hatte der Wagen eine Vorschaden mit Airbagauslösung! Gruss Emil
  4. emil

    Lichtblick

    Im Verlauf dieses Freds sind einige Plattheiten aufgetaucht - wie z.B. warum sind Akkus so teuer, wenn man doch Zellen für 1KW unter USD 200 kaufen kann...... Und: Elektroauto ist doch Raketentechnik, denn alles muss klein, leicht und in einem weiten Temperaturbereich funktionieren, dabei crashsicher sein und .. und.. und .. und natürlich wenig kosten.... Hat man von einer Sache kein Ahnung (und merkt es nicht), entsteht leicht Blödsinn. Daher: Es macht Sinn, sich ein paar Grundlagen anzulesen. Anbei der Link zu einem Blogeintrag, in welchem der 451 Electric Drive mit seinen Finessen (Lader, Akku, Motor) ganz gut erklärt ist: https://generationstrom.com/2018/08/20/die-technik-des-smart-fortwo-electric-drive/ Echt lesenswert. Und der Linkk zu einem PDF über Batterietechnik - das habe ich irgendwo im Internet aufgegabelt: Thermalmanagement E-Mobility Batteries und nochwas Batterievergleich Gruss Emil
  5. emil

    Lichtblick

    Hallo zusammen, habe gestern meiene Bruder besucht - er hat sich unlängst einen ZOE (Batterie gemiete) geleistet und wie folgt eingekauft: Fahrzeug Listenpreis: EUR 26.000 Förderung Bund/Land+Renault EUR 10.000 Bonus über Mitgliedschaft Reiterlicher Vereinigung Deutschland EUR 4.000,- Macht EUR 12.000 für die Anschaffung. Die Batteriemiete schlägt beo 10.000km/anno mit monatl. EUR 82,- zu Buche und die Mitgliedschaft in der Deutschen Reiterlichen Vereinigung kostet EUR 40,- im Jahr. Das hat alles der lokale Renault-Dealer eingetütet. Damit ist der Zoe eigentlich garnit so teuer -und mit der Batteriemiete lässt sich so ganz gut leben. Er hat nur den 50KW Schnellader nicht mitbestellt - !!!! Gruss Emil
  6. emil

    Lichtblick

    Der Honda E ist ein wirklich toll gemachtes Auto - wir standen kurz davor so ein Ding anzuschaffen - alleine das Amaturenbrett mit den Bildschirmen, das Design des Interieurs - echt toll gemacht. Es nutzt alles nichts - solange die Reichweite bestenfalls bei 200-250 km liegt ist das nur ein "me too" Artikel, der für seinen Anschaffungspreis keinen akzeptablen Gebrauchswert liefert und damit eine Ressourcenverschwendung darstellt. DIe Karre müsste über rund 50-60 KWh Batteriekapazität bei gleichem Preis verfügen. Emil
  7. emil

    Lichtblick

    Das ist vollkommen richtig. Jedoch ist der Anteil dieser Fahrzeuge am Gesamtbestand bestenfalls homöopathisch und fällt somit nicht ins Gewicht. Und ehrlich - wäre Porsche Porsche, wenn jeder sowas fahren würde? Schaut Euch mal einen Mercedes W211 und eine gleichalten Golf oder Octavia an - Die E-Klasse macht da korrosionstechnisch echt den Fiat! Gruss Emil
  8. emil

    Lichtblick

    Mein Reden: Für 20.000 geht das heute noch nicht - 400Km fahren und dann in 30 Minuten voll laden. Da hilft auch kein Jammern. Kauf Dir ein Entry-Level Model3 oder eine VW IQ3 - ist zwar doppelt so teuer, funktioniert aber heute schon und Du brauchst nur 1 Auto. Einen Smart mit 30KW Akku wird problematisch - der Speicher wiegt rund 350 kg plus Leistungselektronik. Pack das mal in einen Smart - der kriegt O-Beine bevor Du Dich selbst reinsetzt. Den kannst Du nur in eingeäschertem Zustand fahren! Darüber hinaus dürfte eine 30 KW Betterie nicht ausreichend sein - Du willst ja im Winter auch fahren und vielleicht heizen. Da kann die Firma Smart aufwachen, wie sie will: Batterien samt Elektronik sind für einen Kleinwagen mit Reichweite und Schnelladen heute noch zu schwer. Wat Nu??? (sprach Zeus..) Wie ich schon bemerkte: Warte 5 Jahre und fahr in der Zwischenzeit 450 Cabrio - der wird gut gepflegt zur Geldanlage!! Und Du bewahrst ein bereits produziertes Auto vor der frühzeitigen Verschrottung - was auch als nachhaltig zu sehen ist. Emil
  9. emil

    Lichtblick

    Ja genau! Darum werfe ich unsere Smarts auch nicht weg! Wir hätten dann irgendwann Zustände wie in Kuba..... Gruss Emil
  10. emil

    Lichtblick

    Habe ich mit dem CDI auch schonmal probiert. Geht leidlich im Sommer - wehe es wird kalt. Die Karre stinkt dabei wie eine Pommesbude mit schlechtem Öl! Schau mal bei den Stadtwerken Augsburg (und Gießen) nach: Die betreiben Ihre Stadbusflotte mit Faulgas aus der Kläranlage wirklich klimaneutral. Mit Furzdioxyd sozusagen. Gruss Emil
  11. emil

    Lichtblick

    Wenn Du heute ein bezahlbares Fortbewegungsmittel brauchst - kommst Du um ein Auto nicht umhin. Jammern hilft nicht - am Markt umsehen wohl schon. Ich würde auch nicht dabei verzweifeln, einen 451 Nachfolger als Elektro suchen - Live is too short !!!! Wir bekommen in KW8 eine ElektroUp ausgeliefert - die Dinger gibt es schon zu kaufen EUR 9.000,- Förderung in BW für privat, gewerblich kommen noch EUR 3000,- dazu. Auch nix zum Reisen - Akku zu klein, Ladeleistung zu gering. Aber für den urbanen Verkehr völlig ausreichend. Wirklich fahrbare Elektrofahrzeuge sind noch sehr teuer - man kriegt halt nichts für wenig Geld, wenn Reichweite und Ladeleistung / Wartezeit ein Thema sind. Und nochwas: Wenn ich am Supercharger irgendwo an der A7 mit dem Tesla rund 100KW Ladeleistung zapfe - dann legten die Kumpels im Braunkohlekraftwerk Aachen jedesmal eine fette Schippe zusätzlich drauf (sprich: 450 Gramm Co2 je Kilowatt!!) und ich kann nach gut 30-40 Minuten weiterfahren. Jedoch: Der Ladevorgang ist auch nicht frei von Verlust - da gehen zwischen Ladeinfrastruktur und Auto geschätzt locker 15% Energie verloren. Hat der Tesla hinterher netto 50 kWh Strom im Akku, kriege ich eine Stromrechnung von rund 57 kWh - nur so nebenbei. Wirtschaftlich geht anders. Mach Dir klar, dass es der Natur völlig egal ist, ob der Co2 Eintrag durch ein Elektoauto via Kohle- Gaskraftwerk oder über eine Verbrennungsmotor passiert - jedes Gramm ist zuviel. Wenn ich ein Auto kaufe, dann brauche ich es JETZT und schere mich nur bedingt darum, ob es gut oder schlecht wiederverkäuflich ist, weil meine Nutzungsdauer rund 10 Jahre beträgt. Und bei 5 Liter Benzin- oder Dieaselverbrauch ist es mir eigentlich wurscht, ob der Treibstoff 10 oder 20 Cent teurer wird. Das ist meine Sicht - und jeder muss das für sich selbst entscheiden. Verbrenner ab 2025 schlecht verkäuflich? Möglich. Wem das wichtig ist, sollte Fahrrad fahren und braucht kein Auto. Die relativ preiswerten E-Autos von heute mit kleiner Batterie und homöopathischer Ladeleistung will aber in 5 Jahren auch niemand mehr...... Fazit von mir und den selbst gemachten Erfahrungen des letzen Jahrzehnts: Wenn man elektrisch einigermaßen gut unterwegs sein will - geht das heute schon. Ab EUR 50.000,- aufwärts! Alles andere ist Spielzeug. Aktuell genauso klimaschädlich wie E-Autos sind Hybridfahrzeuge - kosten aber nur die Hälfte. In 5 Jahren sieht die Sache sicher anders aus. Gruss Emil
  12. emil

    Lichtblick

    Der springt nicht zwingend beim Ampelstart an. Wenn Du dabei jedoch einen Backstein aus Gaspedal packst - kommt der Verbrenner wegen Deiner Leistungsanforderung mit dazu - den Anfahrvorgang selbst macht immer der E-Motor. Wegen Eigenschaften des CV-Getriebes (2 Planetegetriebe, rein mechanisch, kein Wandler) muss bei den älteren Versionen ab ca. 50KM/h Geschwindigkeit der Verbrenner laufen, um im Getriebe Überdrehzahl zu vermeiden. Weiss der Geier warum! Das hat sich bei den neueren Hybridfahrzeugen geändert.
  13. emil

    Lichtblick

    Hallo Outliner, das rattenscharfe Cabrio mit zeitlosem dualem Biomassereaktor-Antrieb kriegt wegen fehlender Airbag-Abschalteinrichtung für die Beifahrerseite wegen des Kindersitzes bei uns wohl kein Zulassung... Hajo, hatte in den 90zigern schon ein 5-Liter-Auto - nannte sich 750i. Deine Frage wegen des Dieselmotors beim Hybrid: Es ist wichtig, was hinten rauskommt.... (Zitat Helmut Kohl ). Verbrennt man einen Liter Diesel, so entsteht im Vergleich zu Benzin wegen des höheren Brennwertes 20% mehr Co2. 5 Liter Benzinverbrauch produziert also ähnlich viel Co2 wie etwa 4,2 Liter Diesel. Aber: Dieselmotoren sind im Vergleich zu Ottomotoren erheblich aufwendiger zu bauen. Daher: Schafft man den Benzinerwirkungsgrad (Miller-Cycle oder Atkinson Cycle = Ventilsteuerzeiten) auf oder nahe ans Dieselniveau, wird der Benziner einfach zur besseren Wahl, weil dessen Abgasnachbehandlung mit dem G-Kat gegenüber derjenigen des Dieselmotors wesentlich einfacher, wirksamer und billiger ist. Es sind z.B. kaum Stickoxyde im Otto-Abgas - beim Diesel braucht es alleine dafür schon eine kleine chemische Fabrik im Abgastrakt (Ad-Blue!!). Die Hybrid-Ottomotoren beim Prius, Auris und Corolla sind relativ einfach aufgebaute Verbrenner (1,8 - 2L, 16V, Saugmotor, Steuerkette) mit einem sogenannten E-Motor-Generator als Schwungrad (ersetzt auch den Anlasser), elektrischer Wasserpumpe und elektrischem Klimakompressor. In Zusammenarbeit mit den beiden E-Motor-Generatoren (einer als Schwungscheibe, der ander MG im CV-Getriebe) entsteht so eine ziemlich gut ausbalancierte Antriebsquelle mit viel Drehmoment von unten durch die Elektromotoren. Der Verbrenner wird durch den Schwungscheiben - MG bei Bedarf fast unmerklich gestartet - wärend das Auto gerade elektrisch mit dem Getriebe MG fährt. Im Stadverkehr kann es vorkommen, daß der Verbenner durchaus 10x je Minuten an und aus geht - je nach Situation. Daher wurden diese Motoren Werksseitig immer mit 0W20 Motoröl befüllt. Das von vielen Zeitgenossen als sehr gewöhnungsbedürftige Motorgeräusch (man will immer 3 Gänge höher schalten) kommt daher, dass der optimale Wirkungsgrad des Verbrenners irgendwo bei 3500 RPM beginnt (möglichst weit geöffnete Drosselklappe) und die Steuerung immer versucht, diesen Bereich zu erreichen - einfach um am wenigsten Treibstoff pro erzeugtem KiloWatt/PS (=BEP Best EconomyPoint) zu brauchen. Überschüssige Leistung/Energie wird einfach im Hybridakku zwischengespeichert. Das funktioniert selbst auf der Autobahn. Diese Hybridsysteme gibt es seit 25 Jahren - Motoren und Getriebe halten fast ewig. Meine Betriebserfahrungen mit 2 Fahrzeugen erstrecken sich auf 8 Jahre und rund 380.000 km - mit einem einzigen unplanmäßigem Werkstattaufenthalt verursacht durch ein Softwareproblem. Sonst NICHTS. Im Taxibetrieb (Berlin, München) machen diese Fahrzeuge problemlos über 500.000km. Kaputte Hybridakkus sind absolute Seltenheit. Also: Wer in der heutigen Zeit Co2-reduziert unterwegs sein möchte, kommt um Hybridfahrzeuge nicht umhin. Das ist heute so - in der Zukunft wird sich das wohl ändern. Gruss Emil
  14. emil

    Lichtblick

    Liebe Mitmenschen, ich kann das Gejammere um die Erdöl- oder Autolobby nicht mehr hören - die verkaufen uns das, was WIR kaufen wollen! Wenn Ihr umweldfreundlich (soweit es einfach geht) unterwegs sein wollt, dann schafft ein Auto mit möglichts geringer Co2 Emimission an. Ob da schlussendlich ein Verbrennungsmotor drinnen ist - oder nicht --> = völlig egal. Eine gute Fanilienkutsche mit wenig Emission bekommt man bei Toyota in Form des Corolla Hybrid (hieß bisher Auris), wir haben seit fast 8 Jahren zwei dieser Kombi-Fahrzeuge im Einsatz - NULL Probleme. Benzin- und Elektromotor sind eine Einheit mit insgesamt 100KW Leistung, Vollautomatik, Co2 Emission um 80 gr/Km - und zwar bereits in 2012! Anschaffungspreis als Kombi (etwa Golf-Größe) mit Navi/Sound/Klima etc. damals ca. EUR 22.500,- brutto. Reichweite mit 40-Liter-Tank im Mischbetrieb rund 700Km. Es gibt keinen Ladestecker. Wie wird gespart? - Das System recycelt lediglich Bremsenergie und verfügt über einen auf hohen Wirkungsgrad gezüchteten Benzinmotor, welcher im Atkinson-Modus betrieben wird. Das führt unter dem Strich zu einem dieselähnlichem thermischen Wirkungsgrad. Kehrseite der Medallie: Unten herum fast kein Drehmoment, dieses wird einfach unmerklich durch den verbauten Elektromotor kompensiert, welcher das Anfahren übernimmt und nebenbei den Rückwärtsgang überflüssig macht. Hört sich irgendwie banal an - funktioniert jedoch erstaunlich gut. Als Kleinwagen mit 4 Sitzen (der heisst dann Yaris) gibt es sowas bereits ab EUR 16.000,- Kein deutscher Hersteller hat das im Programm. BMW und Daimler versuchen zwar auch über Hybrid- oder Plug-In Hybrid (diese haben einen Ladestecker für 50km elektrische Reichweite) ein Greenwashing. Wenn der Verbrennermotor schon 200 oder 300 PS hat, dann stellt der verbaute E-Motor als Flautenschieber samt Akku allenfalls ein Feigenblatt dar. Einer der Motoren ist dann überflüssig. Bin ich mit dem Modell 3 von Tesla unterwegs und verbrauche rund 20KWh/100km, sieht die Co2 Bilanz so aus: Zur Herstellung von 1kWh Strom sind beim aktuellen Energiemix in Deutschland (Quelle: Umweltbundesamt 2019) ca. 450gr. Co2 Emission fällig - der Tesla nimmt also 20*450gr Co2 je 100Km - das ergibt umgerechnet eine Co2-Emission von 90gr/km. Emissionsfrei ist anders! Wir können zwar daheim von der Solaranlage Strom tanken - aber im normalen Leben wird meistens unterwegs nachgeladen. Man kann das E-Auto bezüglich seiner Co2 Emission einem Hybridfahrzeug gleichsetzen. Ändern oder verbessern wird sich diese Co2 Bilanz erst mit höherem Anteil erneuerbarer Energie an der gesamten Strompropduktion. Wer will - kann durchaus emissionsarm unterwegs sein - wir als Autokäufer haben das in der Hand. Man muss halt das passende Fahrzeug suchen und findet es bisher bei den gewohnten deutsche Herstellern eher nicht. Allerdings stellt bei rund 50% der männlichen Autokäufer der fahrbare Untersatz auch eine Schwanzverlängerung dar - und für diesen Fall sind Hybridfahrzeuge mit 100kW Antriebsleistung und begrenzter Höchstgeschwindigkeit von 180km/h eher unhipp und damit ungeeignet. Ein Tesla taugt wiederum für dieses männliche Gehabe wegen seiner schweinisch guten Fahrdynamik sehr gut. Beim Modell 3 (und auch S) hat man definitiv wesentlich mehr Motorleistung als wirklich nötig - allerdings mach das Gesamtpaket bestehend aus Reichweite, kurze Ladezeit und Ladepunkten (Supercharger) sowie die flotte Lieferzeit diese Fahrzeuge relativ konkurrenzlos. Gut, VW zieht mit dem ganz gut gelungene ID 3 nach. Gruss Emil
  15. So, anbei das AU-Ergebnis - mein Junior hat es mir soeben durchgeschickt. Was ist da nun los? Bitte um Kommentar. Danke und Gruss Emil
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.