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klaefferundsmart

Haltbarkeit ueberholter Motor (Benziner)

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Hallo!

Mich wuerde mal interessieren, wie haltbar in der Regel ein (ordentlich!) ueberholter Motor ist bzw. mit

welcher Laufleitung zu rechnen ist. Man kann ja recht zuverlaessig am Oelverbrauch sehen, in welchem

generellen Zustand der Motor ist.

...

Mein Fall (700cm Benziner, 50PS Bj 2003) hatte ab ca. 90.000 km stark ansteigenden Oelverbrauch

von bis zu einem ganzen Liter auf 1000 km. Einige Zeit danach kam der allzu bekannte Ventilschaden

und ich nahm den zum Anlass, nicht nur diesen beheben- sondern gleich eine Motorueberholung

machen zu lassen. Fragt mich bitte nicht, was im Einzelnen da gemacht wurde aber es scheint vernuenftig gewesen zu sein, denn ich bin jetzt bei knapp 200.000 km :)

---

Der Oelverbrauch nach der Motorueberholung war zunaechst minimal (vielleicht ein viertel Liter auf 10.000 (zehntausend -also kein Tipfeeeler) und stieg so nach und nach auf jetzt ca. einen dreiviertel Liter auf zehntausend.

Die Werkstatt meint, wenn ein halber Liter Oelverbrauch auf tausend Km erreicht sind, sollte man das - vor einem erneuten Crash - mal checken lassen. Da bin ich also noch recht weit von entfernt.

 

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich vorwiegend Autobahn mit ca. 110 km/h im 6. Gang fahre.

Wie der Erstbesitzer mit dem Wagen ungegangen ist (bei 70.000 hatte ich gekauft) weiss ich natuerlich

nicht - er kam aber aus Hamburg, was auf recht viel Stadtverkehr schliessen laesst.

 

 

Also: Gibt es Erfahrungstwerte bzgl. der Haltbarkeit ueberholter Motoren? Es scheint ja so zu sein, dass bei einer gruendlichen Ueberholung der Motor haltbarer ist, als ein nicht-ueberholter Motor.

 

 

Hat denn schon mal jemand den Smartmotor 2x an die Haltbarkeitsgrenze gefahren ???

 

VG Peter

 

 

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Ich kenne einen Motor der 200000tkm ohne Überholung bis zum Ventilschaden lief. (599 1Gen)

Was hat der Besitzer besser gemacht als die meisten deren Motoren bei 100000km kommen?

Ganz einfach er hat in der ganzen Zeit nicht einen Ölwechsel vergessen. Und siehe da die Technik hält.

Das Problem ist oft hausgemacht weil die Leute ab einem gewissen Alter die Wartung des Fahrzeuges vergessen.

Der Smartmotor reagiert da mehr als sensibel drauf und quittiert dies relativ umgehend.

Leute die das Problem schon mal hatten und sich für einen At Motor entschieden haben pflegen ihn oft besser und daher hält der zweite Motor unter Umständen besser.

Klar haben spezialisierte Firmen auch ihre Kniffe und haben stetig daran gearbeitet ihre Motoren gegenüber dem Original zu verbessern. Ob die deshalb wirklich länger halten ist halt die Frage.

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von maxpower879 am 08.02.2017 um 12:17 Uhr ]


Smart 450 Cabrio 2002 599 71 PS 

Smart 451 2007 Turbo Cabrio 115 PS 

Seres 3 

 

 

 

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wenn die richtigen Teile verbaut wurden hält der neu Aufgebaute Motor ewig.

 

Habe 8 Motoren "neu" machen lassen. Nur der eine, der meinte er müsste "verbesserte" Kolben verbauen hat nicht gehalten und am Öltot gestorben.

 

Bei 4 Motoren weiß ich nicht was daraus geworden ist. Habe von den Leuten nie mehr was gehört oder Sie haben den Wagen verkauft.

 

Die 3 Motoren die ich selber fahren haben nach dem "neu" machen nun 30, 80, 120 tkm gelaufen. Das meiste mit E85. Mit E85 braucht man nur alle 50tkm das Öl zu wechseln und nie mehr die Zündkerzen.

 

Da es aber kein E85 mehr in DE gibt (die Deutschen Autofahrer sind ja soo doof!) habe ich wieder auf Drecksbrühe umrüsten müssen und mache wieder alle 10tkm Ölwechsel und nach 25tkm neue Kerzen rein.

 

Dann haben wir noch zwei Roadster die im Moment nicht gefahren werden aber der eine 45kW hat nun 386000 km mit dem ersten Motor runter und braucht immer noch kein Öl.

Der wurde aber nur Langstrecke gefahren und regelmäßig gewartet.

 

Die Smart Motoren sind sehr haltbar - wenn man sie richtig behandelt. Kurzstrecke gehört NICHT dazu. ;-)

 

 

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Moin,

 

das geht schon damit los, was für eine "Überholung" das genau war.

 

Das reicht von "nur Ventil(e) ersetzen" (=Pfusch) bis Block bohren und "alles nötige einmal neu". Gerade bei günstigen Noname-Ebay-Angeboten wird da wohl gerne mal an der falschen Stelle gespart.

 

Je nachdem kommt der nächste Motorschaden schneller oder später...

 

Gruß,

Harald

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Quote:

Am 08.02.2017 um 13:18 Uhr hat EddyC geschrieben:


Dann haben wir noch zwei Roadster die im Moment nicht gefahren werden aber der eine 45kW hat nun 386000 km mit dem ersten Motor runter und braucht immer noch kein Öl.

Der wurde aber nur Langstrecke gefahren und regelmäßig gewartet.



Die Smart Motoren sind sehr haltbar - wenn man sie richtig behandelt. Kurzstrecke gehört NICHT dazu. ;-)



 

Die Smarts wurden aber für die Kurzstrecke ( Stadtverkehr) entwickelt , gebaut und verkauft.

 

Ist schon doof, wenn man was nicht so nutzen kann, wie es der Entwickler gedacht hat.

 

Grüße, Willi

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Die zweite Hälfte der Wahrheit ist aber auch das so ein Smart gerade weil er ein Kurzstrecken Auto ist auf 100-150tkm konstruiert ist und das i.d.r. auch schafft. Kein Entwickler hat den Smart als Langläufer konzipiert. Das zeigt sich schon durch den geringen Hubraum im Verhältnis zur daraus entwickelten Leistung.

 

 


Smart 450 Cabrio 2002 599 71 PS 

Smart 451 2007 Turbo Cabrio 115 PS 

Seres 3 

 

 

 

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Und trotzdem habe ich das Gefühl das er sich auf der Landstraße am wohlsten fühlt. Verbrauch.... ÖL Verdünnung....

 

 


fortwo cabrio, bj 06/00, 600er, aufgebraucht, abgemeldet 

fortwo cabrio, bj 09/01, CDI, verkauft mit 269tkm

fortwo cabrio, bj 04/04, 700er, das Schwarze Elend...

fortwo cabrio, bj 04/19, eq Passion, für die Dame des Hauses 

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Quote:

Am 08.02.2017 um 23:10 Uhr hat maxpower879 geschrieben:
Kein Entwickler hat den Smart als Langläufer konzipiert. Das zeigt sich schon durch den geringen Hubraum im Verhältnis zur daraus entwickelten Leistung.

 

Das mag für die 600ccm Benziner der ersten Baureihe zutreffen, aber auch die schaffen locker 200.000 km, wenn man nicht an Pflege und Wartung spart und den Motor nicht durch Dauervollgas unnötig strapaziert. Die zweite Generation der Benziner ist da schon etwas standfester und wenn ich mir die Kilometerstände der meisten Diesel anschaue würde ich das Gegenteil deiner Meinung behaupten. Da hat Mercedes eine anständige Leistung abgeliefert, die nur durch diesen ganzen DPF-Murks getrübt wird. Um jedoch zum Ausgangspunkt zurückzukehren, so gibt es hier genügend Beispiele und auch werbende Anbieter im Forum, die anständig und zuverlässig überholte Motoren im Programm haben. Gute Ware kostet aber nun mal wie immer im Leben. Wer da am falschen Ende spart ist selber Schuld.

-----------------

Spritmonitor.de

 

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@ahli61

 

so pauschal kann man das nicht sagen.

Mein erster Motor hat mich 620€ (mit allem) gekostet. Habe den selber aus & ein gebaut.

Und der Motor (45kW Roadster) hat nun mehr als 240tkm gelaufen.

 

Es muss nicht teuer sein. Der Motorbauer muss nur wissen was er tut!

 

PS: hatte aber auch mal eine Kugel wo der Motor > 1700€ gekostet hat und nach 15tkm wieder > 1,5l Öl auf 1000km brauchte.

Der war vom "Profi" gemacht worden. :(

 

 

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Also ich (Fred-eroeffner...) fass mal zusammen:

 

- Leider (?!) hat hier offenbar noch keiner seinen Motor ein zweites Mal ueberholen muessen, ein gutes Zeichen?!

...

- Sorgfaeltige Wartung (Oelwechsel, TLE, Kerzen) ist sehr wichtig und wird wohl von denjenigen als besonders wichtig

angesehen, die bereits einen Motorschaden hinnehmen mussten. Daher evt. eine bessere Haltbarkeit der uebeholten

Motoren. Foerderlich fuer die Haltbarkeit ist aber sicher auch ein Verbauen besserer Teile.

...

- Der Smart ist ein Wagen fuer den Stadtverkehr - ganz klar. Aber auch dieser Verwendungszweck hebt nicht die Gesetze der Physik auf. Auch fuer den Smartmotor gilt: Mit moeglichst vielen Langstreckenkilometern haelt der Motor laeger durch.

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Gut zusammengefasst. Ergänzen würde ich noch:

 

- Langsames Warmfahren, und damit meine ich nicht nur die Drehzahl sondern vor allem die Last. Lieber 3000 1/min und Halbgas als 2000 1/min und Volllast.

 

Langstreckenfahrzeuge haben viel weniger Laufzeit in kaltem Zustand. Warm kann der Motor Last ab und ohne Chiptuning bleibt die Öltemperatur auch in verträglichen Bereichen.

 

Ich fahre einen 450 Benziner mit knapp 170.000 km ohne Überholung und Ölverbrauch im Bereich von 0,1 Liter auf 1000 km.

Wie ich fahre:

- Unter 60°C Öltemperatur: max. 3500 1/min und 1 bar Saugrohrdruck (kein Ladedruck)

- Über 60°C Öltemperatur: so wie ich Lust habe, regelmäßig bis 6000 1/min und Volllast

- Ölwechsel alle 15.000 km, 40er Öl nach MB229.5

 

Weil ich mir dieser Thematik bewusst bin, habe ich mir irgendwann eine Öltemperatur- und Ladedruckanzeige eingebaut.

Das ist aber nicht zwingend erforderlich. Beim normalen Warmfahren hat das Öl bei 80°C Wassertemperatur (3 Eier) ca. 60 Grad.

[ Diese Nachricht wurde editiert von LI am 10.02.2017 um 14:31 Uhr ]


signatur_rinchen.jpg

Spritmonitor.deSuper, nicht Diesel!

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Wobei man ja den 450ern generell nachsagt, sie hätten gewisse Qualitätsprobleme bei den Kolben/Zylindern bzw. Ölabstreifringen. Damit kommt dann einerseits mehr Öl an den Ringen vorbei in die Brennräume und andererseits bläst das "Blowby"-Gas Ölnebel durch die Kurbelhäuseentlüftung(en) in den Ansaugtrakt. Und Ölverbrennung/Ölkohleablagerung besiegelt dann ziemlich regelmässig das Ende der Motoren.

 

Ich kann mal aus meiner 450-Laufbahn berichten:

 

- Originaler Motor (2002) hielt ~90tkm, dann war das Auslassventil vom 1. Zylinder Geschichte. Zumindest die letzten 30tkm (60tkm bei Kauf) habe ich den Motor mit Wartung und Öl "verwöhnt", obwohl er das Öl in wachsenden Mengen "gefressen" hat.

 

- Dann kam ein gebrauchter 1999er Motor mit unbekannter Vorgeschichte rein, mit 65tkm Laufleistung. Auch hier war trotz guter Wartung/Öl bei ~90tkm Schluss - gleiche Symtome und selber Defekt.

 

- Dann habe ich den Originalmotor überholt: neue Ventile, Kolben, Kurbelwellenlager etc., Zylinder selbst gehont. Seitdem läuft die Kiste ohne jeden Ölverbrauch.

 

Gruß,

Harald

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    • Ich wollte mich zurückmelden und meine Odyssee mit dem Smart 451 hoffentlich abschließen. Vielleicht kann Christopher Nolan ja einen Film daraus machen. Ich fahre seit 50 Jahren Auto und habe noch nie so viele widersprüchliche Informationen zu einer Autopanne erhalten. Das ist keine Kritik an die Mitglieder hier. Ich bin allen Mitgliedern sehr dankbar für die Hilfe. Es ist alles, was ich von unterschiedlichen Smart-Werkstätten gehört habe, das mich wirklich verwirrt hat.   Als sich die Riemenscheibe meines Autos gelockert hat und es sich nicht starten ließ (das Urproblem), hat die benachbarte Autowerkstatt, mit der ich befreundet bin, zuerst versucht, das Problem zu beheben, indem sie die Riemenscheibe wieder festgezogen haben. Das war in der Tat ein Fehler. Als sich die Scheibe erneut gelockert hat, wurden auch die Simmerringe beschädigt, sodass das Auto nun Öl leckt – und zwar viel. Ich habe das Auto zu Mercedes/Smart schleppen lassen.   Die Werkstatt von Mercedes/Smart hier in Berlin meinte, der Motor sei hinüber, weil sich die Kurbelwelle verbogen hat. Deshalb tritt vorne an der Stelle, an der die Riemenscheibe angeschraubt wird, Öl aus. Eine neue Öldichtung (Simmerringe) würde nichts bringen. Ich habe ihnen zwar gesagt, sie sollen eine neue einbauen. Das kostet nur 20 €.   Andere Smart-Werkstätten haben mir am Telefon Ähnliches gesagt: Ich brauche das Auto gar nicht vorbeizubringen, es sei denn, ich möchte einen Motor kaufen. Ich habe Smart eine neue Riemenscheibe anbringen lassen und bin mit dem ölleckenden Auto losgefahren. Ich habe es bei mir in der Firma abgestellt und erneut die Ratschläge meiner Nachbarn eingeholt. Der Chef meinte, er könne sich nicht vorstellen, dass sich die Kurbelwelle so leicht verbiegen ließe. Bevor wir uns mit der Haftpflichtversicherung usw. auseinandersetzen, besorgt er neue Simmerringe, baut sie ein und wir sehen, was passiert. Was aber klar war: Außer dem Ölleck läuft das Auto hervorragend.   Ich habe mich mit den genauen Serviceanweisungen für den Austausch der verfluchten Riemenscheibe mit ChatGPT auseinandergesetzt. Da auch ChatGPT keinen Einblick in das Mercedes WIS nehmen konnte, habe ich mich persönlich mit Mercedes in Verbindung gesetzt. Mercedes hat mich darüber genau unterrichtet. Meine Nachbarwerkstatt hat ein Motorblockierwerkzeug für das Smart gekauft, die neuen Simmerringe fachgerecht eingebaut und die neue Riemenscheibe mit neuen Bolzen genau laut WIS festgezogen. Sie haben weiße Stricke an Bolzen und Riemenscheibe angebracht, um deutlich sichtbar zu machen, wenn die Riemenscheibe sich wieder lösen sollte. Motor gestartet, alles läuft top, kein Öl leckt. Wir haben die Kunststoffabdeckung erstmals weggelassen, um alles besser sehen zu können.   Seit zwei Wochen fahre ich jeden Tag mit dem Smart und prüfe täglich, ob Öl leckt oder sich die Riemenscheibe lockert. Alles gut. Das Auto läuft super.   Aus dieser Kesselschlacht kann ich anderen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, folgenden Ratschlag geben:   1. Die Riemenscheibe sollte immer kontrolliert werden. Nach 100.000 Kilometern sollte sie einfach erneuert werden. Warten Sie nicht, bis sie versagt. Die neue Riemenscheibe hat allein fast 400€ gekostet! 2. Den Riemen ebenfalls untersuchen und bei Bedarf erneuern. 3. Sollte sich die Riemenscheibe löchern, niemals einfach wieder festziehen und weiterfahren! 4. Immer, wenn die Riemenscheibe abgebaut oder ausgewechselt wird, einen neuen Dehnbolzen dafür kaufen. Die alten Dehnbolzen nicht wiederverwenden. Kostet ca. €12,00! 5. Das Gewinde des Dehnbolzens soll trocken sein, es darf nicht geölt oder gefettet werden. 6. Benutze ein Motor-Blockierwerkzeug! 7. Die Dehnschraube auf 140 Nm festziehen und danach um weitere 90 Grad festziehen. Das ist sehr fest! Am besten vorher im Sportstudio trainieren!   Nochmals vielen Dank an alle Mitglieder hier, die mir geholfen haben! 
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