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JannineBu

Tonight we gonna change the world, baby

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Das Reichweitenproblem von Elektroautos scheint endlich gelöst zu sein - und zwar auf verblüffend einfache Art und Weise. Heute Nacht ab ca. 23 Uhr wird ein Audi A2 in München aufbrechen und morgen früh - pünktlich zu einem Meeting mit dem Wirtschaftsminister - in Berlin eintreffen... und das alles mit nur einer Akkuladung. Gelingen soll das Kunststück teilweise dank der sagenumwobenen Kolibri AlphaPoymerTechnology des Startups DBM Energy GmbH die schon vor einem Jahr bewiesen hatte (wir berichteten), dass moderne und teure Lithium Batterien einen Gabelstapler unter Umständen länger antreiben als alte und billiger Bleibatterien. Aber der eigentliche Trick liegt nicht darin, einen Kleinwagen mit Batterien für gut 120.000 Euro vollzustopfen - nein - die Genialität liegt im Verbiegen des Raum-Zeit Kontinuums. Schon Einstein hatte festgestellt, dass man zur Überwindung der Lichtgeschwindigkeit den Raum krümmen muss, um die Distanz zwischen zwei Punkten zu verkürzen - und denselben Trick nutzt man jetzt auch bei Elektroautos. So werden aus den gut 600km zwischen München und Berlin im Handumdrehen "mindestens 300km". (zur Pressemitteilung)

 

Wer sich über DBM's Fortschritte im Bereich der Physik verwundert die Augen reibt, sollte erst mal sehen welche Quantensprünge das Unternehmen in finanzieller Hinsicht hinlegt. Das Werbe Büchlein "Lithium - Neue Ära der Energiespeicher" kommt nicht umsonst mit der Bild am Sonntag und liegt nicht an den Kassen von Araltankstellen aus - nein - es kann direkt beim Autor bestellt werden... für nur 249 Euro. :o

 

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JB

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Wenn ich mir die A9 so vorstelle... die werden die Karre bergrauf ziehen und runter rollen lassen... oder bis an die Dachkante mit Akkus vollpacken... und rechtzeitig vor Berlin den Akkusatz gegen einen kleineren austauschen, damit es aussieht als hätte der A2 noch nen Kofferaum.

 

 

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Puh, geschafft. Alle dürfen wie Honigkuchenpferde in die Kameras grinsen und von Weltrekorden, Durchbrüchen und "Spitzenforschung" schwafeln, obwohl die Fahrt nichts davon war - Hauptsache der Tanz ums elektrische Kalb geht weiter. Das ist ungefähr so, als würde man bei McDonalds vier Big Mac aufeinander stapeln und eiligst eine Pressekonferenz einberufen um der staunenden Welt (naja... Deutschland halt) mitzuteilen man habe das Ernährungsproblem gelöst.

 

JB

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Hier mal ein Bericht davon auf t-online

 

 


Grüße

Stefan

 

 

Die Horizonte der Menschen sind verschieden.

Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.

Den nennen sie dann Standpunkt.

 

 

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Quote:
DBM-Chef Mirko Hannemann erklärt, die Batterie des "lekker mobils" brauche vier Stunden zum Aufladen - wegen des veralteten deutschen Stromnetzes, sonst sei das auch in ein paar Minuten möglich. Sie wiegt etwa 100 Kilogramm...

 

:roll:

 

Janee, ist klar. "vier Stunden"... "etwa 100 Kilogramm"... fehlt nur noch "kostet etwa 10.000 Euro". Bin mal gespannt, wann das korrigiert wird.

 

JB

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Noch ein Bericht....

 

Zitat:

 

Günstiger als die herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien sei das eigene Produkt jedenfalls jetzt schon, verspricht Hannemann. Konkreter will er nicht werden, wenn es darum geht, was die Batterie in Serienfertigung kosten könnte. Ohne konkrete Produktionskapazitäten könne er das nicht beantworten. Allerdings sei man schon jetzt in der Lage, 15.000 Zellen am Tag zu produzieren.

 

Quelle


Grüße

Stefan

 

 

Die Horizonte der Menschen sind verschieden.

Bei manchen ist das Sichtfeld so eingeengt, dass es sich auf einen einzigen Punkt beschränkt.

Den nennen sie dann Standpunkt.

 

 

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"In der Lage" bin ich auch. Brauch' bloss noch die Produktionsanlage, die Rohstoffe und genug Kunden, die mir das Ding zu einem kostendeckenden Preis abkaufen.

So langsam tauchen im Web erste Korrekturen zu den proklamierten Mondwerten auf. Bei Heise wird der Pressesprecher von DBM mit den Angaben "300kg bei 100kWh" zitiert. Das wären 0,3 kWh/kg und damit vollkommen unglaubwürdig - selbst wenn DBM für diesen Versuch den vollen Spannungshub genutzt hätte. Dass die "100kg" schlicht unmöglich sind, kann sich jeder selbst ausrechnen. 500kg dürfte dichter an der Wahrheit sein.

Ein Tesla mit "nur" ca. der Hälfte Kapazität kostet schon über 100.000 Euro - und das sind Großserien-Akkus, die täglich millionenfach produziert werden. Selbst wenn die AltairNano-eestor-mäßig nebulöse Kolibri Batterie dramatisch billiger produzierbar und implementierbar wäre, dürfte die Langstreckentauglichkeit damit für's erste unbezahlbar bleiben.

Der größte Witz sind aber die Angaben zu den Ladezeiten. Für das Aufladen in vier Stunden am "veralteten deutschen Stromnetz" (was würde Hannemann bloss zum US Netz sagen?) wären schon weit über 100A nötig - das hat man nicht mal in der Küche - geschweige denn in der Garage. Und für "wenige Minuten" müsste man dann schon nach Biblis ziehen, vorsichtshalber reichlich Abstand zum den armdicken Kabeln halten und für den Fall der Fälle immer einen einsatzbereiten Löschzug in der Nähe bereit halten ;-)

 

Wir sollten hier einen Gegenversuch starten: Einen 42 mit Anhänger und Elektromotor hernehmen - 18.000 Duracel reinpacken und damit die knapp 1.000km von Hambach nach Berlin fahren. Empfang beim Wirtschaftsminister und Pressehype inklusive.

 

JB

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Ich dachte, der Brüderle kümmert sich ausschließlich um Bio-Ethanol.

 

Prost!

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Die Spielverderber von EVWORLD weisen unterdessen darauf hin, dass der Rekord knapp die bisherige Bestmarke des "Sunrise" aus dem Jahre 1995 verfehlte.

Solectria_Sunrise_Li-ion.jpg

Wunder gibt es (scheinbar doch) immer wieder - damals mit einem (ähnlich großen) Haufen NiMH Batterien vollbracht. Immerhin gesteht evworld:

 

Quote:
Unlike an earlier record run in Japan of 1000 km (620 miles) that was conducted on a track with the vehicle driving at 40 km/h (25 mph), DBM Energy's run from Munich-to-Berlin averaged 90 km/h (55 mph). While the trip is being regarded as a "world record," unofficially, James Worden and Solectria -- now part of Azure Dynamics -- still hold the distance record at 377 miles in March of 1995, driving a Sunrise prototype using experimental Ovonic NiMH batteries. However, as DBM and its power partner, Lekker Energie, contend, it certainly can claim the record as a production vehicle, since the Sunrise never got beyond a handful of prototypes.

 

... und dem kann man kaum widersprechen. Im Gegensatz dazu stehen elektrisch betriebene Audi A2 mit DBM Batterien an jeder Strassenecke.

 

JB

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Und hier hat sich mal jemad die Muehe gemacht nachzusehen, aus welchem Stall Herr Hannemann so kommt.........

 

Das Ganze riecht m.E. hoechstgradig nach Investitionsbetrug.......Aufklaerung koennen wir von Herrn Bruederle sicher nicht erwarten, der will sich ja nicht blamieren.

 

Viele Gruesse von der anderen Seite der Kugel, Leif

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Quote:
Hauptsache der Tanz ums elektrische Kalb geht weiter

 

Hahaaa, der war gut.....

 

Fördermittelbetrug ist da schon der richtige Ansatz.

 

Wo liegt die Grenze zwischen einem guten Geschäft und Betrug?

 

Das sollte mal klarer definiert werden.


Dummheit ist eine merkwürdige Krankheit, es leider nicht der Betroffene, sondern die Anderen.

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Kurzes Update. Die Wirtschaftswoche hat Mirko Hannemann auf die Liste der "40 Köpfe, auf die Sie 2011 achten sollten" gesetzt. Selbiger scheint unterdessen auf Tauchstation gegangen zu sein. Seit Anfang Dezember sieht die DBM Energy Homepage so aus.

 

JB

 

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und überrascht das nun jemanden?

 

auf der von reportern begleiteten fahrt verschwand der A2 mehrfach für eine halbe stunde aus dem sichtfeld, um dann wie frisch gestärkt plötzlich wieder aufzutauchen. erklärungen hierzu gab es keine, ein vom adac angebotener prüfstandslauf wurde bis zuletzt abgelehnt - warum wohl.

 

 

daß unter solchen bedingungen überhaupt über so nen witz berichtet wird, ist an sich schon ein witz und eine schande für den journalismus an sich.

 

nur kriegt die wahrheit über diesen betrug nun kein schwein mit, und die großen automobilhersteller stehn noch immer als stümper da, die sowas tolles nicht hinkriegen.


Alles wird gut!

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Yep. Da kommt ein ganzer Berufstand langsam aber sicher auf den Hund. Ich hab die Lokale Zeitung hier schon abbestellt. Praktisch keine eigene Recherche mehr und wenn einer der Journalisten sich wirklich mal mit einem selbst gefassten Gedanken zu etwas äußert, wünscht man sich er oder sie hätte besser geschwiegen. Der Tropfen der mein Fass zum Überlaufen brachte war ein Kommentar mit dem Titel "Assange ist gefährlich", dessen fragwürdiger Inhalt zu allem Überfluss noch beinahe wörtlich aus einem WSJ Blog abgeschrieben war.

 

JB

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Quote:

Am 02.01.2011 um 21:01 Uhr hat JannineBu geschrieben:
(...) Seit Anfang Dezember sieht die DBM Energy Homepage so aus.



JB



 

... oder aber auch so: Domain zu verkaufen :-D


smartlem63.jpg

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Die .de Domain steht schon seit einem Jahr oder so zum Verkauf (zumindest habe ich das seit ich DBM kenne nie anders gesehen). Was immer noch funktioniert, ist lekker-mobil.com. Clickt man dort auf den "Home" Link wird man mit einer 1A Apple Parodie belohnt ;-) (wenn diese auch vermutlich eher unabsichtlich so geraten ist).

 

JB

 

P.S. Zum Vergleich hier das Original.

 

Erster Satz Apple: "You know its true. When something exceeds your ability to understand how it works, it sort of becomes magical. ..."

 

Erster Satz Hannemann: "Die Leute bezeichnen die Dinge immer als magisch, wenn du's nicht greifen kannst. ..."

 

Sogar der Cut zum Produkt ist, inklusive Musik und allem, fast identisch. Beim nächsten Versuch bitte einen Tick subtiler, Jungs.

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von JannineBu am 03.01.2011 um 14:02 Uhr ]

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Kaum ist ein Monat vergangen - und schon gibt es wieder ein Lebenszeichen von DBM. Auf der Website heisst es heute:

 

Quote:

Liebe Kunden, Freunde, Förderer, Interessenten und liebe Kritiker der DBM Energy


Zunächst wünschen wir Ihnen allen ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr.

Sie werden es vielleicht in den Medien verfolgt haben. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Ereignisse für die DBM Energy überschlagen. Jetzt brauchen wir erst einmal Zeit, um all die Ereignisse zu verarbeiten und unser Unternehmen an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Ein kurzer Rückblick:

Nachdem wir für unsere KOLIBRI-Technologie wichtige Schlüsselkunden im Logistikbereich gewinnen konnten, haben wir im Herbst 2009 als Hersteller von Hochleistungs-Energiespeichersystemen auf Lithium-Basis die DBM Energy GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Das erste Jahr war für ein „Startup“ Unternehmen bereits recht erfolgreich. Wir waren mit unserem Ergebnis zufrieden.

Im April 2010 bekamen wir dann die Chance, die Leistungsfähigkeit unserer Batterietechnologie auch für die Elektromobilität unter Beweis zu stellen. Diese Herausforderung haben wir begeistert angenommen. Wir haben hart an unserer Leistungsgrenze gearbeitet, bis sich unser Leben schließlich in der Nacht vom 26. Oktober mit einem neuen Langstreckenweltrekord schlagartig verändern sollte - und das mit allen Konsequenzen. 582 Kilometer zunächst von Berlin nach München und dann unter Aufsicht von etwa 30 Augenzeugen 605 Kilometer zurück von München nach Berlin – alles in weniger als 30 Stunden. Am Ziel - völlig erschöpft - dann die Überraschung, die uns später noch einige Medienschelte einbringen sollte. Der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle empfing uns höchstpersönlich morgens um 8.00 Uhr in der Hauptstadt.

11.000 Medienberichte haben sich mit unserem Thema beschäftigt. Teils begeistert mit ungeahntem Zuspruch, teils mit überwältigenden Angeboten, teils aber auch mit kritischen Unterstellungen. „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Nicht immer waren wir begeistert und natürlich haben wir uns hin und wieder auch geärgert. Aber so ist das wohl. Über Nacht waren wir in eine neue Liga aufgestiegen und das hat verständlicherweise nicht nur Begeisterungsstürme ausgelöst.

Wir haben täglich bis zu 1.000 Briefe und Email-Anfragen bekommen. Eine unendliche Flut an Meinungen und Anfragen ist auf uns eingeprasselt und wollte beantwortet werden. Renommierte Institute wollten unsere Batterie sofort auf den Prüfstand stellen und drohten uns mit harten Konsequenzen für den Fall, dass wir nicht zeitnah liefern. Es begann ein mediales Wechselbad der Gefühle, das uns letztendlich personell überfordert hat.

Bedanken möchten wir uns ganz besonders bei denen, die uns trotz vereinzelter Startschwierigkeiten unterstützen. Eines sei an dieser Stelle gesagt: Wer in Deutschland eine wirkliche Innovation entwickelt hat, bekommt in diesem Land, mit dieser Regierung eine echte Chance. Nachdem wir vom Bundeswirtschaftsministerium kritisch geprüft wurden, hat man uns mit großem Engagement unterstützt.

Wir haben insbesondere auch aus dem Ausland viele attraktive Angebote bekommen und Gespräche geführt. Wir haben versucht, dem Ansturm - so gut es geht - gerecht zu werden und begonnen, uns organisatorisch auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Sicherlich haben wir dabei nicht immer alles richtig gemacht. Einem derartigen Ansturm waren wir schlicht nicht gewachsen. Also haben wir es so gut gemacht, wie wir das in dieser überwältigenden neuen Situation eben konnten. Bei denen, die sich - aus ihrer Perspektive sicherlich im einen oder anderen Falle auch verständlich - geärgert haben, möchten wir uns an dieser Stelle entschuldigen und Sie für diese ungewöhnliche Situation um Verständnis bitten.

Wir haben uns entschlossen, den Jahreswechsel und das erste Quartal 2011 dazu zu nutzen, uns für eine erfolgreiche Zukunft grundsätzlich professionell neu aufzustellen und arbeiten unter Hochdruck an dem Auf- und Ausbau einer schlagkräftigen Struktur.

Gerne stehen wir Ihnen anschließend zur Verfügung um offene Fragen zu beantworten und die erforderlichen Tests durchzuführen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2011!

Ihre DBM Energy

 

Warten wir mal ab, wie sich das entwickelt. Unbedingt gut (wieder) anfangen tut es jedenfalls nicht (s.o.) - oder war Hannemann nur deshalb vom Empfang durch Brüderle so überrascht, weil er seine eigene Presseerklärung in der exakt das angekündigt wurde in den vier Tagen davor durch die überwältigende und überfordernde Resonanz schon wieder vergessen hatte? Wie können einen schlappe 1.000 Mails am Tag so aus dem Konzept bringen, dass man seine zugegeben nicht gerade informative Homepage vom Netz nehmen muss und wer sind die "wichtigen Schlüsselkunden im Logistikbereich"? Was DBM nach wie vor nicht zu verstehen scheint ist, dass man so einen Stunt nur unbeschadet überstehen kann, wenn man seinen Worten auch Taten folgen lässt. Ein simpler Test - ein lausiges Specsheet mit TÜV Stempel - und das Thema ist gegessen, alles wird vergeben und die Tür zur Zukunft steht weit offen. Egal wie unprofessionell die Homepage aussieht und egal wie missverständlich und widersprüchlich frühere Aussagen waren. "Put up or shut up", DBM (und ein Link zum Patent wäre nett - ich kann's nämlich ums Verrecken nicht finden).

 

JB

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da hat das schon kassierte geld irgendwelcher investoren offenbar doch noch nicht ganz gereicht, um den rest seines lebens auf den bahamas unterzutauchen...

 

und wieder wird es Doofe geben, die nun ganz glücklich sind, daß es doch nur ein überlasteter server war, und doch alles gut wird. und daß sie nun ihre investitionsmillionen doch noch an ein vielversprechendes aufsteigerunternehmen überweisen dürfen und damit später ganz gaaanz reich werden, bevor ihnen ein andrer diese einmalige mega-gelegenheit wegschnappt.

 

und die presse, wo bleibt die, um diesen kasper endlich mal so richtig vorzuführen?

 

wie blöd ist die welt eigentlich????? oje, ich glaub ich will die antwort gar nicht miterleben...

 

PS: der schlüsselkunde im logistikbereich ist glaub deren lagerverwalter. der betreibt seine taschenlampe mit ner kolibri-batterie, die so lange gehalten hat wie ihn seine geflohenen chefs allein gelassen haben - topleistung!

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von dieselbub am 12.01.2011 um 13:48 Uhr ]


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Update: Der ADAC mutmaßte am Freitag, dass das Lekkermobil eventuell die Ursache für den Brand einer Lagerhalle im Dezember in Berlin Mariendorf sein könnte. Demnach wäre der A2 beim Meltdown der Batterien fast komplett verdampft. Sollte das stimmen, wäre es bereits der zweite Zwischenfall dieser Art und eine Bestätigung für den Hauptgrund der Industrie dafür, mit metallischem Lithium in Batterien mindestens so vorsichtig zu sein wie knutschende Stachelschweine.

 

JB

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in hollywoodfilmen werden auf diese weise doch immer von cia, kgb, bnd, stasi oder der baskischen befreiungsfront o.ä. unliebsame beweismittel vernichtet.

 

aber in diesem fall waren es gewiß agenten der bösen großkonzerne, die aufkommende konkurrenz frühzeitig beiseite schaffen wollen.

 

und der lekkere chef ist mitsamt den abgehobenen millionen gleich mitverdampft, nehme ich an :)

 

verschwörungstheoretiker an die front, legt los!

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von dieselbub am 16.01.2011 um 23:36 Uhr ]


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Update: Laut dpa führt die Bundesanstalt für Materialsicherheit und -forschung seit gestern "umfangreiche Tests" mit den DBM Batterien durch. Wie ich das BAM verstehe, kann es dabei allerdings nur um die von der Batterie ausgehende Brandgefährdung gehen - nicht um die Energiedichte. Bei der DEKRA hat DBM angeblich nachgefragt, ob man dort zu einem Reichweitentest bereit sei. Was soll das alles? Stromkabel, Multimeter, Stopuhr... kann doch nicht so schwer sein, oder? Mich interessiert nicht die Bohne wie weit irgendein selbstgebastelter A2 kommt. Ich will wissen was die Batterien hergeben.

 

JB

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von JannineBu am 18.01.2011 um 15:48 Uhr ]

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Update: In einem wiwo Blog hat Herr Hannemann jetzt ein längliches und leider völlig inhaltsleeres Interview gegeben. Ob das am Blogger lag, der die eine, wirklich spannende Frage ("Wie ist die Energiedichte denn nun?") nicht gestellt hat (eigentlich fehlte nur noch "Wie ist Ihre Lieblingsfarbe?") oder an Hannemanns Talent sich überaus wortreich auszuschweigen... keine Ahnung.

 

Auszug:

 

Quote:
Dennoch sind für Experten noch viele Fragen unbeantwortet, die Informationen, die DBM Energy bislang über die Batterie vorgelegt hat, sind dürftig.

Geben etwa andere Unternehmen gleich sämtliche Betriebsgeheimnisse preis? Wir haben Datenblätter mit technischen Angaben zum Rekordfahrzeug und Akku bereits im November 2010, anlässlich des VDE-Kongresses in Leipzig, öffentlich gemacht und den etwa 1.600 Fachbesuchern zur Verfügung gestellt. Während des Kongresses hatten zudem alle Besucher die Möglichkeit, das Fahrzeug auf dem Ausstellungstand zu besichtigen. Wir haben Motorhauben und Kofferraum-Abdeckungen geöffnet und detaillierte Einblicke in Fahrzeug und Technik zugelassen. Auch waren wir persönlich vor Ort und haben alle Fragen, die an mich, meine Mitarbeiter sowie auch an unseren Fahrzeug-Umrüster gingen, beantwortet. Allerdings wird man nicht von uns erwarten können, dass wir technische Details über die bereits bekannt gemachten Daten hinaus - zum Beispiel detaillierte Baupläne - veröffentlichen werden. Das würde unsere Unternehmensinteressen gefährden.

 

:roll:

 

JB

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völlig inhaltsleer kann man das nicht nennen. nur müßte man die vielen schönen beruhigungs-behauptungen eben auch bis ins detail überprüfen, was sicher wohl kaum einer tun wird. denke das könnte dann schon interessant werden.

 

und mal ehrlich, abseits der frage, ob hannemann ein subventionserschleicher ist oder doch der erhoffte bildungsnachwuchs aus deutschen landen - unterstellt man mal einfach, die kolibri-batterie wäre wirklich der stein des weisen, dann würden die bisherigen reaktionen sämtlicher namhafter stelen, von konkurrenz bis adac, tatsächlich dazu passen.

 

bei themen wie g-kat, rußfilter, abs und gurtpflicht haben sich etliche davon nie viel anders verhalten; erst schlechtmachen, dann blocken, dann bekämpfen, und am ende doch mitmachen und so tun als hätte mans selbst erfunden und schon immer gesagt.


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Naja - hätte DBM den G-Kat, den Russfilter, das ABS oder den Sicherheitsgurt ersonnen, dann würden wir wohl heute noch bleihaltiges Benzin tanken, dicke Staubwolken aus den Auspuffen blasen, beim Bremsen hilflos geradeaus schlittern und an unseren Lenkrädern zerschellen.

 

Die Welt hungert nach einem Durchbruch bei Batterien und entsprechend viele sind ja auch bereit, DBM so ungefähr alles zu glauben weil sie WOLLEN, dass es wahr ist. Wenn es das aber wäre, dann könnte DBM das mit minimalem Aufwand und in kürzester Zeit beweisen. Nur daran hakt es im Moment - nicht am gesellschaftlichen Widerstand.

 

JB

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da kann man nun nicht widersprechen.

 

ich denke auch, daß der kerl nur auf zeit spielt und immer weiter schön daherredet (kann er gut! wenn auch nur die überzeugend, die überzeugt sein WOLLEN - recht haschd, JB), bis ihm irgendein renditegeiler milliardär genügend geld aufs konto überweist, damits zum endgültigen abtauchen wirklich langt. wird auch funktionieren.

 

 

 

ich erinnere mich an einen bericht über supraleitende halbleiter, die schon bei raumtemperatur völlig verlustfrei arbeiten sollten, was für die halbleiterbranche ein noch größere sensation gewesen wäre als die hanebüchene batterie fürs elektroauto. präsentiert wurde das von zwei geschliffen daherredenden jungingenieuren und mit ähnlich großem brimborium. und niemand hat sich gefragt, wieso der sockel von dem vorzeigechipchen aus ca 5kg aluminium bestand und die vorstellung nach 5 min beendet wurde. subventionsgelder aus der industrie gabs dennoch, und weg warn die typen.

 

das war anfang der 90er, und irgendwie kommt mir das alles bekannt vor :roll:

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von dieselbub am 20.01.2011 um 14:20 Uhr ]


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