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yueci

Welches System beim Ölabscheider, offen oder geschlossen?

Empfohlene Beiträge

Hallo Smarte Freunde,

 

ich habe einen Smart & Pure (Bj.99, 600ccm, 33 KW, 46.000 Km) bei dem ich gerne aus bekannten Gründen einen Ölabscheider einbauen möchte. Nachdem ich lange hin und her überlegt habe ob ich den von Udo nehmen soll oder nicht, hat mir meine finanzielle Situation die Entscheidung abgenommen.

 

Ich werde mir selbst einen Ölabscheider bauen, Gehäuse Flansche und Schlauch habe ich schon besorgt, einzig die Frage auf welche Art ich ihn bauen soll offen oder geschlossen ist noch zu klären. Steffi&Holger favorisiert das offene System, bei dem eine Kontamination des Ansaugtraktes mit Öl ausgeschlossen ist, andererseits habe ich auch schon in den Beiträgen von Ahnungslos gelesen, dass der Überdruck durch die TLE abgesaugt werden muss!

 

Hier mal ein Thread und hier noch ein Thread zum Thema.

 

Beide Forumsmitglieder haben technischen Sachverstand und fundiertes Grundwissen, was mich jetzt noch unsicherer mach, wofür ich mich denn nun entscheiden soll.

 

Hat jemand eine Idee, oder kann mir das Für und Wider des einen oder anderen Systems nahebringen und seine Sicht der Dinge erläutern?

 

Danke und Gruß

Marc

 

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...geschlossenes System !

Das "offene" System ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt :)

Vertraue "Ahnungslos"...

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Quote:

Am 13.10.2008 um 19:58 Uhr hat yueci geschrieben:
Beide Forumsmitglieder haben technischen Sachverstand und fundiertes Grundwissen,

 

Da kannste mich aber nicht mit meinen!

Deshalb ja auch mein Nick!

 

Da waren hier schon Leute anderer Meinung!

Deshalb habe ich mich ja "umgetauft"!

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von Ahnungslos am 13.10.2008 um 20:42 Uhr ]

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Quote:

Am 13.10.2008 um 20:40 Uhr hat Ahnungslos geschrieben:
Quote:

...technischen Sachverstand und fundiertes Grundwissen...

Da kannste mich aber nicht mit meinen!

Deshalb ja auch mein Nick!

 

Da waren hier schon Leute anderer Meinung!

Deshalb habe ich mich ja "umgetauft"!


Nee, nee...das mit dem fundierten Wissen passt schon ;-)

Der Nick "Ahnungslos" ist nettes Understatement

8-)


Sig_2.jpg - bebastelt, zumeist unter Beachtung von ntars-001.gif

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du kannst auf alle fälle das geschlossene system benutzen. das ist die tüv und umweltgerechte variante. ;-) meine variante ist nur im rennsport legal, da bei höheren leistungen viel wert auf saubere frischluft unter allen betriebsbedingungen gelegt wird.

das thema umwelt kann gesehen werden wie man will. auf der einen seite wird der ölnebel durch den puff gejagt und auf der anderen "offenen" seite werden messbar die abgaswerte besser. welche variante ist nun gut für die umwelt :-? :-? :-? :-?

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vielen Dank für die Antworten.

Da ich auch einen alten Roller mit Verbrauchsschmierung fahre, bin ich so oder so mit dem Smart auf der saubereren Seite. :-P

Zudem weiß ich nicht ob das Auffangen des Öls im Ölabscheider auch schon nicht TÜV gerecht ist?

Wichtiger für mich ist die Frage Absaugen oder Ausatmen lassen.

Vielleicht als Zusatzinfo, ich fahre viel im Teillastbereich zwischen 1800 und 3000 U/min, treten bringt bei meinem nichts außer Mehrverbrauch.

 

Es tut mir leid wenn ich so hartnäckig nachfrage aber ich bin mir immer noch nicht sicher.

 

Ciao

Marc

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für deinen "normal" gebrauch lasse die teillast wie sie ist und verbaue nur den abscheider. ist das teillastventil def. kann ja nix passieren, da ja die volllast am abscheider hängt.

 

lg steffi ;-) ;-)

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wollte letztens meinen geschlossenen leeren... geklopft, gestochert... kam nix... dann vakuumpumpe rangehängt und schwups, gut 200ml.... jetzt fährt das ungute gefühl mit das ding könnte zusiffen und "überlaufen"... wie entleert ihr denn den abscheider?? :-? :-?

 

 

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vielen Dank Steffi_Holger und all den Anderen,

 

dann werde ich das geschlossene System verbauen. TLV hatte ich auch schon erneuert, dann war es nicht ganz umsonst. :)

 

mache mich die Tage mal an die Arbeit!

 

ciao und gutes Kugeln oder Würfeln :-D

Marc

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    • Ich vermute mal, daß hier eine Ladedrucküberschreitung vorliegt. Allerdings bezweifle ich, daß diese bei der AU relevant wäre, da dort im Leerlauf der Ladedruck trotz höherer Drehzahlen nicht so weit ansteigt als unter Last. 😉   Der Ladedruck des 450 cdi ist wastegategesteuert, d.h. im Krümmer ist ein Ventil, über welches die heissen Abgase den Turbolader direkt über diesen Bypass in den Abgasttrakt geleitet und dadurch nicht mehr ladedruckerzeugend wirksam werden. Bestandteil von det Janze ist eine Druckdose am Turbolader und eine Verbindungsstange, mit deren Hilfe das Wastegate dann geöffnet wird. Eigentlich ist das weniger eine Ladedruckregelung als vielmehr eine Ladedruckbegrenzung.   Auf dieser Seite ist ganz gut der Turbolader des cdi abgebildet, die Ladedruckregelung bzw. begrenzung ist im Gegensatz zum Benziner sehr einfach realisiert. Von einem Anschluss direkt am Turbolader wird über einen Verbindungsschlauch der Ladedruck in die Druckdose geleitet und drückt darin gegen eine Feder an, die unter Vorspannung steht. So lange der Druck niedrig ist und die Vorspannung nicht überwinden kann, passiert erst mal gar nix. Wenn der Druck dann allerdings ansteigt, wird er irgendwann so hoch und entwickelt die Kraft, die Federspannung zu überwinden und die Stange zu bewegen. Über diese Stange wird dann das Wastegate im Krümmer geöffnet, was bewirkt, daß die heissen Abgase den Turbolader auf der Abgasseite umgehen und der Ladedruck dadurch nicht weiter ansteigen kann. Ich hoffe, Du kannst meinen ahnungslosen Gedankengängen folgen! 🙂 Wenn jetzt dieses Wastegate nicht geöffnet wird, warum auch immer, dann können die heissen Abgase den Turbolader nicht umgehen und werden weiter durch die Turbine geschickt, was zur Folge hat, daß der Ladedruck nicht mehr begrenzt wird und immer weiter ansteigt. Parallel dazu wird der Ladedruck vom MEG über einem Sensor gemessen und ab einem bestimmten Wert schickt dann das Motorsteuergerät den Motor in den Notlauf, indem die Einspritzmenge so weit reduziert wird, daß nur noch der Notbetrieb möglich ist. Erst nach dem Ausschalten der Zündung und eine Weile warten wird das wieder zurückgesetzt und nach einem Neustart ist dann die ursprüngliche Leistung wieder vorhanden, bis eben die Ladedrucküberschreitung erneut einsetzt.   Die Frage ist eben, warum in Deinem Fall  das Wastegate nicht geöffnet und der Ladedruck begrenzt wird. Zum einem kommt hier eine undichte Schlauchverbindung in Frage, wegen der der Ladedruck in der Druckdose zu schwach ist und das Wastegate nicht geöffnet wird, das kommt sogar relativ häufig vor, weil das Material des Schlauchs im Laufe der Zeit altert oder das Wastegate bzw. dessen Mechanik ist als solches  ist schwergängig und kann nicht mehr geöffnet werden. Beides führt dazu, daß das Wastegate geschlossen bleibt und der Ladedruck immer über die zulässige Grenze ansteigt.   Den Schlauch kann man optisch kontrollieren, das Wastegate ist beidseitig mit einer Mutter gesichert. Man könnte aber eine Seite öffnen, die zweite aber als Referenz stehen lassen, die Mutter auf der Stange etwas aufdrehen und schauen, ob das Wastegate mechanisch geöffnet werden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, daß bei Dir dort der Hase im Pfeffer liegt! Beim Auslesen des Fehlerspeichers würde dies vermutlich mit einer entsprechenden Fehlermeldung, die auf eine Ladedrucküberschreitung hinweist, bestätigt werden. In manchen Diagnosesystemen wird auch erst mal auf den Ladedrucksensor hingewiesen, es gab sogar Fälle, in denen dieser mehrfach ausgetauscht wurde, dabei hat der arme Bursche nur seinen Dienst verrichtet und korrekterweise den überhöhten Ladedruck angezeigt!
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