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OliB.

Antriebswelle schlägt gegen Getriebe 450 Cabrio

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Hallo,

ich habe heute mein 2003er CDI Cabrio nach 3 jähriger vollständiger Überarbeitung das erste Mal wieder auf die eigenen Räder gestellt und bin die ersten paar Meter gefahren. Bei Unebenheiten gab es jedoch im sehr harte Schläge von der Hinterachse. Das Problem kommt aus dem Längenausgleich der Hinterachse. Wenn ich kräftig am Hinterrad wackel, schiebt sich der Längenausgleich der Antriebswelle komplett zusammen. Sogar soweit,dass die Welle in der Glocke bis an den Anschlag knallt. Besonders von der längeren Welle kommen die harten Schläge gegen das Getriebe. Die kürzere hat etwas mehr Spiel. Aber wenn ich kräftig genug am Rad ziehe und drück, gibt es in beide Richtungen einen Schlag. Es scheint so, als ob die Wellen plötzlich zu lang sind. Es kann aber nicht sein, da ich die Wellen nicht ersetzt habe. Ich hatte sie komplett auseinander, da ich die Faltenbälge getauscht habe und das alte Fett gegen neues ersetzt habe. Die beiden Zugestreben sind neu, aber ich denke mal, dass es hier keine unterschiedlichen Längen gibt. Sie scheinen auch nicht unter Spannung zu stehen, wenn das Auto auf den Rädern steht.  Die Motorlager sind neu, aber auch hier hat man eigentlich kein Spiel um irgendwas falsch zusammen zu bauen. Hat jemand eine Erklärung, was ich flasch gemacht haben könnte? Man kann halt auch schlecht Wackeln und gleichzeitig unter dem Auto schauen. Und im aufgebockten Zustand wirds schon gleich gar nicht, weil dann auch alles viel mehr unter Spannung steht.  

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vor 20 Minuten schrieb OliB.:

Wenn ich kräftig am Hinterrad wackel, schiebt sich der Längenausgleich der Antriebswelle komplett zusammen.

Das sollte so gar nicht möglich sein, fehlen dort die beiden Querlenker an der Hinterachse?

 


smart fortwo coupe mhd passion 71PS 2013

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Querlenker bzw die x Streben die oberhalb des Auspuff heimisch sind vergessen? Der müsste fahren wie besoffen wenn die fehlen oder lose sind.

 

Werden übrigens im belasteten Zustand verschraubt am Gummilager.


fortwo cabrio, bj 06/00, 600er, aufgebraucht, abgemeldet 

fortwo cabrio, bj 09/01, CDI, verkauft mit 269tkm

fortwo cabrio, bj 04/04, 700er, das Schwarze Elend...

fortwo cabrio, bj 04/19, eq Passion, für die Dame des Hauses 

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Moin, sehr geehrter OliB. , sehr geehrte Forengemeinde !

 

Es geht hier ja wohl um die ATW (AnTriebsWellen) mit den Gleichlaufgelenken/GLG (nach Rzeppa), die eine gleichmäßige Kraftübertragung bei einem Beugewinkel von 40 Grad und mehr (im kompletten 360 Grad Radius unter allen Betriebsbedingungen) ermöglichen. Der Längenausgleich erfolgt "bei den Rzeppa" über die Konstruktion der Kugelführung und über das dann (meist erkennbar) deutlich längere Gehäuse (im Vergleich zu "Löbro"). Gebräuchlich beim Vordderradantrieb/mit Lenkungswinkeln oder eben hier beim Smart hinten.....

Das ähnlich funktionierende Löbro GLG hat einen max. Beugewinkel von ungefähr 20 Grad und baut kürzer/flacher, kann bei ähnlichen Abmessungen aber deutlich höhere Kräfte übertragen. Wird meist beim Heckantrieb leistungsstärkerer Aggregate verwendet.

GLG nach Rzeppa hatte ich (noch) nicht auseinander/überholt. Wohl aber mehrfach erfolgreich solche nach Löbro (nach vielen 100 000 km Laufleistungen...). 

 

Ich setze mal vorraus, daß die "neuen" Querlenker der X-Stebe (natürlich) mit den "alten" Querlenkern (insbesondere deren Längen) als identisch positiv überprüft wurden (vor deren Einbau).

Ferner gehe ich davon aus, daß die GLG getriebeseitig mit dem "Sprengring" hörbar/fühlbar bei der Montage eingerastet sind und die Wedis am Getriebeausgang überprüft in etwa an der üblichen Stelle der drallfrei geschliffenen Fläche der ATW laufen.....

Ferner, daß die radseitigen GLG der ATW korrekt sitzen und mit dem richtigen Anzug fest sitzen (21er Vielzahn bzw. 12-Kant-Schraube im Zentrum der Nabe).

 

Auf die Bemerkungen / Frage:

vor 4 Stunden schrieb OliB.:

Wenn ich kräftig am Hinterrad wackel, schiebt sich der Längenausgleich der Antriebswelle komplett zusammen. Sogar soweit,dass die Welle in der Glocke bis an den Anschlag knallt.

und:

vor 4 Stunden schrieb OliB.:

Man kann halt auch schlecht Wackeln und gleichzeitig unter dem Auto schauen. Und im aufgebockten Zustand wirds schon gleich gar nicht, weil dann auch alles viel mehr unter Spannung steht.  

Hier werden 2 Smart 450er cdi (BJ: 2005 und 2006) seit Jahrzehnten selbst beschraubt. Die ATW/GLG lassen sich (vermutlich aufgrund des "üppigen" Beugewinkelbereiches) auch im aufgebockten Zustand spannungsfrei und gleichmäßig geräuschlos (fast mit nur 1 Finger) am Rad drehen, vor und zurück (Getriebe natürlich in "N"-Stellung, Bremse lose). Eben so, wie es sein sollte...

Es befinden sich auch noch einige lose ATW im Fundus hier.....auch diese lassen sich im ausgebauten Zustand beidseitig von Hand überprüft im Beugewinkel (von ca. 40 Grad) geschmeidig drehen... 

 

und:

vor 4 Stunden schrieb OliB.:

Hat jemand eine Erklärung, was ich flasch gemacht haben könnte?

 

Meine Vermutung: Fehler beim Zusammenbau (wenn die ATW bis zum Ausbau unauffällig funktioniert haben sollten (und mir sich dann eigentlich nicht wirklich erschließt, warum sie überholt/zerlegt wurden.....).

 

Es könnte doch sein, daß die Einbaupositionen der einzelnen Komponenten nicht mehr GENAU DIE sind, die sie vor dem Zerlegen hatten ? Oder wurde da sicher darauf geachtet ? (Also, daß rechts nach rechts, links nach links kam, die Kugeln in ihren jeweiligen Laufbahnen in genau derselben wieder montiert wurden, evtl. vorhandene Kugelkäfige richtig rum und an ggf. bestimmter (nicht zufälliger) Position und Richtung montiert wurden) ?

 

Meine Erfahrung von den "alten gebrauchten" Löbro: Da kam es doch darauf an. Nach vielen KM sind die Teile aufeinander eingelaufen (wenn sie nicht ohnehin verschlissen sind). Die funktionieren neu gefettet an ihrer "alten" Stellen dann oft wieder erstaunlich lange...(Auch Tauschen von rechts auf links / Wechsel der Laufrichtung) bringt oft Verdruß/Übelstände).

 

Wurde penibel gereinigt und überprüft (ist eine "schmierige" Angelegenheit ohne "VergnügungsSteuerPflicht") ?

Wurde ein geeignetes Fett/Schmiermittel verwendet (z.B. mit Molybdändisulfid) in ausreichender

Menge ?

 

mit freundlichen Grüßen verbleibt

 

hedwig

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Starkes Wackeln am Rad verursacht normal nur minimale Bewegung der Wellen, wenige Millimeter. Mehr geht ja auch nicht, da alle Komponenten miteinander verbunden sind. Zwar über Gummis, aber die bekommt man mit etwas Wackeln kaum verformt. Die Wellen haben hingegen Längenausgleich im Zentimeterbereich. Der ist mit Wackeln am Rad niemals an die Grenze zu bekommen. 

 

Wie oben andere Teilnehmer bereits erwähnt haben, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Stablenker der Hinterachse fehlen, oder die Motoraufhängung hat ein massives Problem. Achja, daß die Wellen nicht eingerastet sind, ist auch noch möglich. 

 

Du brauchst einen Helfer, sollte ja kein Problem sein. Einer wackelt, der andere guckt. Bewegt sich die Achse gegenüber dem Integralträger? Oder bewegt sich der Motor gegenüber dem Integralträger? Bei der Größe der Bewegung, die du beschreibst, sollte das sehr einfach feststellbar sein. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Hi,

ich hatte die Antriebswellen ausgebaut, da sie extrem rostig waren und die Manschetten ziemlich alt waren. Die Wellendichtringe am Getriebe sind natürlich auch mit neu gemacht worden. Die alten Streben kann ich leider gerade nicht mehr finden. Da der Einbau schon ein Jahr her ist, habe ich sie vermutlich entsorgt und kann sie somit nicht mehr mit den neuen vergleichen. Aber es in meinen Augen nicht so aus, als ob die Länge nicht stimmt. Die Gummibuchsen der Streben stehen nicht unter Spannung.  Die Einbauposition der Kugeln usw ist nicht die ursprünglich. Aber ich glaube, das dürfte trotzdem nicht zu dem Fehlerbild passen. Es hat sich alles leicht bewegen und drehen lassen. Auch die Fettsorte dürfte in diesem Moment keine Rolle spielen.  Ich habe mal einige Fotos aus dem letzten Jahr und ein paar aktuelle angehangen. Im eingebauten Zustand sieht man halt nicht mehr viel. Ich kann auch nicht sagen, ob das vorher anders war. Ich bin mit dem Auto nie gefahren. Ich habe es vor 3 Jahren gekauft und dann eigentlich nur vom Anhänger in die Garage gefahren.  Ich werde das Auto die nächsten Tag mal auf die Grube stellen und noch jemanden zum Wackeln besorgen. 

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bearbeitet von OliB.

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Es gibt noch eine andere Möglichkeit: Es gibt vielleicht überhaupt keine Bewegung zwischen Radnaben und Getriebe, sondern die Wellen sind einfach so leichtgängig, daß sie durch die Wackelbewegung hin und her schlackern. Das wäre in dem Fall harmlos. 

 

Spiel zwischen Achsrohr und Getriebe kannst du auch alleine einfach prüfen: Du nimmst eine billige große Schraubzwinge vom 1 Euro Restposten Markt und klemmst die zwischen Kupplungsglocke bzw. Getriebe bzw. Motor und dem Achsrohr, einmal rechts, einmal links. Ohne etwas vorher abzuschrauben. Die Zwinge ziehst du nur leicht an. Dann mißt du die Abstände zwischen geeigneten Punkten und vergleichst sie mit Zwinge rechts und Zwinge links. Die Abstände zwischen Achsrohr und Getriebe sollten sich durch die Zwinge nur minimal verändern. Falls die Achse zentimeterweise wandert, kannst du die lose Stelle so ausfindig machen. 

 

Außerdem könntest du das Spiel der Wellen mal abschätzen wenn du sie mit der Hand axial bewegst und das hier posten. Rechts und links. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Ich werd es mir in den nächsten Tagen nochmal anschauen. Ich habe die Hauptlagerbuchse zwischen Achsrohr und Integralrahmen noch nicht ganz fest gezogen. Und auch die beiden mittleren Verschraubungen der beiden X-Streben. Das muss ich auf der Grube machen, wenn das Auto auf den eigenen Rädern steht. Die Gummibuchsen sind ansonsten unter Belastung verdreht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das die Ursache ist. So viel Spiel kann ja in den Löchern gar nicht sein. Vielleicht täusche ich mich auch. Ich werde mich wieder melden.

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