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t0r5t3n

Smart 452 springt schlecht an

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Hallo zusammen,

 

ich bin seit kurzer Zeit eigentlich ein sehr glücklicher Besitzer eines 452er. Wäre da nicht folgendes Problem.

 

Der Smartie springt sehr schlecht bis garnicht an. Ich beschreibe einmal kurz den Ablauf.

Zündung an:

-Man hört Benzinpumpe und Co. summen und arbeiten

-Startvorgang: Licht Tachobeleuchtung usw. bleiben hell. Der Anlasser fängt an zu arbeiten, hört sich aber so an, als würde die Batterie Tod sein.

 

Wenn ich glück habe, springt er mit Mühe und Not an.

 

Folgendes wurde bereits versucht:

-Batterie vollständig geladen bzw. auch eine neu Batterie probiert

-Massepunkte vorne (Batterie auf Karosse) wurde freigeschliffen und gereinigt

-Massepunkte hinten (Auspuffschwert/Getriebe auf Karosse) wuede freigeschliffen und gereinigt und das Massekabel wurde erneuert.

 

Das Problem ist das gleiche. Wenn ich das hintere Massekabel ablasse, fängt der Anlasser garnicht erst an, sodass dies ja das "zuständige" Kabel ist.

 

Ist der Anlasser zu tauschen oder gibt es hier noch eine typische Smartkrankheit, welche ich vorher untersuchen sollte?

 

Zur Smartgeschichte:

Der Wagen wurde im tiefsten Bayern gekauft und auf eigener Achse an den Niederrhein gefahren. Läuft super und ohne Probleme.

 

Ich habe mal ein Launch Diagnosegerät angeschlossen. Bei laufenden Motor hat er eine Spannung von 14,4V was mich darauf schließen lässt, dass die Lichtmaschine arbeitet.

 

Was mir hier allerdings aufgefallen ist:

Während des "orgeln" bzw. des Startvorgangs geht die Spannung auf unter 11V .

 

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, sodass ich bald wieder ohne Bauchschmerzen das schöne Wetter genießen kann.

 

Grüße

Torsten 

 

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Hallole und willkommen im Smart-Forum! 🙂

 

Die Qualität der Masseverbindung kann man eigentlich ganz einfach überprüfen, indem man ein Starthilfekabel mit großem Querschnitt direkt vom Minuspol der Batterie zu einem gut leitenden Metallteil des Motors legt und damit eine zusätzliche direkte Masseverbindung schafft.

Wenn dann der Anlasser schneller dreht, dann liegt es an der Masseverbindung! 😉

 

Wenn keine mechanische Hemmung vorliegt und der Motor z.B. mit einem Ringschlüssel an der Riemenscheibe der Kurbelwelle von Hand leicht gedreht werden kann, wenn man mal die Kompression im Verdichtungstakt in den Zylindern nicht berücksichtigt und z.B. die oberen drei Zündkerzen raus dreht, um damit die Kompression des Motors zu verhindern, dann kann es eigentlich nur noch der Anlasser selbst sein.

Die am Magnetschalter verschraubten, dicken Zuleitungen von der Batterie bzw. Lichtmaschine müssen natürlich ebenfalls einen guten Kontakt haben und nicht korrodiert sein!

An dem Steckkabelschuh der Zuleitung zum Magnetschalter kann es in diesem Fall ausnahmsweise nicht liegen, denn der zieht ja offensichtlich an. Da man an den aber schlecht ran kommt, würde ich ihn im Falle eines Anlassertauschs auf jeden Fall prophylaktisch mit erneuern, weil er in vielen anderen Fällen die Ursache von Startproblemen ist! 🙂

Dann dreht allerdings der Anlasser gar nicht mehr, weil der Magnetschalter nicht anzieht.

bearbeitet von Ahnungslos

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Moin, sehr geehrter t0r5t3n, sehr geehrter Ahnungslos, sehr geehrte Forengemeinde !

 

Erst einmal ein herzliches Willkommen von mir im Forum !

 

Auf die Bemerkungen:

vor 32 Minuten schrieb t0r5t3n:

Ist der Anlasser zu tauschen oder gibt es hier noch eine typische Smartkrankheit, welche ich vorher untersuchen sollte?

und:

vor 8 Minuten schrieb Ahnungslos:

eine direkte Masseverbindung schafft.

Wenn dann der Anlasser schneller dreht, dann liegt es an der Masseverbindung!

vor 4 Minuten schrieb Ahnungslos:

kann es eigentlich nur noch der Anlasser selbst sein.

Die Zuleitungen von der Batterie bzw. Lichtmaschine müssen natürlich ebenfalls einen guten Kontakt haben und nicht korrodiert sein!

An dem Steckkabelschuh der Zuleitung zum Magnetschalter kann es in diesem Fall ausnahmsweise nicht liegen, denn der zieht ja offensichtlich an.

 

Evtl. zur "Abrundung der Diagnose" (fehlerhafter Anlasser ?) den 452 mal (ohne den Anlasser zu betätigen) anschieben/anrollen lassen (dürfte doch dieselbe Technik wie beim 450 sein, oder irre ich da ?).

Wenn das Aggregat dann willig und sofort die Arbeit aufnimmt...siehe Ahnungslos !

 

mit freundlichen Grüßen verbleibt

 

hedwig

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vor 8 Minuten schrieb hedwig:

Evtl. zur "Abrundung der Diagnose" (fehlerhafter Anlasser ?) den 452 mal (ohne den Anlasser zu betätigen) anschieben/anrollen lassen (dürfte doch dieselbe Technik wie beim 450 sein, oder irre ich da ?).

 

Es ist genau dieselbe Technik und auch Vorgehensweise! 🙂

Und der Vorschlag ist schon allein deshalb sinnvoll, damit der TE weiss, daß man einen Smart auch anschieben bzw. anschleppen kann und dies hoffentlich in die Tat umsetzt, denn das sollte eigentlich jeder Smartfahrer aus dem FF beherrschen, um sich in Notsituationen behelfen zu können! 😉

Die Vorgehensweise des Anschiebens bzw. Anrollens ist auch in der Betriebsanleitung des Roadys inter "Hilfreiches" ausführlich beschrieben! 😇

Viel zu viele wissen dies nämlich nicht!  🥺

bearbeitet von Ahnungslos

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Hallo,

danke für die schnellen Antworten. Kann es noch an einer anderen Masseverbindung liegen?

 

An die Kabel am Anlasser komme ich, ohne Motor absenken o.ä. nicht so einfach ran oder?

 

 

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vielleicht kann ich noch hinzufügen. umso öfter man es versucht, umso einfacher geht es.

 

Gestern war ich am Punkt: Joa, ist jetzt nicht sofort in der ersten Sekunde an, aber er springt an.

 

habe es jetzt gerade noch einmal probiert. Anlasser quält sich, aber der Motor springt nicht an.

 

Lässt sich dadurch das Fehlerbild eingrenzen?

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Wenn der Smart normal fährt, können hier keine Schwergängigkeiten vorliegen. 11V ist normal beim Starten, eher sogar gut. Der Smart startet auch mit 9-10V noch. 

 

Zur Abrundung der Diagnose könntest du während des quälenden Starts die Spannung direkt am Bolzen des Anlassers messen. Dazu müßtest du das rechte Hinterrad und die Radhausschale abnehmen und einen Stab mit Meßspitze basteln, den du bis zum Anlasser durchschiebst. Wenn dort dann auch 11V ankommen, muß es am Anlasser selbst liegen. Falls die Spannung dort nur noch z.B. 6V ist, geht die Spannung irgendwo dazwischen verloren. Der Stab sollte natürlich aus isolierendem Material sein und nur direkt an der Spitze aus Metall. Z.B. ein Holzstab mit kleiner Schraube in der Spitze. 

 

bearbeitet von Funman

705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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sitz

vor 5 Stunden schrieb Funman:

Wenn der Smart normal fährt, können hier keine Schwergängigkeiten vorliegen. 11V ist normal beim Starten, eher sogar gut. Der Smart startet auch mit 9-10V noch. 

 

Zur Abrundung der Diagnose könntest du während des quälenden Starts die Spannung direkt am Bolzen des Anlassers messen. Dazu müßtest du das rechte Hinterrad und die Radhausschale abnehmen und einen Stab mit Meßspitze basteln, den du bis zum Anlasser durchschiebst. Wenn dort dann auch 11V ankommen, muß es am Anlasser selbst liegen. Falls die Spannung dort nur noch z.B. 6V ist, geht die Spannung irgendwo dazwischen verloren. Der Stab sollte natürlich aus isolierendem Material sein und nur direkt an der Spitze aus Metall. Z.B. ein Holzstab mit kleiner Schraube in der Spitze. 

 

Sitzt der Anlasser nicht auf der linken Seite?

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vor 6 Stunden schrieb t0r5t3n:

Anlasser quält sich, aber der Motor springt nicht an.

 

 

 

Definieren "quält sich"   mit einer fundierten Spannungsmessung oder dem Alter der Batterie.

Wobei letzteres hat nichts zu sagen da viele User Billig-Schlunz verbauen. 

 

Du musst auch primär nicht am Anlasser messen. Wenn die Batteriespannung an den Polen auf oder unter 9V absackt ist die leer oder hinüber.  Eine korrekte Batterie liefert 11V an den Polen beim Starten.

 

Erst wenn "oben" reichlich Spannung anliegt, der Anlasser aber nur urgst, erst dann muss man unten Messen und zwar auch die Masse prüfen . 

 

Wenn dann oben und unten ~11V beim Anlassen vh. sind, die Masse gebrückt wurde und es trotzdem nur urgst, dann ist der Anlasser platt.

 

bearbeitet von 380Volt

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an den Batteriepolen geht sie während des startvorgangs auf 10v runter.

 

wie komme ich denn an die Zuleitung vom Anlasser?

 

Das quälen ist gut in dem oben verlinkten Video zu sehen

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vor 6 Stunden schrieb t0r5t3n:

Sitzt der Anlasser nicht auf der linken Seite?

 

Falls Du damit das walzenförmige Ding am Getriebe meinen solltest, so muss ich Dich enttäuschen.

Das ist nicht der Anlasser, sondern der Schaltaktuator des Getriebes, also der Elektromotor, der die Gänge im Getriebe wechselt. 😉

Aber es gab schon verschiedene Leute, die ihn dafür gehalten haben, siehe z. B. diese Seite!  😊

Auf dem unten stehenden Bild ist der Fahrschemel eines Smarts ganz gut zu sehen. 🙂

Das Bild zeigt den Fahrschemel von vorne her aufgenommen.

Und der Anlasser mit seinem Magnetschalter sitzt äusserst unzugänglich am Motor! 🥺

 

 

Motorkomponenten.jpg

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vor 8 Stunden schrieb t0r5t3n:

Sitzt der Anlasser nicht auf der linken Seite?

Nein, auf der rechten. Im Bild von Herrn Ahnungslos ist mit rotem Punkt der Magnetschalter des Anlassers markiert mit seinen 2 Bolzen. Daran könntest du messen wenn du willst. 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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vor 10 Stunden schrieb t0r5t3n:

 

 

Das quälen ist gut in dem oben verlinkten Video zu sehen

 

Das ist völlig unnormal. 

Entweder:

Das Plus ist am Anlasser "grün" , halb weg gefault

Die Motormasse ist "grün"  oder ab - die sollst du mit Starthilfekabel brücken, zwischen Minuspol und Motorblock

Optische-mechanische Prüfung unten am Anlasser

 

Selbst bei ~10 Volt sollte er schneller drehen. 

 

 

 


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Die Pole und sonstigen Verbindungen sind alle sauber und in Ordnung. 

 

Auf dem Bild sieht es so aus, als würde man den anlasser rauskriegen, wenn die Ansaugbrücke demontiert ist. Ich denke in der Praxis ist dies nicht der Fall?

 

Also muss ich mich tatsächlich damit beschäftigen den Motor abzulassen

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Wenn Plus UND Masse oben UND unten (das Pluskabel)  1a sind, Anlasser neu und auch gleich Batterie neu. Nach 11 Jahren hat die fertig. 

bearbeitet von 380Volt

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    • Das ist die Fragestellung eines Wald- und Wiesentuners, Posers … Mir ging es aber nicht um das Thema Leistungssteigerung, sondern um Verbesserung der Ausfallsicherheit im Besonderen des nicht wirklich gut durchdachten Originalkrümmers!   Was so ein Krümmer nun tatsächlich im Smart bringt, vermögen andere zu sagen. Ich habe keinen verbaut, da ich keinen Turbo fahre.   Der Krümmer alleine bringt wahrscheinlich keine nennenswerte Leistungssteigerung aber zumindest die Erhöhung der Ausfallsicherheit auf Grund von thermischen Belastungen, wo der original Krümmer immer wieder mal versagt.     Der Werbetext mag für viele dick aufgetragen klingen und das ist das Ziel von Werbung. Man stellt sich und seine Produkte als den Heiligen Agrar dar.   Aber es geht um Physik. Die Physik kann man nicht bescheissen, man kann aber die Bedingungen für physikalische Vorgänge optimieren.   In dem Fall geht es um Strömungslehre und allem was damit einhergeht.   Das ist wie bei einem Fluggerät. Da benötigt man gute Strömungsverhältnisse an den Tragflächen des Flugzeuges oder an den Rotorblättern beim Drehflügler und auch die Triebwerke benötigen optimale Strömungsverhältnisse.   Je weniger Luftverwirbelungen am Flügelprofil (und dahinter) entstehen, desto optimaler ist es. Je sauberer die An- bzw Umströmung der Tragflächen ist, desto besser ist die Auftriebssituation und Flugstabilität.   Bei einem Strömungsabriss geht’s schief. Ohne laminare Strömung, kein Auftrieb und ab geht´s. Das selbige gilt an Turbinenleitschaufeln.    Weshalb optimiert man wohl bei Verbrennungsmotoren die Ansaugbedingungen (Luftfilter, Ansaugwege, etc.) und Abgasstränge?    Ich kann mich erinnern, dass ich anno dazumal sogar die Überströmkanäle bei meiner Vespa in Höhe und Oberflächenbeschaffenheit optimiert habe. Ich habe poliert wie ein Wilder.   Natürlich war alles optimiert. Erhöhung des Hubraumes, andere Kurbelwelle, guter und leistungsfähiger Vergaser, Schwungrad, Kupplung samt Federn, … -> gute Leistungssteigerung und Ausfallsicherheit.   Selbiges bei meinem Alfa Spider. Da war ein Edelstahl-Fächerkrümmer und eine komplette Ragazzon Auspuffanlage verbaut. Das macht man nicht nur wegen dem Sound, es bringt auch tatsächlich Leistung.   Aber Alles in allem, bringt die Summe solcher Maßnahmen, in Verbindung mit einem SW-Tuning und der Abstimmung aller verbauten Komponenten, zusätzliche Leistung und erhöhen auch die Ausfallsicherheit.   Das nennt man dann konsequentes und leistungsorientiertes Tuning. Das kostet natürlich auch etwas und daran scheitert es bei den meisten Tunern.    
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