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Belcanto

Erster Start nach Motorüberholung, Festziehen der Riemenscheibe

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So habe heute den ersten Start nach der Motorüberholung durchgeführt. Der Motor mit Rahmen steht noch auf dem Boden aber alle Leitungen und Kabel sind angeschlossen. Habe zuerst mal das Relais der Benzinpumpe abgenommen und dann mehrmals den Anlasser betätigt um alles mit Öl zu versorgen. Dann das Relais rein und den Zündschlüssel gedreht. Öllampe und Motorlampe sind an aber nach zweimal drehen des Zündschlüssel ist der kleine angesprungen. Hat zwar überall was gequalmt aber nach kurzem Hochlaufen lief er dann ruhig weiter. Motorlampe und Öllampe sind im Laufen dann ausgegangen. Ausgemacht etwas gewartet und nochmal gestartet läuft. 

Dann wieder ausgemacht weil etwas Öl ausgetreten war. Scheint vom Ölmessstab zu kommen. Da läuft unten an der Verschraubung zum Motor was raus. Ist auch eine der wenigen Dichtungen die ich nicht gewechselt habe.

Wollte dann wieder starten, aber leider ist meine alte Batterie nicht mehr in der Lager gewesen das zu bewerkstelligen. Hatte befürchtet da ist was fest. Lässt sich aber am Riemenrad mit dem großen Schlüssel normal durchdrehen. Also Batterie raus und ans Ladegerät. Nachher nochmal versuchen zu starten.

 

So jetzt mein kleines Problem: Die Riemenscheibe habe ich schon mit 140NM angezogen, muss aber noch die 90 Grad nachziehen. Da das Getriebe aber auf N steht, wie kriege ich das vernünftig gekontert zum anziehen???? Habe sonst Angst das die Ölpumpe nicht richtig mitläuft.

 

 

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Das hätteste aber gleich vor dem ersten Start machen müssen. Haste die Riemenscheibe mit den 4 Löchern drin ?


andreasma

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zum nachziehen der 90 grad braucht du ein mindenstens 1m langen Hebel an deim Werkzeug. Du hättest oben den Anlasser ausbauen können wennd schon im eingebauten Zustand die Revision machst und dort den Zahnkranz mit einem Sonderwerkzeug blockieren können. Wenn der jetzt noch drausen ist im Rahmen könnteste das probieren.

 

Wenn du die mit Löchern hast kannst du ein Sonderwerkzeug dort ansetzen zum blockieren. Oder du suchste dir ne Stelle und steckst etwas durch das Loch das die Scheibe blockiert wird ...3/8 Nußverlängerung...z.B.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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Du hast mir gerade den richtigen Denkanstoß gegeben. Schraube ist nachgezogen. Zwischen der Scheibe und dem Motorgehäuse in die Vertiefung habe ich eine alte Knarrenverlängerung geschoben und dann konnte ich die Schraube anziehen. 

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vor 28 Minuten schrieb Belcanto:

Da läuft unten an der Verschraubung zum Motor was raus. Ist auch eine der wenigen Dichtungen die ich nicht gewechselt habe.

da dürfte kein Öl austreten. Der Ölstand ist viel niedriger als die O-Ring Dichtung vom Ölmessstabrohr / Motorblock


andreasma

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schau nach ob kein Öl aus der Verschraubung von der Ölleitung / Motorblock -Turbolader kommt.

Mach mal Bild vom Ölaustritt

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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So der Simmering unter der Riemenscheibe ist trocken. Am Messstab unten habe ich seitlich das Öl schon weggewischt gehabt.

Hatte sich oben, seitlich und unten, was man noch sehen kann gesammelt.

20210123_163255 (480x640).jpg

20210123_163212 (480x640).jpg

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So ich habe den Fehler gefunden. Es drückt leider an der Ventildeckeldichtung raus. Läuft dann über das Krümmer-Dichtungsblech und die Motorhalterung nach unten. Die Dichtung ist neu und nach Vorgabe mit Drehmoment angezogen. Was für ein Mist.

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Kann ich die nochmal nachziehen? Oder andere Vorschläge?

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Am sichersten wäre wohl ein neuer Ventildeckel, da ist die Dichtung schon dran.

Man kann auch mit viel Liebe, peinlicher Sauberkeit und Dichtmittel das Ding dichtbekommen, ist aber Glück.

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Ventildeckel erneuern, die alte Dichtung kannst du vergessen. Auch Kleben geht nicht gut. Deine Kurbelwelle blockierst du über das Schauloch am Getriebe zwischen Motor und Getriebe. (passende Nuss auf die Modulschraube stecken) Das sollte vor dem starten geschehen und nicht danach!!!

Sonst läuft deine Ölpumpe nicht korrekt! Die Kraftübertragung erfolgt nur durch plane Flächen. Sollte da jetzt schon Öl zwischen Ritzel und Ritzel gekommen sein kannst du später Pech haben.

Das haben hier schon einige so erfahren, leider.......

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Du kannst den auch einkleben. Dazu must du aber den Deckel abmachen...alles 100% ölfrei machen ..in den Deckel wo die Dichtung rein kommt eine Streichholzdicke (1-1,5mm) Dichtraube DIRKO rein machen. Die Dichtung reinlegen ..fest drücken und 30 Minuten antrocknen lassen. Die Dichtung darf beim rumdrehen nicht rausfallen. Auf den Kopfrand auch so eine dünne Dichtschnur legen.

Auch um den Gummihalbkreis Knubbel. Zwei...6-8cm lange 6er Schrauben ohne Kopf in 2 Gewindelöchern eindrehen an den Ecken rechts und links.....Deckel einführen über die Schraubengewinde als Führung. Schrauben mit einer passenden Unterlegscheibe einschrauben...Gewindestifte raus ..Schraube rein und über Kreuz langsam nach unten festziehen bis der Aludekelrand auf dem Rand vom Kopf aufliegt.

 

So hab ich das gemacht bei meinem vor 2,5 Jahren und 30.000 Km. Absolut Staub trocken. Kein Ölaustritt.

Wichtig ist das die Flächen absolut Ölfrei sind...mehrmals mit Bremsenreiniger drüber.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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Also die aktuell verbaute Dichtung im Ventildeckel ist neu. Wenn ich nun alles wieder ausbaue vernünftig reinige und dann so vorgehe wie du beschrieben hast, kann ich die dann nach deiner Meinung noch verwenden oder muss ich die wieder neu besorgen?

Eigentlich dafür das ich alles nach Werkstattangaben gemacht habe echt K...e.

 

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Nach Herstellerangaben hättest du einen neuen Ventildeckel verbaut...😉

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wenn die neu eingelegt hast dann kannst die schon wieder verwenden.  Wenn du die nicht eingequetscht hast irgendwo an einer Ecke. Nur wenn das eine alte die im Deckel noch wäre dann nicht.

Total wichtig ist alle Kontaktflächen absolut ölfrei zu machen.

Ja ...MB würde einen neuen Deckel verbauen.

Meine o.g. Methode geht aber auch und hat sich ja nun bei meinem bewährt. Es kann ja auch mehrere Methoden geben die funktionieren.

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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Viele Wege führen nach Rom! Aber ich bin zu faul da Experimente zu machen.😉

Wenn die alte Dichtung nicht ausgerissen ist, wäre es immer noch sicherer die unten zu verkleben als eine komplett neue Dichtung zu verwenden.

Aber eine neue Dichtung im alten Deckel...das verlangt Glück und Präzision.

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was soll an einem alten Deckel anderst sein als bei einem neuen. Außer das da die Dichtung schon drin ist.

Eine alte Dichtung würde ich nie verwenden. Meist sind die eh hart wie Plastik. Außerdem ist die mit Öl schon angereichert das die nie dicht wird bei der Klebeverbindung (Dirko)  Dichtung / Alu. Dirko dichtet nur ab wenn alle Flächen ÖLFREI sind.


andreasma

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Die Dichtung ist original aufvulkanisiert. Sie soll laut Herstellervorgabe erneut verwendet werden wenn nicht gerissen und das funktioniert auch tadellos. 

(kein Hörensagen sondern etliche Male praktiziert) 

Das Tauschen der Dichtung funktioniert hingegen in 9 von 10 Fällen nicht. Zumindest ist die Fehlerquote sehr hoch siehe TE. Daher sollte man einfach den Deckel erneuern und hat keinen Stress. 

Klar kann man basteln wie du und kann dabei auch Glück haben. Trotzdem ist die Vorgabe nicht umsonst. Am sichersten ist es den Deckel zu ersetzen wenn die Dichtung beschädigt ist oder wenn nicht, dann Deckel einfach erneut verwenden. Dann wird es in 10 von 10 Fällen auch wirklich dicht. 

Den größten Fehler den man in meinen Augen machen kann ist die Dichtung vom Deckel ab zu schneiden. Das wird dann mit neuer Dichtung nur mit Glück dicht. 

 

bearbeitet von maxpower879

Smart 450 Cabrio 2002 599 71 PS 

Smart 451 2007 Turbo Cabrio 115 PS 

Seres 3 

 

 

 

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Alles klar ich habe noch einen guten gebrauchten Deckel mit dem werde ich es heute nach euren Angaben versuchen. 

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So habe jetzt den Deckel getauscht, vorher alles mit Bremsenreiniger entfettet und lass jetzt erstmal alles 24 Stunden abtrocknen. Vorher hatte ich nochmal den Motor gestartet und genau nachgesehen wo das Öl rauskommt. Das wurde an der Stelle ganz schön rausgedrückt, lief in Tropfen runter. War an der mittleren Schraube zum Krümmer hin. Habe hier im Forum gelesen das Gullytester fast genau das gleiche Problem an der Stelle hatte. Mal sehen wenn ich ihn Morgen starte ob er dicht ist. Sonst bleibt mir echt nur noch der Kauf eines neuen Deckels übrig.

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Kurzes Update: Ventildeckel ist jetzt augenscheinlich dicht. Ich habe mich an die Anweisung von Smart 911a gehalten. Habe den Kleinen jetzt ca, 20 Minuten im Standgas laufen lassen und oben kam nichts mehr raus. Sieht erstmal gut aus.

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    • Moin, sehr geehrter Ralf_47, sehr geehrte Forengemeinde !   Auf die Bemerkungen: und: und:   Ich gebe mal (aus eigener Er-Fahrung (im Wortsinne)) folgendes zu bedenken:   Bei "modernen Fahrzeugen" (zu denen ich auch die Smarts 450er rechne) sind die Fahrwerksfedern "scharf kalkuliert" (Kosten, Gewicht, Haltbarkeiten u.v.a.m....). "Früher" waren solche Teile eher "überdimensioniert" und hielten oft länger als das sonstige Fahrzeug. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein....Fahrwerksfedern sind zu Verschleißartikeln geworden wie z.B. Reifen, Bremsen, Lichtmaschinen i.v.a.m.).   Bei den beiden 450er Smarts cdi hier (seit ca. 20 Jahren im Betrieb und jeweils deutlich über 200 000 km) müssen diese Federn (vorne wie hinten) häufiger getauscht werden, wegen Bruchs derselben....Oft nach ca. 80 000 - 120 000 km Standzeiten oder auch schon mal früher, gezählt habe ich nicht...   In der "Frühphase" des Autolebens der 450er hier haben das dann noch die "Glaspaläste" kostenlos auf Garantie, später auf Kulanz, erledigt.....nach mehr als 10 Jahren scheint auch das vorbei zu sein. (Die von "denen" eigenbauten neue Federn waren "schwarz-glänzend" lackiert ohne Farbmarkierungen und/oder irgendwelche Aufkleber. Nachfragen meinerseits wurden nur mit "sind Werksfedern" beantwortet...Oft haben die Glaspaläste das von einem Tag auf den nächsten erledigt gehabt, leider auch mal mit (von mir zu spät erkannten) Schäden z.B. an den vorderen Gummilagern der Querlenker. Die Federbeine hatten sie mutmaßlich oben mittels Schlagschrauber gelöst und dann nach unten zum Federwechsel abgeklappt ohne die Gummilager der Querlenker zu lösen. Dadurch dürften die Gummilager vor-geschädigt worden sein. Musste wohl schnell gehen, durfte kein Geld kosten, und könnte ggf. auch "handwerksgerecht" gewesen sein. Ich weiß es nicht...).   Seit einiger Zeit verwende ich beim Wechsel in Eigenregie die sehr preiswerten Federn aus fernen ostasiatischen Ländern. Das Paar jeweils im üblichen Versandhandel um die 20 Euro incl. Steuern und Versand. Die Federn sehen den "Werksfedern" sehr ähnlich, sind auch "schwarz-gänzend" lackiert und ohne Farbmarkierungen und/oder Aufkleber....großartige Unterschiede beim Fahren merke ich nicht (evtl. bin ich auch zu unsensibel).....Länger halten diese Federn aber auch nicht. Die Prüfberechtigten (z.B. TÜV u.v.a.m.) sehen natürlich, daß diese Federn mutmaßlich neueren Datums sind, sagen nichts, bemängeln aber auch nichts...   IMHO bringt der Einbau irgendwelcher Super-Duper-Marken-Federn (oft zu selbsbewussten Preisen) im alltäglichen Gebrauch keine Vorteile hinsichtlich der zeitlichen oder besser der KM-Haltbarkeiten....   (Nun könnte man ja noch an die Oberflächenbeschichtung der Federn denken....Habe in letzter Zeit die neuen Federn auch zusätzlich noch lacktechnisch mit Grundierung (Brantho-Korrux 3 in 1) und gutem KH-Decklack aufbereitet. Alles in "air-brush", (damit auch die Prüfberechtigten keinerlei Unterschiede zur Werksfeder feststellen können, z.B. an der Lackoberfäche..). Trotzdem halten solche Federn auch nicht länger....die Haltbarkeit hat wohl mit der Oberflächenbeschichtung wenig zu tun...).   In den Einbau-Anleitungen zu den hinteren Federn wird auf die vorgeschriebene Einbauposition (10 Grad Versatz zur gedachten Mittel-Linie) hingewiesen...Für die vorderen gibt es auch eine vorgeschrieben Position..... Bis vor einiger Zeit habe ich das nicht gewusst und/oder nicht daran gedacht und nicht beachtet (die Einbau-Positionen wurden also eher zufällig). Seit einigen Wechseln mache ich das aber... Unterschiede im Fahrverhalten oder den Haltbarkeiten habe ich nicht feststellen können. Bei den HU halten sich die Prüfberechtigten zu diesen Punkten auch zurück...oder sie prüfen und/oder wissen das nicht. Ich weiß es nicht.   Und zu den unteren Gummi-Federtellern: Wie andere schon schrieben: Wenn der Hersteller (MB) nicht liefern kann (oder möchte), mal bei anderen Herstellern schauen. Die haben auch schöne........Gummi-Teller. Kann man entsprechend passend modifizieren... Oder mal bei den Gummi-Produkten der Industrie schauen (z.B. Gummi-Unterlagen für Werkzeugmaschinen (z.B. Drehbänke u.ä.m.)) oder Auflagen (z.B. für hydraulische Wagenheber). Da gibt es oft erstaunlich ähnliche (oder passend zu machende) Produkte...und auch die Gummi-Mischungen (Härte) könnten den Anforderungen des 450er genügen... Aber DAS prüft der Prüfberechtigte bei der HU wohl eher auch nicht....   Fazit: IMHO bringt die Verwendung von teureren (mutmaßlich/wahrscheinlich) "Markenfedern"  beim 450er Smart hinsichtlich längerer Standzeiten (mehr KM) keine Vorteile.   mit freundlichen Grüßen verbleibt   hedwig
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