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Guten Tag zusammen,

nach erfolgreichem Austausch meiner Injektoren ( Besten Dank nochmal👍👍👍 ) widme ich mich jetzt der nächsten Baustelle.

Der Ventilator vom LLK läuft nicht.

Habe den Sensor neu bestellt und beim Ausbau des alten festgestellt, das auch bei meinem Fahrzeug das Kabel gebrochen war.

Der Stecker hat sich zum Glück nicht gewehrt und ich konnte neue Kabel anlöten.

Neuen Sensor eingebaut, keine Lüfter.

Nach kurzer Suche im Forum habe ich bemerkt, dieser Fehler ist nicht der, den alle haben.🙄

Also in dem Sicherungskasten unter dem Fahrersitz das Relais geöffnet und von Hand betätigt.

Lüfter läuft.

Dann Spannung für die Spule gemessen: 8,8 Volt, sobald das Relais wieder eingesteckt war... nix.

Am Sensor gemessen: 5V klingt nach Steuerspannung und scheint zu stimmen.

Batterie abgeklemmt, neuer Versuch, gleicher Effekt.

Bei 20°C hat der Sensor rund 6Kohm und geht gegen null wenn er heiß wird ( mit Lockenföhn meiner Tochter probiert ).

jetzt habe ich keine Idee mehr.

Kennt jemand das Problem und kann mir weiter helfen?

Ich habe das mit eingeschalteter Zündung und mit laufendem Motor probiert.

Bin für jede Hilfe dankbar!

Andreas

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vor einer Stunde schrieb Ruhrpottandy:

bei 20°C hat der Sensor rund 6Kohm und geht gegen null wenn er heiß wird ( mit Lockenföhn meiner Tochter probiert ).

 

Das wundert mich ehrlich gesagt etwas.

Ich weiss es zwar nicht genau, siehe Nick, aber ich dachte eigentlich, daß es sich dabei um einen PTC handelt, dessen Widerstand bei Erwärmung höher werden sollte.

Genau deshalb läuft ja der Lüfter normalerweise auch permanent, wenn die Verbindung zu diesem Sensor durch einen Bruch des Kabels am Stecker unterbrochen ist. Eine unterbrochene Verbindung stellt ja einen sehr großen bis unendlichen Widerstand dar und genau dann läuft der Lüfter, weil die Steuerung dies als sehr hohe Temperatur interpretiert.

Deshalb sollte der Lüfter eher anlaufen, wenn man die Steckverbindung zu diesem Sensor trennt, evtl. auch erst nach einer gewissen Wartezeit. Zumindest war das bisher immer so.

 

An der Relaisbox unter dem Fahrersitz kannst Du das Ansteuersignal für das Relais des LLK, das übrigens direkt vom Motorsteuergerät kommt, auch ganz einfach nachmessen.

Auf dieser Seite ist ja die Relaisbox und ihre Steckerbelegung sehr gut beschrieben, das Relais S müsste für den Lüfter des LLK zuständig sein. Das Ansteuersignal für dieses Relais, das direkt vom MEG kommt, müsste am Stecker H-LS II am Pin 2 nachgemessen werden können.

Allerdings ist hierbei wichtig, daß dieses Signal Lo aktiv ist, weil es im MEG durch einen Open Collector Baustein geschaltet wird.

D.h. nicht ein hoher Spannungspegel sorgt in diesem Fall dafür, daß das Relais anzieht,, weil die andere Seite der Wicklung gegen 12 Volt liegt, sondern ein niedriger Pegel um 0 Volt sorgt dafür, daß dieses Relais anziehen kann.

Dies ist auch der Tatsache geschuldet, daß mit einem Open Collector Treiberbaustein andere Spannungen geschaltet werden können als in der Elektronik des Motorsteuergeräts üblich sind.

Während die Logik des Motorsteuergeräts mit 5 Volt funktioniert, werden ja im restlichen Fahrzeug, auch in diesem Fall die Relais der Relaisbox, mit 12 Volt betrieben, welche das MEG gar nicht direkt schalten könnte. Deshalb wird hier mit OC Bausteinen gearbeitet, welche dann die Masse der 12 Volt schalten. Elegant gelöst!

 

Wenn Du also an dem Stecker H-LS II am Pin 2 einen höheren Spannungspegel misst, dann ist es normal, daß dieses Relais nicht anzieht, nur wenn dort eine Spannung zwischen 0 und 1 Volt gemessen wird, dann zieht das Relais an, weil der Transistor in dem OC Baustein einen Restspannungsabfall von ca. 0,7 Volt besitzt.

Aber an diesem Pin ist eben eine möglichst gute Verbindung zu Masse bzw. 0 Volt erforderlich, damit dieses Relais anziehen kann.

Die anderen Relais in der Relaisbox, die vom MEG angesprochen werden, arbeiten meines Wissens nach der gleichen Logik, das kannst Du mal an einem anderen Relais nachmessen, z.B. an dem Relais T für den Anlasser, das über den Pin 5 des gleichen Steckers angesteuert wird. Also nicht von den Pegeln dieser Ansteuerung verwirren lassen!

 

Der Lüfter des LLK läuft beim cdi eigentlich relativ selten, weil die Temperaturen dafür nur erreicht werden, wenn man das Dieselwiesel richtig über die Autobahn hetzt, beim Benziner ist das anders.

Im praktischen Fahrbetrieb dürftest Du das aber kaum merken, wenn der Lüfter beim cdi nicht mehr laufen sollte.

 

 

 

bearbeitet von Ahnungslos

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Hallo Ahnungslos,

ich habe in der Relaisbox die Steuerpins gegen Masse gemessen 12V liegen an, also bleibt ja nur noch die Masse "auf null zu ziehen".

Das erklärt diese komischen 8 Volt. Mit einem Analogen Messgerät wäre das wohl nicht geschehen, auch eine Prüflampe hätte wohl nicht geleuchtet.

Doof ist, das der Fehler schon seit 8 Jahren anliegt. Ist es möglich das der OC - Transistor im Steuergerät hin ist?

Sonst hätte ich ja den Effekt, das der Lüfter ständig gelaufen wäre - richtig?

Als ich das Fahrzeug gekauft habe war der Lüftermotor defekt und der Ventilator völlig ausgeschlagen( klapperte auf der Welle).

Daraufhin habe ich einen gebrauchten eingebaut, der bis jetzt halt noch nicht angesprungen ist.

Das mit dem Anlasserrelais prüfe ich morgen mal.

Heute war der VW von meiner Frau mit einem Ölwechsel beim 6 Gang DSG Getriebe dann. Hätte ich mir sparen können, das Öl war wie neu und nichts im Filter zu sehen.60TKm ist etwas vorsichtig gewählt, aber war ja eins der ersten...

Melde mich morgen nochmal nach dem Versuch.

Schönen Abend und allseits gute Sebstreparatur!!!

Andreas

bearbeitet von Ruhrpottandy

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vor 23 Stunden schrieb Ahnungslos:
Am 8.5.2020 um 08:38 schrieb Ruhrpottandy:

bei 20°C hat der Sensor rund 6Kohm und geht gegen null wenn er heiß wird ( mit Lockenföhn meiner Tochter probiert ).

 

Das wundert mich ehrlich gesagt etwas.

Ich weiss es zwar nicht genau, siehe Nick, aber ich dachte eigentlich, daß es sich dabei um einen PTC handelt, dessen Widerstand bei Erwärmung höher werden sollte.

Genau deshalb läuft ja der Lüfter normalerweise auch permanent, wenn die Verbindung zu diesem Sensor durch einen Bruch des Kabels am Stecker unterbrochen ist. Eine unterbrochene Verbindung stellt ja einen sehr großen bis unendlichen Widerstand dar und genau dann läuft der Lüfter, weil die Steuerung dies als sehr hohe Temperatur interpretiert.

Deshalb sollte der Lüfter eher anlaufen, wenn man die Steckverbindung zu diesem Sensor trennt, evtl. auch erst nach einer gewissen Wartezeit. Zumindest war das bisher immer so.

 

CDI und Benziner haben doch, abgesehen vom Einbauort, den gleichen Sensor, oder?

Für den Benziner gibt es im DAS eine Tabelle mit Widerstandswerten und da geht es mit steigender Temperatur tatsächlich abwärts. Die Werte sind zwar für so ein Schätzeisen seltsam überspezifisch aber die Tendenz ist zumindest eindeutig :classic_smile:

450_b17_werte.jpg

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    • In diesem Fred hatte mal ein User einen genialen Versuchsaufbau für einen defekten OT Sensor gebastelt! Leider sind die Bilder darin nicht mehr verfügbar, aber das war absolut Spitze, wie er das dargestellt hatte. Und ja, der Geber war nach der Erwärmung und Wegfall der oszillographierten Signale hochohmig. Nach Abkühlung war er dann wieder ok.   Deshalb ist ja das Fehlerbild meistens, daß der Motor in warmem Zustand einfach ausgeht, weil die Signale dieses Sensors fehlen. Nach Abkühlung funktioniert dann wieder alles so, wie es soll.   Ich denke auch, daß da in dem feinen Kupferdraht dieses Gebers bzw. seiner Kontaktierung nach außen irgendwo ein Mikroriss drin ist, der sich bei Erwärmung eben so auswirkt, daß der Kontakt dann unterbrochen ist.
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