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Hallo,

seit einiger Zeit macht mir die Lenkung meines 44 Kummer. Zunächst fiel mir auf, dass die Lenkradrückstellung nach Kurvenfahrten nur noch unvollständig fuktionierte. Der fehlende Nachlauf konnte mittels minimaler Korekturen an der Spur-/Sturzeinstellung vom SC schnell beseitigt werden, aber ein zweites Problem besteht leider immer noch. Die Lenkung reagiert um die Mittellage extrem direkt, schon minimale Lenkradneigungen um wenige Grad nach rechts oder links führen zu einem abrupten Spurwechsel. Auch ist die Lenkung um die Mittellage ziemlich schwergängig, nach rechts meiner Meinung nach etwas deutlicher ausgeprägt. Der Effekt verstärkt sich mit Zunahme der Geschwindigkeit, im Stadtverkehr ist er kaum zu spüren, bei Überlandfahrten jenseits der 100 km/h wirds aber kriminell und fein dosiertes Lenken ist dann praktisch nicht mehr möglich. Das Fahrzeug wurde im SC gründlich und lange durchgecheckt, lt. Kundendienstmeister war kein Defekt feststellbar und auch eine ausführliche Probefahrt ergab keine Auffälligkeiten. Um auszuschließen, dass der Effekt nur auf meinem subjektiven Empfinden beruht, habe ich mittlerweile 3 Freunde mit meinen 44 auf Testfahrt geschickt und sie gebeten mir zu sagen, ob ihnen irgendwas am Auto auffällt. Das Ergebnis war eindeutig, alle fanden die Lenkung irgendwie seltsam.

Hat von euch jemand eine Idee, woran es liegen könnte? Welche Art der Lenkung ist im 44 verbaut (Servo + Elektronische Lenkhilfe?)? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar.

Gruß

zeke

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Hallo Zeke,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein oder mehrere Lager ausgeschlagen sind. Ich tippe auf die Hinterachse(Spurführende achse). Die Strasse fällt in den meiseten fällen nach rechts ab deshalb zieht dein 44 warscheinlich meißtens nach rechts. einfach mal durch checken lassen. Machnche Werkstätten finden solche fehler ausgeschlagenen Lager auch nicht, musst denen Vll einen Tip geben.

Aus welcher gegend kommst du?

Grüsse BMWfli ;-)

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Must eben mal darauf achten. Vll hat auch die Lenkunterstützung nen schaden(glaube elekrtonisch, weil der smart ja nicht so viel wiegt). Fehlerspeicher auslesen lassen oder selber machen(wenn obd-schnittstelle vorhanden).

Grüsse

BMWfli ;-)

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    • Moin, sehr geehrter Funman, sehr geehrte Forengemeinde !   Auf die Bemerkung:   Habe nun schon 2 x 450er seit ca. 20 Jahren im Dauerbetrieb...Eine derartige Häufung von Federbrüchen war ich bisher (von anderen Marken) nicht gewohnt, musste mich erst daran gewöhnen. Wohl auch deshalb habe ich oft die Brüche nicht zeitnah bemerkt. Die Fahrzeuge bleiben ja auch oft im Fahrverhalten unauffällig im Falle eines Bruches. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, daß bei normalen Nutzern ein Bruch erst spät bei einem sonstigen Werkstattbesuch oder bei der technischen Kontrolle (TÜV) durch einen kundigen Prüfberechtigten erkannt wird...dann natürlich verrostet. (Mittlerweile schaue ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit danach, habe meist im Fundus jeweils 1 Paar hintere und vordere NEU liegen. Und ja, entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten tausche ich die auch gleichzeitig paarweise/beidseitig im Schadensfall ).   Auf die Frage: Wie ich schon schrub: Aus leidvoller Erfahrung und weil auch ich die Vermutung hegte/hege, daß eine mögliche unvollständige oder sparsame Lackierung der neuen Federn Rost und einen Bruch derselben begünstigen würde/könnte, habe ich dann neue Federn vor deren Einbau nochmals sorgsam lackiert (grundiert und decklackiert). Eine deutlich längere Standzeit bis zum nächsten Bruch konnte ich bisher dadurch nicht beobachten/feststellen/erreichen.   Auf die Bemerkung: und:   Einspruch euer Ehren: M.M.n. gibt es auch dort eine Verteilung um einen Mittelwert (Gauß`sche Normalverteilung) mit entsprechenden Ausreißern nach oben und unten...   Auf die Bemerkung: "Haushaltsübliche" Ausstattung einer bescheidenen Hobbywerkstatt in Richtung "Kfz-Wartung und Pflege". Keine Hebebühne oder Halle oder so etwas. Wer das nicht hat oder anschaffen möchte....Es gibt doch Mietwerkstätten...mit Bühnen und sehr umfangreichen Werkzeugbestand und Miete desselben....zusätzlich noch mit kfz-technischer Beratung...falls erforderlich. (Beschreibungen des Tauschens der Federn und Videos gibt es doch im Forum und im Netz (z.B. YT, Youtube) reichlich....).   Auf die Bemerkung:   Die Paarung der Serien-Achsen-Federteller, SAM-Smarts (hinten) mit den seeeeehr preiswerten Federn aus ostasiatischer Fertigung (ATEC, um ca. 20 Euro incl. Steuern und Versand) ist hier unproblematisch. Nicht klemmend und auch nicht viel Spiel. Eben ähnlich der Serienfedern von MB.   Meine Vermutung der Ursachen für das relativ häufige Brechen der Federn hinten und vorn beim Smart 450 sind die relativ grenzwertige Auslegung / Berechnung zu den Erfordernissen ("moderne Konstruktionen" halt). (Ein Prüfberechtigter meinte letztens im Spaß: Wenn der Hersteller "Kugelschreiber"-Federn einbaut, muß man sich über Brüche nicht wundern....). (Ein wolfsburger Qualitätsprodukt hier hat nach 40 Jahren und fast 400 000 km noch immer die Werksfedern drinnen, ohne Bruch derselben...).   mit freundlichen Grüßen verbleibt   hedwig
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