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matthiasbasler

Steuerzeiten bei Tuning

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Da ich neu hier bin, schon wieder eine frage: Beim klassischen Tuning ist die Nockenwelle das Herzstück der Massnahmen am Motor selbst und bestimmt massgeblich die spätere Charakteristik.

 

Beim Smart-Tuning wird dies scheinbar ignoriert. Liegt es daran , dass der Motor aufgeladen ist? Sind bei aufgeladenen Motoren die Steuerzeiten egal?

 

Danke und Gruß

 

Matthias

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Quote:

Am 20.01.2007 um 18:49 Uhr hat matthiasbasler geschrieben:
Sind bei aufgeladenen Motoren die Steuerzeiten egal?

 

Nicht egal aber nicht so wichtig wie bei Saugern. Nachdem heutzutage dank elektronischer Steuerung in Sachen Gemischaufbereitung und Zündzeitpunkt praktisch kein Potential mehr für Verbesserungen ist, geht es bei einer Leistungssteigerung eigentlich immer darum, mehr Gemisch in die Zylinder zu kriegen. Dabei ist nicht das Volumen sondern die Masse(*) entscheidend.

 

Bei Saugern wird die Masse hauptsächlich über die Faktoren Strömungswiderstand und Zeit bestimmt. Auf den Faktor Druck hat man nur sehr begrenzten Einfluß, der im Ansaugbereich höchstens den Unterdruck verringert.

 

Ein Lader erhöht hingegen direkt den Druck und damit die Masse der Ansaugluft. Im speziellen Fall des Turboladers erfolgt das allerdings ziemlich unkontrolliert, so daß man Regelsysteme einsetzt, die den Ladedruck auf das gewünschte Niveau senken. Beim Tuning nimmt man dann Einfluß auf diese Regelsysteme und läßt mehr Ladedruck zu.

 

HTH

braeuti

 

*) eigentlich nur die Masse von Kraft- und Sauerstoff, der Rest ist Ballast.

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