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hoppel

Warum es uns Smarties überhaupt gibt

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Gestern habe ich von DC-Konzernleitungsmitglied Dr. Cordes himself erfahren, warum es überhaupt Smarties aus dem Daimler Chrysler-Konzern gibt (das war ein sehr interessanter, kurzweiliger Vortrag).

Es gibt nämlich ein (mehr oder weniger freiwilliges) Abkommen mit der EU, wonach der Durchschnittsverbrauch der verkauften Autos eines Konzerns im Jahr 2008 nicht über 5,5 L/100km sein darf. Dies kann natürlich DC mit den Autos der Marke Mercedes nicht erreichen. Also ist man ein Abkommen mit Hrn. Hajek (dem Retter der Schweizer Uhrenindustrie) eingegangen, um das kleine, sparsame und ökologische Swatch-Mobil zu bauen.

Der Rest der Geschichte dürfte bekannt sein. Aus dem Swatch-Mobil wird der Smart; Hr. Hajek steigt aus dem Projekt ganz aus; der Smart wird nun weder in der Schweiz, noch in Deutschland, sondern in Frankreich gebaut - aber sparsame, flotte Autos haben in diesem Land ja Tradition (mein Garagennachbar ist ein Twingo).

Ich habe nachgedacht: Für DC heisst das folgendes: für jede S-Klasse müssen 2 Smart verkauft werden, damit der Flottenverbrauch stimmt und man den Vertrag mit der EU in Zukunft erfüllt. Ich hab noch mehr nachgedacht: man könnte ja 5 Smart für eine S-Klasse bekommen - und wenn jetzt die S-Klasse-Fahrer auch mal nachdenken würden.....

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Hallo!

:classic_smile: Jetzt mache ich mir Freunde :classic_smile: :Ich nehme dann die S-Klasse, wenn schon die beiden vor mir den Smart genommen haben! :classic_wink:

Aber mal im ernst: Jeder sollte sich doch das Auto zulegen, das er auch benötigt (oder zumindest meint, zu benötigen...). Den idealen Familienwagen für den 14-tägigen Ausflug stellt der Smart ja nun unbestrittenerweise nicht dar!

Auch, wenn ich Leute sehe, die morgentlich 600m zu Arbeit fahren müssen und unbedingt 8 Zylinder dafür ans laufen bekommen müssen, stellt sich mir auch die Frage der Verhältnismäßigkeit...)

Da ich zu Zeit ein Auto haben muß, welches günstig im Unterhalt sein soll und keine fahrende Baustelle darstellen soll, kam mir der Smart ganz gelegen, aber ich würde nicht jedem das Auto aufzuzwingen versuchen, denn wenn jemand täglich mehrere hundert Kilometer zurücklegen muß, wohlmöglich auch noch beruflich, so sollte er sich auch ein reisetauglicheres Auto zulegen dürfen.

In diesem statistischen Sinne... Schön das es uns gibt!!! :classic_smile:

[Diese Nachricht wurde von Udo_B am 20. Januar 2001 editiert.]

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Hab meinen smart cdi als Zweitwagen, weil mein Erster 12,5 l Benzin verbraucht. Macht das die statistik kaputt?

Dieselgrüße, (har har :classic_wink: )

smartmark

 

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@ SMARTMARK:

...nur wenn du 'ne S-Klasse hast :classic_smile:

bounce.gifbounce.gifbounce.gifbounce.gifbounce.gif

[Diese Nachricht wurde von Udo_B am 20. Januar 2001 editiert.]

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Ne, von Übersee. Da is es ja egal, wieviel man (ver)braucht.

Schöne 3,8 l-Grüße, smartmark.

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Hoppel,

da fällt mir doch tatsächlich so langsam auf, daß Deine Beiträge stets eine eigene, besondere Qualität haben. Man sollte sich also durchaus differenziert mit dem von Dir angesprochenen Thema befassen.

Das mit dem Flottenverbarauch haben wir ja in Kalifornien schon lange - allerdings müssen die Hersteller dort nicht "verkaufen" sondern nur Modelle anbieten, um die geforderten Grenzen zu erreichen. Ein weiterer, nicht eben freiwilliger, Vorstoß in diese Richtung ist ja auch das "Necar" -

Projekt von DC, das in einer A-Klasse Karosse steckt. Das macht man um ein sogenanntes "no emission car" zu haben – weil es eben in Zukunft gefordert wird.

Gemessen daran, was in über 100 Jahren Automobilbau und Individualmotorisierung erreicht wurde (Menschen fahren mit 1 Liter Kraftstoff bereits über 1000 km weit und durchqueren Kontinente mit No-emission-cars) sind aber die 4,9 Liter die mein Passion schlucken soll (tatsächlich sind es 5.8) ein vergleichsweise jämmerliches Ergebnis und stellen eine elende Resourcenverbrunzung dar! Autos (auch smart) sind nach wie vor Marketingprodukte, die in erster Linie der Konsumentenverdummung dienen. Warum auch was anders machen? Es finden sich spielend massenhaft Idioten (im Sinne der Definition von Scott Adams - Du weißt schon: Dilbert ...) die die sinnlosen Produkte der Autoindustrie, unbedingt haben wollen und jede kritische Auseinandersetzung als Beschränkung ihrer persönlichen Freiheit empfinden. Man denke an einen 8-Zylinder BMW, der locker über 18 Liter [Drittelmix] schluckt, oder an aerodynamische Katastrophen mit dicken Allradreifen für Sumpfbewohner. Aber das ist dann doch eine andere Geschichte :-).

Zurück zu deinem Ansatz (bitte zu Ende lesen, ich krieg' die Kurve schon noch!):

Es gibt z.Zt. je rund eine Milliarde Inder und eine Milliarde Chinesen. Davon sind 65% in einem Alter, in dem sie Auto fahren könnten. Marketingstrategen stellen also ein Potential von 1,3 Milliarden Kunden (oder 1.300 Millionen) fest - kein Pappenstiel. Wir zeigen ihnen, daß es total geil ist S-Klasse und 8-Zylinder Verbrunz-Engines zu haben und daß es total hungerleiderisch kleingeistig ist das abzulehnen oder als Kompromiß gar smart zu fahren. Machen wir weiter wie gehabt, so werden im Zuge der Gewährung gleicher Rechte sehr bald die Inder und Chinesen sämtliche Mineralölreserven und die gesamte Bio-Kraftstoff Produktion der Welt innerhalb von

8 Tagen verbrunzt haben (beachte: Futur exakt!). Auf Grund der geringen Kopfzahlen in der 1. Welt kann deren Verbrunzung unberücksichtigt bleiben.

Was ein Glück, wenn wir die kommenden Opfer des Marketings DOCH NOCH überzeugen könnten auf smart einzusteigen. Dann halten die Resourcen ja schon fast einen Monat lang, bevor wir (und sie) elendiglich an der dann bald hereinbrechenden 100 jährigen Polarnacht krepieren.

Was will ich nun eigentlich sagen:

Es ist offenkundig nahezu völlig wurscht wieviel Kraftstoff ein Automobil verbrunzt solange nur genug Individuen damit 'rumkurven. Der Unterschied beträgt läppische 2 1/2 Wochen oder - die Ewigkeit als Basis zugrunde gelegt – unter Anwendung der Grenzwertsätze genau null, nichts, nada!

Die Frage könnte somit auch so gestellt werden:

1 Tafel Schokolade wird je zur Hälfte an alle Inder und an alle Chinesen verteilt. Wieviel bekommt jeder?

Ja, genau! Absolut NICHTS.

Gruß Herbert

 


 

Gruß Herbert

RTTM!

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{Leider} muß auch ich zu diesem Thema jetzt einen Kommentar aus eigener Erfahrung schreiben. Nach meiner Meinung haben beider Fahrzeugtypen - Limousine wie Smart ihre Daseinsberechtigung.

Wenn die eine jedoch in den „Lebensraum" der anderen vordringt entsteht ein völlig verzerrtes Bild. Ich glaube das schreiben zu können, da wir beiderlei Fahrzeuge betreiben. Im Innerstädtischen betrieb ist der Smart unschlagbar im Verbrauch. Diese Tatsache steht fest. Wer alleine oder zu zweit in der Stadt unterwegs ist, findet kein anderes zweirädriges Fahrzeug, welches so wenig Kraftstoff verbraucht. Begibt man sich mit dem Smart jedoch auf Langstreckenfahrten, ändert sich das Bild völlig. Der zweisitzige Wagen verbraucht bei konstant 135 km/h mühelos seine >6 Liter, wird die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben steigt der Verbrauch exorbitant an. Im Vergleich hierzu verbraucht der W 220 {Benziner} meines Schwagers bis 130 km/h im Autobahnbetrieb ca. <10 Liter {selbst getestet}, auch wenn er beladen und mit vier Erwachsenen besetzt ist. Mein eigener W 220 {Diesel} verbraucht in diesem Geschwindigkeitsbereich 8 ½ Liter. Steigert man die Geschwindigkeit auf einen Streckenschnitt [!!] von 180 km/h steigt der Verbrauch auf 12 - 13 Liter {Bensiner}/ 10-12 Liter {Diesel}. Grundvoraussetzung ist gleichmäßiges fahren.

Was ich mit diesem Schreiben verdeutlichen will ist die Tatsache, das die deutsche Automobilindustrie in der Lage ist, den Treibstoffverbrauch ihrer Modelle deutlich zu reduzieren, da auf meinen Wagen heruntergerechnet ein Smart CDI auf der Autobahn bei 135 km/h nur 2 ½ Liter verbrauchen dürfte.

Aus diesem Grund finde ich es völlig falsch das eine oder andere Modell zu verdammen. Objektiv betrachtet Verbraucht ein mit vier Personen besetzter S-Klasse weniger Treibstoff als zwei Smart, welche man für dieselbe Transportmenge auf der selben Strecke einsetzten müßte. Im Stadtverkehr hingegen ist eine mit einer Person besetzte Limousine aus dieser Betrachtung deplaziert.

Ich weis das ich jetzt böse Kommentare und Beschimpfungen ernten werde, aber ich mußte das einfach einmal loswerden

trotzdem freundlichen Grüßen und Gute Fahrt

Horst

 


 

 

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    • Nachdem ich vor kurzem an meinem 451er den Kondensator ausgetauscht und anschließend den alten zum Üben des Ein- und Ausbaus vom Trockner genutzt habe, muss ich sagen, dass das Ganze nicht so leicht und im eingebauten Zustand wohl noch schwerer ist (v.a. ohne Hebebühne). Im WIS liest sich das alles schön leicht, für meinen Geschmack wurde das aber ziemlich umständlich konstruiert: Schraube (M8) in das Gewinde des Deckels (aus Plastik!) einschrauben, mit der Schraube den Deckel leicht nach oben drücken sodass man den Sprengring mit einer geeigneten Zange rausbekommt, anschließend den Deckel mit der Schraube rausholen - wenn man dabei das Gewinde beschädigen sollte, wird es interessant den Deckel rauszubekommen; vorsichtig und zick-zack-mäßig hat es aber geklappt. Der eingebaute Trockner sitzt relativ stramm. Ich habe einen Draht in dessen Lasche eingeführt und beide Enden um eine Steckschlüssel-Verlängerung gewickelt, um den Trockner mit einem kräftigen Ruck rauszubekommen. Den neuen Trockner habe ich eingebaut, indem ich die o.g. Schraube als "Splintentreiber" genutzt und mit sehr leichten Hammerschlägen sowie ständiger Kontrolle in die endgültige Position gebracht habe - der Trockner hat zwei Ringe und der Kondensator im Inneren hierfür zwei Vertiefungen. Leider hat sich beim Einbau (mit der Hand möglichst weit reingedrückt, dann die Antriebsseite der o.g. Stecknuss-Verlängerung als "Splintentreiber" genutzt) der Deckel verkantet, weil anscheinend einer der beiden Dichtringe nicht in seiner Position geblieben ist - wohlgemerkt ist das Ganze über 15 Jahre alt, ich denke aber, dass es Sinn macht vor dem Einbau die Dichtringe ordentlich mit Kompressoröl zu schmieren, auch wenn das im WIS so nicht drinnen steht und ich das nicht gemacht habe. Nachdem der Sprengring montiert wurde, bietet es sich an, die Schraube noch einmal in den Deckel einzuschrauben, um diesen vorsichtig "zurechtzurücken", er also gleichmäßig sitzt.   Erschwerend kommt hinzu, dass der eingebaute Kondensator in einem Plastikrahmen (= 1 Einheit mit dem Lüfter) sitzt, welcher sicherlich nicht viel Gewalt verträgt.   Mir steht der Trocknertausch im eingebauten neuen Kondensator bald bevor (Grund: https://www.smart-forum.de/topic/154315-frage-zur-klimaanlage-im-451/?do=findComment&comment=1624910) und ich "freue" mich schon richtig. 😀  
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