Lottimaus Geschrieben am vor 6 Stunden Hallo liebe Smartliebhaber und Freunde des besten Fahrzeugs der Welt, ich habe einen Smart 450 CDI - EZ 03.2001 - 245.000KM und bin bislang super zufrieden. Leider bin ich nun mit dem Gefährt liegen geblieben. Als ich letzte Woche Streusalz geladen und vom Baumarkt losfahren wollte, legte er den Gang normal an. Kurz nach dem Anfahren kuppelte er hart ein, bekam den Gang nicht rein und zeigte 3 Balken im Display an. Nach fünf Minuten warten, waren die drei Striche weg und er ließ sich ganz normal schalten. Nach circa drei Kilometer bekam er während der Fahrt die Gänge nicht gewechselt und zeigte wieder drei Striche im Display an. Der Wagen startet ganz normal. Wenn man ihn dann von N auf A schalten möchte kommen so gefühlt 4-5 Versuche und dann schaltet er wieder auf die drei Balken. Nun steht der Wagen dort und wartet auf den Abschleppdienst. Den Aktuator habe ich abgebaut und mir einmal das Ausrücklager angeschaut. Hatte es bei einem vorigen Smart mal, dass es durchgescheuert war und ich durch Aufdickung des Stößels das Leben des Smartis verlängern konnte. Das Ausrücklager bei diesem Wagen ist jedoch nicht durchgescheuert. Es ist also nicht so dass der Stößel ins Leere läuft und deshalb das Einlegen des Ganges nicht möglich war. Ich hatte noch den alten Aktuator mit dem aufgedickten Stößel vom vorigen Smart im Kofferraum (für alle Fälle) habe den dann untergeschraubt, jedoch mit selbigen Ergebnis. Der lag aber nun auch schon einige Jahre rum und ich kann für die Funktionstüchtigkeit nicht garantieren. Damals funktionierte er aber zumindest. Habt Ihr Ideen woran es liegen könnte? Danke für Eure Ideen und Mithilfe! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 6 Stunden (bearbeitet) Hallole und willkommen im Smart-Forum! 🙂 Lässt sich denn der Gang bei stehendem Motor einlegen und wird auch im Display angezeigt? 🤔 Dann hätte ich den Verdacht, daß es bei dieser Kilometerleistung die Kupplung hinter sich hat und nicht mehr trennt, dann entsteht nämlich genau dieses Schadensbild. In einem solchen Fall sollte immer zuerst geschaut werden, ob er sich bei stehendem Motor schalten lässt, bei laufendem aber nicht, das ist dann ein typisches Zeichen dafür, daß die Kupplung nicht mehr in der Lage ist, den Kraftschluss zu trennen, dann kann der Gang bei laufendem Motor nicht mehr eingelegt werden, weil sich dann die Getriebeeingangswelle immer noch mitdreht, obwohl sie stehen müsste. Die Auswirkungen sind dann prinzipiell die gleichen wie bei einem durchgearbeiteten Ausrückhebel mit Loch! vor 25 Minuten schrieb Lottimaus: Den Aktuator habe ich abgebaut und mir einmal das Ausrücklager angeschaut By the way, auf das Ausrücklager siehst Du durch das Loch gar nicht, was Du vermutlich meinst ist die Metallpfanne des Ausrückhebels, in die der Bolzen des Kupplungsaktuators rein drückt! 😉 Siehe auch diese Seite! Das Ausrücklager befindet sich in der Mitte des Ausrückhebels und drückt auf die Federn des Federkranzes der Druckplatte, wenn der Bolzen in die Metallpfanne drückt und dadurch den Hebel betätigt. 🙂 bearbeitet vor 5 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 5 Stunden (bearbeitet) Du musst beachten, daß die Kupplung des Benziners und die des Diesels unterschiedlich sind, die des Benziners hat 3 Befestigungsschrauben im 120 Grad Winkel, die des Diesels deren 4 im 90 Grad Winkel. Die Kupplungsmodule sind also nicht kompatibel. Und falls Du die selbst tauschen würdest, musst Du beachten, daß die Kupplung in einer bestimmten Position verbaut werden muss, die durch einen Passstift zu erkennen ist. Das hängt damit zusammen, daß von der Oberfläche des Kupplungsmoduls die Information für den darüber verbauten OT Sensor abgenommen wird und wenn das Kupplungsmodul in einer falschen Position verbaut wird, dann wird zum Falschen Zeitpunkt eingespritzt und der Motor springt dann nicht an! Dann muss man es erneut auseinander bauen, nicht zur Strafe, nur zur Übung! Beim Diesel passiert das meines Wissens nach nicht oft, weil der Passstift dicker ist, beim Benziner ist das schon öfter vorgekommen, das zieht sich wie ein roter Faden durch die 450er Smart-Historie, siehe diese Seite oder jene Seite! 😉 bearbeitet vor 5 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Lottimaus Geschrieben am vor 5 Stunden Schönen guten Morgen in die Runde und vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort Mr. Ahnungslos. So ahnungslos scheinst Du mir aber nicht zu sein :P Ah okay dann war es die Metallpfanne und nicht das Ausrücklager, vielen Dank für den Hinweis! Ja also wenn der Wagen aus ist und nur die Zündung eingeschaltet ist, lässt sich der Wagen problemlos schalten. Ist dies auch das Anzeichen, dass der Aktuator einwandfrei funktioniert oder würde es die Schaltung bei Zündung selbst ohne angeschlossenen Aktuator vornehmen? Mit welchen Kosten müsste man für einen Kupplungstausch in einer freien Werkstatt rechnen? Ist es ganz sicher, dass die Kupplung hinüber ist oder besteht noch Hoffnung, dass eventuell beide Aktuatoren einen weg haben? Deshalb die obige Frage :) Macht sich eine defekte Kupplung im Vorfeld bemerkbar? Ich meine der Wagen lief und schaltete davor einwandfrei und hatte keine Aussetzer. Hätte man es vorher nicht merken müssen, wenn sie hinüber ist? Viele liebe Grüße :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 5 Stunden (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb Lottimaus: So ahnungslos scheinst Du mir aber nicht zu sein 😛 Die oine saget so und die andere so! 😁 So wie Du das in der Entstehung beschreibst habe ich schon den Verdacht, daß es die Kupplung selbst ist! Das Kupplungsmodul ist ja eine selbstnachstellende Kupplung, ein sogenanntes SAC Modul, Self Adjusted Clutch. In diesem Kupplungsmodul sind verschiedene mechanische Bauteile verbaut, die dieses selbstnachstellen realisieren und die können natürlich auch kaputt gehen, aber die Kupplung hält deswegen auch wesentlich länger als eine normale Kupplung. Beim 451er Smart ist eine konventionelle Kupplung verbaut und die geht oft schon vor 100 tkm kaputt! Es würde auch noch andere Fehlermöglichkeiten geben, aber die sind relativ unwahrscheinlich. Es könnte z.B. der Bolzen des Kupplungsaktuators gar nicht ausfahren und den Ausrückhebel betätigen, das würde aber die Steuerung vorher schon bemerken, weil in dem Elektromotor des Kupplungsaktuators ein Inkrementaldrehgeber verbaut ist, welcher der Steuerung über Takte den zurückgelegten Weg mitteilt und dann würden schon diese Takte fehlen und die drei Balken sofort nach dem Einschalten der Zündung auftauchen und nicht erst beim vergeblichen Einlegen eines Gangs. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann kannst Du mal ein Smartphone unter das Getriebe legen und beim Einschalten und Ausschalten der Zündung ein Video anfertigen. Die Kupplung wird nämlich über den Kupplungsaktuator bereits beim Einschalten der Zündung bestätigt und nicht erst wenn der Motor läuft. Beim Einschalten der Zündung muss der Bolzen aus dem Aktuator ausfahren und in die Metallpfanne drücken und damit die Kupplung trennen, beim Ausschalten der Zündung fährt er wieder in den Aktuator ein. Wenn er das in dem Video macht, dann ist von dieser Seite alles in Ordnung. Es könnte sich auch noch das Ausrücklager zerlegt haben und nicht mehr gegen den Federkranz der Kupplungsdruckplatte drücken, aber auch in diesem Fall müsste das Getriebe ausgebaut werden und bei dieser Kilometerleistung wäre es ohnehin am sinnvollsten, gleich die gesamte Kupplung mit dem Ausrückhebel zu erneuern. Alles andere wäre absoluter Nonsens! Deshalb werden ja auch wie Du an meinem verlinkten Beispiel oben siehst sehr oft das Kupplungsmodul zusammen mit dem Ausrückhebel als Set angeboten. Du solltest auch drauf achten, daß es originale SACHS Teile sind, auch wenn die unter Umständen etwas teurer als andere Angebote sind. bearbeitet vor 5 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 5 Stunden (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb Lottimaus: Mit welchen Kosten müsste man für einen Kupplungstausch in einer freien Werkstatt rechnen? Ich würde es am besten in einer freien Werkstatt machen lassen, die sich mit Smart auskennt, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Davon gibt es in der Zwischenzeit regional verteilt einige. Von einer freien Werkstatt ohne Smart-Erfahrung oder solchen Katastrophenläden wie ATU oder Pit-Stop würde ich dringend abraten! Aus welcher Gegend kommst Du denn, um Dir evtl. eine dieser Sahnestücke empfehlen zu können? 🤔 bearbeitet vor 5 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Lottimaus Geschrieben am vor 4 Stunden Der Wagen steht in Mölln, also Einzugsgebiet wäre Hamburg, Mölln, Bad Segeberg, Lübeck, Ratzeburg Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 4 Stunden (bearbeitet) Not my Homeland, um mal im Slang unseres guten EU Kommisars Oettinger zu bleiben, siehe siehe bzw. höre hier! 😄 Wer das die vollen drei Minuten aushält, ist schon ganz schön belastbar! 😉 My Township lays more in the Southwest of the Republic! 😁 Aber so weit ich weiss, gibt es auch in Hamburg ein paar empfehlenswerte Alternativen zu den Gangstern von MB! 🙂 Da kommen bestimmt noch ein paar Tipps von den Südskandinaviern! Diese hier oder jene dort kenne ich aus anderen Beiträgen hier im Forum, aber ohne jede Wertung meinerseits! Hier noch eine aus Lübeck! bearbeitet vor 3 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 4 Stunden (bearbeitet) Über die Kosten, die in Werkstätten entstehen, mache ich grundsätzlich keine Aussagen! 🙂 Das müsstest Du dann schon mit denen selbst im Vorfeld abklären! Empfehlenswert wäre bei dieser Laufleistung auf jeden Fall, bei dieser Gelegenheit den Simmerring der Getriebeeingangswelle, siehe diese Seite und die Simmerringe der Antriebswellen, siehe jene Seite erneuern zu lassen, um ein erneutes Ausbauen im Falle von Undichtigkeiten zu vermeiden. Vor allem den Simmerring der Getriebeeingangswelle, weil dazu erneut das Getriebe ausgebaut werden müsste, wenn dieser erneuert werden soll. Bei den Antriebswellen müsste dann eben die Welle erneut raus, deshalb ebenfalls empfehlenswert, das gleich in diesem Zusammenhang zu machen! bearbeitet vor 3 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Rollerfahrer Geschrieben am vor 3 Stunden (bearbeitet) Wenn noch nichteinmal die Pfanne im Ausrückhebel durchgescheuert ist, ist es unwahrscheinlich , daß die Kupplung hinüber ist. Da sollte man vorher erstmal die ganzen Kabel zu dem Getriebe untersuchen. für mich hört sich das eher wie ein elektrischer Fehler an. Auch eine Lösung wie unetn vom Sauerländer dargestellt sollte nicht ausgeschlossen werden. bearbeitet vor 3 Stunden von Rollerfahrer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 2 Stunden (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Rollerfahrer: Wenn noch nichteinmal die Pfanne im Ausrückhebel durchgescheuert ist, ist es unwahrscheinlich , daß die Kupplung hinüber ist. Das ist eben der Unterschied zwischen klar und logisch denken und im Trüben fischen! 😉 bearbeitet vor 2 Stunden von Ahnungslos Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Funman Geschrieben am vor 1 Stunde Fährt oder fuhr sich der Smart zwischendurch wieder normal? Das lese ich aus dem Bericht heraus. vor 4 Stunden schrieb Lottimaus: Nach fünf Minuten warten, waren die drei Striche weg und er ließ sich ganz normal schalten. Eine defekte Kupplung repariert sich üblicherweise nicht von selbst. Für mich klingt das sehr nach den üblichen Scheuerstellen am Kabelbaum. Daß sich das Getriebe bei laufendem Motor nicht schalten läßt, bei stehendem schon, ist keine eindeutlige Diagnose. Der Motor vibriert stark, und wenn ein blankes Kabel an einem Metallteil anliegt, dann hängt es schon von Vibrationen ab, ob da gerade ein Kurzschluß ist oder nicht. 705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
MMDN Geschrieben am vor 1 Stunde (bearbeitet) Grundsätzlich würde ich erst mal die Frage in den Raum stellen, ob es noch die erste Kupplung ist und wie der smart überwiegend bewegt wurde (Stadtverkehr, BAB, etc.). Ist es noch die erste Kupplung, dann würde ich bei der Kilometerleistung schwer auf eine verschlissene Kupplung tippen. Fehlerspeicher auslesen wäre auch eine Möglichkeit den Fehler einzukreisen. bearbeitet vor 1 Stunde von MMDN Gruß, M. smart Cabrio cdi in grün von 2001-2005; smart Cabrio cdi, Baujahr 2006 in schwarz-silber seit Januar 2018 (>210tkm); smart Cabrio cdi, Baujahr 2004 in silber-schwarz seit September 2019, Rufname "Bruno" (>230tkm, R.I.P); smart 450 coupé in RubyRed, Baujahr 2005 (>200tkm) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Ahnungslos Geschrieben am vor 1 Stunde vor 18 Minuten schrieb MMDN: Fehlerspeicher auslesen wäre auch eine Möglichkeit den Fehler einzukreisen. Da ist eine gute Idee, meines Wissens ist es möglich, die Drehzahl der Getriebeeingangswelle in der Diagnose anzuzeigen. Das würde ich als erstes mal machen, denn der TE schreibt ja, daß es akustisch vernehmbar ist, daß mehrmals versucht wird einen Gang einzulegen, dieses Geräusch kenne ich sehr gut. Und wenn es trotz vollständig betätigter Kupplung nicht möglich ist, weil die Eingangswelle und damit auch das Getriebe noch mitdrehen sollte, dann bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig! 😉 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen