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Hallo Zusammen,

Ich habe jetzt auch ein Problem an dem ich nicht weiter komme. Kurz zum Smart: 2011er Brabus 102 PS mit 120PS Software

Beim beschleunigen aus dem Unteren Drehzahlbereich z.B. ab 1800u/min bis 3500u/min habe ich das Problem das ich im Overboost bis zu 0,9 bis 1Bar Ladedruck sehe.
Oft geht er dann auf die 0,5 bis 0.6 Bar Haltedruck zurück wie im Kennfeld programmiert, aber ab und zu passiert es auch, dass er in den "Notlauf" geht und keinen Ladedruck macht.


Gaspedal Null Stellung und wieder Gas geben lässt ihn wieder beschleunigen.

Folgendes wurde Ausprobiert:

System abdrücken mit Rauchgenerator und Druckluft -> Keine Lecks
N75 Taktventil Neu -> Kein unterschied

Druckdose ausgetauscht & eingestellt -> Keine Verbesserung

Ich habe beim Ausbau bemerkt das dass Wastegate doch gut Spiel hat, ich habe hierfür mal ein Video Aufgenommen, vielleicht weiß einer ja mehr. Möchte nicht auf verdacht einen Turbo Tauschen.


Sonst fährt der wagen ganz gut, das problem hatte ich bereits bei Fahrzeugkauf, jetzt nervt es mich immer mehr.


https://youtube.com/shorts/5XbCM96UU9w?feature=share


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2010 // Smart ForTwo Brabus Xclusive 102 //

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Wie kommst du auf den Turbo? Der drückt doch anscheinend mehr als genug...

Aber so wie der Wastegatehebel schlackert vermute ich dass sich die Klappe auch mal verklemmt wenn sie heiss ist.

Vielleicht kannst du einen passenden Floh unterschieben unter den Hebel damit der nicht so wackelt.

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meine Vermutung kommt auch durch meinen Beruf als Ingenieur im Automobilbereich 😄.
Man merkt auch deutlich das wenn er den Ladedruck überstiegen wird, das dass Drehmoment zunimmt. Folglich kein Defekter Sensor oder Fehlinterpretation vom Steuergerät.

Und die einzige Regelung die Mechanisch ist, ist das Wastegate. Ich habe sonst kein Vergleichs-Fahrzeug das ich Testen kann, deshalb auch die frage an die Community hier.

Die hülse dort ist eingepresst und das Wastgate ist  mit dem Hebel verschweißt, nicht so viel Spielraum zum basteln. Einen Turbo (Mahle) gibt es bereits ab 350 Euro. Wenn ich für das Geld ruhe habe ist es mir das wert, wenn es tatsächlich daran liegt.

 

bearbeitet von Petros_T

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Schon wieder verdächtigst du den Turbo! Der drückt doch!

Wenn dann würde ich einen neuen Krümmer versuchen mit Wastegate.

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Moin Petros,

 

ich hatte mal das gleiche Problem, als ich mit einer Kürzung der Schubstange des Wastegate herumprobiert habe. Die 451 Turbo haben eine Grenze von 0,8 bar programmiert, mit gekürzter Schubstange (eine Umdrehung), war die Beschleunigung im aktuellen Gang super - man konnte sogar am Auspuffgeräusch hören, dass ein höherer Druck anlag. Allerdings wurde nach dem Gangwechsel keine Leistung mehr freigegeben, bis man das Gaspedal einmal komplett zurückgenommen hatte.

 

Du solltest die Schubstange deines Wastegate einmal auf Grundeinstellung bringen, dann dürfte der Fehler nicht mehr auftreten.

 

Gruß

Marc

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Danke Männer!

@Outliner -Die Vermutung kommt dadurch, das das Wastegate die Abgas Seite regelt, wenn dies klemmt und nicht ordnungsgemäß öffnet kann es genau zu solchen ladedruck über Schwingern kommen. Das Thema ist, das dies sporadisch vorkommt und je nach dem wie aggressiv man am gas bleibt. Bei Langsamen beschleunigen ist alles gut, da er nicht in das Overboost Programm kommt

Ich probiere das Wastegate mal eine Umdrehung zu kürzen, es ist ja schon das zweite Wastegate das ich probiere... 

 


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vor einer Stunde schrieb Petros_T:

Ich probiere das Wastegate mal eine Umdrehung zu kürzen, es ist ja schon das zweite Wastegate das ich probiere... 

 

...warum willst du es kürzen?

 

Gruß

Marc

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vor 7 Minuten schrieb yueci:

 

...warum willst du es kürzen?

 

Gruß

Marc

Ich glaube wir reden aneinander vorbei 😄.
Die Druckdose ist bereits auf Grundstellung, das ist das Problem.  

So wie ich das sehe:

Druckdose Gestänge verlängern -> Wastgate öffnet früher ->  weniger Ladedruck je nachdem wie das Fahrzeug regelt
Druckdose Gestänge verkürzen->   Wastgate öffnet Später -> früher bzw. mehr Ladedruck je nachdem wie das Fahrzeug regelt

 

Ich habe die länge nie verändert. Ich habe nur 1:1 getauscht und die länge mit dem Messschieber eingestellt. Es ist auch nicht immer der fall, dass dieses Problem auftaucht. Ich habe auch kein Interesse via Druckdose mehr Ladedruck zu erzeugen.

Hier noch ein Foto von der Grundstellung (Wastegate geschlossen und etwas Abstand damit die Feder das Wastegate etwas zuhält):

1843072198_WhatsAppImage2022-10-25at20_56_08.thumb.jpeg.466e8c3d1c64129ded9074383f2401ee.jpeg


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vor 31 Minuten schrieb Petros_T:

Ich habe auch kein Interesse via Druckdose mehr Ladedruck zu erzeugen.

 

...deshalb solltest du die Stange ja auch nicht verkürzen sondern verlängern - bei mir ist die Vorspannung - zumindest auf den Bildern - geringer als bei dir in der Grundeinstellung.

 

Gruß

Marc

 

 

Datei 09.10.15, 06 57 38.jpeg

bearbeitet von yueci

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genau so sollte es auch sein. Beim 450er ist das ja auch so. Die Vorspannung ist da so 2,0mm. Man sollte aber auch mit Luftdruck nachmessen. Beim 450 sollte das Wastegate so bei 0,6- 0,7 Bar Druck anfangen zu öffnen....sich zu bewegen. Damit wird verhindert das sich das Wastegate schon durch den Ladedruck geöffnet wird.

Wie es nun beim 451 ist weis ich nicht. Wenn das auch so ne Druckdose mit 5 Anschlüssen ist wird es wohl ähnlich sein. Da ist das Wastegate dann auch bei Unterdruck...im Stand (-0,8 bar) geöffnet.

 

Ich konnte das mal vergleichen (450er)  mit einem neuen Krümmer /Wastegate / Druckdose Paket. Wo alles schon zusammengebaut ist. Da war die Vorspannung genau 2,0 mm

bearbeitet von Smart911a

andreasma

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vor 4 Minuten schrieb Smart911a:

genau so sollte es auch sein. Beim 450er ist das ja auch so. Die Vorspannung ist da so 2,0mm. Man sollte aber auch mit Luftdruck nachmessen. Beim 450 sollte das Wastegate so bei 0,6- 0,7 Bar Druck anfangen zu öffnen....sich zu bewegen. Damit wird verhindert das sich das Wastegate schon durch den Ladedruck geöffnet wird.

Wie es nun beim 451 ist weis ich nicht. Wenn das auch so ne Druckdose mit 5 Anschlüssen ist wird es wohl ähnlich sein. Da ist das Wastegate dann auch bei Unterdruck...im Stand (-0,8 bar) geöffnet.

 

Ich konnte das mal vergleichen (450er)  mit einem neuen Krümmer /Wastegate / Druckdose Paket. Wo alles schon zusammengebaut ist. Da war die Vorspannung genau 2,0 mm

ich habe leider kein Manometer bzw. Handpumpe zur Hand. Jedoch hat der 451 Lediglich eine Überdruck Regelung und wird mit einer Feder zurückgedrückt. Die Druckdose hat nur einen Anschluss und ist über Abgriff Turbo Ladedruck -> Taktventil -> Druckdose gesteuert. Sehr simpel. Es ist keine Magie, jedoch will es bei mir nicht richtig funktionieren...


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Beim 450er....Die Vorspannung ist dazu da das das Wastegate nicht schon durch den Ladedruck selber der dort ja auch anliegt aufgedrückt wird. Die Vorspannung darf aber nicht zu hoch sein weil das Wastegate auch bei Unterdruck aufgemacht wird. Und der ist max. -0,8 bar. Das Wastegate muss also schon vor max.-0,8 bar öffnen. Also so bei 0,6 bar


andreasma

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ah ..ok ..dann ist da keine extra Unterdruckregelung. Wie es dann ist weis ich nicht. Beim Diesel 450er der auch nur ein Anschluß hat, ist die Vorspannung höher . Ca. 4mm ...hab das irgendwo mal gelesen. Ist aber Diesel. weis nicht ob das dann auf Benzin übertragbar ist. Du must versuchen an daten der Einstellung zu kommen. Wie das ab Werk eingestellt wird.


andreasma

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Hallo, ich habe bei meinem 451 das gleiche Problem. Bis hab ich den Drucksensor, Ladedruckregelventil und turbolader getauscht alles ohne erfolg. Bin echt am verzweifeln, ich hoffe es gibt eine Lösung dafür. 

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Am 15.5.2026 um 22:15 schrieb cabrio451:

Hallo, ich habe bei meinem 451 das gleiche Problem. Bis hab ich den Drucksensor, Ladedruckregelventil und turbolader getauscht alles ohne erfolg. Bin echt am verzweifeln, ich hoffe es gibt eine Lösung dafür. 

bin auch nicht weiter gekommen, habe mich aber nicht weiter mit beschäftigt, ich habe ein großes Tuning drauf mit anderer drucklose und Dampfbad (keine Regelung übers Steuergerät) und habe somit auch keine Aussetzer mehr. Die Lösung ist nicht die beste, da das Problem ja "immer noch" besteht. aber zumindest leistzungsmäsig funktioniert es bei mir.


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Das mit dem Dampfrad ist eine sehr gute Idee, das werde ich die tage umsetzen. Großes tuning ist bei mir auch drauf, der Fehler war aber schon vorher. Hatte gehofft mit dem Chip tuning wird es besser. Ich hab die Vermutung das das steuergerät seine Adaptionswerte verlernt und deswegen nicht richtig regeln kann. 

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vor einer Stunde schrieb cabrio451:

Das mit dem Dampfrad ist eine sehr gute Idee, das werde ich die tage umsetzen. Großes tuning ist bei mir auch drauf, der Fehler war aber schon vorher. Hatte gehofft mit dem Chip tuning wird es besser. Ich hab die Vermutung das das steuergerät seine Adaptionswerte verlernt und deswegen nicht richtig regeln kann. 

du musst jedoch in der Programmierung das Taktventil deaktivieren, sonst läuft die Kiste nicht.


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    • Hallo Allerseits! Mein Name ist Thomas und ich habe seit ca. 4 Jahren einen Smart 450 cdi und verfolge seit längerem dieses tolle Forum. Bei vielen meiner Smart-Probleme in den letzten Jahren habt ihr mir über die bereits vorhandenen Themen gute Lösungsansätze geben können, die bisher immer zu einer Problemlösung geführt haben. Dafür vielen herzlichen Dank an alle Foren-Teilnehmer! Ich hoffe, daß ich jetzt als aktiver Teilnehmer vielleicht auch bei dem ein oder anderem Thema einen Beitrag leisten kann, der vielleicht anderen weiter hilft.   Aktuell habe ich mit meinem Smart folgendes Problem: Wegen dem Tausch der Lenkspindel hatte ich (bei abgeklemmter Batterie) auch das Lenkrad mit Lenkwinkelsensor abgebaut. Vor dem wieder Aufsetzen des Lenkrades hatte ich, weil ich mir nicht 100%ig sicher war, ob ich das Lenkrad in Geradeaus-Position der Räder abgenommen habe, den Lenkwinkelsensor bzw. die Wickelfeder durch Drehen um ca. +/-2,5 Umdrehungen ausgemittelt. Das hatte aber gepasst.   Bei der ersten Probefahrt über Landstraße mit einigen langgezogenen Rechts- und Links-Kurven war soweit noch alles in Ordnung, erst bei einem 90° Abbiegemanöver nach Links kamen dann die gelben ABS- und  Achtung-Leuchte im Kombi. Ich glaube, daß die Plausibilisierung vom Lenkwinkel zur Querbeschleunigung erst beim 90°-Abbiegemanöver zugeschlagen hat und davor die Abweichung noch in den zulässigen Grenzen war.   Irgendwo in einem Forum hatte ich dann gelesen, daß nach dem Abklemmen der Batterie der Lenkwinkel initialisiert werden müsste (das hatte ich früher nach dem Abklemmen der Batterie allerdings noch nie gemacht und hatte bisher auch keine Probleme). Also habe ich die Batterie nochmal für 30min abgeklemmt. Dann, nach wieder anklemmen und Zündung/Motor ein, habe ich versucht, den Lenkwinkel durch Anschlag-Anschlag Lenken und Halten zu initialisieren, aber leider auch ohne Erfolg.   Über ein "China"-Diagnose-System  wird mir der Fehler "Lenkwinkel unplausibel" ausgegeben und lässt sich nicht löschen. Beim Fahren werden vom ESP-Steuergerät für die Raddrehzahlen, Querbeschleunigung und Gierrate plausible Werte ausgegeben, nur der Lenkwinkel steht konstant bei 0°. Am Lenkwinkelsensor selbst liegen +12V und Masse korrekt an, an den CAN-High und CAN-Low Signalleitungen liegt die Ruhespannung von 2,5V/2,7V an. Einen CAN-Datenlogger habe ich im Moment nicht verfügbar, so daß ich nicht überprüfen kann, ob vom Lenkwinkelsensor sich ändernde Werte gesendet werden.   Im nächsten Schritt würde ich versuchen, herauszubekommen an welchen Pins am SAM oder ESP die CAN-Signalleitungen vom Lenkwinkelsensor liegen, um da mal gegenzumessen (nicht daß ich beim Zerlegen des Armaturenbretts beim Lenkspindeltausch irgendwo die Signalleitung vom Lenkwinkelsensor versehentlich getrennt habe)   Ansonsten bin ich mit meinen Latein am Ende... Habt Ihr vielleicht noch andere Ideen oder Tipps um den Fehler weiter einzugrenzen?   Vielen Dank und viele Grüße, Thomas  
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