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Erwins

Standgas 450CDI zu niedrig

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Hallo zusammen, 

bereits seit längerem geht mir das niedrige Standgas im kalten Zustand an meiner ansonsten geliebten Kugel auf den Keks.

Nach dem problemlosen Kaltstart und Einlegen des ersten oder auch des Rückwärtsgangs und anschließendem Gasgeben ruckelt er ziemlich stark und fährt nur unwillig an. Scheinbar kuppelt er dann aufgrund einer zu niedrigen Drehzahl nicht richtig ein (nimmt auch dann nicht richtig das Gas an). Nach Temperaturaufnahme läuft er dann geschmeidig. AGR hatte ich schonmal testweise stillgelegt, null spürbare Wirkung.

Hat eventuell jemand eine Idee, wie die Standgasdrehzahl leicht erhöht werden kann, oder eine andere Lösung?

 

Danke und Gruß 

Erwin

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Also mal so durch die Glaskugel gesprochen wird sich nichts an der Drehzahl ändern. Die Vermutung liegt sehr nahe, das ein Verschleiß im Bereich des Kupplungsmodules vorliegt.

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Ich tippe auf schwergängigen Kupplungsaktuator. Wieviel hat der gelaufen, wann wurde er zuletzt geschmiert? Hat der Stößel zur Kupplung auffälliges Spiel? 

 

Oder die Gummilager des Motors sind fertig, vor allem das vorne in der Mitte. Daß diese Lager schlechtes, ruppiges Kuppeln bewirken können, ist mir auch erst seit kurzem bewußt.

 

Test: Wenn das schlechte Kuppeln unabhängig von der Motordrehzahl ist, also auch bei hoher Drehzahl, hoher Geschwindigkeit und in den hohen Gängen, 5. und 6., auftritt, dann ist es die Kupplungsbetätigung. Wenn es nur bei niedriger Drehzahl, in den kleinen Gängen und beim Anfahren auftritt, dann sind es die Motorgummis.

bearbeitet von Funman

705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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Soweit schon mal danke.

Der Witz ist ja, dass es nur im kalten Zustand und dann auch nur beim Anfahren so ist. Nach zwei Minuten geht es dann geschmeidig. Schalten während der Fahrt in allen Gängen ordentlich, einzig beim Verzögern, z. B. an Ampeln schaltet er teilweise recht hart herunter.

Den Aktuator hatte ich vor rund zwei Jahren mal raus, neu geschmiert und dann spielfrei wieder eingesetzt. Liegt jetzt in Langlochmitte. Laufleistung gesamt liegt bei gut 200.000km, also gerade eingefahren 😉

Ob's die erste Kupplung ist, weiß ich nicht, habe den Kleinen erst seit fünf Jahren. 

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Rückmeldung 

Unglaublich, aber wahr, Ihr Experten habt mal wieder 100 Prozent richtig gelegen.

Hatte den Aktuator vorhin raus, aufgemacht, gereinigt, großzügig neu gefettet und die Druckstange etwas wieder in Form gebracht, da sie asymmetrische Abnutzungserscheinungen zeigte. Wieder spielfrei eingebaut und alles mega geschmeidig 🙂

Jetzt kann man beim Anfahren auch von Kupplungsschleifen sprechen und beim Schalten, rauf wie runter ist's auch viel fließender. Das härtere Kuppeln zwischen den Gängen war mir gar nicht aufgefallen, hatte es eher als sportliche Note verbucht...

Um den Deckel des Aktuators wieder vernünftig befestigen zu können, habe ich übrigens einfach M4 Innengewinde in die flachgeschliffenen Nieten gebohrt und kleine Stehbolzen eingesetzt. Damit ist die nächste Wartung jetzt auch einfacher. (Ich weiß nicht, ob's die Lösung hier schon mal gab.)

Also: Danke nochmals 🙂, Smartie fühlt sich wieder wie neu an.

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Wenn du den Aktuator jetzt noch anlernst/anlernen lässt...

Aber ein Neuer kostet auch kein Vermögen. Drauf achten dass die Stange welche ins Getriebe geht vorn auch etwas Fett abbekommen hat, die Stange arbeitet sich gern durch den Ausrückhebel durch wenn die Verbindung trocken ist.

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    • Moin, sehr geehrter Broxin, sehr geehrte Forengemeinde !   Auf die Bemerkung: Kann ich bzgl. des Smart 450 cdi nicht bestätigen. (Hält fachgerecht behandelt mehrere 100t km).   Auf die Frage: An der "tiefsten" Stelle, oft die Pumpenwelle ("Abrinnspuren", / getrocknete Krusten. Wenn es eh "in Sturzbächen" herauskommt und der Kühlflüssigkeitsstand rapide sinkt, ist es "ziemlich" (oder zu) spät.....(Zum frühzeitigen Erkennen gibt es "Inspektionsintervalle" / 1 oder 2 Schraubenschlüssel-Symbole im KI (so alle 10 000 km). Das "kundige Auge" sieht DAS dann....an der WP und deren Umfeld.).   Auf die Frage: Nein. Aber hier im Forum gab es letztens erst einen Thread eines "Liegenbleibers" deswegen....mit Bildern ("Sturzbäche" unterm Wagen).   Auf die Frage: Eher nein....aber ALLES hat mal ein Ende. Ich vermute mal daß die Haltbarbeit der originalen WP die meisten Smarts überlebt, jedenfalls bei den Benzinern.   Auf die Frage: Auf "korrektes" Kühlmittel und auch dessen Füllstand regelmäßig achten/kontrollieren. Und bzgl. des Flachrippen-Riemens (treibt von der KW die WP und die Lima an): Auf brauchbaren Zustand und Alter achten und die "korrekte" Spannung einhalten. (Ist unterschiedlich warm/kalt bzw. auch neu/alt).   Ich kann mir vorstellen, daß bei "unkorrektem Kühlmittel" und "falscher Riemenspannung" (zu stark gespannt) die WP schneller (insbesondere deren Wellen-Gleit-Lagerung) verschleißt bzw. undicht wird.   Es gibt Schrauber, die haben das erforderliche Erfahrungswissen. Für die anderen gibt es Werte in der einschlägigen Fachliteratur und für beides Meßgeräte/Einstellgeräte (Kühllüssigkeit und Riemenspannung). Wohl nicht ohne Grund hat der Hersteller hier so einiges vorgegeben.   Und auf die Frage: Kann man machen. Ich würde eher bei passender Gelegenheit die Schrauben mal lösen und bzw. deren Gewinde "mit einem Hauch" Fett (z.B. MS oder Anti-Seize) am "Festgammeln" hindern (für den Fall der Fälle, daß die WP tatsächlich mal getauscht werden müsste.....).   Und mal die "grundsätzliche Überlegung": Sind die Nachbau-WP besser als die Originalen / länger haltbar ? Ich weiß es deshalb nicht aus eigener Erfahrung, weil hier nach ca. 20 Jahren und deutlich über 200t KM immer noch die Originale im Einsatz sind, bislang unauffällig.....   mit freundlichen Grüßen verbleibt   hedwig 
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