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De Udo

Schwachstellen 451 CDI Ez: 04/2012, 150tKm

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Hallo,
 

hab bei einem Händler einen Smart 451 CDI Cabrio, EZ: 04/2012 mit 150tKm gesehen.

Was mich bedenklich macht ist der Kilometerstand und wollte deshalb mal nach Eurer Meinung, oder besser gesagt Eure Erfahrungen fragen.

Ist hier mit anstehenden Problemen / Schwachstellen zu rechnen?

 

Hab mal den Motor, soweit es ging, von unten inspiziert und gesehen, dass das Getriebe verölt ist, was nach frischem, da recht hell, Öl aussah. Es war gar ein ganzer Öltropfen ersichtlich!!

Der Händler meinte es sei nur von der Ölablassschraube. Im WEB fand ich jedoch etwas bezüglich "Differential leckt"

Ist das Differential eventuell eine Schwachstelle?

 

 

 

 
Danke

Udo

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Hallo Udo,

da werden eher die Simmeringe der Antriebswellen undicht sein, das kommt schon mal vor. Die Dichtringe kosten nicht die Welt, aber der Ausbau der Antriebswellen incl. Ölablass des Getriebes etc kostet dann schon einiges, ausser du schraubst selbst.

 

Bekannte Schwachstellen bei den CDI`s (dieser hat schon 54PS oder?) sind die AGR Kühler, die undicht werden (Motor qualmt weiss) und die Sensorik rund um die Abgasnachbehandlung, Differenzdrucksensor und Sonden im Auspuff etc..

Auch halten die Kupplungen bei den 451ern längst nicht so lange wie bei den 450igern

 


Fortwo 451 CDI EZ 10/2013, Roadster 452 EZ 07/2006, Cabrio 450 CDI EZ 10/2001

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    • Zum Thema Zumischung von Zweitaktöl zum Dieselkraftstoff, sowohl mineralischem wie MVO100: Davon halte ich nichts. Dies ist eher kontraproduktiv, unnötig, teuer und unwirksam, und zwar aus folgenden Gründen:   - Unwirksam: Die erhoffte Wirkung liegt im Wesentlichen in der Verdickung des Dieselkraftstoffes. Dies wird grundsätzlich auch passieren, da Zweitaktöl sehr zähflüssig ist und Dieselkraftstoff sehr dünnflüssig. Ich habe aber trotzdem sehr Zweifel, ob die übliche winzige Zugabe von z.B. 1:50 = 2% eine nennenswerte Verdickung des Dieselkraftstoffes bewirkt. Ich halte da eher Zugabemengen von 10% und mehr für nötig.   Ach übrigens, das Zweitaktöl ist für die Verdickung von Kraftstoffen ja überhaupt nicht vorgesehen. Auch bei der vorgesehenen Zumischung zu Benzin bewirkt es keine nennenswerte Verdickung des Benzins und es dient auch nicht der Schmierung von Benzinpumpen.   - Kontraproduktiv: Der Hauptgrund für die Verwendung von HVO100 ist ja die Verwendung regenerativer Energie, d.h. pflanzlicher (Abfall-) Fette und Öle. Da halte ich es für kontraproduktiv, erhebliche Mengen an Mineralöl zuzumischen, weil das das gewünschte regenerative Ziel verwässert.   - Unnötig: Die Hersteller von HVO erklären, daß ihr Produkt uneingeschränkt in (fast) allen Dieselmotoren verwendet werden kann. Dies tun aktuell sicher auch schon tausende Autofahrer in Deutschland. Neu ist das auch überhaupt nicht. Auch vor der offiziellen Freigabe von HVO100 haben tausende Autofahrer z.B. Synfuel getankt. Wenn das Verfahren von HVO100 auf breiter Basis zu Schäden an Motoren/Einspritzungen geführt hätte, würden wir sicherlich ebenso breit davon lesen. Tun wir aber nicht, die Verwendung von HVO100 läuft völlig unauffällig.   - Preis: Zweitaktöl ist relativ teuer, erst recht in Mengen, die die genannte Wirkung zeigen.   Aber ich habe auch einen konstruktiven Hinweis: Wer Angst bezüglich der Schmierung hat, kann raffiniertes Rapsöl zumischen. Das hat gegenüber Zweitaktöl viele Vorteile: Es ist ebenfalls regenerativ und nicht mineralisch, es schmiert hervorragend, es ist preisgünstig und es ist auch in großen, fast beliebigen Mengen zumischbar. Auch andere Pflanzenöle sind möglich, z.B. Rizinusöl. Dies schmiert noch besser, ist noch dickflüssiger, aber normalerweise auch teurer. (Tatsächlich habe ich schon mal ein paar hundert Liter Rizinusöl verfahren. Und rund 10000 Liter Rapsöl. Nein, nicht im Smart. )   Und zum Schluß können wir überlegen, warum ein Markenname für hochwertiges Motoröl "Castrol" heißt.😉
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