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Gunawi

Frage zur Fahrtechnik

Empfohlene Beiträge

Hi!
Also ich fahr nen CDI und verbrauche so ca. 4,1 l/100km,was mich etwas stört, weil es besser gehen sollte. Jetzt hab ich gelesen, dass sehr frühes schalten bei ca 2000 U/min gut wäre und dann eben etwas mehr Gas.
Das Problem ist aber, dass er mich dann zum Runterschalten mahnt und die Software ist doch zum Spritsparen ausgelegt. Also was ist nun der richtige weg? Wenig Umdrehung viel Gas oder aauf die Schaltempfehlungen gucken???
Bis dann :)

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Hi Gunawi

Die Schaltempfehlung ist schon recht nah am Optimum.

Empfehlenswert zum Spritsparen ist

1. eine vorausschauende Fahrweise
2. 1/2 bis 2/3 durchgedrücktes Gaspedal
3. frühzeitiges hochschalten (z.B. gemäß Schaltempfehlung)

Dann sollte es klappen. Aber 4,1L / 100km sind schon nicht schlecht!

Viel Erfolg


-----------------
Allzeit gute Fahrt
Guido Russ

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*UPDATE* Das 50.000km-Projekt! *UPDATE*


Smarte GrüsseGuido

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Hallo Gunawi,

also ich schalte in der Regel auch recht früh und die munter blinkenden Pfeile ignoriere ich einfach. Folglich komme ich im Schnitt mit 3,8 Litern hin.
Ein gutes mittel zum Spritsparen ist auch die Nutzung der Motorbremskraft durch rechtzeitiges Herunterschalten (z.B. bei Ampelstopps). Dann kommt die Schubabschaltung zum tragen.

Gruß

Thomas
-----------------
smart Cabrio&pulse cdi streamgreen/black
HAM-TD 109
www.ist-das-der-hammer.de
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Der Gesundheisminister warnt

smart fahren macht süchtig

 

 

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Da ich mit meinem CDI im Stadtverkehr mit Winterreifen in letzter Zeit immer um 5 Liter brauchte, hatte ich am Wochenende die Gelegenheit genutzt zu einer sparsameren Fahrweise über 400 km Autobahn. Und siehe da, der Verbrauch lag bei 3,7 Litern / 100km , eingeschlossen noch 30 Minuten Standheizung um im Stau auf einem Rastplatz nicht zu erfrieren.
Allerdings bin ich immer zwischen 95 kmh und 110 kmh gefahren und dann noch ab und an hinter einem Bus.


 

 

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wie sparsame fahrweise aussieht sollte heute eigentlich bekannt sein. Es gibt ja sogar Firmen die solche Kurse anbieten und die Erfolge sind enorm.

- deutlich mehr Luft in die Reifen

- so früh wie möglich schalten! Beim Smart kann man gar nicht zu früh schalten! Dabei das Gas ganz durchdrücken. Die Motosteuerung sorgt für optimales Gemisch.

- immer im höchstmöglichen Gang fahren. Auch am Berg.

- vorausschauend fahren bedeutet möglichst so zu fahren das man Bremspedal fast nicht braucht. Das bringt von allem Maßnamen am meisten.

- beim Smart: Schaltempfehlung ignorieren und Automatik meiden.

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Hallo,

ich hab meinen Kleinen (cdi) jetzt 1 Monat und nun 2.100km drauf. Die letzten zwei Tankstopps war ich bei 3,8Liter Durchschnittsverbrauch. Am Anfang sahs anders aus, da war ich bei 4,6 Liter, aber das hat sich schnell gegeben. Als "fauler Kerl" fahre ich einfach Automatik, außer ich will mal auf der Landstraße überholen. Da schalte ich die Handschaltung ein, reiner Überlebenstrieb. :-D Dabei etwa 1/4 Landstraße, 1/2 Autobahn und 1/4 Stadt. Die elektrische Zusatzheizung war oft an, ebenso Klima zum entfeuchten und die heizbare Heckscheibe. Ich bin also recht zufrieden, zumal ich auf der BAB so zwischen 110 und 120 fahre und ansonsten eben so "mitschwimme" im Verkehr.
-----------------
Klaus + "Wussel"


Klaus + "Puck"

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Hi!
Danke für eure Antworten, ich werd jetzt auch die Pfeile einfach mal ignorieren!
Ich fahre eigentlich ziemlich gemächlich und gemischt, d.h. Autobahn, Landstraße und Stadt nie lange über 110 km/h.
Aber manchmal packts mich eben dann musser auch schon mal etwas schneller rennen, meist auf kurviger Landstraße.
Das macht halt irre viel Spaß.
Also bis dann :-D

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    • Ich vermute mal, daß hier eine Ladedrucküberschreitung vorliegt. Allerdings bezweifle ich, daß diese bei der AU relevant wäre, da dort im Leerlauf der Ladedruck trotz höherer Drehzahlen nicht so weit ansteigt als unter Last. 😉   Der Ladedruck des 450 cdi ist wastegategesteuert, d.h. im Krümmer ist ein Ventil, über welches die heissen Abgase den Turbolader direkt über diesen Bypass in den Abgasttrakt geleitet und dadurch nicht mehr ladedruckerzeugend wirksam werden. Bestandteil von det Janze ist eine Druckdose am Turbolader und eine Verbindungsstange, mit deren Hilfe das Wastegate dann geöffnet wird. Eigentlich ist das weniger eine Ladedruckregelung als vielmehr eine Ladedruckbegrenzung.   Auf dieser Seite ist ganz gut der Turbolader des cdi abgebildet, die Ladedruckregelung bzw. begrenzung ist im Gegensatz zum Benziner sehr einfach realisiert. Von einem Anschluss direkt am Turbolader wird über einen Verbindungsschlauch der Ladedruck in die Druckdose geleitet und drückt darin gegen eine Feder an, die unter Vorspannung steht. So lange der Druck niedrig ist und die Vorspannung nicht überwinden kann, passiert erst mal gar nix. Wenn der Druck dann allerdings ansteigt, wird er irgendwann so hoch und entwickelt die Kraft, die Federspannung zu überwinden und die Stange zu bewegen. Über diese Stange wird dann das Wastegate im Krümmer geöffnet, was bewirkt, daß die heissen Abgase den Turbolader auf der Abgasseite umgehen und der Ladedruck dadurch nicht weiter ansteigen kann. Ich hoffe, Du kannst meinen ahnungslosen Gedankengängen folgen! 🙂 Wenn jetzt dieses Wastegate nicht geöffnet wird, warum auch immer, dann können die heissen Abgase den Turbolader nicht umgehen und werden weiter durch die Turbine geschickt, was zur Folge hat, daß der Ladedruck nicht mehr begrenzt wird und immer weiter ansteigt. Parallel dazu wird der Ladedruck vom MEG über einem Sensor gemessen und ab einem bestimmten Wert schickt dann das Motorsteuergerät den Motor in den Notlauf, indem die Einspritzmenge so weit reduziert wird, daß nur noch der Notbetrieb möglich ist. Erst nach dem Ausschalten der Zündung und eine Weile warten wird das wieder zurückgesetzt und nach einem Neustart ist dann die ursprüngliche Leistung wieder vorhanden, bis eben die Ladedrucküberschreitung erneut einsetzt.   Die Frage ist eben, warum in Deinem Fall  das Wastegate nicht geöffnet und der Ladedruck begrenzt wird. Zum einem kommt hier eine undichte Schlauchverbindung in Frage, wegen der der Ladedruck in der Druckdose zu schwach ist und das Wastegate nicht geöffnet wird, das kommt sogar relativ häufig vor, weil das Material des Schlauchs im Laufe der Zeit altert oder das Wastegate bzw. dessen Mechanik ist als solches  ist schwergängig und kann nicht mehr geöffnet werden. Beides führt dazu, daß das Wastegate geschlossen bleibt und der Ladedruck immer über die zulässige Grenze ansteigt.   Den Schlauch kann man optisch kontrollieren, das Wastegate ist beidseitig mit einer Mutter gesichert. Man könnte aber eine Seite öffnen, die zweite aber als Referenz stehen lassen, die Mutter auf der Stange etwas aufdrehen und schauen, ob das Wastegate mechanisch geöffnet werden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, daß bei Dir dort der Hase im Pfeffer liegt! Beim Auslesen des Fehlerspeichers würde dies vermutlich mit einer entsprechenden Fehlermeldung, die auf eine Ladedrucküberschreitung hinweist, bestätigt werden. In manchen Diagnosesystemen wird auch erst mal auf den Ladedrucksensor hingewiesen, es gab sogar Fälle, in denen dieser mehrfach ausgetauscht wurde, dabei hat der arme Bursche nur seinen Dienst verrichtet und korrekterweise den überhöhten Ladedruck angezeigt!
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