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Im Kleinen sparen

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Im Kleinen sparen

 

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Von Michael Gebhardt

Es liegt in der Natur kleiner Autos, dass sie - in der Regel - umweltschonender sind als ihre großen Brüder: Weniger Masse kann mit kleineren Motoren bewegt werden und die verbrauchen weniger Sprit. Doch auch Kleinstwagen wie der Smart Fortwo bieten den Entwicklern noch ausreichend Spielraum für Sparmaßnahmen, wie die neuesten Techniken eindrucksvoll beweisen.

Bereits seit einiger Zeit ist der Smart Fortwo mit Dieselantrieb im Handel. Genauer gesagt mit dem kleinsten Direkteinspritzer-Diesel der Welt: Gerade mal 799 Kubikzentimeter Brennraum, verteilt auf drei Zylinder, fasst der bereits im Vorgängermodell eingesetzte Selbstzünder.

Zahlreiche Verbesserungen aber sorgen für zehn Prozent mehr Leistung bei rund 13 Prozent weniger Verbrauch. Vor allem die neuen, siebenstrahligen Injektoren und der von 1.350 auf bis zu 1.600 Bar gestiegene Einspritzdruck zeichnen für den effizienteren Lauf verantwortlich.

 

Kein Sprinter

Schon bei 1.500 Umdrehungen entwickelt der 45 PS starke Dreizylinder ein Drehmoment von 85 Newtonmetern, seine vollen 110 Newtonmeter liegen zwischen 2.000 und 2.500 Touren an. Das man damit keine Rennen gewinnt, ist klar. Auch wenn der Diesel nur 780 Kilogramm in Bewegung setzen muss, vergehen 19,8 Sekunden bis Tempo 100.

Aber: Wer fährt im Stadtverkehr schon 100 km/h - und genau für dieses Einsatzgebiet ist der Fortwo schließlich konzipiert. Im Stop-and-go-Verkehr schwimmt der kleine Stuttgarter souverän mit und wenn es tatsächlich schnell gehen muss, schafft er immerhin 135 km/h.

Allerdings konnten die Ingenieure den Motorklang nicht soweit beeinflussen, dass man erstens nicht mehr merkt, dass es ein Selbstzünder ist und zweitens, dass man von einem Dreizylinder bewegt wird. Doch spätestens beim Tanken sind diese Sorgen vergessen: Wer vorausschauend fährt, braucht nur 3,3 Liter pro 100 Kilometer. Und das sind umgerechnet gerade mal 88 Gramm CO2 pro Kilometer - vorbildlich!

 

 

Motor aus

Doch zurück zum urbanen Stop-and-go-Verkehr und einer weiteren, ab dem 15. Oktober 2007 erhältlichen Neuheit: der Smart Fortwo mhd. Das Kürzel steht für Microhybrid und ist ein wenig irreführend, denn dahinter verbirgt sich im Grunde „nur“ eine Start-Stopp-Automatik, die den Motor im Stillstand abschaltet.

Anders als beispielsweise BMW bietet Smart die Start-Stopp-Technik wegen des höheren technischen Aufwands nicht für den Diesel an. Vorerst gibt es die mhd-Technik nur für den 70 PS starken Benziner. Er ist aber als Coupé und Cabrio erhältlich.

 

Start per Riementrieb

Sobald der Smart mit einer Geschwindigkeit von weniger als acht km/h rollt, wird beim Betätigen der Bremse der Motor abgeschaltet. Über eine riemengetriebene Anlasser/Lichtmaschinen-Einheit wird das Aggregat unverzüglich wieder gestartet, sobald der Fahrer aufs Gas steigt.

Im Testzyklus ergeben sich so Benzineinsparungen von bis zu acht Prozent, der Smart Fortwo stößt nur 103 Gramm CO2 je Kilometer aus. Noch höher ist das Sparpotenzial im dichten Stadtverkehr, wenn der Motor oft zur Ruhe kommt. Die Verbrauchsersparnis beträgt dann bis zu 13 Prozent.

 

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Nur mit Strom

So weit so gut, doch in Zukunft soll der Kleinstwagen ganz ohne Benzin oder Diesel auskommen. Fieberhaft arbeiten die Techniker am Smart Fortwo electric drive, kurz ed genannt. Angetrieben wird das kleine Strommobil von einem 40 PS leistenden Permanentmagnetmotor, der 140 Newtonmeter Drehmoment entwickelt.

Der Motor hat ausreichend Kraft, um auf lästige Gangwechsel verzichten zu können: Im Fortwo ed ist das Schaltgetriebe im zweiten Gang blockiert. Den Sprint auf Tempo 60 absolviert der Smart in 5,7 Sekunden, maximal beschleunigt er auf 112 km/h.

Den Strom bezieht der E-Motor momentan aus einer Sodium-Nickel-Chlorid-Batterie, die circa 15,5 Kilowattstunden und 300 Volt leistet. In Reichweite umgerechnet sind das ungefähr 115 Kilometer - ausreichend für ein Stadtauto. Die Ladeanzeige gibt dem Fahrer Auskunft darüber, wann der Smart wieder an die Steckdose muss.

 

Kostenloser Strom in London

Ein Pilotprojekt mit 100 Smart Fortwo ed haben die Stuttgarter kürzlich in London gestartet. Neben neuen Erkenntnissen zur Technik sollen dabei auch Erfahrungen über die nötige Infrastruktur gesammelt werden. In der britischen Hauptstadt wurden bereits auf einigen öffentlichen Parkplätzen Steckdosen installiert, an denen die Smarts - vorerst sogar kostenlos - aufgeladen werden können.

Das der Smart mit Elektroantrieb kein CO2 ausstößt, ist vorbildlich. Um allerdings tatsächlich Klima-neutral zu fahren, muss auch der Strom aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen werden, also etwa Sonne, Wind oder Wasserkraft. Erst dann geht die Gesamtrechnung auf…

 

 

 

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I love you all!

 

smartsigqz7.jpg :-D

 

Für GV ohne Horst S.!*

 

*GV = Grevenbroich • Horst S. = Horst Schlimm, Schlamm, Schlämmer

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von schaefca am 28.09.2007 um 13:32 Uhr ]


I love you all!

 

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Für GV ohne Horst S.!*

 

*GV = Grevenbroich • Horst S. = Horst Schlimm, Schlamm, Schlämmer

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Das in jeder Zeitung drauf rumgeritten wird das man hört das es ein Diesel ist. Ich selber fahre lieber den Diesel den der Benziner beim 450 ist um einiges lauter.

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timobanner8hi.jpg

spritmonitor.de

 


Der der gesagt hat ich mach nichts mehr an meinem Smart!:-D

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Ich will der Jury natürlich nicht vorgreifen, aber ob Michael Gebhardt dafür den Pulitzer Preis bekommt wage ich dann doch zu bezweifeln.

 

JB (gähn)

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Ich finde der benzine 450 auch laut stationair, i.v.m der 800cc driezylinder im Chevrolet Matiz, zum beispiel.

 

 


smart 451 62kw Passion

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    • Servus Marc!   Du weißt, weshalb ich den altbekannten Ausspruch vom Ahnungslosen etwas umgeändert habe. 😉   Darüber hinaus hatte ich zwei Turbos, auch wenn es 450er waren. Bei den 450ern gab es ebenfalls genügend Ausfälle und man musste den Turbo des Öfteren wechseln.   Die Gründe dafür waren aber andere. Und ein Turbo ist halt mal ein Verschleißteil auch wenn die TBO eine sehr lange ist. Aber ich bin generell kein Freund von den zwangsbeatmeten Smarts.   Beim 451er Turbo ist halt die Sache mit dem Krümmer schon etwas dilettantisch bzw halbherzig gemacht worden.   Das coole am Turbo ist tatsächlich die Eigenschaft, dass man mit relativ geringen Aufwand ein Vielfaches an Leistung gewinnen kann. Da gebe ich dir zu 100% recht. Wenn man es eben ordentlich macht. So wie du es auch gemacht hast.   Leider gibt es genug Smarties, die nur ein SW-File aufspielen und sonst nichts ändern oder dementsprechend konsequent weitere Komponenten optimieren.   Auf Grund der erhöhten Abgastemperaturen, fördert man somit die Ausfallswahrscheinlichkeit der Originalkrümmer vermehrt, da diese erhöhte Temperaturen dem Material stärker zusetzen.   Auf der Anderen Seite gibt es auch nicht getunte Turbo-Boliden, wo die Krümmer sich aus Altersgründen (Materialermüdung) zerlegen. Auch das ist unumstritten.   Wie du diesbezüglich richtigerweise schreibst, muss man halt ab und an erweiterte Kontrollen in der Form einer Sichtprüfung des Krümmers, durchführen.   Das ist wie beim mhd. Da ist es auch wichtig, dass man „ab und an mal reinschaut“ und den Riemen jährlich wechselt. Dann ist man sicher unterwegs.   Eines kann man wahrscheinlich verallgemeinern: mhd-Fahrer, Turbo-Fahrer, Cabrio-Fahrer und Turbo-Cabrio-Fahrer haben es alle gleichermaßen gut, wenn sie sich gut um Ihre Boliden kümmern.    In diesem Sinne auch von mir smarte Grüße aus dem Ösiland!  
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