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creamstyler

Wie sieht Dein CO2 Fußabdruck aus?

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Quote:

Am 02.05.2006 um 02:03 Uhr hat Udo_B geschrieben:
Abgesehen davon holt nicht eine einzige Windkraftanlage das an Energie raus, was der riesen Betonklotz und das Mords-Stahlrohr bei der Herstellung verschlungen hat.

Ausser der dämlichen Optik, ständiger Wartungsarbeiten, zig toten Vögeln, nervigen Geräuschen und dem Strom, den keiner braucht......

Na Udo, dann mach dir doch mal die Muehe, die o.a. Links anzusehen, Deine Bedenken gehoeren doch in den Bereich der Uebelriechendesholzhausmitausgesegtemherzchenpropaganda :-D :-D

 

@Roger: Klar, grundsaetzlich halsen wir uns mit den Bedenken bzgl. der Endlagerung ein Luxusproblem auf, wenn man das z.B. mit der Ukraine, Kasachstan oder Russland vergleicht, die den ganzen Kram einfach ungeschuetzt in die Tundra schmeissen..... aber das kann ja wohl trotz aller Notwaendigkeit der Wiedererlangung der Wettewerbsfaehigkeit kein Masstab fuer uns sein.

 

Zum Thema Subventionen noch was: Wenn man sich heute ansieht, das die selben deutschen Energieversorger eine Umsatzrendite von 20% haben, die vor ein paar Jahren im Zuge der "Liberalisierung" privatisiert und fuer minimale Kosten in die Haende von Investoren gelegt wurde, darf man sich schon mal fragen, wo der Staat eigentlich sein Geld verplempert. Dito mit der Post, der Telekom etc., da wird inzwischen ueberall klotzig verdient, waehrend dem Bund diese Einnahmequelle verlorengegangen ist, und die mit der Privatisierung einhergegangenen Preisexplosionen fuer Strom, Porto, etc. der Kaufkraft/Binnennachfrage/Steueraufkommen eher abtraeglich sind. Gegen die Verschiebung von Staats- in Privatvermoegen in Billiardenhoehe ist die Subvention von ein paar Windspargeln reichlich insignifikant.

 

------

 

Und noch eine Vorhersage zum Einrahmen:

 

Als naechstes verscherbeln unsere Politiker das Autobahnnetz, das laesst man jetzt erst einmal verkommen, dan kann man rumjammern und es fuer 3,5 EUR an irgendein Konsortium verkaufen und hinterher einen Aufsichtsratsposten dort beziehen..... und dann spaetestens kommt die PKw Maut und die erwaehnten 20% ROS......

 

Gute Nacht :)


wählt EEE !

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Moin Leif,

in den genannten Fällen würd ich mal zwei Punkte nennen, die bezeichnend sind für die Privatisierungshysterie und mit ursächlich für mangelnde Gewinne bzw. die heutigen "20% Umsatzrendite": Erstens die wahnsinns Pensionslasten, die im zumindest Falle Post und Telekom via Kontrakt weitest gehend beim Staat verblieben sind. Warum wohl sonst ist man bei den neuen Eignern so eifrig bemüht, den Rest des Beamtentums über Frühpensionierungen "zu entsorgen"? Schon mal darauf geachtet, wie viele Postler heute zuhause abhängen (dürfen) und kaum 40 Jahre oder noch jünger sind. Ah ja, stimmt, ein nicht unerheblicher Teil derjenigen ist ja noch bei (Alibi-)Vivento "geparkt" und wartet darauf verliehen zu werden... Ich lach mich weg :evil:

 

Das Zweite ist natürlich das Verschenken so genannter Stiller Reserven. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen.

 

Bei einer Vermutung liegst du definitiv falsch, Leif! :-D Nämlich, dass als Nächstes die Bundesautobahnen dran sind. ;-) Mag zwar sein, dass die auch bald verschleudert werden, wenn man das GG passend geändert hat, was ja bei einer Großen Koalition kein Hindernis darstellen sollte. Man muss ja kein Prophet sein, um das so vorauszusagen.

 

Aber als - meines Wissens - Nächstes kommt zunächst einmal die Deutsche Flugsicherung dran. Sie soll für rund 500 Mio. Euro unter den Hammer kommen. Übrigens: Der operative Gewinn dieser zu 100% staatseigenen GmbH betrug in 2004 rund 35 Mio Euro, 2005 mehr als 60 Mios. Die Einnahmen aus dem Verkauf passen übrigens ziemlich genau auf die Zusage der Hilfsleistungen an die Tsunami-Opfer, die wir, auf 10 Jahre verteilt, zugesagt haben. Wir haben's ja schließlich. Wie gewonnen,... ;-)

 

Mein ganz persönliches Fazit: Ein Land, das in einer solchen Weise seine Identität und Werte vernichtet, sich dabei konsequent selbst aufgibt und auflöst, wird es auf Dauer nicht schaffen können. Auch dann nicht, oder gerade dann nicht, wenn immer mehr pauschale Geburtsprämien erfunden und umgesetzt werden. Ich hab' nur noch keinen Weg gefunden, auf dieses Fazit adäquat zu reagieren.

 

 

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Roger du hast keine Kinder?

Also schau, das Problem der Deutschen (u.a.) ist doch, dass sie nicht mehr wissen, wie man Kinder macht :-D

Bevor hierzulande ein Kind entstehen darf, wird erstmal der Kopf bemüht. Und weil er mit all dem "Schlammassel" zu keinen logischen Ende kommt, wird erstmal kein Kind in die Welt gesetzt.

Was ist denn der Sinn des Lebens?

Drüber Nachzudenken, ob man in diese Welt noch Kinder setzen kann? Die Gedanken hatte ich auch, so ungefähr in der Abizeit. Aber wer soll denn dieses Land in 30 Jahren regieren?

Willste das Land den ungebildeten Schichten überlassen, die nicht lange nachdenken, sondern einfach Kinder "produzieren"?

Demographisch betrachtet ist das Bürgertum dabei auszusterben. Die unteren Bildungsschichten nehmen überhand. Wenn die Frauen endlich mal kapieren würden, dass der Prozess der Emanzipation abgeschlossen ist, sollten sie sich doch bitte wieder dem eigentlich Sinn ihres Daseins besinnen: Mutter sein.

Frauen wie Alice Schwarzer u.a. tragen aus meiner Sicht eine nicht unerhebliche Teilschuld, das mindestens 2 Frauengenerationen keine Kinder bekommen haben bzw. bekommen werden.

Klar für viele waren die neuen Thesen so faszinierend, dass sie meinten, sie müßten jetzt arbeiten anstatt Kinder großzuziehen.

Wenn ich heute ein Pärchen sehe, beide über 40 und kinderlos, biologisch "gesund" und wohlhabend denke ich spontan: Lebensziel verfehlt....

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11 Tonnen, 3 Personen, sehr große Wohnung, großer Wagen und kleiner smartie

 

 


Lebe jeden Tag Deines Lebens als wäre es der Letzte...

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Hallo Inge:

Ja, richtig, keine Kinder. Aber ich sehe Kinder jeden Tag! ;-)

 

Also, den Sinn des Lebens sehe ich ganz sicher nicht (unabdingbar) darin, Kinder zu zeugen. Den Sinn des Lebens sehe ich eher egoistisch in der Gestaltung meines Lebens, nicht in dem Leben selbst bzw. dem Fortbestand desselben. Das Leben des Menschen auf der Erde ist, so wie er sich unabänderlich verhält, eh nur ein temporäres Problem. ;-)

 

Ich finde es im Übrigen schon in Ordnung, dass man zunächst den "Kopf bemüht" bevor man ein Leben nicht zu generieren. Schließlich ist es doch eine ähnlich wichtige Entscheidung, wie eines auszulöschen, oder?

 

Was wirst du deinem Kind später mal empfehlen? Was soll es denn einmal werden in diesem Staat? Akademiker etwa? Wenn Akademiker inzwischen nach 2-3 Jahren Abi und vielleicht weiteren 8 Jahren Studium, Referendariat, Praktikum etc.pp. mit einem Gehalt von 1.500 oder 1600 Euro (anfangs sogar nur brutto!) nach Hause gehen, na dann kann man nur viel Erfolg wünschen.

 

Zur Politik in 30 Jahren: Ungebildete Schichten, alte Säcke... Also was sollte denn dann in 30 Jahren anders sein? :-D

 

Und gerade das "Nicht-lange-Nachdenken" gewisser Schichten beim "Kinderproduzieren" (Zitate) wird doch völlig undifferenziert immer mehr durch Rechte und finanzielle Anreize gefördert! Kann doch also nur so gewollt sein, oder nicht? 8-)

 

 

Quote:
Wenn ich heute ein Pärchen sehe, beide über 40 und kinderlos, biologisch "gesund" und wohlhabend denke ich spontan: Lebensziel verfehlt....

 

Und was fällt dir ein, wenn du Leute siehst, längst allein erziehend, sprich getrennt lebend, nicht zuletzt aufgrund des ganzen Kinderstresses, oder Pärchen weitgehend am Existenzminimum operierend, weil einer der Beiden nicht mehr arbeiten kann oder das Kindlein in ein teures Internat geschickt werden muss, weil es ansonsten in seiner "Bildungswut" von den anderen "Schichten" als Streber abgestempelt, gemobbt und abgezogen wird. Nee, danke und sorry, ich hab darauf einfach keinen Bock. Wenn du so willst: Nach mir die Sintflut. Ich zahl ja schließlich auch genug dafür, so zu leben, wie ich lebe!

Klick1 Klick2

 

PS. Und bitte nicht alles so tierisch ernst nehmen, wie es hier geschrieben steht. Ich überziehe halt auch ganz gerne mal "ein wenig". ;-) :-D

 

PPS. Aber im Grunde mein ich das schon so... :lol:

 

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[ Diese Nachricht wurde editiert von smartling am 03.05.2006 um 14:20 Uhr ]


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jeder gestaltet sein Leben wie er es für richtig hält.

Das soll auch so sein.

Ich für meinen Teil versuche zwischen "Haben" und "Sein" zu differenzieren.

Das sind zweifellos einfache Worte jedoch mit enormen Konsequenzen. Genauso verhält es sich mit "Bedarf" und "Bedürfnis".

Vielen meinen, der Lebenssinn besteht aus der Erfüllung von "Haben" und "Bedürfnis".

Am Ende des Lebens sind die Dinge, die man besitzt oder besessen hat nur Schall und Rauch. Kinder können einem weit mehr geben als alles Materielle dieser Erde.

 

Und um jetzt Leif´s Thread nicht länger zu mißbrauchen, möchte ich den Kreis schließen.

 

Es ließe sich manche Tonne CO2 sparen, würde man auf manches Verzichten, was man meint haben zu müssen.....

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Amen! ;-)

 

Und ja, 'Tschuldigung Leif, für die Abschweifung.


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nö, ist nicht abgeschweift, ist ja schließlich Off-Toppic hier. Ausserdem scheinen das ja wohl alle Abdrücke zu sein....

 

Und wieder was dazugelernt.


wählt EEE !

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Nicht alle ich frag mich nur wie ich fast ohne Flugreisen auf 19 Tonnen komm ?

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gruß Utzle :D:D

 

thumb221.jpg

 


gruß Utzle :-D:-D

 

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na dann: 12 Tonnen

5 Personen, 3 Autos, Haus,....

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    • Ich bin in den letzten Wochen ca. 2400 Km mit HVO100 in einem Smart 450 CDI Bj. 2001 gefahren. Im Einzelnen:    Herkunft des HVO100: Ich habe bei Hoyer in Norddeutschland getankt. Auf Anfrage per Email konnte mir Hoyer leider nicht mitteilen, von welchem Hersteller ihr HVO100 geliefert wird und in welchem Verfahren es hergestellt wird. Sie haben geschrieben, daß sie je nach Marktlage von verschiedenen Lieferanten kaufen. Sie haben auf die Einhaltung der DIN-Norm als Beweis für eine gleichbleibende Qualität verwiesen. Soweit ich im Internet recherchieren konnte, ist das Quatsch, denn es gibt doch erhebliche Qualitätsunterschiede. Leider konnte ich zu dem von mir gekauften HVO100 nichts Näheres herausfinden.    Startverhalten:  Nach Aktenlage hat HVO100 eine höhere Cetanzahl als Mineraldiesel. Deshalb sollte der Motor mit HVO100 besser starten. Mein Smart startet mit HVO100 einwandfrei. Mit Mineraldiesel allerdings auch. Auch im Winter. Ob er mit HVO100 besser startet konnte ich nicht feststellen. Daß ein Motor mit Problemen mit HVO100 möglicherweise besser startet, will ich nicht bestreiten.    Das Problem dabei ist ja auch, daß ich im Einzelfall nie weiß, wie er denn mit jeweils dem anderen Kraftstoff gestartet wäre. Um da wirklich einen Unterschied festzustellen, müßte ich schon hunderte Starts protokollieren und auch die Startzeit objektiv messen. Damit wäre sicher nachweisbar daß er mit HVO100 etwas besser startet. Außerdem wäre für einen Vergleich besonders ungünstiges Wetter vorteilhaft, also +4°C und Nebel, oder extrem niedrige Temperaturen. Beides hatte ich jedoch nicht, zumindest nicht ständig. Bis -11°C gab es keine Probleme. Der Aufwand für eine solche Untersuchung würde völlig den Rahmen dessen sprengen, was ich hier bereit wäre zu investieren. Zumal das Ergebnis ja bekannt ist, er startet mit HVO100 ein wenig besser durch die höhere Cetanzahl. Das in der Praxis nachzuweisen ist relativ nutzlos.    Laufgeräusch im Leerlauf nach Kaltstart:  Theoretisch kann ein Kraftstoff mit höherer Cetanzahl ein geringfügig leiseres Laufgeräusch verursachen, muß aber nicht. Ich habe zwei baugleiche Smarts nebeneinander kalt gestartet und einige Minuten laufen lassen, einen mit Mineraldiesel, einen mit HVO100. Mit Ohr am Motorraum. Ich kann keinen Unterschied von HVO100 zu Mineraldiesel feststellen. Ich müßte lügen wenn ich sagen wollte daß der Motor mit HVO100 leiser läuft. Da meine Smart Motoren auch mit Mineraldiesel gut laufen, erwarte ich auch keinen Unterschied. Auffallend lautes Nageln zeigen die Motoren mit keinem der beiden Kraftstoffe. Sollte ein intakter Motor ja auch nicht. Klar laufen die Dieselmotoren immer recht laut gegenüber Benzinern. Bei anderen Betriebsbedingungen außer Kaltlauf sind noch weniger Unterschiede zu erwarten, deshalb gehe ich darauf nicht ein.    Abgasqualität im Leerlauf nach Kaltstart:  Ich habe während des Warmlaufes bei beiden Smarts mit einer starken Taschenlampe in das Endrohr des Auspuffs geleuchtet. Die Trübung direkt nach Kaltstart ist bei HVO100 tatsächlich geringer, vielleicht halb so stark. Schon nach einer Minute Leerlauf ist die Trübung bei beiden aber schon viel viel geringer. Nach 3 Minuten ist sie noch erkennbar, HVO100 vielleicht noch minimal besser. Sobald die Motortemperatur das erste Ei erreicht, also 40°C, kann ich keinen Unterschied zwischen Mineraldiesel und HVO100 mehr erkennen. Bei beiden ist dann auch fast keine Trübung mehr erkennbar. Dabei wäre auch zu berücksichtigen, daß rund 50% der Abgase Wasserdampf sind. Kondensierender Dampf wird leicht mit Abgasqualm verwechselt.    Objektive Abgasmessungen habe ich nicht durchgeführt. Daß die Abgasqualität mit HVO100, mit Abgasmeßgeräten gemessen, besser sein wird, will ich nicht bestreiten. Feststellen kann ich es mit meinen Mitteln nicht. Auch mit Mineraldiesel gibt es im Fahrbetrieb natürlich keine schwarzen Wolken, auch nicht im Scheinwerferlicht bei höherer Leistung. Sollte ja auch nicht sein wenn der Motor in Ordnung ist. Meine Motoren sind aber auch nicht getunt, die Einspritzmenge ist original und damit der Luftüberschuß immer recht groß.    Geruch des Abgases bei Kaltstart:  Langsam wird es albern. Aber da es hier im Forum schon erwähnt wurde: Ja, bei HVO100 ist der Geruch eher nach Pflanzenöl und angenehmer, bei Mineraldiesel eher unangenehmer nach verkokeltem Mineralöl. Nach wenigen Minuten Warmlauf kann ich aber bei beiden Kraftstoffen keinen Geruch in der Nähe des Auspuffrohrs mehr wahrnehmen.    Maximales Drehmoment:  Internetrecherche nach dem Energieinhalt von HVO100 ergibt einen geringeren Wert als bei Mineraldiesel. Ich habe Werte von 4,5% bis zu 9% weniger gefunden. Dadurch sind um diesen Wert geringeres Drehmoment und Leistung zu erwarten. Dies könnte aber durch die geringere Viskosität des HVO100 und dadurch höhere Einspritzmenge teilweise kompensiert werden. Um dies zu testen bin ich fast jeden Tag die selbe Autobahnsteigung hochgefahren, mit ca. 100 Km/h, im 6. Gang, mit Fahrpedal am Anschlag. Dabei habe ich registriert, ob der Smart noch beschleunigt oder nicht, und wie stark. Ich konnte keinen Unterschied zwischen HVO100 und Mineraldiesel feststellen. Der geringere Energieinhalt scheint gerade durch die höhere Einspritzmenge kompensiert zu werden. Falls es Unterschiede gibt, sind diese auf jeden Fall kleiner als z.B. witterungsbedingte Schwankungen. Falls es überhaupt einen Unterschied gibt, sind Drehmoment und Leistung mit HVO100 minimal geringer als mit Mineraldiesel, nicht höher.    Höchstleistung:  Ich bin mit dem Smart auf ebener Autobahn im 6. Gang, trockene Fahrbahn, und Fahrpedal am Anschlag gefahren und habe registriert, ob der Smart die Höchstgeschwindigkeit von 140 Km/h nach Tacho bzw. 135 Km/h nach GPS erreicht. Er erreicht sie bei beiden Kraftstoffen knapp nach längerem Anlauf. Ich kann keinen Unterschied in der Höchstleistung feststellen.    Verbrauch:  Ich fahre mit dem Smart täglich die selbe Pendelstrecke. Auch meine Fahrweise ist weitgehend die gleiche. Mit Mineraldiesel habe ich folgende Vergleichsverbräuche unter winterlichen Bedingungen gehabt: 11/25-1/26 3,29L/100Km über 6 Tankfüllungen gemittelt. 1/25-2/25 3,51L/100Km über 8 Tankfüllungen gemittelt, 1/21-2/21 3,33L/100Km über 6 Tankfüllungen gemittelt. Mit HVO habe ich jetzt in 1/26-2/26 über 6 Tankfüllungen gemittelt 4,20L/100 Km verbraucht. Selbst wenn ich mal den höchsten der 3 Vergleichsverbräuche annehme, dann ist das ein Mehrverbrauch von 19%. Also sogar noch etwas mehr als erwartet. Der Mehrverbrauch macht sich auch durch kürzere Reichweite bemerkbar, ich fahre deutlich öfter an die Tankstelle.    Preis:  An meiner Tankstelle in der Großstadt kostete HVO100 gegenüber Mineraldiesel 15 cent pro Liter mehr. Diese Differenz blieb konstant, auch wenn die Preise rauf und runtergehen. Dies sind ca. 9% Mehrpreis. Dazu ist noch der höhere Verbrauch zu berücksichtigen, also noch mal 19% mehr, also zusammen 28% mehr. Hinzu kommt, daß ich Mineraldiesel nicht in der Großstadt tanke sondern auf dem Land, das macht nochmal 2% mehr aus, für mich also rund 30% Mehrkosten insgesamt im Vergleich zu Mineraldiesel.    Aktuell haben sich die Preise geändert: HVO100 ist nur noch 10 Cent teurer, dafür ist der Unterschied zum Land aktuell 4,5%. Kommt ungefähr aufs gleiche raus.    Fazit: HVO100 ist eine nette Sache. Ob dem Fahrer die Umweltfreundlichkeit den um (bei mir) 30% höheren Preis wert ist, muß jeder selbst entscheiden.    Damit ist das HVO100-Experiment, das ja eigentlich keins ist, also der HVO100-Betrieb, für mich auch schon wieder fast beendet. Mein Arbeitsplatz ist in der Großstadt umgezogen, so daß ich nicht mehr oft in die Nähe der HVO100 Tankstelle komme. Zig Kilometer Umweg dorthin zu fahren ist mir zuviel Aufwand. Ich habe noch 2 Kanister Vorrat, das reicht nochmal für ca. 1000 Km, dann steige ich wieder auf Mineraldiesel um. Dann mache ich noch mal die Gegenprobe.   
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