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TheBull

Kauf eines Gebrauchten?Können uns nicht entscheiden

Empfohlene Beiträge

Hallo Smart-Freunde,

 

meine Frau und ich wollen uns auch einen Smart zulegen. Nach langem Schauen und nachdenken haben wir uns einen ausgeguckt und uns ein Angebot machen lassen.

Folgendes:

 

Smart 42 pulse

EZ 06/2003

Kilometer: 5866

1 Vorbesitzer

Panels: bay grey

tridion: schwarz

Benziner

Softtip

45kw

TÜV AU bis 06/2006

Ausstattung: Glasdach, CD-Radio, Soundsystem, Klima, Aussenspiegel elekt.,

Cockpituhr, Drehzahlmesser, Getränkehalter,

LM-Räder "sportline".

Den bekommen wir nach langem Handeln für

Euro 9.100 incl. Zulassung.

Was würdet ihr sagen? Zugreifen oder lassen?

Hat jemand Erfahrung mit der Smarteigenen Versicherung. Viel günstiger als die HUK. Ist da ein Haken?

Und als letztes: Wie sieht es mit dem Kindersitz aus? Muss ich den Storchenmühle nehmen oder kann ich auch meinen eigenen einbauen oder mein Kind zu gefährden.

Antworten fände ich superklasse. Bin für jegliche Hilfe dankbar. Soll mich schnell entscheiden.

Gruß, TheBull

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hi TheBull,

 

280.png

 

9100,- ist für die kugel kein besonders guter preis, ich habe dir mal als beispiel einen passion aus 04/2004

gelinkt.

 

zur smart-start versicherung kann "ich" sagen

ich habe sie und bin vollstens zufrieden damit.

 

zum kindersitz kann ich dir leider nix zu sagen

habe noch keine in der kugel transportiert :-D :-D

 

angenehme zeit hier im forum

:) :)

dieter

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rms.gif

64.gif

 

 


rms2.gif

 

 

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Zum Kindersitz

Bei ATU hab ich am Samstag den Storchenmühle für ,ich glaub 99 Euronen gesehen, hab aber dann einen anderen gekauft, muß mal schnell an meine Kugel und nachschauen, so da bin ich wieder. Es ist ein MaxiCosi Rodi XP, macht mir den besseren Eindruck, größere Kopfpolster und Schulterpolster. Der Sitz ist eigentlich für das Auto meiner Frau (Familienkutsche). Ich benutze den Sitz auch in meiner Kugel hab aber noch ein gemischtes Gefühl. Eigentlich wollte ich heute bei Autoliv (Deutschlands größter Airbaghersteller)in Dachau anrufen und fragen wie das nun ist mit Kindersitz im Smart und Airbag - hab aber verpennt und ob ich morgen dazu komme kann ich noch nicht sagen. Wenn ich aber genaues weiß melde ich mich wieder

-----------------

Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

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Quote:

Am 15.11.2004 um 21:51 Uhr hat smart45 geschrieben:
Ich benutze den Sitz auch in meiner Kugel hab aber noch ein gemischtes Gefühl.

 

Und das zurecht! Wenn der Airbag auslöst, war's das für dein Kind! Investier lieber in eine vernünftige Lösung mit Abschaltung des Airbags - scheiß auf die paar Hunderter!!! Es geht um dein Kind!

 

Gruß

Mark

 

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"Mittelmaessige Geister verurteilen gewoehnlich alles, was über ihren Horizont geht."

(Francois Duc de La Rochefoucauld)

 

"Denken sie auch oder schlurfen sie nur sinnlos ueber die Erde?" (Kafka)

 

___________________________________________

Arthur_Dent 25.gif --> einfach weil er immer an mich denkt! 7.gif11.gif

 


"Mittelmaessige Geister verurteilen gewoehnlich alles, was über ihren Horizont geht."

(Francois Duc de La Rochefoucauld)

 

"Denken sie auch oder schlurfen sie nur sinnlos ueber die Erde?" (Kafka)

 

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Jep der Airbag ist geklärt:

 

Autoliv hält sich sehr bedeckt und hat mich an Smart verwiesen.

 

Ich also nicht, ich buchstabiere n i c h t, in´s SC sondern nach Smart Böblingen. Da war dann ne nette Dame dran und hat mich aufgeklärt.

 

Also der Sitz muß nach ECE R44 / 03 geprüft sein und kann somit jeder handelsübliche Kindersitz sein. Der Beifahrersitz muß jedoch in der hintersten Position sein. Damit ist eine Airbagabschaltung nicht notwendig. Die Dame hat mir eigentlich eher abgeraten den Airbag abzuschalten, da dann für einen erwachsenen Mitfahrer die Schutzfunktion nicht gegeben ist. Der Airbag kann nur im SC aktiviert oder deaktiviert werden.

 

Auf den Beitrag aus dem Forum von wegen der Airbag könnte die Kinderfüße gefährden, hat die Dame ganz klipp und klar gesagt, das kann von Seiten Smart nicht bestätigt werden.

 

 

 

-----------------

Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von smart45 am 16.11.2004 um 09:46 Uhr ]

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Hallo!

 

Also ich finde den preis gar nicht mal soo schlecht!

Immerhin ist es schon ein 2nd Generation und hat erst wenig km gelaufen!

Das Beispiel was hier gebracht wurde, finde ich nicht sehr vertrauensvoll.

Ein Pulse oder Passion aus 2004 unter 10.000 Euro- da kann was net stimmen.

 

Ausserdem bei dem Händlernamen würde ich vorsichtig sein! (Kein Vorurteil gegen unsrer Freunde aus der Türkei bitte! :) )

 

Klar ist es kein Cabrio, aber er hat viel Ausstattung und wenig gelaufen. Wenn der Händler okay ist und du ja deine Garantie hast, dann würde ich zuschlagen.

Der Preis ist gut!

 

Übrigens warum nimmst du nicht einen Kindersitz von Smart? Dann bist du auf der sicheren Seite!

 

Gruß.....

 

...Frank

 

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smart_klein.jpg

 

spritmonitor.de

 


[

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Hallo Frank76,

 

danke für die Antwort. Habe ich nicht eh Händlergarantie??? Den Sitz werde ich wohl

nehmen, finde ihn nur super überteuert.

 

Dann werde ich den wahrscheinlich nehmen.

Danke an alle und bis bald.

 

:-D

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Hallo nochmal!

 

Ja genau das meine ich ja!

 

Die Händlergarantie ist viel wert. (Gewährleistung)

Und dann hast du ja auch noch eine Garantie von Smart. (geht ja zwei Jahre)

 

So was ist Gold wert. Und das der Händler vertrauensvoll ist.

 

Dann ist der Preis echt gut. Ich würde ihn nehmen, wenn ich schon so ein Schnuckelchen hätte (siehe Bild)

 

Also viel Spass mit deinem Smart und willkommen in der Smarten Welt :)

 

 

Gruß Frank

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smart_klein.jpg

 

spritmonitor.de

 


[

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Das hat der Händler gerade gemailt:

 

Der Gebrauchtwagen bekommen die nötige Inspektion immer erst wenn die Wagen ausgeliefert werden,da ja die Wartung einmal jährlich oder nach 15.000 km gemacht wird. Sie bekommen ein Jahr geseztlich vorgeschriebene Gebrauchtwagengarantie. Es besteht aber auf Grund des Baujahres auch die Möglichkeit einer Neuwagenanschlussgarantie für 2 Jahre.

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Habt ihr zu viel Geld? Den Kindersitz bekommt ihr doch baugleich im Zubehör da braucht ihr doch nicht Smart das Geld in den Rachen schieben!!! :o

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Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

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Wie das? Smartsitz laut Liste 150 Euronen und bei ATU 100Euronen

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Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

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Ich wollte ihn für lau dabei haben. Aber er hat gesagt, dass die den bestellen und wir dann nur die Hälfte zahlen müssen.

 

 

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Hallo,

 

Smart mit Kindersitz - das kann und sollte aus Sicherheitsgründen eigentlich nur mit dem Original-Smart-Kindersitz sein! Hierbei wird der Airbag bei Benutzung des Kindersitzes deaktiviert, ohne Kindersitz ist der Airbag aber wieder aktiv. So sind Kind und Erwachsener gleichermaßen geschützt. Klar gibt es "billigere" Varianten - aber mal ehrlich: möchte man an der Sicherheit des eigenen Kindes sparen? Was nützen 50 gesparte Euros, wenn das Kind für sein Leben gezeichnet ist oder - im schlimmsten Fall - sogar das Leben verliert? Auch das völlige Zurückschieben des Beifahrersitzes kann unter Umständen nicht ausreichen!

 

In diesem Sinne allzeit gute und unfallfreie Fahrt mit dem Smart :) !

 

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Smarte Grüße

 

Norbert

 

spritmonitor.de Benziner

 


Viele Grüße

 

Norbert

365932.jpg?stamp=1279054324

Spritmonitor.de

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Catweazle must du lesen und guken in Bedienungsanleitung

 

Originalsitz mit Airbagabschaltung nur bei Kinderschale (gegen die Fahrtrichtung möglich) sonst auch bei Originalsitz keine Airbagabschaltung

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Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

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@ The Bull

 

Also schnell entscheiden sollst Du Dich bei jedem Autohändler ...:)...!

 

Der Preis ist eigentlich ok,würde aber an Deiner Stelle auch mal einen Neuen in Erwägung ziehen.

Die gibts schon ab 10.000€ passion 2004!

 

Grüße smartynow ;-)

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An der Preisdiskussion beteilige ich mich nicht.

 

Zur Frage des Kindersitzes: ich habe versucht einen aktuellen Kindersitz von Römer (4- 35 kg) zu verwenden- geht nicht.

Grund: die integrierte Kopfstütze des Smartsitzes verhindert, dass die Lehne des Kindersitzes an der Lehne des Smartsitzes anliegen kann. Ich habe keine anderen Kindersitze probiert, sondern ich transportiere Kinder (gehen tut ja nur eines) nur im Notfall auf einer Sitzerhöhung wegen der Gurtführung. Wohl ist mir dabei nicht.

Zu prüfen wäre, welcher Kindersitz im Smart überhaupt einsetzbar ist....Die Dame im SC hat wohl unrecht wenn sie behauptet alle Sitze nach ECE R44 / 03 seien geeignet!

Zum Thema Airbag und Gefährdung:

Im Falle einer Airbag- Auslösung haben Kinder schlechte Karten und das nicht nur im smart.

Die Abdeckung des Airbags fliegt dem Kind beim Zünden des Bags entgegen und kann dann an den noch weichen Strukturen des Kopfes schwere Verletzungen verursachen.

 

Zum Thema der Gefährdung der Kinderfüße:

Die Kinderfüße baumeln in der Luft- und kein Kind läßt einfach so die Füße nur herunterhängen...Beim scharfen bremsen kommen die Füße bedingt durch die Fliehkraft dem Airbag sehr nahe. Folgt dann dem scharfen Bremsen noch ein Aufprall mit Airbag- Auslösung, dann werden die Beine vom Airbag gezwungenermaßen getroffen- egal was eine Dame vom SC auch sagen mag.

 

Kinder im smart? Nein danke- dafür ist er systembedingt (keine Rückbank) nicht geeignet.

Alternative: (Airbagabschaltung)

 

 

Gruß

Christian

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Oh Man

 

welche Angstträume habt ihr denn? Welche Abdeckungen fliegen bei einer Airbagzündung durch den Innenraum?????? :-?

 

Der Airbag soll doch schützen und nicht verletzen. Da gibt es Sollbruchstellen die brechen und geben dann dem Airbag die Möglichkeit sich aus dem Cover (so heißt der Raum in dem der Airbag verpackt ist) zu entfalten. Wenn man nach einem Unfall den Airbag versucht wieder in sein Cover zu packen würden die beiden Laschen oben und unten das Cover wieder verschließen.

 

Da fliegt nixx durch dein Auto.

 

Zu den Füßen

 

Das ist ein Kopf- oder Oberkörperairbag kein Fußairbag.

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Gruß Smart45

 

spritmonitor.de 45kW

 

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In den USA werden Statistiken geführt, in denen man die Zahlen der Airbag-Todesopfer finden kann:

Vom 01.12.1998 bis 30.09.1999 wurden in den USA 68 Kinder durch den Beifahrerairbag getötet.

Im gleichen Zeitraum wurden 22 Kinder durch Sidebags getötet.

Zahlen hierzu werden durch die NHTSA - National Highway Traffic Safety Administration herausgegeben. Von der NHTSA werden ebenfalls die Gründe für die tödlichen Unfälle angegeben:

Die Airbags werden auf durchschnittliche Menschen abgestimmt, das heißt, der Airbag ist genau dann optimal aufgeblasen, wenn der Fahrzeuginsasse darauf trifft. Wenn der Fahrzeuginsasse nun aber grösser oder schwerer, oder kleiner oder leichter ist als der Durchschnittsmensch, trifft er den Airbag nach oder vor dem optimalen Zeitpunkt. Besonders gefährlich ist es, wenn der Insasse den Airbag trifft, wenn sich dieser noch aufbläst. Der Airbag schlägt dann mit voller Wucht den Kopf des Insassen in den Nacken, so daß es zum Genickbruch kommen kann. Dies ist besonders bei Kindern der Fall, die zudem noch vom Airbag oben am Kopf getroffen werden und aufgrund ihrer Größe nicht unbedingt genau mit dem Gesicht in den Airbag stoßen.

Zu dem Tod durch Genickbruch kann es aber auch kommen, wenn der Fahrzeuginsasse zu nah am Airbag ist, oder er sich zu weit davon wegbefindet. Er befindet sich dann in der sogenannten "Keep-out"-Zone, wobei es wiederum besonders gefährlich ist, wenn er sich zu nah am Airbag befindet.

Genau in dieser Keep-out Zone befinden sich Kinder in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz. Der Airbag schleudert sie in der Regel zusammen mit dem Kindersitz an die B-Säule des Autos und zerquetscht dort das Kind.

Der Sidebag kann dann tödlich sein, wenn er in der Lehne der Rücksitzbank untergebracht ist und von dort nach vorne schießt. Es kann nämlich passieren, daß das Kind während der Fahrt einschläft und mit seinem Kopf gegen die Fahrzeugscheibe gelehnt liegt. Wenn jetzt der Sidebag losgeht, trifft er das Kind mit voller Wucht am Kopf.

 

 

Quellehttp://home.tu-clausthal.de/~ktbw/Auto/Airbag.shtml

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Von Dipl.­lng. Alexander Berg,

Leiter der DEKRA­Unfallforschung, Stuttgart

 

 

Der Airbag ist ins Gerede gekommen. Bisher galt er als High­Tech­Lebensretter. Die Werbung suggerierte mit eindrucksvollen Zeitlupenaufnahmen, daß selbst schwere Unfälle durch den Airbag zu sanften Ereignissen werden. Positive Wirkung war, daß der Airbag zu einem wichtigen Verkaufsargument wurde. Der Airbag ist für die meisten Käufer zum unverzichtbaren Ausstattungsmerkmal geworden. Konsequenterweise bieten ihn die Fahrzeughersteller heute in fast allen Limousinen als Serienausstattung an.

 

Nun haben einige wenige Einzelfälle für negative Airbag­Schlagzeilen in den Medien gesorgt. Meldungen aus den USA nähren die neue Furcht vor dem Airbag zusätzlich: Abschaltung und Leistungsreduzierung "Depovering" des Airbags werden dort amtlich gefordert. Mutierte der lebensrettende Bag zum Killer?

 

Um einer Verunsicherung des Verbrauchers vorzubeugen, ist sachliche Aufklärung notwendig. DEKRA bezieht hierbei eindeutig Stellung für den Airbag: Die Vorteile des Airbags überwiegen mögliche Nachteile bei weitem. Ähnliche Diskussionen gab es bereits Anfang der 70er Jahre, als über mögliche Gefahren des Sicherheitsgurtes diskutiert wurde. Seither hat sich der Gurt im realen Unfallgeschehen auf den Straßen als äußerst wirksam erwiesen.

 

Vor 25 Jahren starben noch 9 000 Pkw­Insassen pro Jahr bei Verkehrsunfällen allein auf den Straßen der alten Bundesländer. 1995 wurden 4 000 getötete Pkw-lnsassen in den alten Ländern und 6 000 in den alten und neuen Ländern zusammen registriert. Es besteht Einigkeit darüber, daß an dieser positiven Entwicklung der Sicherheitsgurt (in Verbindung mit Verbesserungen der Fahrzeugstruktur durch Realisierung von äußeren Knautschzonen und Versteifung der Fahrgastzelle) den maßgeblichen Anteil hatte. Nach wie vor kommen jedoch zu viele Menschen im Straßenverkehr zu Schaden und es müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, damit die Zahl der Verkehrsunfallopfer auch zukünftig abnimmt. Hierzu hat der Airbag neue, unverzichtbare Perspektiven eröffnet.

 

Dabei ist für die Experten der Fahrzeugsicherheit schon immer Fakt gewesen, daß der Airbag nur dann seine Schutzwirkung optimal bereitstellen kann, wenn sein Insasse angegurtet ist. Bei Frontalkollisionen schützt zunächst der Gurt. Ist der Unfall schwerer, unterstützt der Airbag die Rückhaltewirkung des Gurtes und vermeidet direkte Anprallkontakte, zum Beispiel am Lenkrad. In Europa wurden Airbag und Gurt stets als einander ergänzende Einheiten eines Systems (SRS = Supplemental Restraint System) aufgefaßt. Maß ist hier die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung Delta v. üblicherweise wird der Airbag bei einem Delta v um 25 km/h gezündet ­ je nach Charakteristik des Verzögerungsverlaufes. den das Airbag­Steuergerät über Sensoren ständig erfaßt und auswertet.

 

Anders in den USA, wo sich die Pkw­lnsassen nicht so häufig angurten. Nach geltenden Sicherheitsstandards müssen dort allein vom Airbag (in Verbindung mit Kniepolstern am Armaturenbrett) hinreichende Rückhaltewirkungen ausgehen. Deshalb lösen dort die Airbags bei einem niedrigeren Delta v im Bereich um 15 km/h aus.

 

Im gegebenen Fall wird der Airbag 10 bis 40 Millisekunden nach dem Kollisionsbeginn gezündet. Dann tritt die Hülle des Luftsacks mit Geschwindigkeiten im Bereich 250 bis 300 km/h aus der Airbag­Abdeckung aus. Die Aufblaszeiten des Bags betragen 25 bis 40 Millisekunden. Danach steht die Schutzwirkung des Airbags zur Verfügung und der angegurtete Insasse kann vom entfalteten Bag mit einer günstigen, großflächigen Lastverteilung auf Oberkörper, Hals und Gesicht aufgefangen werden. Kommt der Insasse mit dem Luftsack schon während der Entfaltungsphase in Berührung, sind Verletzungen möglich.

 

Besonders heikel können solche Fälle sein, wenn der Airbag bei niedrigen Geschwindigkeiten zündet. Dann ist es möglich, daß der Airbag die Folgen eines an sich leichten Unfalles verschlimmert. Gefährdet sind hierbei Insassen, die bei Unfallbeginn nicht "in normaler Position" sitzen. Hat sich der Insasse zum Beispiel vorgebeugt, ist er "Out­of­Position" (OoP). in der Regel sorgt schon der Sicherheitsgurt für die richtige Sitzhaltung. OoP­Probleme kann somit vor allem der nicht angegurtete Insasse haben, wobei auch seine Körpergröße eine Rolle spielt. Weitere OoP­Probleme gibt es mit rückwärtsgerichteten Kindersitzen auf dem Beifahrersitz.

 

Bei den publizierten "Todesfällen durch den Airbag" handelte es sich um OoPProbleme. Intelligente Airbag­Systeme mit an den Insassen und die Unfallschwere angepaßter Entfaltungsdynamik (Smart Bags) sollen hier zukünftig Abhilfe schaffen.

 

Grundsätzlich ist jedoch die Aufklärung des Verbrauchers notwendig. Der Airbag ist kein Schmusekissen, sondern eine hochkomplexes Element des Rückhaltesystems. Während der Entfaltung des Luftsackes muß eine gewisse Energiemenge umgesetzt werden, von der bei Unkenntnis auch Gefahren ausgehen können. Deshalb soll man sich nicht an der Airbag­Abdeckung abstützen und nicht die Füße auf die Airbag­Abdeckung legen. Der Gurt muß auch in einem Fahrzeug mit Airbag immer angelegt sein. Die Sitzposition sollte normal gewählt werden, wobei die Brust des Fahrers zur Lenkradnabe etwa 30 cm Abstand hat und die Brust des Beifahrers zur Airbag­Abdeckung im Armaturenbrett etwa 50 cm oder mehr (je nach Innenraumgestaltung des Fahrzeuges).

 

Auf keinen Fall sollen sich die Insassen während der Fahrt unnötig vorbeugen oder gar längere Zeit vorgebeugt im Gurt hängend schlafen. Die Hände des Fahrers gehören an den Lenkradkranz, nicht auf die Speichen oder die Lenkradnabe, die Daumen sollen dabei den Kranz nicht verkrampft umgreifen, sondern locker aufliegen. Kinder dürfen nicht auf dem Schoß von Fahrer oder Beifahrer sitzen oder stehen. Sie gehören wenn immer möglich auf den Rücksitz und sollen dort die für sie geeigneten Rückhalteeinrichtungen benutzen.

 

DEKRA­Sachverständige befassen sich bei der Rekonstruktion von Straßenverkehrsunfällen auch mit der Funktion und Wirkung von Airbags. Zur Ergänzung des allgemeinen Wissens führt die DEKRA­Unfallforschung bereits seit mehreren Jahren verschiedene Tests und Crashversuche durch. Dabei werden auch OoP-Situationen berücksichtigt. Dabei interessieren insbesondere die in Kopf, Hals und Brust des Dummys gemessenen Belastungen. Sie werden anschließend hinsichtlich möglicher Verletzungsgefahren interpretiert und bewertet.

 

DEKRA stellt seine Kompetenz zur Förderung der Verkehrssicherheit und zur Aufklärung der Verbraucher zur Verfügung. Es werden die relevanten Zusammenhänge objektiv geschildert sowie Fakten und Versuchsergebnisse zum Thema Airbag geliefert, um die Diskussion über den Airbag zu versachlichen.

 

Quelle:http://www.dvr.de/dvrseite.aspx?section=4&sub=2&id=196&mode=30

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