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Durango2k

Handbremshebel / Handbremse einstellen / Trick

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

unser Smart fiel gestern durch den TÜV.

 

Handbremshebel geht bis auf die 10. Raste und das ist zuviel.

 

Nachdem er neue Seile, neue Backen + Innenleben der Trommeln und nun noch neue Trommeln hatte, ging das immer noch nicht weg.

 

Ausdrücklich: Ja, die Nachsteller funktionieren, sind frei, ich habe sie ausgebaut, gereinigt, und von Hand geprüft. Sie funktionieren. Aber das behebt das Problem mutmaßlich "zu langer Seile" nicht.

 

Bliebe also dieser fiese Versteller / Nachsteller zwischen den Sitzen. Da kommt man aber mangels Grube nicht dran (auf meiner Grube steht ohne Räder mein Jag).

 

ALSO kurz nachgedacht: Idee: Trommeln runter, Innenleben komplett ausgeräumt.

 

Dann unten das Seil freigelegt, und überlegt, wie man das Seil verkürzt. Leider kann man die Hülle nicht einstellen, so wie bei vielen Oldies, wo es einen Stellbereich und eine Außenmutter gibt. Hier ist das Seil in die Rückplatte ganz übel fies billigst reingeklickst.

 

Also doch das Seil verkürzen. Hm, abschneiden und eine Art Lüsterklemmen- Innenleben drüber + festschrauben ? Das hält bei den Zugkräften niemals.

 

Moment ! ----> Das Seil wird in den Hebel geklemmt- wenn man nun dort etwas einfügt, so das der Hebel "vorgespannt" wird, dann entspricht das einer Seilverkürzung !

 

Hm, eine Hülse, ein Königreich für eine stabile Quetschhülse, die ich auf das Seil schieben und pressen kann.... da müsste man doch nur ....

 

 

Rüber an die Werkbank, 6 Stück Mutter M4 geholt. Das Seil ist 3 mm, die Mutter 4 mm innen. Also die Muttern alle senkrecht aufgesägt, mit einem Schraubendreher aufgespalten, und dann auf das Seil ganz am Ende draufgesteckt (also zwischen Hebel und dem am Seil angegossenen Ende), und mit einer kleinen Rohrzange verpresst.

 

Die drei Muttern bringen mit je 0.5 cm zusammen ca. 1.5 cm effektive Verkürzung des Seils.

 

Muss man natürlich auf beiden Seiten symmetrisch machen !

 

Ergebnis: Der Hebel geht nun bis zur 4. Raste, dann 4. bis 6. etwas fester, dann HART.

 

Perfekt ! Bleibt so !

 

(und ist sogar durch Entfernen der Klemm- Muttern auf dem Seil voll reversibel....)

 

Carsten

[ Diese Nachricht wurde editiert von Durango2k am 11.07.2015 um 23:27 Uhr ]


Ich muss ihn erst noch reparieren.... !

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????????? :-? :-? wenn der Nachstellmechanismus wirklich einwandfrei funktioniert, zentriert sich das System indem man abwechselt die Handbremse und die Fußbremse betätigt und zur Voreinstellung kann man vorsichtig den Federhebel etwas anheben und das Justierrädchen von Hand grob justieren.

 

 


Gruß Dieter

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Ja korrekt, das ist in der Trommel drin so korrekt.

 

ABER wenn Deine Seile zu lang sind (gelängt ? Zubehörware ?), ODER der Mitnehmer unter dem Handbremshebel seine Nach- Ratsch- Funktion nicht mehr macht, DANN ist die obige Lösung m. W. nach "Die Rettung" :).

 

Nochmal- dass der Abstand von Backen zu Trommel miminal justiert ist, ist gut- das merkt man auch an der Fussbremse, die kommt dann früher-, aber das hilft bei der Handbremse nix, denn der Weg, den Du den Hebel hochziehen musst, den diktiert Dir die Seil- Länge. Die sich eigentlich über den Nachsteller zwischen den Sitzen verkürzen sollte--- aber es oft nicht tut, und DA kommste NICHT mal eben so dran.

 

FRÜHER ! konnte man mit einer großen Mutter auf der Rückseite der Tragplatte auf einem hohlen Bolzen, durch den das Seil durchlief, die Seillänge AM RAD einstellen. Das aber hätte ja 2 Euro gekostet in der Herstellung, also fiel das weg. Und so verdient auch die Werkstatt mehr, weil das mit dem Einsteller unterm Hebel Otto Normalverbraucher nicht mehr hinkriegen wird.

 

Carsten


Ich muss ihn erst noch reparieren.... !

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Letzten Satz kann ich wirklich bestätigen, so etwas fehlt wirklich manchmal. Denn wenn man z.B. eine eingelaufene Bremstrommel hat, wo der Belag schon hinter einem Grad läuft, dann kann man die Trommel nicht immer so einfach runterziehen. Früher hat man dann den Nachsteller zurückgedreht, bis die Trommel frei war.

 

Und natürlich beim Justieren später auch wieder. Auf der Trägerplatte war oft ein Gummistopfen, wenn man den abzog, hatte man das Einstellrädchen direkt vor der Nase bzw. dem Flachschraubendreher.

 

Aber so etwas darf - wie oben beschrieben - ja heute nicht mehr sein.

 

Gruß, Rolf


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Hallo,

 

"fiese Versteller / Nachsteller zwischen den Sitzen"

 

Der kann nach dem Fehlerbild m.E. nicht die Ursache sein.

 

Es hört sich so an, als wenn einfach der Nachsteller in den Trommeln noch nicht komplett nachgestellt hat. Das geht nicht so schnell. Wenn Du da was "verkürzt", dann veränderst Du den Weg der Handbremse. Entweder funktioniert die später nicht richtig weil sie anschlägt bevor sie bremst, oder sie geht fest.

 

Ich würde das schleunigst wieder zurückbauen, das ist gefährlich!

 

Zum Abziehen der Trommeln: früher war das ein Problem, weil die Bremsfläche der Trommeln breiter war als die Backen, damit bleibt von der Trommel ein Bund stehen. Heute ist das intelligenter gemacht, z.B. beim Smart: Die Backen sind breiter als die Trommel, und die Trommel hat eine Fase. Damit kann sich kein Bund an der Trommel mehr bilden. Statt dessen bildet sich ein Bund an der Backe, aber der stört nicht. Schlau die Smartianer, was? ;-)

 

Grüße, Hajo

-----------------

Ich bin auf der Reise, nicht auf der Flucht.

 


705 Kilometer mit 19,43 Litern sind 2,75 Liter/100 Km.

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    • In der Regel pegle ich meinen Kraftstoffvorrat nicht mit dem Holzstab, sondern schaue auf meine Tankuhr! 😉 Und Dir würde ich mal dringend empfehlen, Dich mit der Praxis zu beschäftigen anstatt mit Deiner in Deinem Denkmodell zusammen geschwurbelten Welt! 🙄   Ich war nämlich gerade an meinem Smart und habe das nachgemessen! 😊 Der Schalter hat Durchgang zu Masse, wenn der Motor steht und genau da verbindet er die Masse des Motors mit der Zuleitung zum MEG. und legt diesen Eingang am MEG auf diese Masse und die Lampe leuchtet auf. Wenn der Motor läuft, dann messe ich dort an dem Pin 5 Volt wenn es nicht auf Masse gezogen wird, und das ist genau die Eingangsspannung an dem Eingang des MEG, zu dem die Leitung führt und nirgendwohin anders. Und wenn ich den Stecker abziehe, dann leuchtet die Lampe nicht mehr, weder bei stehendem, noch bei laufendem Motor! Was sagt uns das jetzt? Daß eine Unterbrechung in dieser Leitung die Lampe nie mehr zum Aufleuchten bringt!  Ein Masseschluss hingegen schon! ⚠️   Und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß dies beim 451er Smart geändert wurde! Aber wie immer in der KFZ Technik, nix ist unmöglich und das nicht nur bei Toyota!   Bei abgezogenem Stecker am Öldruckschalter leuchtet diese Lampe für den Selbsttest natürlich auf, deshalb gibt es diesen ja, in dem der Fahrer schauen kann, ob alle Kontrollleuchten in Ordnung und vorhanden sind, denn es gibt ja Zeitgenossen, welche die Lampen entnehmen, um Fehler beim Verkauf zu vertuschen. Manche kleben beim 451er sogar die LEDs ab, weil die sich so schlecht entnehmen lassen, um Airbagfehler zu vertuschen. 🙄     Ach weisst Du, wie ein Kontakt im Schaltplan eingezeichnet ist und was sich der Zeichner dabei gedacht hat, oder auch nicht, welches jetzt der Ruhezustand des Schalters wäre, das beeindruckt mich nicht sonderlich! 😄 Wenn ich alle Fälle meiner Elektrotechnik-Laufbahn aufzählen würde, in dem Kontakte falsch eingezeichnet wurden, und dabei ging es durchaus um komplexere Technik als um ein lumpiges Smartle, dann wäre ich die nächsten Jahre meiner Rentnerlaufbahn beschäftigt!  Ich verlasse mich immer nur auf das, was ich persönlich mit einem Messgerät festgestellt habe. Und das ist in diesem Fall offensichtlich, daß dieser Kontakt als Schließer vom Zeichner bei laufendem Motor gezeichnet wurde. Im Ruhezustand bei stehendem Motor hat der nämlich Durchgang und bei laufendem ist er geöffnet! 😉
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