Das ist relativ einfach zu erklären, die Vorwärtsgänge sind im Gegensatz zum Rückwärtsgang synchronisiert!
D.h. die Synchronringe übernehmen die Arbeit der Kupplung und bremsen in diesem Fall die noch drehende Getriebeeingangswelle ab. Ich bezweifle allerdings, daß sich dieses positiv auf die Lebensdauer derselben auswirkt! 😉
Deshalb funktioniert es anfangs auch meistens, wenn man zuerst einen Vorwärtsgang einlegt, kurz wartet und dann in einem Zug direkt in den Rückwärtsgang schaltet.
Das Problem ist in einem solchen Fall, daß die Kupplung in betätigte Zustand den Kraftfluss auf die Getriebeeingangswelle nicht vollständig trennt und diese sich noch dreht, obwohl sie eigentlich stehen müsste.
Das hat auch nix mit dem Abnutzungszustand der Kupplung zu tun, sondern basiert auf der Tatsache, daß die Belagträgerscheibe mit ihrer Innenverzahnung schwergängig auf der Außenverzahnung der Getriebeeingangswelle verschiebbar ist.
Dadurch kann sie sich bei betätigter Kupplung nicht zwischen der Schwungscheibe des Motors und der Druckplatte zentrieren, wie sie das normalerweise tun würde und schleift dadurch permanent an einer der beiden sich drehenden Komponenten und trennt den Kraftfluss deshalb nicht vollständig!
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