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AGO454

Starke Vibrationen beim Gang einlegen

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Hallo @all

ich hab einen 450CDI aus Bj.99, 150TKM gel.

wenn ich vom Leerlauf einen Gang,egal ob vorwärts oder rückwärts,fängt es stark an zu Vibieren als wenn im Getriebe eine Unwucht herrscht. Im Leerlauf hab ich seitdem ein geräusch was sich wie ein Lagerschaden anhört (Motor ist es nicht),das ist im LL ab 1500Upm weg und bei eingelegtem gang sowie ich über 1000 Upm komme auch. Beim normalen anfahren rupft die Kupplung,wenn ich es gaanz vorsichtig mache geht es ruckfrei. Wenn er dann fährt,schaltet und kuppelt er völlig geräuschlos,normal halt. Die Kupplung rutscht auch nicht durch, den Actuator hab ich gereinigt und eingestellt, er fährt auch gleichmäßig rein und raus.

Ist euch dieses Symptom bekannt?

Smarte Grüße Dirk

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Am 06.11.2012 um 01:15 Uhr hat AGO454 geschrieben:
wenn ich vom Leerlauf einen Gang,egal ob vorwärts oder rückwärts,fängt es stark an zu Vibieren als wenn im Getriebe eine Unwucht herrscht.

Das Getriebe ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht beteiligt, die Getriebeeingangswelle steht da nämlich noch!

Im Getriebe passiert noch gar nichts, wenn man mit eingelegtem Gang steht.

Deshalb kann es auch nicht vom Getriebe kommen.

Die Kupplung trennt ja den Kraftfluss beim Einlegen eines Gangs im Stand über den Belagträger. Der Motor dreht, die Getriebeeingangswelle steht.

Das hört sich eher nach der Kupplung an.

Wenn das noch die erste ist, dann wäre das auch plausibel!

Das hat nicht mal unbedingt was mit der Laufleistung der Kupplung bzw. der Gelagstärke der Beläge zu tun, vielleicht ist eine Feder gebrochen oder das Ausrücklager hat einen weg.

Hast Da mal durch das Loch in der Kupplungsglocke geschaut, wie die Aufnahmepfanne im Ausrückhebel aussieht, in die der Dorn des Kupplungsaktuators drückt.

Die rostet bei älteren Fahrzeugen nämlich ganz gerne mal durch!

 

Ich denke mal, das kommt von der Kupplung oder der Ausrückmechanik.

 

Was passiert denn, wenn Du bei eingelegtem Gang im Stand den Fuß von der Bremse nimmst?

Hast Du da den Eindruck, als ob der Smart losrollen wollte, also ein gewisser Kraftschluss auf dem Antriebsstrang ist?

[ Diese Nachricht wurde editiert von Ahnungslos am 06.11.2012 um 07:21 Uhr ]

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@also ein gewisser Kraftschluss auf dem Antriebsstrang ist

 

Moin, ja das ist als wenn du die Kupplung schon ein wenig kommen lässt und die vibrationen fangen mit einlegen eines Gang an.

Heute morgen hat er gar keinen Gang mehr angenommen und mir die 3 Balken gezeigt...

Ich denke das ich ihn aufmachen muß (Getriebe raus)um zu sehen was da genau los ist.

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Am 06.11.2012 um 10:03 Uhr hat AGO454 geschrieben:
Moin, ja das ist als wenn du die Kupplung schon ein wenig kommen lässt und die vibrationen fangen mit einlegen eines Gang an.
Ich denke das ich ihn aufmachen muß (Getriebe raus)um zu sehen was da genau los ist.

Das ist ein typisches Zeichen dafür, daß die Kupplung nicht richtig trennt.

 

Entweder ist bei Dir die Pfanne im Ausrückhebel durchgerostet, in die der Dorn des Kupplungsaktuators drückt oder das Kupplungsmoduls selbst hat einen weg.

 

Wenn die Pfanne durchgerostet ist und der Dorn quasi ins Leere greift, dann ist das so, als ob Du bei einem Schaltwagen das Kupplungspedal nur halb durchdrückst und dann den Gang rein würgst, das wäre ein treffender Vergleich!

 

Leider musst Du in der Tat das Getriebe demontieren, um danach sehen zu können.

An Deiner Stelle würde ich auch das Kupplungsmodul und den Ausrückhebel mit dem Ausrücklager gleich tauschen, wenn Du Dir schon die Mühe machst, das Getriebe zu demontieren.

Sonst läufst Du Gefahr, daß Du Dir diese Arbeit des Getriebeausbaus mehrfach machen musst!

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von Ahnungslos am 06.11.2012 um 12:38 Uhr ]

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Ist klar, wenn ich ihn schon auf habe schmeiß ich gleich das alte Zeug raus, ich hab leider nur eine 4Säulenbühne und muß es deshalb bei einem Freund machen.

Ich poste was es genau war.

erstmal Danke für deine Hilfe ;-)

 

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Beim Wechsel des Kupplungsmoduls musst Du auf jeden Fall beachten, daß dieses einen Passstift hat und dieses Modul unbedingt in der richtigen Position montiert werden muß!

Von dem Gehäuse des Kupplungsmoduls wird nämlich die Information für den OT Sensor abgegriffen und wenn das Modul in falscher Position montiert wird, erhält das Motorsteuergerät die Impulse des OT Sensors zum falschen Zeitpunkt und der Motor springt nach dem Zusammenbauen nicht mehr an!

Dann muß das Getriebe erneut ausgebaut werden! :(

 

Deshalb solltest Du hier von vornherein auf den Passstift achten, damit Dir dieser arbeitsaufwendige Lapsus, der übrigens sehr häufig vorkommt, nicht passiert!

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In diesem Fred ist dies ebenfalls beschrieben und auch Bilder des Kupplungsmoduls drin, in dem das Beschriebene zu sehen ist!

 

Das Kupplungsmodul des Diesels sieht zwar ein bißchen anders aus, die Problematik indes ist dieselbe, wenn es verkehrt eingebaut wird! ;-)

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Moin @all

so der kleine ist wieder Gesund geschrieben

Die Mitnehmerscheibe hat sich zelegt,der Belag war abgerissen,die Nieten weg :-?

Hab ich so auch noch nicht gesehen, na ja neues K-Paket rein und nun funzt er wieder.

Danke nochmals für eure Unterstützung

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Na also, und wieder ist ein Problem gelöst!

Danke für's Feedback! :)

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Ich habe exakt genau das gleiche Problem. Jedoch habe ich den Fehler gemacht und mir eine gebrauchte Kupplung mit 38tkm gekauft,ich denke es liegt daran...

 

 

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    • Moin, sehr geehrter werner s, sehr geehrte Forengemeinde !   Auf die Frage:     In den COC-Papieren (EG-Typgenehmigung, Allgemeine Betriebserlaubnis), die eigentlich damals jedem Fahrzeug in Papierform mitgegeben wurden.   Beim genannten Modelljahr 2002 kann es allerdings "anders" sein. Weil zu der Zeit war eine bestimmte (schmale) Bereifung (135/70 R 15) vorne zwingend vorgeschrieben wegen der Zulassung als "3-Liter-Auto" (nein, nicht Hubvolumen, sondern Verbrauch in Litern vor dem Komma).   Hier kann ich zu den 450er cdi der Modelljahre 2005 und 2006 folgendes Beisteuern: Im Sommer 2012 war ich mit einem 2005er 450er cdi (mal wieder) beim TÜV-Nord in Hamburg-Glashütte (Norderstedt). Vorne waren 135/70 R 15 auf 3,5 Zoll breiten Serien-Smart-Stahlfelgen montiert. In den originalen  Papieren (Fz-Schein) waren vorne nur die 145/65 R 15 eingetragen. Hinten 175/55 R 15 auf 5,5 Zoll breiten Serien-Smart-Stahlfelgen.   Der seeeeeeeeehr genaue Prüfberechtigte wollte die Plakette (nur) wegen der angeblich unzulässigen Bereifung verweigern....(Fahrzeug war sonst ohne erkennbare Mängel).   Nach Sichtung der ihm elektronisch zugänglichen COC-Unterlagen konnte er dazu folgendes sagen:   Zulässig vorne 135/70 R 15 auf 3,5 Zoll breiter Felge. Zulässig vorne 145/65 R 15 auf 4,0 Zoll breiter Felge.   Hinten 175/55 R 15 auf 5,5 Zoll breiter Felge.   Plakette wurde dann anstandslos erteilt. Aber wie erwähnt, beim Modelljahr 2002 könnte das aus genanntem Grund anders sein. (Und: Wenn der TÜV-Nord diese Unterlagen hat, dürfte das doch m.M.n. für die DEKRA kein Problem sein).   mit freundlichen Grüßen verbleibt   hedwig   
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