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hiluxdriver

Nach Kaltstart läuft er nur auf 2Zylinder 450 61ps

Empfohlene Beiträge

Kleines Problem am 700ccm mit 61 ps.

Beim Kaltstart tut er sich schwer anzuspringen und läuft dann nur auf 2 zylinder, drehzahl liegt dann bei ca 500 umdrehungen. gibt man dann einmal kurz gas fängt der motor sich wieder und läuft den ganzen tag normal. leistung ist da.

abends springt er gut an und läuft direkt wunderbar.

wenn er aber nur 2 tage draussen steht ist das problem beim kaltstart wieder da. fehlerspeicher wurde mehrmals ausgelesen ist jedoch immer leer.

wo soll ich nur anfangen zu suchen?

kerzen sind alle neu

fahrzeug hat 160000km aber schon neuen turbo und ist furztrocken untenrum

vielleicht hat jemand ein paar tipps von euch.

 

 

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Kompression prüfen - oder besser: Druckverlusttest.

 

 

 

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Gruß

maikel

 

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Fortwo Coupe pulse EZ 12/02 61PS Benzin

derzeitige Laufleistung (12/11) ~190.000km

Lederausstattung Soundsystem Glasdach Klima Stebel-Truckhorn Garmin 276c

 

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Was passiert, wenn man ihn im Standgas laufen lässt und kein Gas oder nur ganz wenig Gas gibt, gerade so, daß er nicht abstirbt?

Läift der Motor dann so weiter oder kommt der dritte Zylinder irgendwann dazu und der Motor läuft rund?

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Fehler im Zündsystem ?

 

 

 

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Tippe auch auf Zündsystem. Wie sehen die Zündkerzen aus alle (6)? Wenn diese in Ordnung sind, dann mal die Zündkabel etwas mit Wasser besprühen und schauen ob die irgendwo beschädigt sind.

 

 


 

 

 

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Hast Du Dir mal die Drosselklappe angeschaut, ob diese verkokt ist?

 

Musterbild ist nur geklaut.

Zum Bild.

[ Diese Nachricht wurde editiert von ronny1075 am 28.10.2012 um 11:47 Uhr ]


 

 

 

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    • Ich vermute mal, daß hier eine Ladedrucküberschreitung vorliegt. Allerdings bezweifle ich, daß diese bei der AU relevant wäre, da dort im Leerlauf der Ladedruck trotz höherer Drehzahlen nicht so weit ansteigt als unter Last. 😉   Der Ladedruck des 450 cdi ist wastegategesteuert, d.h. im Krümmer ist ein Ventil, über welches die heissen Abgase den Turbolader direkt über diesen Bypass in den Abgasttrakt geleitet und dadurch nicht mehr ladedruckerzeugend wirksam werden. Bestandteil von det Janze ist eine Druckdose am Turbolader und eine Verbindungsstange, mit deren Hilfe das Wastegate dann geöffnet wird. Eigentlich ist das weniger eine Ladedruckregelung als vielmehr eine Ladedruckbegrenzung.   Auf dieser Seite ist ganz gut der Turbolader des cdi abgebildet, die Ladedruckregelung bzw. begrenzung ist im Gegensatz zum Benziner sehr einfach realisiert. Von einem Anschluss direkt am Turbolader wird über einen Verbindungsschlauch der Ladedruck in die Druckdose geleitet und drückt darin gegen eine Feder an, die unter Vorspannung steht. So lange der Druck niedrig ist und die Vorspannung nicht überwinden kann, passiert erst mal gar nix. Wenn der Druck dann allerdings ansteigt, wird er irgendwann so hoch und entwickelt die Kraft, die Federspannung zu überwinden und die Stange zu bewegen. Über diese Stange wird dann das Wastegate im Krümmer geöffnet, was bewirkt, daß die heissen Abgase den Turbolader auf der Abgasseite umgehen und der Ladedruck dadurch nicht weiter ansteigen kann. Ich hoffe, Du kannst meinen ahnungslosen Gedankengängen folgen! 🙂 Wenn jetzt dieses Wastegate nicht geöffnet wird, warum auch immer, dann können die heissen Abgase den Turbolader nicht umgehen und werden weiter durch die Turbine geschickt, was zur Folge hat, daß der Ladedruck nicht mehr begrenzt wird und immer weiter ansteigt. Parallel dazu wird der Ladedruck vom MEG über einem Sensor gemessen und ab einem bestimmten Wert schickt dann das Motorsteuergerät den Motor in den Notlauf, indem die Einspritzmenge so weit reduziert wird, daß nur noch der Notbetrieb möglich ist. Erst nach dem Ausschalten der Zündung und eine Weile warten wird das wieder zurückgesetzt und nach einem Neustart ist dann die ursprüngliche Leistung wieder vorhanden, bis eben die Ladedrucküberschreitung erneut einsetzt.   Die Frage ist eben, warum in Deinem Fall  das Wastegate nicht geöffnet und der Ladedruck begrenzt wird. Zum einem kommt hier eine undichte Schlauchverbindung in Frage, wegen der der Ladedruck in der Druckdose zu schwach ist und das Wastegate nicht geöffnet wird, das kommt sogar relativ häufig vor, weil das Material des Schlauchs im Laufe der Zeit altert oder das Wastegate bzw. dessen Mechanik ist als solches  ist schwergängig und kann nicht mehr geöffnet werden. Beides führt dazu, daß das Wastegate geschlossen bleibt und der Ladedruck immer über die zulässige Grenze ansteigt.   Den Schlauch kann man optisch kontrollieren, das Wastegate ist beidseitig mit einer Mutter gesichert. Man könnte aber eine Seite öffnen, die zweite aber als Referenz stehen lassen, die Mutter auf der Stange etwas aufdrehen und schauen, ob das Wastegate mechanisch geöffnet werden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, daß bei Dir dort der Hase im Pfeffer liegt! Beim Auslesen des Fehlerspeichers würde dies vermutlich mit einer entsprechenden Fehlermeldung, die auf eine Ladedrucküberschreitung hinweist, bestätigt werden. In manchen Diagnosesystemen wird auch erst mal auf den Ladedrucksensor hingewiesen, es gab sogar Fälle, in denen dieser mehrfach ausgetauscht wurde, dabei hat der arme Bursche nur seinen Dienst verrichtet und korrekterweise den überhöhten Ladedruck angezeigt!
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