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ottomike

rechte Bremstommel will nicht ab

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Tach auch.

Habe seit einigen Wochen ab und an hinten ein leichtes Klopfen, dass beim sehr leicht anbremsen verschwindet. Alternativ kann man auch das Radio lauter stellen - was ich langfristig nicht als die Beste Lösung erachte.

 

Wollte daher heute mal wieder die Bremstormmeln abnehmen (nachdem ich sonst nichts verdächtiges finden konnte) und einen Blick rein werfen. Links kein Thema.

Rechts lässt sich zwar die Trommel grundsätzlich lösen, aber ich bekomme Sie nicht runter.

Dieses Problem hatte ich bereits, letztes Jahr bei saubermachen, da ging dann zwar die Trommel mit leichter Gewalt runter, aber der Belag hatte sich vom Träger gelöst. Nach ca. 200.000 km kann man ja die Beläge mal neu machen. Die haben fast keinen Verschleiß und waren nicht verglast.

 

Jetzt will ich die neuen Beläge nicht gleich zerstören. Ich vermute, an der Trommel hat sich innen ein Rand gebildet, und die Beleäge haben sich -wie sie sollen- schön nachgestellt.

 

Ich glaube, das Urproblem hängt u. a. damit zusammen, dass das Handbremsseil rechts gerne einen "Knick" bekommt und ver- bzw. irgendwann festgammelt. Das Seil hatte ich letztes Jahr endlich getauscht, nachdem die Handbremse nicht mehr so richtig locker gelassen hat.

 

Zurück zu meiner Frage: wie bekomme ich jetzt die Trommel ab?

 

Gruß, Otto

 

 

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Das Problem ist die Laufleistung. In der Zeit hat sich ein dicker Grad in der Trommel gebildet, hinter dem die beiden Bremsbacken laufen. Die Backen werden praktisch festgehalten.

 

Der automatische Nachsteller dürfte auch so weit ausgerückt sein, dass die Beläge dicht anliegen.

 

Bei vielen Trommelbremsen kann man über ein Loch der Radschraube oder eine Kontrollbohrung mit Kreuzschlitzschraube auf den automatischen Nachsteller greifen und ihn mit einem dünnen Flaschschraubendreher zurückstellen. Es ist ein wenig fummelig aber danach kann man die Trommel leicht abziehen.

 

Bitte leuchte mal mit einer Taschenlampe und drehe die Trommel so, dass Du das Nachstellrädchen sehen kannst. Allerdings weiß ich im Moment nicht, ob das Rädchen aufwärts oder abwärts gedreht werden muss.

 

Gruß, Rolf

 

 

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von Triking am 17.09.2011 um 22:31 Uhr ]


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es kann leider nicht gedreht werden, da an der lösestellung eine sperre vorhanden ist. da ist zu wenig platz durch das radschraubenloch.

 

ich verstehe nicht wie man nach 200 000km an neuen trommeln sparen kann :-? :-? :-?

 

 

lg ;-)

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Guten morgen, schon mal vielen Dank für die Antworten.

Nun, neue Trommeln würd ich schon besorgen, da es wohl offensichtlich nötig ist - nur vorher müssen die alten ab.

Otto (kein Schwabe :) )

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Eigentlich kann man die Sperre (Elestahlblechstreifen) mit dem Schraubendreher übergehen. Die Sperre verschiebt sich dann etwas, weil sie durch Federkraft festgehalten wird.

 

Bei den Trommelbremsen vom Geländewagen und vom Pferdetransporter habe ich das schon so geschafft.

 

Aber sicher hat Steffi_Holger Recht und es ist zu wenig Platz. Ich habe es beim Smart noch nicht versucht und bei 100.000 gingen meine Trommeln noch recht leicht herunter.

 

Wenn Du den Nachstellmechanismus nicht gelöst bekommst, bleibt Dir nur die "harte" Lösung.

 

Zwischen Bremstrommel und Bremsankerplatte / Bremsankerblech ist immer ein kleiner Spalt. Meist haben die Bremstrommeln da sogar einen Verstärkungsrand, der Wasser abweisen soll.

 

Genau an der Stelle musst Du die Bremstrommel abschlagen. Ich verwende einen Fäustel (2 KG Hammer) und eine alte Knarrenverlängerung (25 cm). Wenn die Trommel ein Stück abgerückt ist, dann drehe ich sie ein Stück weiter (2 Radschrauben rein und außen Hebel ansetzen). Die Schläge kann man nämlich nur hinten-unten ansetzen, im Radkasten hat man ja keinen Platz. Den Rest hebel ich immer mit einem großen Flachschraubendreher ab.

 

Es besteht zwar hier die Gefahr, dass die Bremsbeläge an den Außenkanten ausfransen oder im ungünstigsten Fall sich von der Trägerplatte lösen. Außerdem können die Fixierstifte, welche die Bremsbacken in Position halten reißen. Dann brauchst Du einen neuen Montagesatz, der ca. 12 bis 15 EURO kosten wird. Manchmal gibt es die Stifte auch solo. Die Dinge gehen aber recht selten kaputt.

 

Ich gehe davon aus, dass Du mit wenigen gezielten Schlägen die Trommel ohne Beschädigung herunterbekommst. Ich habe das schon oft gemacht und nur selten haben sich Teile dabei "verabschiedet".

 

Aber bitte den Wagen vorher doppelt abstützen und bei Schlagen dicke Handschuhe tragen. Viel Glück!

 

Gruß, Rolf

 

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Hallo, Rolf

vielen Dank erst mal. Ich hatte bei Deinem ersten Beitrag schon den Claimer mit dem Hund hinter dem Lenkrad vermisst.

Ich werde berichten... lg Otto

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Die harte Tour! Trommel ist runter (ca 5 Minuten) und der Rand ging mit der Flex weg wie nix. Auch beim Abschlagen ist eine Schutzbrille noch unbedingt zu empfehlen.

Nur das Klappern ist (zeitweise) wieder da, aber das bekomm ich auch noch in den Griff.

Also dann, ein schönes Wochenende und einen speziellen Dank an Rolf und nach Berlin.

Grüße, Otto

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