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Filou99

Spur einstellen ohne Achsvermessung??

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Hallo liebe Freunde der Knutschkugel!

 

Bei meinem 99er CityCoupé MC01 (40kW) fahren sich seit längerem die Vorderräder innen verstärkt ab. Nun hat der Tuev auch noch das Spiel in den Spurstangenköpfen bemängelt...

 

Ein Bekannter mit eigener Werkstatt will mir nun bei der Reparatur helfen und meinte, man könne die Spur nach dem Wechsel der Köpfe auch hinreichend genau einstellen, in dem man die Abstände der rechten und linken Bremsscheiben (jeweils vorn und hinten sowie oben und unten) an einem Smart mit richtig eingestellter Spur misst und diese Werte dann auf meinen überträgt.

 

Kann das funktionieren? Ich habe da so meine Zweifel :-?

 

Falls doch, kann mir jemand zufällig diese Maße mitteilen?

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Inside they are all pink!

 


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Normalerweise schraubt man den alten Spurstangenkopf ab und zählt dabei die Umdrehungen. Genausoviel Umdrehungen schraubt man den neuen Kopf wieder drauf.

 


Gruß

 

Addi

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Lass den vermessen, alles andere ist Murks! :cry:

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Der der einen Hausfrauensmart fährt

 


Der der gesagt hat ich mach nichts mehr an meinem Smart!:-D

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Hallo,

jeder der schon einmal ein Fahrzeug selber vermessen hat weiß, daß man ein Fahrzeug nicht einstellen kann, indem man irgendwelche Abstände vermißt.

Jeder, der solche Behauptungen von sich läßt, hat entweder keine Ahnung von KFZ-Technik oder ist ein Pfuscher hoch³.


Viele Grüße aus dem Strohgäu,

Uwe

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Hallo zusammen,

 

kann mich @Timo und @Kugelcabrio nur anschließen. Habe auch einiges im Bereich "Spurvermessen" probiert. Hat aber nicht wirklich zum Erfolg geführt. Blieb letztendlich nur der Weg zum Messstand. Danach war Ruhe.

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von hudi123 am 08.02.2011 um 21:56 Uhr ]

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seh das nicht ganz so.

 

ich hab bei meinem A6 und beim smart nach reparaturdie spur mir so nem stahlbügel (sieht aus wie ein liegendes eckiges U bei dem an den enden zwei halterungen für nen messschieber dran sind) eingestellt.(vorn und hinten an der felge gemessen)

Bin danach (weil ich der sache nicht so ganz vertaut hatte) zum Achsvermessen gegangen. die mussten nichts mehr einstellen, weils gestimmt hatte.

 

...nur soviel zum thema: jeder ders selber macht ist ein pfuscher :)

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Hallo,

 

grob einstellen/überprüfen geht auch ohne Messgerät. Zwar nicht sonderlich genau, aber immerhin kann man so gröbere Fehler im System identifizieren.

 

Dazu muss man natürlich die Grad in mm umrechnen, bezogen auf den Raddurchmesser. Laut diversen Inet-Quellen soll der Smart ja mit 0,22° Vorspur laufen.

 

 

 

Diese Formel ist da ganz hilfreich:

 

Durchmesser x 3,1416 x Winkel

Spur in mm = ------------------------------- x 2

360°

 

Das Ganze mal bezogen auf eine Messung aussen am Profil bei 145er Reifen wäre ein Durchmesser von ca. 560mm zu Grunde zu legen.

Das sieht dann so aus:

 

560mm x 3,1416 x 0,22°

2,15mm = ----------------------------- x 2

360°

 

 

Als Ergebniss sollte man dabei also eine Vorspur von +2,15mm einstellen.

Das Ganze ist aber nur eine Sache nach Pi x Daumen, also nicht vergessen, dass ganze noch mal vom Profi genau prüfen zu lassen!

 

Gerade bei innen abgefahrenen Vorderreifen und schwammiger/gefühlloser Lenkung ist diese Art der Messung immerhin ausreichend genau um wenigstens einer Fehlerursache durch verstellte Spur auf die Schliche zu kommen.

 

Gruss Trixi

[ Diese Nachricht wurde editiert von smartetrixi am 17.02.2011 um 20:06 Uhr ]


193092_2.png

 

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servus,

 

hatte heute die Kugel meiner Tochter,(99er Coupe) beim Mercedes-Smart Händler zur Spur und Achsvermessung. Der ganze Spaß kostete mit erforderlicher Korrektur (auch innen abgefahrene Vorderreifen) exakt 71 Euro. Saubere Arbeit und die Kugel passt wieder.

 

 

Maczipp

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Hallo zusammen,

 

also erst einmal vielen Dank für eure interessanten Antworten!

 

Ich habe zwischenzeitlich Spurstangenköpfe und Traggelenke besorgt. Diese werden wir demnächst einbauen, auf beschriebene Art grob einstellen und danach dann nochmal zur genauen Vermessung. 70 Euronen erscheinen mir hier noch einigermaßen erträglich und sinnvoll investiert!

 

Viele Grüße an alle smarten

Filou


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    • Ich habe gestern noch zwei andere Holmen zerlegt und ein paar neue Erkenntnisse.  Ich habe versucht, einen Draht zum Schneiden zu verwenden. An der spitzen Seite bekommt man ihn auch mit relativ wenig aufwand eingefädelt, aber es funktioniert im großen und ganzen nicht besonders gut. Da das Blech an den Kanten umgelegt ist, zieht man den Draht immer Richtung Kunstsoff. Bei mir hat er sich dann an einer Stelle in den Kunststoff eingearbeitet und verhakt. Ist also nicht zum empfehlen.  Ich habe an dem ersten Holmen bestimm 1,5 Stunden gearbeitet. Ich war etwas vorsichtiger, da dass jetzt kein Versuchsholmen war, sondern er wird noch gebraucht.  An dem zweiten Holmen war ich mit der folgenden Methode deutlich schneller (ca. 30min) 1. an der unteren Seite des Holmens, wo das Blech abgewinkelt ist, mit der Heißluftpistole (2kW, höchste Stufe erhitzen) Evtl. Reduzierdüse verwenden. Geht aber auch ohne.  2. Mit dem Cuttermesser oder schmaler Spachel die Klebefuge aufschneiden, wie auf dem Foto zu sehen. Das geht sehr gut, wenn man in Abschnitten immer 5-10cm erwärmt und dann  schneidet.  3. Die obere Seite und vorn und hinten mit einem Gaslötbrenner im 45° Winkel flach dem oberen Blechrand ca 2cm breite erhitzen und mit breitem Schlitzschraubenziehen oder kleinen Keilen vorsichtig hebeln. Hier auch wieder Abschnittsweise erhitzen und hebeln. Man muss nur aufpassen, dass die Gasflamme nicht die Kunststoffführung trifft.  Der Gasbrenner bringt deutlich mehr Hitze und das Blech löst sich recht einfach und deutlich materialschnonender vom Kleber. Ich hatte keine Probleme, dass sich das Kunststoff verformt hat. Wenn man es nicht direkt mit der Flamme trifft, hält es der Temperatur stand. Es handelt sich übrigens um Polyamid mit 15% Gasfaserzusatz (PA6GF15) Auch der Lack steckt die Temperatur erstaunlich gut weg. Er verfärbt sich etwas, aber schlägt nur selten Blasen. Ein paar Fotos sind wieder im Anhang. Die beiden Bleche sind nun  gerade beim Strahlen.
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