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Bingenberg

Handbremse löst nicht immer

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Meine Freundin hat einen 2003er Fortwo cdi. Seit einigen Wochen hat sie bei feuchtem Wetter (das wir ja derzeit sehr oft haben) und längeren Standzeiten (>24 Stunden) das Problem, dass die Handbremse nicht/sehr schlecht löst. Meist hilft normales anfahren. Zweimal musst ich schon mit dem Hammer nachhelfen, ehe sie losfahren konnte.

 

Wir waren schon in der Werkstatt. Dort sagte man ihr, dass wohl das Bremsseil ausgetauscht werden müsse. Nun kann man die Bremse zwar wieder viel besser anziehen als vorher, aber das Problem mit dem Lösen der Bremse ist leider noch immer da.

 

Ehe wir jetzt beim nächsten Mal wieder ein Teil tauschen lassen, was keine Linderung verschafft, wollten wir mal bei der großen Internetgemeinde nachhören, was noch als Grund in Frage käme ...

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Hier hat sich User RedSockAward mal die Mühe gemacht, das zerlegen & reinigen der hinteren Trommelbremse zu dokumentieren.

Bremsbacken schwergängig, Anlenkung Handbremsseilzüge schwergängig, Metallanteil in den Bremsbelägen "rostet" an den Trommeln fest.

Gruß :)

 

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Ich habe mir (bei anderen Autos mit ebenfalls "klebegefährdeten" Handbremsbelägen) angewöhnt, immer mal mit der Handbremse zu verzögern, damit sie warm wird und beweglich bleibt.

Ansonsten stelle ich jedes Auto in der Ebene nur mit eingelegtem Gang ab, das ist auch bei Parkbumsern ganz vorteilhaft.

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    • Hy zusammen,  Ich bin zwar kein Fahrwerksexperte kann aber das "Mysterium" Feder vielleicht etwas erhellen.  Die Härte einer Feder resultiert vereinfacht hauptsächlich aus Anzahl der Windungen im Arbeitsweg + Drahtdurchmesser abhängig von der Güte des Federstahls.    Soweit so einfach solange wir von einer Linear gewickelten Feder sprechen wie sie früher im Fahrzeugbau üblich war.  Sprich eine Federrate die sich nicht verändert.  Beim einfedern arbeitet eine Lineare Feder in ihrer Gesamtheit und verteilt die Kraft gleichmäßig.    Jetzt wird es anspruchsvoller.  Moderne Autos haben eine Progressive Federrate.  Das bedeutet das sie ihre Eigenschaft über den Arbeitsweg von weich zu hart verändert.  In der Praxis bedeutet das im Vergleich zu einer Linearen Wicklung das eine progressive Feder ca. 70% Ihres Arbeitslebens nur auf der selben Stelle verrichtet.  Und genau da brechen dann alle.    Meinen Auszubildenden Verdeutliche ich den Sachverhalt der geplanten Obsolescence gerne am Beispiel eines Tisches.  Früher : Wir brauchen einen Tisch der 100kg tragen kann.  Weil wir Idioten unter denn Kunden haben konstruieren wir vorsichtshalber auf 150kg.   Heute : Wir brauchen einen Tisch für 100kg. Nach aktuellen Studien nutzen 62,5% der Kunden lediglich 80kg. 35,5% nutzen 90kg. Bei den 2% Idioten die 100kg versuchen legen wir es auf die Garantie an.! In Summe ist immer noch Geld gespart.    Gruß Zippo 
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