Hy zusammen,
Ich bin zwar kein Fahrwerksexperte kann aber das "Mysterium" Feder vielleicht etwas erhellen.
Die Härte einer Feder resultiert vereinfacht hauptsächlich aus Anzahl der Windungen im Arbeitsweg + Drahtdurchmesser abhängig von der Güte des Federstahls.
Soweit so einfach solange wir von einer Linear gewickelten Feder sprechen wie sie früher im Fahrzeugbau üblich war.
Sprich eine Federrate die sich nicht verändert.
Beim einfedern arbeitet eine Lineare Feder in ihrer Gesamtheit und verteilt die Kraft gleichmäßig.
Jetzt wird es anspruchsvoller.
Moderne Autos haben eine Progressive Federrate.
Das bedeutet das sie ihre Eigenschaft über den Arbeitsweg von weich zu hart verändert.
In der Praxis bedeutet das im Vergleich zu einer Linearen Wicklung das eine progressive Feder ca. 70% Ihres Arbeitslebens nur auf der selben Stelle verrichtet.
Und genau da brechen dann alle.
Meinen Auszubildenden Verdeutliche ich den Sachverhalt der geplanten Obsolescence gerne am Beispiel eines Tisches.
Früher :
Wir brauchen einen Tisch der 100kg tragen kann.
Weil wir Idioten unter denn Kunden haben konstruieren wir vorsichtshalber auf 150kg.
Heute :
Wir brauchen einen Tisch für 100kg.
Nach aktuellen Studien nutzen 62,5% der Kunden lediglich 80kg.
35,5% nutzen 90kg.
Bei den 2% Idioten die 100kg versuchen legen wir es auf die Garantie an.!
In Summe ist immer noch Geld gespart.
Gruß Zippo
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