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Morro

Wechsel der Dichtungen an der Abgasanlage

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Hallo,

 

da unser Auspuff (451 Brabus) letztes Jahr in Südtirol bei über 35 Grad und längeren Fahrzeiten im Stand gequietscht hatte und das bei dieser Hitzeperiode wieder vorgekommen ist, dachte ich mir: „Machst du mal flugs neu!“ 8-) Wollen bald wieder hin!!!

 

Der Auspuff war schon leicht locker an den Federanschraubpunkten! Kein Wunder nach 170.000 km waren die Dichtungen auf ca. 1/3 runter.

 

Teile geordert und angefangen. Schweller, Heckklappe und Heckpanels abgebaut, die Sondenstecker gelöst und den Prallbock abgebaut. Da ich den Stecker vom Endtopf nicht abbekommen hatte, blieb der dran und ich legte den Pott auf meine Werkzeugkiste ab.

 

Dann ging das Debakel am nächsten Morgen weiter. Ohne Grube bzw Hebebühne die in Fahrtrichtung vorn motorseitige Flansch-Schraube gelöst. Ging super mit der 14er Nuss und Verlängerung mit Gelenk. Dann wollte ich die andere Schraube die zum Heck zeigt lösen. Ein 14er Ringschlüssel rutschte durch. Mit Glück konnte ich einen 13er Gabelschlüssel draufschlagen und lösen. Hier hatten die Hitze und Wasser den Schaubenkopf in den 9 Jahren gut zugesetzt.

 

Noch mieser war die fahrerseitige Schraube der Krümmer-Flansch-Verbindung. Dieser Schraubenkopf war praktisch rundgerostet. Hier müsste ich die Spannfeder und den Kopf absägen. Die Schraube war zudem mit der Anschlagfläche am Flansch des Krümmers dermaßen festgegammelt, das ich die Schraube in den Schraubstock einspannen musste und mit viel Kraft den Krümmer von Hand gedreht hatte. Dann könnte man, wie alle Schrauben, den Rest von Hand rausschrauben. Die Schrauben gammeln nicht im Gewinde fest.

 

Das quietschen kam durch die Verbindung Krümmer zum Motor zu Stande. Durch die minimierte Dichtung rieben die Metallflächen aneinander.

 

Für die ganze Aktion habe ich gut 8 Stunden gebraucht. Ich hoffe der Rest bleibt heile. :o

Die Schraubverbindunden am Motor sehen auch richtig mies aus...

 

... und wenn ich vorher gewusst hätte, dass der Krümmer auch eine nicht wechselbare Dichtung hat, hätte ich den gleich mitgetauscht.

 

 

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Gruss Morro

 

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Gruss Morro

 

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    • Moin, sehr geehrte/r Valleyforge, sehr geehrte Forengemeinde !   Zuerst einmal ein freundliches "Hallo" und ein herzliches Willkommen von mir hier im Forum (so viel Zeit und Freundlichkeit sollte m.M.n. sein) !   Auf die Bemerkungen: und:   und:   Ich gebe mal folgendes zu bedenken: Es scheint tatsächlich so zu sein, daß die Nutzung und der Erhalt eines Smarts in den allermeisten Fällen z.Zt. ein eher kurzweiliges Vergnügen ist. (Viele Bestandteile sind eben nicht für die "Ewigkeit" gemacht, ich führe hier mal beispielhaft die Plastik- und Kunststoffteile an, aus denen die Weichmacher entweichen und die dann schon bei geringen Belastungen zerbröseln (z.B. die Tür-Panels). Natürlich sind die dann NEU nicht mehr (oder noch nicht wieder) verfügbar....egal zu welchem Preis). (Und Elektrik- bzw. Elektronik-Bauteile geben nach wenigen Jahrzehnten dann auch auf.....).   Aber mal zu den Farben: Wenn man die am alten, gebrauchten Fahrzeug angetroffene Farbe nur nach den "ermittelten" Farb-Codes des Herstellers beurteilt (und/oder nachbestellt), hat man im Ergebnis meist doch eine (deutlich) erkennbare Abweichung: Das liegt eben daran, daß Farben mit den Alter sich verändern und auch im Falle von Kraftfahrzeugen üblichweise der Bewitterung und anderen Einflüssen ausgesetzt sind.    Aber es gibt (gerade im Oldtimer-Bereich oder bei den Restauratoren) Fachleute, die die Farben (meist maschinell-gestützt) auslesen/messen und genau bestimmen können. Danach kann dann eine genau dazu passende Farbe hergestellt und auch passend verarbeitet werden. Kostet naturgemäß natürlich.... (Habe das mal bei einem Betrieb im Norden Hamburgs bei einer Reparatur-Lackierung eines hinteren Kotflügels (an einem älteren VauWeh) machen lassen. Das war ein spezielles "Zinn-Grau-Metallic", Mehrschichtverfahren. Nach erfolgter Reparatur war für das Auge eines normalen Betrachters kein Unterschied mehr erkennbar. Kostete vor ca. 30 Jahren schon so um die 700 DM. Den Lackier-Betrieb gibt es schon lange nicht mehr...leider).   Und: Es gibt da draußen wahrscheinlich doch Leute, die etwas (evtl. sogar so etwas) machen, aber nicht darüber reden.   Und: Über allem gibt es doch bei den meisten eine gewisse "Wirtschaftslichkeitsbetrachtung" zu beachten. Was spräche denn sonst dagegen, diese Teile (egal zu welchem Preis) neu zu beschaffen (wenn noch verfügbar) und entsprechend konservierend und auch farbmäßig aufzuarbeiten oder dies zu beauftragen.... Oder eben aus dauerhafteren Materialien nachzubauen oder nachbauen zu lassen......   Evtl. kommen Smarts ja doch noch in den Status der dauerhaften Erhaltenswürdigkeit (auch hier führe ich mal als Beispiele den Fiat Nuovo 500, BJ: 1957-1975 und die BMW Isetta an. Da wird wohl nichts mehr entsorgt und die Teileversorgungen sind gut, oft über Markenclubs abseits der Hersteller organisiert.....   mit freundlichen Grüßen verbleibt   hedwig
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