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Cabohne

Probleme nach überholtem Zylinderkopf

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Ich habe hier einen Smart mit der 54PS Maschine. In den letzten Tagen habe ich da neue Ventile verbaut, da ein Auslassventil verbrannt war. Technisch gesehen ist für mich sowas kein Problem. Da ich ständig an Oldtimern schraube und diese auch frisiere, habe ich zum einen die Ahnung und zum andern das Werkzeug dazu. Gestern Abend habe ich den Motor wieder zusammen gesteckt. Dabei ist mir eines aufgefallen: Am Wastegate habe ich zwei Anschlüssen die unbelegt sind! ...ich Depp habe mir beim Demontieren keine Notizen gemacht, weil ich dachte das steht eh alles im Reparaturhandbuch. Da mir keine Teile übrig geblieben sind, habe ich erstmal gedacht, das muss so sein. Wäre ja möglich, dass die Anschlüsse für größere Motoren sind. Ich habe dann erstmal eine Probefahrt gemacht. Der Motor läuft absolut sauber und rund, ohne seltsame Geräusche. Allerdings kommt es mir so vor, als ob da etwas Leistung fehlt. Zuwenig Ladedruck oder so. Der Leistungsverlust ist nicht extrem, aber ich meine Ihn zu spüren. Kann aber auch sein, dass ich mir das nur einbilde.

 

Das nächste Problem ist ganz seltsam! Nach der Probefahrt habe ich den Motor abgestellt und nochmal alles kontrolliert. Konnte keine Fehler finden. Also wollte ich noch eben an die Tanke fahren. Lasse das Auto an und die Motorkontrolle leuchtet! Darauf hin habe ich die Batterie ab- und nach einem Werkstattbier wieder angeklemmt. Auto angelassen: Leuchte aus. Auto aus und wieder an: Leuchte an. Das Spiel kann ich endlos betreiben. Wenn ich die Batterie anklemme, kann ich das Auto einmal starten. Bei jedem weiteren Startversuch geht die Leuchte an. ...bis ich eben wieder die Batterie abklemme. Dabei ist es völlig egal wie lange das Auto gelaufen ist. Motor warm oder kalt spielt auch keine Rolle. Kann sich das jemand erklären? Hat jemand `nen Tipp? Wie gesagt, schraube ich zwar viel, aber eigentlich nur an alten Motoren. Das ganze Steuergeräte-Elektronil-Fehlerspeicher-Gedöns ist mir leider fremd.

 

Wenn meine Frau nicht bald wieder Smart fahren kann, dann gibt´s ganz schön Gemecker. Also ist Eile geboten. ...außerdem muss ich den neuen Motor für meinem Käfer noch fertig stellen, bevor die Saison angeht. ;-)


Ist das Kunst oder kann das weg?

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Du musst wissen, dass diese Art Ventilschaden bei Smart extrem häufig vorkommt und immer ein Folgeschaden von verschlissenen Zylindern ist, die unbedingt auch repariert werden müssen, damit die Ventile nicht alsbald wieder ausfallen. Einzelheiten wurden hier vielfach diskutiert und können bei Eingabe der Reizworte "Motorschaden", "Ventilschaden" oder "Ölverbrauch" in die Suche hier oben links nachgelesen werden.

 

Es gibt je nach Ladedruckregelkonzept sog. kleine und grosse Druckdosen. In Verbindung mit den grossen Dosen wird der Ladedruck nicht nur begrenzt, sondern mit Hilfe eines sog. Taktventiles geregelt. Die vielen Schlauchnippel druckseitig an der grossen Dose stellen eigentlich nur einen Schlauchverbinder dar. Wird vom Bastler anstelle einer serienmässigen kleinen Dose eine grosse eingebaut, wird die Regelung wohl nicht wie vorgesehen arbeiten. Auf keinen Fall dürfen aber Schlauchnippel offen bleiben, da hier dann unkontrolliert Druck entweicht.

Da das Signal des Ladedrucksensors auf Plausibilität geprüft wird, kann dies die Ursache aller möglichen Fehlermeldungen sein.

 

Einen guten Einblick in die verschiedenen Systeme findest du bei www.evilution.co.uk

 

Eile mit Weile, deine Frau soll es noch mal ne Zeitlang mit dem Fahrrad versuchen.

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Ich bin eigentlich auch davon ausgegangen, dass Kolben, Ringe und Zylinder gemacht werden müssen. Da bestand allerdings kein Handlungsbedarf. Die Lauflächen waren in Ordnung, die Kolbenringe ebenso. Auch an den Kolben selber war kein Schaden fest zu stellen. Ich habe auch an allen 3 Zylindern zwischen 11,2 und 11,4 Bar. Das sollte doch passen.

 

An dem Auto wurde weder die Druckdose noch das Taktventil getauscht. Da ist alles noch im Serienzustand. Das kann ich sicher sagen. Dass am Wastegate zwei Nippel nicht belegt sind, kommt mir auch komisch vor. Ich wüsste nur nicht, was da dran sollte. Wie gesagt: Es sind keine Teile übrig geblieben.

 

Hast Du vielleicht einen direkten Link zu der Erklärung? ...bzw. den Weg dorthin. Ich lande da nur auf der Startseite und finde da nicht wirklich was.


Ist das Kunst oder kann das weg?

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Auf der evilution homepage gehst du auf "engine" und scrollst ganz runter (falls du dich nicht irgendwo festliest) bis "wastegate....",

dann hast du übers Wochenende zu lesen.

 

Genau so sahen die Kolben/Zylinder meines mit Ventilschaden gekauften Smart auch aus.

Ich habe meinen Augen nicht getraut, als eine Ovalität gemessen wurde, die mehrere Schleifmassstufen verbraucht hat.

Hier im Forum habe ich dann erfahren,dass Reparatur nur der Ventile regelmässig zu erneuten Schäden führt. Die häufig stark verölten Zylinder täuschen oft gute Kompressionswerte vor.

Auf jeden Fall sollten Kerzenzustand, Ölverbrauch und Kompression nicht aus den Augen verloren werden.

 

Viel Glück!

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Und bei dem anderen Problem würde ich mal die Masseverbindung hinten links zum Motor prüfen. Sie korrodiert gerne schon mal. Bitte prüfe dabei auch gleich mal den Anschluss der Lima.

 

Gruß, Rolf

 

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    • Es geht ja auch nicht drum, fahrphysikalische Wunder zu vollbringen, das ist mir schon auch klar. Das ist so ähnlich wie im Ursprung von ABS, als man der Ansicht war, jetzt kann einem überhaupt nix mehr passieren und den Zugewinn an Sicherheit durch risikofreudigeres Fahren kompensiert hat! Man ist auch mit dem teuersten System nicht mit einem Schutzschirm ausgestattet und darüber hinaus noch unverwundbar!  Was man damals auch nicht richtig verstanden hat oder es durch geschickte Werbestrategien vermittelt wurde war die Tatsache, daß sich mit ABS zumindest bei trockener Fahrbahn, aber auch in anderen Situationen der Bremsweg überhaupt nicht verkürzt, sondern im Gegenteil eher verlängert, weil die Bremse zwischendrin immer wieder leicht geöffnet wird, aber die Fuhre eben dafür lenkbar bleibt, z. B. für Ausweichmanöver oder bei Fahrbahnen mit unterschiedlicher Griffigkeit eine bessere Spurstabilität bietet. Damit ist jetzt aber explizit keine Eisbahn gemeint! 😇 Aber größtmögliche Sicherheit kann eben in einer anderen Situation wie ich oben schon geschrieben habe der Unterschied zwischen "Grade noch mal gutgegangen" und "Totalschaden" sein. Und da spreche ich durchaus auch nicht nur vom Winter! ⚠️ Und daß das ESP wesentlich leistungsfähiger als Trust+ ist, das nur Gas wegnehmen und auskuppeln kann, wurde von Dir ja bestätigt. Daß es immer wieder Fälle geben wird, wo auch das beste ESP machtlos ist, da bin ich mir auch im klaren drüber.  Aber in sehr vielen Fällen hat man da vorher schon etwas falsch gemacht! 😉   Um auch noch mal auf das ursprüngliche Thema zu kommen: Daß der cdi des TE für den genannten Preis ein gutes Angebot ist, wenn der Zustand stimmt, das will ich auch gar nicht in Abrede stellen! Den würde ich an seiner Stelle ebenfalls nehmen! 🙂 Die Kilometerleistung sollte bei einem cdi mit seinem langlebigen Dieselmotor kein Problem sein. Man sollte sich eben darüber im Klaren sein, daß es von Vorteil ist, wenn man bei einem solch alten Fahrzeug selbst schrauben und einfache Reparaturen in Eigenregie erledigen kann, denn bei einem 24 Jahre alten Fahrzeug kann immer mal was sein! Tipps und Anleitungen erhält man zuhauf hier im Forum. Wenn man dagegen wegen jeder Kleinigkeit in einen Sternenpalast gehen müsste, wäre das eher kontraproduktiv! 🥺   Bei Nennung des Wohnorts bzw. zumindest der Gegend könnte man sogar empfehlenswerte Alternativen in Sachen Werkstattempfehlung kommunizieren! 😏
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