Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
kosso_olli

Öl nach Wechsel sofort wieder schwarz?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

habe bei meinem Smart Pure '99 heute bei Kilometerstand 95000 einen Ölwechsel machen lassen. Jetzt bin ich eben einige Kilometer nach Hause gefahren und stelle fest, dass das neue Öl schon wieder genauso pechschwarz ist wie das alte. Außerdem riecht es stark nach Benzin. Muss ich mir Sorgen um meinen Motor machen?

Ich fahre auch eigentlich keine extremen Kurzstrecken, mein Smart wird in der Regel mindestens 30km am Stück bewegt, alle 2 Monate dann auch auf 700km auf der Autobahn.

 

Danke und viele Grüße

 

Oliver

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hier die Gretchenfragen:Vorrausgesetzt Du hast den Ölfilter auch wechseln lassen:Wann wurde der letzte Ölwechsel getätigt?Regelmäßig?( vielleicht Schlammbildung),starker Ölverbrauch?

Gleichmäßige Zündungen?Weil sonst z.B.unverbrannter Kraftstoff über nicht mehr richtig dichtende Kolbenringe in den Ölsumpf kommen könnten.

Alles Spekulatius,wie immer aus der Ferne. :roll:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

der Ölwechsel wurde immer regelmäßig gemacht, alle 15tkm wie vorgegeben. Somit der letzte Wechsel bei knapp 80tkm. Filter wurde auch immer mit gewechselt. In den letzten 15tkm habe ich insgesamt 3 Liter Öl nachfüllen müssen...

Zündung scheint keine Probleme zu bereiten, mir ist nichts aufgefallen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hast Du noch was besonderes am Motor verändert.Du hattest ja vor kurzem mal ein Anliegen mit Änderung/Tuning.Wenn nicht,tja....es melden sich gleich noch die Ahnungslosen unter den Experten. :-D Ganz sicher. ;-)

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, habe an dem Motor nichts geändert. Vom Tuning bin ich dank euch ja abgekommen, wollte ja eigentlich noch ein bisschen was vom Auto haben. Ich muss dazusagen, dass der Smart bis Juli 09 meiner Nachbarin gehört hat, die damit täglich rund 3km zur Arbeit gefahren ist... Mann bestimmt davon ausgehen, dass ein Schaden daher rührt...

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

interessantere fragen wäre eingentlich:

 

ist es ein diesel,

hat er eine Ölablassschraube...

 

ich nehme mal an wenn das öl vorher schwarz war und 1/2 liter davon nicht raus geht, dass es schwarz bleiben wird...

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde mir da keine Sorgen machen.

Wenn beim abpumpen ein halbes Literchen drin bleibt, färbt das den ganzen Ölinhalt schwarz.

Das hat keinen praktischen Einfluss auf die Schmierfähigkeit des neuen Öles.

 

Hauptsache, dieses entspricht in etwa der Herstellerempfehlung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also,

es ist ein Benziner, Baujahr 1998, das erste Mal zugelassen 1999 mit 45 Ps.

Eine Ablassschraube gibt es nicht, jedoch wurde beim letzten Ölwechesel (80tkm) die Ölwanne mitgewechselt, da sie wegen eines Rostlochs undicht war.

Es mag sein, dass das Öl schwarz ist, weil sich nicht alles absaugen lässt. Aber dass es so erkennbar nach Benzin riecht, verwundert mich etwas.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was du riechst, sind aromatische Kohlenwasserstoffe, zu denen auch die z.T. hoch krebserregenden polyzylischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gehören.

 

Diese reichern sich im Laufe der Zeit im Schmieröl an, so dass man dieses möglichst nicht berühren und sofort abwaschen soll.

Schon gar nicht darf man mit dem Mund in die Kurbelgehäuseentlüftungsleitung blasen, weil das Zeugs durch Haut und Schleimhaut in den Körper eindringt.

 

Wie kommt das nun ins Öl?

Die Zylinderwände werden so gekühlt, dass sie nicht viel heisser werden, als 200 Grad C. Darüber würde das Schmieröl an der Wandung verbrennen.

Bei der Verbrennung der Zylinderladung braucht die Flamme viel höhere Temperaturen (etwa 2000 Grad sind normal).

Wenn sie sich aber der "kalten" Zylinderwand nähert, geht sie wegen Unterkühlung aus. Es bleibt ein Rest von wenigen 1/10 mm zur Wand, aber Kleinvieh macht auch Mist. Von diesem geringen Rest geht der grösste Teil ins Abgas, weshalb das katalytisch nachverbrannt werden muss.

Aber einige Molekule lösen sich auch im Ölfilm der Wandung und werden beim nächsten Zyklus mit abgestreift.

 

Wenn nun das Öl nicht regelmässig über den Siedepunkt dieser Moleküle warmgefahren wird, bleiben diese bis zum Sanktnimmerleinstag drin und stinken zum Himmel.

 

Wenn sie aber gelegentlich z.T. verdampfen, geraten sie hoffentlich über eine intakte Entlüftungsleitung (an der ab jetzt niemand mehr nuckelt ???) ins Saugrohr, um mit den Frischgasen zu verbrennen.

 

Diesen Vortrag war mir eure Gesundheit wert!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Regelmäßig warmgefahren wird der Motor auf jeden Fall, spätestens nach der langen Autobahntour sollte doch dann der Benzingeruch verschwunden sein?

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ääääh, welches Öl riecht nach Benzin, das alte oder das neue?

Und wie bitte schön kommst du, wenn es des neue ist, mit der Nase in die Ölwanne? Da ist doch gar keine Ablassschraube.

 

Was ich sagen will, wenn du z.B. am Einfüllverschluss oder der Messstaböffnung riechst, ist deine Nase ganz in der Nähe der Kraftstoffleitungs - Anschlussstücke für Hin- und Rücklauf.

 

Muss ich noch mehr sagen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

sowohl das Alte als auch das neu eingefüllte Öl riechen nach Benzin und sind sehr schwarz. Ich habe dabei einfach am Peilstab gerochen.

Lässt sich mit einem Kompressionstest oder einer anderen Überprüfung feststellen, wie es mit dem Motor aussieht?

 

Grüße

 

Oliver

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Der letzte Post

    • Wenn diese Laufleistung 215 tkm auf die erste Kupplung gefahren wurde, dann ist sie durchaus respektabel! 🙂 Für eine Benzinerkupplung ein guter Wert und wenn man den Wechsel in einer Werkstatt machen lassen muss, dann verstehe ich Deine Einschätzung! Auf jeden Fall trennt die Kupplung nicht mehr, der Rest ist dann die Folge davon, das ist durchaus plausibel! Wenn die Kupplung nicht mehr trennt, dann sind die von Dor beschriebenen Effekte, irgendwann müssten dann drei horizontale Balen im Display der Kombiinstruments erscheinen, die logische Folge davon. Die Steuerung versucht ein paar mal, den Gang einzulegen und gibt dann auf und lässt die drei Balken im Display der Ganganzeige aufleuchten, weil sie es nicht schafft, den Gang auch tatsächlich einzulegen.   Wenn Du ein bißchen schrauben kannst, dann würde ich trotzdem an Deiner Stelle mal versuchen, den Kupplungsaktuator abzunehmen. Das ist das Kästchen unten am Getriebe, von dem ein metallener Bolzen nach rechts in die Kupplungsglocke führt. In erster Instanz könntest Du mal schauen, wie viel Spiel dieser Bolzen hat, der sollte nämlich spielfrei in seinem Gegenstück anliegen! Das Gegenstück ist eine Metallpfanne im Ausrückhebel, denn über diesen Bolzen wird die konventionelle Kupplung betätigt. Wenn die Zündung eingeschaltet wird, dann fährt dieser Bolzen aus dem Kupplungsaktuator aus und drückt in die Metallpfanne des Ausrückhebels der Kupplung, was dazu führt, daß diese betätigt wird.   Auf dieser Seite sieht man, wie es da unten aussieht und was mit dem Metallbolzen gemeint ist. 🙂 Und auf jener Seite ist zu sehen, wie es inside von dem Kupplungsaktuator aussieht!  Der Kupplungsaktuator wird ja am Getriebegehäuse in Langlöchern geführt und kann horizontal verschoben werden, wenn die drei Halteschrauben gelöst werden. Allerdings sitzen die manchmal sehr fest und reissen ab, wenn man probiert, sie zu lösen. Es gibt nämlich ein bekanntes Fehlerbild, daß sich dieser Metallbolzen durch das Metall der Pfanne durchgearbeitet hat und dort dann ein Loch drin ist, siehe das Bild unten! Dann drückt der Metallbolzen des Kupplungsaktuators durch dieses Loch durch und kann dadurch den Ausrückhebel nicht mehr drücken, was zur Folge hat, daß die Kupplung nicht mehr betätigt wird. Und es gibt durchaus Möglichkeiten, das Ende dieses Metallbolzens aufzudicken, um noch ein wenig Restlaufzeit der Kupplung zu nutzen, auch wenn diese dann bei Dir überschaubar wäre. In diesem Beitrag sind ein paar Möglichkeiten beschrieben, am einfachsten ist, eine M10 Hutmutter aufzubohren und aus den Bolzen aufzukleben, dann den Sechskant wegschleifen und schon hat man ein dickeres Bolzenende, das nicht mehr durch die Metallpfanne hindurch drückt, sondern die Kupplung wieder bedient! 😉 Wenn Du ein wenig bastlerisch begabt bist, wäre dies eine Möglichkeit, den Smart noch weiter fahren zu können!  Wenn es natürlich die Kupplung selbst ist, dann ist Ende Gelände, dann hilft nur ein Austausch! 🥺 Wenn Du nicht selbst schrauben kannst, vergiss einfach den Roman, den ich geschrieben habe!     
  • Forenstatistik

    • Themen insgesamt
      153.357
    • Beiträge insgesamt
      1.618.319
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.