Ich stimme Dir zu, ohne passende Benzinpumpe macht eine Änderung des Druckreglers keinen Sinn. Aber ebenso macht die Erhöhung der Einspritzleistung der Düsen keinen Sinn.
Somit ist für beides, und erst recht in Kombination, die Erhöhung der Leistung der Benzinpumpe wichtig.
vorweg:
der smart hat drei Einspritzdüsen (zur Vereinfachung). Rechne ich jetzt Düsenvolumen mal drei auf Stunden hoch, komme ich auf eine erforderliche Förderleistung:
hellblau 120,9 -> 7,25l X 3 = 21,75
gelb 147,8 -> 8,87l X 3 = 26,61
dunkelblau 178,7 -> 10,72 X 3 = 32,16
Ein korrektes Abstrahlbild der Düse wird nur erreicht, wenn sie mit genügend Druck und Volumen beaufschlagt wird. Ansonsten tröpfelt sie nur oder magert ab. Volumen ist ersetzbar durch Zeit, wenn das Zeitfenster ausreichend groß genug ist. Im Volllastbereich schwierig, da das Zeitfenster für die Einspritzung mit Steigerung der Drehzahl kleiner wird. Druck ist nicht ersetzbar.
Die Serie schafft 65 Liter bei 4,9 Bar. Das Ende ist aber nicht 4,9 Bar nur, dass die Förderleistung bei Überschreitung der Druckleistung, rapide sinkt und nicht mehr reicht, um die Düsen zu bedienen.
Deshalb auch der Wechsel auf die vom Roadster. Die bringt 110 Liter bei 5 Bar, schafft aber auch locker 6 bis 7 Bar, nur dass dann die Förderleistung sinkt.
unbestätigte Werte aus dem Netz: 65 Liter bei 6 Bar
Derzeit liegt bei mir eine Walbro GSS 342 rum. Die bringt folgende Leistungen und reicht damit locker aus:
255 l/h bei 3 Bar
230 l/h bei 4 bar
208 l/h bei 5 bar
178 l/h bei 6 bar
120 l/h bei 7 bar
Da aber nur 35 Liter/Stunde benötigt werden, für die großen Düsen, stellt sich mit die Frage, warum ausgerechnet der 4 Bar-Druckregler das Problem sein soll.
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