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Thomas_Kessler

Der smart cdi setzt Maßstäbe

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Der smart cdi setzt Maßstäbe

Catania/Sizilien (ok) 600 Kilometer am Stück mit einem 22-Liter-Tank? Na klar, im smart cdi! Der kleine Zweisitzer steht ab dem 20. Januar beim Händler, ist bei einem Basispreis von 18 980 Mark das momentan mit Abstand preisgünstigste Drei-Liter- Automobil und besitzt mit dem Dreizylinder- Dieselmotor den kleinsten, leichtesten und kompaktesten Common-Rail-Motor der Welt. Unverändert blieb das Konzept des Kleinstwagens. Er bietet reduzierten Platz und reduzierten Komfort, wobei er jede Menge Fahrspaß garantiert. Sonst wäre der smart cdi sicher unverkäuflich.

Mit 41 PS aus 799 ccm Hubraum und einem Drehmoment von 100 Nm zwischen 1800 und 2800 Umdrehungen/Minute hat der Sechs- Ventiler nicht das Zeug zum Sprinter. Auch das sequentielle Sechsganggetriebe, das entweder manuell oder per Automatik geschaltet wird, verhilft dem 2,50 Meter kurzen smart nicht in die Klasse der Sportler. Das war auch nie das Ziel der Entwickler. Der smart cdi soll vor allem sparsam fahren, zudem zwei Personen ausreichend Platz, genügend Raum für den Supermarkt-Einkauf und akzeptablen Komfort bieten und ordentlich ausgestattet sein - ausreichendes Sicherheitspaket inklusive. Er schafft alles. Dennoch: Auch die Diesel-Version wird die Menschen in zwei Lager teilen. In die der totalen Kritiker und in die der Befürworter. Wobei diese Gruppe stetig zunimmt: Im September war das smart coupé in Deutschland der Bestseller im Kleinstwagen-Segment. Und seine Präsenz auf deutschen Straßen wird zunehmen. Mit dem smart cdi ab Januar und vor allem mit dem smart cabrio, das auch im kommenden Jahr debütieren wird. Der nur 790 Kilogramm schwere smart cdi fährt sich dank des überarbeiteten, fortan auch im coupé verwendeten Fahrwerkes - dickere Stabilisatoren vorne, mehr Federweg vorne (10 mm) und hinten (5 mm), weichere Querblattfeder vorne - etwas angenehmer. Bei abnehmender Straßenqualität auch mit weniger Komfort. Holpriger Untergrund wird aber sofort spürbar, der Hecktriebler läuft auf 135 mm breiten Vorder- und immerhin 175 mm breiten Hinterreifen, das vom smart coupé bekannte Untersteuern ist auch ihm anerzogen. Die Bremse erzielt eine höhere Wirkung, die serienmäßige elektronische Bremskraftverteilung (EBV) ermöglicht eine feiner verteilte Bremskraft, die Hinterachse kann nun mehr davon übernehmen. Dennoch muss auch beim smart cdi kräftig gebremst werden, um den Eindruck zu verhindern, die Verzögerung wäre nicht ausreichend. Der smart cdi erfährt eine extrem niedrige Versicherungseinstufung: 16 (Haftpflicht), 22 (Teilkasko) und 12 (Vollkasko)! Die Serienausstattung entspricht der des smart & pulse, die Sitzpolster fallen bequemer aus als bisher im coupé, die Lehnenentriegelung wurde verbessert, der Kofferraum lässt sich fortan auch aus dem Innenraum entriegeln, der vordere Scheibenwischer erhielt eine Wisch-Wasch- Funktion, der hintere eine Intervallschaltung. Und die Reserveanzeige des Tanks ist - versprochen - auf 0,5 Liter genau! Nach 600 Kilometer im gemischten Fahrbetrieb sind also bei idealen Bedingungen noch mindestens 1,6 Liter im Tank.

Quelle: DONAUKURIER 21.11.1999 http://www.donaukurier.de/sonder/sonder.php3?newsID=50

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    • Servus Marc!   Du weißt, weshalb ich den altbekannten Ausspruch vom Ahnungslosen etwas umgeändert habe. 😉   Darüber hinaus hatte ich zwei Turbos, auch wenn es 450er waren. Bei den 450ern gab es ebenfalls genügend Ausfälle und man musste den Turbo des Öfteren wechseln.   Die Gründe dafür waren aber andere. Und ein Turbo ist halt mal ein Verschleißteil auch wenn die TBO eine sehr lange ist. Aber ich bin generell kein Freund von den zwangsbeatmeten Smarts.   Beim 451er Turbo ist halt die Sache mit dem Krümmer schon etwas dilettantisch bzw halbherzig gemacht worden.   Das coole am Turbo generell ist tatsächlich die Eigenschaft, dass man mit relativ geringen Aufwand ein Vielfaches an Leistung gewinnen kann. Da gebe ich dir zu 100% recht. Wenn man es eben ordentlich macht. So wie du es auch gemacht hast.   Leider gibt es genug Smarties, die nur ein SW-File aufspielen und sonst nichts ändern oder dementsprechend konsequent weitere Komponenten optimieren.   Auf Grund der erhöhten Abgastemperaturen, fördert man somit die Ausfallswahrscheinlichkeit der Originalkrümmer vermehrt, da diese erhöhte Temperaturen dem Material stärker zusetzen.   Auf der Anderen Seite gibt es auch nicht getunte Turbo-Boliden, wo die Krümmer sich aus Altersgründen (Materialermüdung) zerlegen. Auch das ist unumstritten.   Wie du diesbezüglich richtigerweise schreibst, muss man halt ab und an erweiterte Kontrollen in der Form einer Sichtprüfung des Krümmers, durchführen.   Das ist wie beim mhd. Da ist es auch wichtig, dass man „ab und an mal reinschaut“ und den Riemen jährlich wechselt. Dann ist man sicher unterwegs.   Eines kann man wahrscheinlich verallgemeinern: mhd-Fahrer, Turbo-Fahrer, Cabrio-Fahrer und Turbo-Cabrio-Fahrer haben es alle gleichermaßen gut, wenn sie sich gut um Ihre Boliden kümmern.    In diesem Sinne auch von mir smarte Grüße aus dem Ösiland!  
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