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HuberSepp

Motorschäden-Wahnsinn

Empfohlene Beiträge

In diesem Forum liest man ständig von Motorschäden aufgrund von Konstruktionsfehlern. Ist da was mit der 2nd Generation, bzw. dem Roadster-Motor behoben ? Als Nicht-Smartfahrer sind Motorschäden sehr ungewöhnlich. Fahre einen mehr als 10 Jahre alten Opel Vectra, der auf die 200.000 Km zugeht, aber einen Motorschaden kann ich mir nicht vorstellen. Vorher rostet mir die Kiste unter'm Arsch weg.

:-D

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Wenn Du in Deinen Vectra guckst, wirst Du feststellen, das der Motor in seiner Grundkonstruktion wohl aus den frühen 60ern stammt. Dreiquatrillionen km Erfahrung für Opel, um das Ding so zuverlässig zu machen, wie es eben ist (aber möglicherweise auch die Ursache für die Misere, in der Opel heute steckt).

Bei smart hat MB Neuland betreten, d.h. eine von Grund auf neue Konstruktion. Billig sollte sie auch werden. Also legt man sich konstruktiv 'auf die Kante', d.h. die Reserven werden weitestgehend minimiert. Die hohe Leistungsdichte führt zwangsläufig zu extremen Materialbelastungen

Zünddrücke->
Lager-, Ventil-, ´Zylinderkopf- und Kolbenbelastung
Abgastemperatur->
Ventile, Turbolader

Das sind eigentlich keine guten Vorraussetzungen für ein langes Motorleben, insbesondere, wenn die Bedingungen nicht optimal sind (z.B. viel Kaltstarts, Vollgas, Lastwechsel, Wartungsmängel).

Und dann ist da a noch das Thema "Tuning", auf dessen Konto sicherlich eine ganze Reihe Schäden geht. Im Internet gibts eine "Leistungssteigerung" von 20-40% schon ab 178 Euro, da ist die Hemmschwelle ja nicht allzu hoch.... Und die wenigsten werden sich hinterher entsprechend outen.

So ärgerlich z.B. Motorschäden für den Betroffenen ist, repräsentativ ist das hier wohl nicht, denn man darf nicht vergessen, das in einem solchen Forum eher die negativen Seiten erörtert werden (ich gehör auch zu dieser Sorte Mensch), die restlichen 99% Fun sind da einfach unterrepräsentiert.
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dann schmart mal schön, Leif
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"Und wenn Sie jetzt etwa glauben, mich verstanden zu haben, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt!" - Alan Greenspan

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Da stimme ich absolut mit LGross überein.

Schon die Motorradszene hat gezeigt, dass es bei zunehmend diffiziler werdender Technik bei liebloser Behandlung zu gehäuften Motorschäden kam. Die Szene sagte dann: "Ja, aber Opas DKW, da haben wir nur ´ne Schraube in das Loch im Kolben gedreht und dann lief die Kiste nochmal 100.000 km! Früher war alles besser."

Mittlerweile gibt es 600er Motorräder mit ca. 120 PS, die nach dem Langstreckentest motorseitig aussehen wie aus dem Regal. Da hat die Zeit auch die nötige Erfahrung gebracht. Ich denke, dass es aber trotzdem jeder selbst im Gasfuß hat, wie lange ein Motor lebt.

I love you all!

schaefca :-D
*bisher52.000kmundnureinekupplungfürdencdisonstnix*


I love you all!

 

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Für GV ohne Horst S.!*

 

*GV = Grevenbroich • Horst S. = Horst Schlimm, Schlamm, Schlämmer

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Moin Sepp,

also ich denke mal, soviele Motortotalschäden sind es dann auch nicht.
Wenn überhaupt, sterben zumeist die Turbolader bei den Benzinmotoren. Dies kann aber durch angepasste Fahrweise verhindert werden, oder wenigstens deutlich hinausgezögert werden.
So solltet ihr nach langer Fahrt mit "Druck" die letzten Kilometer piano fahren, damit die Temperatur sinkt. Das Turbo-Gehäuse kann da schon mal rot glühend sein.
Auch vor dem Abstellen des Motors sollte man das Motörchen ruhig ca. eine Minute nachlaufen lassen.

Gruß

Thomas
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smart Cabrio&pulse cdi streamgreen/black
HAM-TD 109
www.ist-das-der-hammer.de
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Der Gesundheisminister warnt

smart fahren macht süchtig

 

 

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    • Hallo Funman, Es geht um einen 451er, 05.2007 vom Band gefallen..... Da wurde beim Vorbesitzer bei einer Turboreparatur in einer Werkstatt gepfuscht. Habe die Schubstange vom Aktuator getrennt, der Hebelarm lässt sich bis zum geschlossen Anschlag, noch ca. 8 mm weiter in Richtung Druckdose bewegen.  Habe an der Einstellung nichts verändert, da die  montierte Unterdruckdose ja mit Druck aus dem Verdichteranschhluss versorgt wird, bewegt sich diese nicht. Wenn das Wastegate dauerhaft, wie geprüft geöffnet ist ,  kann der Turbolader nicht auf Drehzahl kommen. Das AGR Ventil, Mischrohr habe ich gereinigt, das war ca 1/4 des Querschnitt verengt.   Habe auch den Ansaugweg vom Luftmengenmesser bis zum Ausgang Ladeluftkühler einer Druckverlustprüfung unterzogen und für dicht befunden. Aus dem Boden des Ladeluftkühlers habe ca. 150 ml Öl abgesaugt. Bei Übernahme des Fahrzeugs, war der Ölstand zu hoch, im Endrohr war klebriger schmieriger Ruß. Der Ruß im Endrohr ist nun bei passendem Ölstand trocken, aber die Menge zu hoch. der User @maxpower879 hat hier: Link  den Umstand so erklärt, das bei fehlendem Ladedruck, die Kennfelder zu unpassenden Werte für die Einspritzmenge führen, da die extremen, fehlerhaften Betriebsbedingungen nicht berücksichtigt werden.   Hoffe, soweit die vielen Fragen beantwortet zu haben, mittlerweile habe ich meine selbst erstellte Diagnosesoftware soweit, das diese den Ladedruck aufzeichnen kann. Sobald mir das Fahrzeug wieder zur verfügung steht, werde ich das mal versuchen aufzuzeichnen.   Gruß Klaus  
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