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smart-Forum Übersicht » » SMARTe Technik » » Motorschaden nach Motorinstandsetzung
  
3 Seiten ( 1 | 2 | 3 )
Autor Motorschaden nach Motorinstandsetzung
vorlon
Junior-smartie
(19 Beiträge)

registriert seit: 1.10.2009

  erstellt am 06.10.2018 10:57  Profil  Zitieren

Hallo Experten,

vor kurzen wurde bei unserem 42 (2003/698ccm/61PS) der Motor instandgesetzt:

Ein/Auslassventile komplett

Ventilschaftdichtungen komplett

Zündkerzen

Kolbenringe & Ölabstreifringe

Pleullager & Hauptlager

Zylinderkopfdichtung

Zylinderkopfschrauben

Ventildeckeldichtung

Ölfilter

Übermaßkolben

Ölpumpe

Motoröl

Kettentrieb komplett

Nach nur 750km ist ein Kipphebel gebrochen und Teile gewandert. Wieder Motorschaden. Der Instandsetzer sieht bei sich keine Schuld ....

Wie seht ihr das? Ist da ein Zusammenhang möglich?

Grüße


zabaione
Warp-smartie
(4144 Beiträge)

registriert seit: 27.5.2008
Kennzeichen: BN-MY 450 + BN-MY 42

  erstellt am 06.10.2018 11:31  Profil  Zitieren

kausalen Zusammenhang kann man da wohl schwerlich verneinen, allgemein dürfte die Beweisführung aber schwierig werden.
Kann ja theoretisch auch Materialermüdung sein oder thermische Überlastung.
Wer hat's gemacht?


Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 06.10.2018 11:33  eMail  Profil  Zitieren

Würde sagen, Pech gehabt.
Da der Kipphebel nicht zu den erneuerten Teilen gehört, musst du Montagefehler nachweisen können.
Üblicherweise werden Kipphebel nicht getauscht, ausser man verbaut neue/stärkere Federn.


vorlon
Junior-smartie
(19 Beiträge)

registriert seit: 1.10.2009

  erstellt am 06.10.2018 11:46  Profil  Zitieren

Ok. Danke für Eure Einschätzung. Ich hatte gedacht, dass die Ventilmontage damit auch zu tun hat. Defektes oder schwergängiges Ventil.

Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 06.10.2018 16:35  eMail  Profil  Zitieren

Ja sicher kann die Montage damit zu tun haben, wie gesagt. Aber du musst es nachweisen können!
Ich würde ab einer gewissen Laufleistung die Dinger auch tauschen, wenn der Motor für mich selbst wäre. Aber kein Kunde bezahlt für etwas, was eigentlich nicht kaputt geht...
Gibts Fotos von dem Dilemma?


vorlon
Junior-smartie
(19 Beiträge)

registriert seit: 1.10.2009

  erstellt am 06.10.2018 16:45  Profil  Zitieren

Fotos gibt es noch nicht. Er hat den Kipphebel schon getauscht und dann festgestellt, dass der Motor immer noch nicht will. Jetzt will er alles zerlegen. Jedenfalls wird die Werkstatt mit Motorinstandsetzung mit 12 Monaten Garantie oder 20T km.

Ich bin gespannt.


ThoK
Standard-smartie
(85 Beiträge)

registriert seit: 25.6.2016
Kennzeichen: hab ich

  erstellt am 06.10.2018 19:34  Profil  Zitieren

Hi,

welcher Instandsetzer war es denn ?


Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 06.10.2018 20:01  Profil  Zitieren

bei wem hasten das machen lassen ?

Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 06.10.2018 20:30  Profil  Zitieren

Bitte kuk ob du ein Foto bekommst von dem angeblich gebrochenen Schlepphebel.. das würde mich echt brennend interessieren

vorlon
Junior-smartie
(19 Beiträge)

registriert seit: 1.10.2009

  erstellt am 07.10.2018 11:21  Profil  Zitieren

Foto werde ich drum bitten.

Solange der Instandsetzer das repariert und nicht unverschämt wird, möchte ich den hier nicht bashen... schicke euch aber PN wer das ist


vorlon
Junior-smartie
(19 Beiträge)

registriert seit: 1.10.2009

  erstellt am 02.11.2018 10:10  Profil  Zitieren

Ich wollte mal ein Update geben.

Es hat sich bis jetzt nichts getan. Der Motor sollte ab 18.10. gemacht werden, nichts passiert, x-mal niemanden erreicht, Vorgestern doch den Chef am Telefon erwischt. Mitarbeiter krank, Auftragsstau .... dauert noch. Kein Termin nennen möglich. Er stellte einen Ersatzwagen in Aussicht, nichts passiert.

Der Betrieb ist SKS Peinelt in Mülheim. Ist da was bekannt?

Wie weiter vorgehen?


Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 02.11.2018 10:35  Profil  Zitieren

kenn ich nicht...aber... übergib das dein Anwalt..sonst wird nix mehr.
vieleicht bewegt der sich dann. Garantie haste da ja auf den murx.


Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 02.11.2018 10:49  eMail  Profil  Zitieren

Statte der Werkstatt doch einen höflichen Besuch ab! Und vergiss nicht einen Hunderter mitzunehmen für die eingetretene Bürotür.

fridolin2
Senior-smartie
(181 Beiträge)

registriert seit: 6.10.2004

  erstellt am 02.11.2018 15:21  eMail  Profil  Zitieren

hallo,

du hast eine rechnung und garantie auf diese arbeit.

du bist nicht der motoreninstandsetzer - wenn er dir gesagt hätte das die kipphebel auch nötig wären dann hättest du sie selbstverständlich auch mit gewechselt.

ich sehe es so das die firma beweisen muss das sie nicht pfusch gebaut hat - die gerichte sind sehr endkundenfreundlich

rechtschutz ??

gruß aus muc


mikemuc
Turbo-smartie
(578 Beiträge)

registriert seit: 18.6.2013

  erstellt am 03.11.2018 21:08  Profil  Zitieren

das klingt schon nach montagefehler . kenn jetzt den zylinderkopf nicht und wie die kipphebel montiet
sind . ist der natürlich lose geworden , dann hat ihn die nockenwelle zerdrückt---gutachter brauchst... kippheblbruch aus materialermüdung ist eher die komplette ausnahme ?


Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 03.11.2018 21:17  eMail  Profil  Zitieren

Ausnahmen bestätigen die Regel, wie es so schön heisst.
Eine Sollbruchstelle ist es jedenfalls nicht, wie zB abgebrannte Ventile.


Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 03.11.2018 22:23  Profil  Zitieren

niemals bricht so ein Rollenschlepphebel wärend des Motorbetriebs. Auch nicht wenn er aus seiner Position kommt und von der Nocke verklemmt wird. Wir hatten vor paar Wochen ein Kopf geöffnet wo der Schlepphebel ein drittel der Nocke abrassiert hat, und der Hebel selbst nur "Abschürfungen" hatte. Ich habe ja am Anfang schon gesagt, er soll von dem gebrochenem Teil mal ein Bild machen.
Schon bei zwei geöffneten Motoren habe ich beim herunternehmen von dem Ventildeckel einen Schlepphebel irgendwo im Zylinderkopf herumliegen sehen.

Es gibt die Möglichkeit dass ein Schlepphebel aus seiner Position heruntergedrückt wird wenn die Druckkraft der Ventilfeder zu schwach ist ..wird.. In solch einem Fall schliest das Ventil nicht schnell genug und die Nocke trift auf die Rolle vom Schlepphebel wenn dieser nicht an der Nocke anliegt. Dann schlägt quasi die Nocke auf die Rolle. Das ist aber wohl nur in höheren ..erhöhten Drehzahlen möglich ist und auch eher bei Tassenstößel die direkt von der Nocke angesteuert werden bekannt ist..(das zu langsame schliesen des Ventils).
Der Rollenschlepphebel wird nur durch seine Einbaulage und dem permanenten Druck der Nocke gehalten.

Auch der Hydrostößel kann ein abspringen des Rollenschlepphebels verursachen. Wenn dieser den öldruck nicht mehr halten kann. Dies hört man dann aber vorher denn das verursacht ein klappertes drehzahlunabhängiges klacker -Geräusch.



[ Diese Nachricht wurde editiert von Smart911a am 13.11.2018 um 18:56 Uhr ]

maxpower879
Warp-smartie
(2521 Beiträge)

registriert seit: 24.9.2013

  erstellt am 03.11.2018 23:01  Profil  Zitieren

Die Hebel können auch bei zu stark gelängter Steuerkette umkippen. Mehrfach erlebt. Aber auch das sollte bei überholtem Motor nicht passieren. Ich denke hier liegt definitiv ein Gewährleistungsfall vor.

[ Diese Nachricht wurde editiert von maxpower879 am 03.11.2018 um 23:03 Uhr ]

CI247
Senior-smartie
(233 Beiträge)

registriert seit: 13.12.2014
Kennzeichen: CI 247

  erstellt am 04.11.2018 10:20  Profil  Zitieren

Moin,
gerne wird bei einer Instandsetzung die Reinigung der Ölkanäle übersehen ,gerade die für den Hydrostößel-dann kommt es sehr schnell vor , dass diese -wenn auch noch die Alten verbaut wurden , die Kipphebel verlieren .
Wenn man sieht welche Plärre (ÖL) da raus kommt wunders mich nicht .
Generell verbaue ich Neue Stößel und Kipphebel da dies ja nur ein Bruchteil der Restkosten ist . Das ist ja so als würde ich die Alten Ventilschaftdichtungen drin lassen .

@911
Gerhardts Motor war doch ein Teilmotor ?
Irgendwie in Erinnerung .
Ölabstreifring verkokelt ?
Gruß


Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 04.11.2018 13:00  Profil  Zitieren

Genau das ist auch meine Meinung..Die Reinigung ist extrem wichtig und wird oft total vernachlässigt. Ich glaube nicht das die getriebeseitige Aluverschlussschraube die den Ölkanal verschliest jemals jemand rausgeschraubt hat. Nur dann kann man nämlich den querlaufenden Ölkanal perfekt reinigen.
Ich hatte mit einem Techniker telefoniert von INA . Diese stellen die Hydros her. Es ging um das "im Schraubstock ausquetschen" des Hydroelements vorm Einbau. Wird in einigen Videos bei Youtube gezeigt. Das ist natürlich totaler Quatsch und macht den Hydro...wenn er nicht schon undicht ist erst recht undicht. Die Hydrostößel sind ein Verschleißteil. Wie Kolbenringe auch. Die tauscht man aus bei einer Revision. . Da wird nix ausgequetscht oder gar geöffnet. Wenn die kleine Kugel in den Hydros nicht mehr abdichtet, oder die Ringnut zu viel Öl durchläst fängt das klackergeräusch an. Das am Anfang ist das noch harmlos. Es wird dann problematisch wenn es recht laut ist..wird.
Ich habe auch neue Hydros, Schlepphebel und Federn verbaut. Das mach ich bei dem Ersatzmotor jetzt auch. Kopf und Nockenwelle ist auch neu.

Meine Neuteile und das Bohren und Hohnen haben 1250 euro gekostet. Ohne Arbeitslohn. Ein vom Instandsetzer top überholter Motor(600 / 700ccm, 450er) müsste meiner Meinung nach mindestens 2200-2500 kosten.

Ich habe mir ein Jahr Zeit gelassen und alles erdenkliche über Motoerenbau, Motorentuning, Motorinstandsetzung gelesen / Videos gegukt.... Gerade von den Teileherstellern kann man viel lernen. Aber auch von Tunern.
Resultat : Der Motor klackert nicht, läuft seidenweich und einwandfrei.

Mein Fazit und meine Meinung zu dem ganzen Drama: Wenn du es gescheid haben willst, dann mach es verdammt noch mal selbst. Dann weiste aber auch wer Schult ist, auch wenn dir der Motor dann um die Ohren fliegt. Auch das ist dann natürlich möglich. Denn auch wenn der Motor stink einfach konstruiert ist, heist das nicht das man da nichts falsch machen kann.

Ich kenne jetzt keinen Instandsetzer, dem ich einen fertigen Motor abkaufen würde. Das ist meine Meinung


[ Diese Nachricht wurde editiert von Smart911a am 13.11.2018 um 17:28 Uhr ]

W-Technik
Hyper-smartie
(1838 Beiträge)

registriert seit: 23.5.2011
Kennzeichen: ES-0815

  erstellt am 04.11.2018 13:15  Profil  www  Zitieren

DOCH und zwar jederzeit bei Fismatec in Ilsfeld!!!

Gibt in Deutschland wohl nicht viele, die diese Qualität noch anbieten?

P.S. Keine schleichwerbung, NUR selber vor Jahren live erlebt und mit anderen Kunden geredet, die aus ganz Deutschland da waren, teilweise mit Urlaub bis die Kiste fertig war.

Keine örtliche Mazda / Renaultgarage kann mit Fismatec mithalten! Höchstens noch lokale Boschdienste bei normalen Reparaturen! Smart und MB fallen grandios durchs Raster, bis auf wenige Ausnahmen wie Lorinser und Burger Schloz (Deutlich teurer, aber Arbeit gut ausgeführt ohne wochenlange Wartetermine für die Reparatur.

So genug "gelästert" und fertig für den heutigen triesten Sonntag.


Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 04.11.2018 13:19  eMail  Profil  Zitieren

Quote:

Am 04.11.2018 um 13:00 Uhr hat Smart911a geschrieben:
Ich kenne jetzt keinen Instandsetzer, dem ich einen fertigen Motor abkaufen würde.





Doch, ich schon. Nur eben nicht für 950 Taler. Wie du selber schreibst, MUSS da was auf der Strecke bleiben.
Ich habe mit den Mini-Motoren bis jetzt keine Riesenerfahrungen gesammelt überholungstechnisch, aber ein Motor ist ein Motor. Man bekommt, was man bezahlt.


Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 04.11.2018 13:37  eMail  Profil  Zitieren

Quote:

Am 04.11.2018 um 13:15 Uhr hat W-Technik geschrieben:
DOCH und zwar jederzeit bei Fismatec in Ilsfeld!!!





Jep. Leider will zum Glück mein 61 PSer noch immer nicht kaputt gehen, sonst hätte ich schon eine mittlere Weltreise dahin unternommen.
Natürlich würde ich dann auch ein "modifiziertes" Triebwerk ordern.


Smart911a
Turbo-smartie
(1487 Beiträge)

registriert seit: 18.4.2016

  erstellt am 04.11.2018 20:06  Profil  Zitieren

Am 04.11.2018 um 13:00 Uhr hat Smart911a geschrieben:
Ich kenne jetzt keinen Instandsetzer, dem ich einen fertigen Motor abkaufen würde.

Doch, ich schon. Nur eben nicht für 950 Taler.

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[ Diese Nachricht wurde editiert von Smart911a am 13.11.2018 um 17:30 Uhr ]

Outliner
Hyper-smartie
(1666 Beiträge)

registriert seit: 21.5.2007
Kennzeichen: MD XY

  erstellt am 04.11.2018 21:19  eMail  Profil  Zitieren

Es wird ja niemand gezwungen, einen nur teilweise revidierten Motor zu kaufen für einen relativ schmalen Taler.
Wenn die Büchse dann explodiert, sind 950 Taler natürlich teures Lehrgeld, da hast du recht.
Ich hatte da auch schon Pech bei einem kompletten Motor ohne Nebenaggregate für einen Einser Pirelli-Golf. Grosse deutsche Motorenbaufirma, bezogen über den Fachgrosshandel.
Knapp 2000 Mark damals in den Schornstein, Problem auch hier der Selbsteinbau.


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