Hallo, Ihr Lieben,
hier ist es also...das vor langer Zeit mit einer Umfrage-Aktion an Euch gestartete MCC-Interview.
Wir hatten Euch um Eure Fragen, Wünsche und Anregungen an MCC gebeten, und die Resonanz damals war riesig!
Die Fragen wurden gesichtet, sortiert und durchliefen eine redaktionelle Vorstufe, um im Zuge dieses Interviews möglichst viele Informationen von MCC bekommen zu können.
Übrig blieben 35 Fragen und 8 Wünsche/Anregungen, die wir MCC während der IAA 2001 übergaben.
Frei nach dem Motto: "Was lange währt, wird endlich gut." können wir Euch heute das fertige Ergebnis veröffentlichen!
Viel Spass beim Lesen!
Euer smart-Forum-Team
Goyko, Nico und Elmar
Hinweis: Mit einem Klick auf "mehr..." geht's zum Interview!
Dabei sind jeweils Eure Fragen, Wünsche und Anregungen fettgedruckt die entsprechenden Antworten von MCC in normalem Schriftstil, um Euch die Übersicht ein wenig zu erleichtern!
Fragen an MCC
1.) Welche Veränderungen/Neuerungen wird es für den smart im Modelljahr 2002 geben ?
Mit den geplanten Änderungen, die wir in den nächsten Wochen kommunizieren werden, kommen wir den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden - also Ihnen – weiter besser entgegen. Mehr können wir heute leider noch nicht veröffentlichen.
2.) Über den Korrosionsschutz der Tridionzelle ist aus dem Prospekt nichts zu entnehmen. Welche Korrosionsschutzmassnahmen werden durchgeführt ?
Der Unterboden der TRIDION-Sicherheitszelle sowie die Hohlräume sind zusätzlich nach dem aktuellen Stand der Technik korrosionsgeschützt, über die Pulverlackbeschichtung hinaus. Aufgrund der speziellen Sandwich-Konstruktion des smart bildet eine flaches Kunststoff-Panel den Unterboden des Fahrzeugs. Dadurch sind die Stahlblechteile den Elementen nicht in gleicher Weise ausgesetzt wie bei konventionell gebauten Fahrzeugen. Dies dient ebenfalls der Dauerhaltbarkeit.
3.) Blaue Verkleidungen sind sehr kratzempfindlich, Antriebswellen, Bremstrommeln, Radnaben und sämtliche offen liegenden Schrauben sind nach 500 Km schon verrostet. Warum ?
Bei der Innenausstattung des smart wurde größtes Augenmerk auf die Verwendung hochwertiger Materialien gelegt. So auch beim Kunststoff. Wie in dieser Fahrzeugklasse üblich, besteht beim smart die Kunststoffinnenverkleidung aus Polypropylen. Wie bei allen im smart verwendeten Werkstoffen lag auch hier die Sicherheit im Kern der Überlegungen. Der verwendete Kunststoff beinhaltet höchste sicherheitsrelevante Eigenschaften, wie z.B. optimales Bruchverhalten bei einem Unfall. Die Türflächen des smart wurden komplett verkleidet, um die Kälteabstrahlung zu optimieren. Ferner beinhaltet diese Kunststoffverkleidung beste akustische Eigenschaften. Bei Herstellern von Fahrzeugen ähnlicher Klasse befindet sich an den Türen im allgemeinen nacktes lackiertes Blech. Stark beanspruchte Oberflächen zeigen selbstverständlich nach einiger Zeit Gebrauchsspuren auf. Unserer Ansicht nach geschieht dies beim smart sicher im Rahmen von üblichen Materialeigenschaften. Abrieb- und Scheuerstellen können mit Kunststoffpflegemitteln oder auch blauer Fahrzeugpolitur behandelt werden.
Der Rostansatz an Antriebswellen, Bremstrommeln und einzelnen Punkten der Vorderachse ist aus Sicht der Technik absolut unbedenklich. Es handelt sich lediglich um eine oberflächliche Korrosionsschicht. Die betroffenen Materialien aus hochlegierten Stählen oder Guß werden in ihrer Festigkeit durch diese Korrosion innerhalb des Lebenszyklus Ihres smart, also über Jahre hinaus nicht beeinflußt. Dies konnte durch harte Dauererprobung abgesichert werden. Der von Ihnen beobachtete Rostansatz an Ihrem smart ist deshalb keinesfalls ungewöhnlich und stellt allenfalls ein ästhetisches Problem dar. Um dem optischen Anspruch Genüge zu tun, gibt es die Möglichkeit, eventuell betroffene Teile mit einem Klarlack zusätzlich zu konservieren.
4.) Die smart-Card kommt oft auch nach massiven Telefonaten und E-Mails nicht. Warum?
Dies war in logistischen und dispositionellen Problemen begründet. Hierauf haben wir reagiert. Ein Neukunde, den wir in unserem Datenbanksystem erkennen können, erhält innerhalb von ca. 4-6 Wochen nach Fahrzeugauslieferung zusammen mit dem „Welcome Package“ seine smart Card. Alle anderen Kunden können über das smart Info-Center (0180 22802) telefonisch eine smart Card beantragen oder alternativ über unsere Homepage www.smart.com unter „my smart“ einen Kartenantrag stellen.
5.) Wird in absehbarer Zeit etwas am Design des jetzigen smart grundlegend verändert/überarbeitet?
Mit dem smart, wie er heute auf den Strassen Europas und Japans zu sehen ist, hat die MCC smart GmbH eine völlig neue Fahrzeugklasse etabliert. Die Branche spricht schon jetzt von einem „smart-Segment“. Die MCC smart GmbH will diesen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb nicht aufgeben, zumal die verschiedenen Varianten des smart zeigen, dass sich dieses Konzept erfolgreich durchgesetzt hat.
6.) Stimmt es, dass es ein Facelift von smart geben wird, bei dem das komplette Cockpit überarbeitet wird ?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt planen wir keine grundlegende Änderung des Cockpitlayouts.
7.) Wann kommt smart 2 ?
Als zweite Baureihe der Marke smart werden wir den Roadster von smart 2003 auf den Markt bringen.
8.) Wie sieht es mit der Einspielung von Updates bei Neuerungen in ältere Fahrzeuge aus ? Werden die kostenlos durchgeführt oder muss der Halter die Kosten tragen ?
Softwareupdates stellen wir unseren Vertriebspartnern (smart Center) kostenfrei zur Verfügung. Welchen Betrag das smart Center für z. B. Arbeitszeit u.s.w. erhebt, liegt im Rahmen der eigenen Kalkulation des jeweiligen smart Centers.
9.) Gibt es in Zukunft ein Umrüstkit, damit man Biodiesel tanken kann?
Der smart cdi wurde nicht für Biodiesel ausgelegt. Das Konzept des smart hat Mobilität für den urbanen Bereich vorgesehen. Biodiesel ist derzeit jedoch nicht flächendeckend verfügbar. Die Reichweite des smart ist aufgrund seines Tankvolumens, das auf den innerstädtischen Bereich ausgelegt wurde, begrenzt. Durch das dem Biodiesel beigemengte (bis zu 10%) Methanol ist dieser aggressiver und nicht verträglich für alle Motorwerkstoffe und erfordert besondere Dichtungen im Kraftstoffsystem. Ferner steigt der Verbrauch durch die Verwendung von Biodiesel um 5-10%. Ausserdem ist ein Motor, der biodieseltauglich ist, herstellungstechnisch kostenintensiver, was eine Erhöhung des Anschaffungspreises nach sich zöge. Einen zählbaren Beitrag zur Verringerung des aus fossilen Materialien gewonnenen Kraftstoffverbrauchs können wir aus unserer Sicht für absehbare Zukunft nur über die Entwicklung sparsamer Fahrzeuge leisten - wie unserem smart cdi, dem derzeit meistverkauften Drei-Liter-Auto.
10.) Warum hat der smart keine Servolenkung?
Eine Servolenkung für den smart ist gegenwärtig nicht erhältlich. Auch eine hydraulische Unterstützung der smart Lenkung erfolgt nicht. Im Rahmen der kontinuierlichen Modellpflege kam ein Lenkgetriebe mit einer um rund 10 % indirekteren Übersetzung zum Einsatz. Dieses wurde gleichzeitig mit einem Lenkungsdämpfer ausgerüstet. Durch eine geringe Änderung des Nachlaufs konnte insgesamt ein sehr ausgeglichenes Lenkverhalten dargestellt werden. Die Handlichkeit des smart mit seinem extrem kleinen Wendekreis wird dadurch nicht beeinträchtigt. Angesichts der schmalen Vorderreifen und der aus Gründen der Fahrsicherheit eher indirekt übersetzten Lenkung erscheint das Lenkverhalten des smart dem Gros unserer Kunden als durchaus komfortabel. Die Lenkung des smart ist leichtgängig, einerseits wegen des geringen Fahrzeuggewichts von 720 Kilogramm, andererseits wegen der niedrigen Übersetzung des Lenkgetriebes. Nach EG-Vorschrift gemessen, erfordert sie bei Kreisfahrt (Radius 12 Meter, Geschwindigkeit 10 km/h) eine Betätigungskraft von 80 Newton. Über die mögliche Einführung einer Servolenkung wird derzeit in der MCC Entwicklung nachgedacht. Eine Entscheidung über die Umsetzung ist noch nicht getroffen worden. Besonders ist zu beachten, dass eine Servolenkung zusätzliches Gewicht an Bord bringt, welches anderweitig eingespart werden muss.
11.) Wann stellt man endlich die langen Schaltpausen ab?
Der smart verfügt über ein automatisiertes Schaltgetriebe. Es bietet einen hohen Wirkungsgrad, niedriges Gewicht und hohen Fahrkomfort. Von einem Handschalter unterscheidet es sich durch die elektronische Betätigung von (Reibscheiben-) Kupplung und Schaltmechanismus. Im Automatikmodus legt das elektronische Steuergerät die Schaltpunkte fest.
Angesichts der gebotenen Motorleistung benötigt der smart sechs Gänge für zügige Fortbewegung. Das Schaltprogramm sucht dabei einen Kompromiß zwischen optimaler Ausnutzung der Kraftreserven (Drehmoment) und optimalem Kraftstoffverbrauch. Daher erteilt es in Steigungen oder beim Gasgeben den Befehl zum Herunterschalten. Das anschließende Hochschalten geschieht im Hinblick auf den Verbrauch.
Bei den Schaltpausen handelt es sich nicht um die reine Schaltzeit, sie ist geringer als eine Zehntelsekunde, sondern um die Zugkraftunterbrechung zwischen Öffnen und Schliessen der Kupplung. Die Zeit von rund 0,8 Sekunden wird benötigt, um ein ruckfreies Aus- und Einkuppeln zu gewährleisten. So viel Zeit verstreicht auch bei einem schonenden, manuell ausgeführten Schaltmanöver. Neben den genannten technischen Gründen sprechen auch Notwendigkeiten der Fahrdynamik für weiches Aus- und Einkuppeln beim Schalten. Aufgrund des kurzen Radstands unseres nur 2,5 Meter langen Autos, des relativ hohen Schwerpunkts sowie einer komfortablen Federung können sich spürbare Achslastverschiebungen bei Öffnen und Schließen der Kupplung ergeben. Um Nickbewegungen der Karosserie oder gar unerwünschte Fahrwerksreaktionen - etwa durch stark abgebremste winterlich glatten Strassen - zu vermeiden, müssen diese Prozesse harmonisch ablaufen. Dafür ist eine gewisse Zeit notwendig. Im falschen Moment, also etwa bei Kurvenfahrt im Grenzbereich der Reifenhaftung kann ein Schaltruck zu unerwünschten Reaktionen auf die Fahrdynamik führen - was im Sinne der Fahrsicherheit dringend vermieden werden muß. Manche Verkehrssituationen erfordern das Herunterschalten über mehrere Gangstufen. Auch hier muss die Elektronik Gewähr für weiche Übergänge bieten, um unerwünschte Wirkungen auf die Fahrdynamik zu vermeiden.
12.) Wird es alternative Antriebe außer dem Hyper geben ?
Vieles, was aus Sicht der von Ökologie und Technik sinnvoll erscheint, ist auf dem Markt leider nur schwer durchsetzbar.
Dies trifft z.B. auch für elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu. Viele Konstruktionen sind den meisten Kunden zu schwer, bieten zu wenig Aktionsradius und kosten zu viel. MCC smart entwickelt derzeit einen Elektroantrieb für den Einsatz im Flottenbetrieb von Ferienanlagen und ähnlichem. Diese Spezialentwicklung - unlängst auf der IAA in Frankfurt vorgestellt - zielt jedoch zunächst nur auf den US-amerikanischen Markt.
Zum smart Hybridfahrzeug Hyper gibt es bisher keinen Beschluss. Dieses Konzept verspricht geringeren Kraftstoffverbrauch, weniger Emissionen, besseren Fahrkomfort und gesteigertes Temperament.
13.) Wie passt der Viersitzer zur smart-Philosophie ? Wer ist die angepeilte Zielgruppe ? Wird der 4-Sitzer auch kleiner als andere vergleichbare Autos ?
Das showcar smart tridion4 belegt, das die Philosophie der Marke smart hervorragend erweiterbar ist.
Im folgenden finden sie einen Auszug aus der Pressemappe zur IAA Frankfurt, die Ihnen weitere Informationen zum showcar liefert. Detaillierte Informationen zur Zielgruppe möchten wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus Wettbewerbsgründen noch nicht veröffentlichen. Aber: dieses Fahrzeug ist ein typischer smart für mehr als zwei Insassen.
-> showcar smart tridion4
Vier Sitze, fünf Türen –
und auch ein echter smart
Das smart Konzept besticht auch auf einer Länge von 3,65 m
TRIDION-Sicherheitszelle plus Kunststoffkarosserie stehen für Sicherheit und hohen Alltagsnutzen
Sitzlandschaft sorgt für ein wohnliches Ambiente
Der smart hat mit seinem Konzept und mit seinen ultrakompakten Abmessungen eine neue Fahrzeugklasse begründet. Die Marke prägte sich daher vielen als Synonym für ein 2,5 Meter kurzes Automobil mit Platz für zwei Personen ein. Mit dem auf der IAA in Frankfurt erstmals gezeigten showcar smart tridion4 beweist der Hersteller, dass er auch Autos mit vier Sitzen und fünf Türen bauen kann, die dennoch alle typischen Merkmale der Marke smart aufweisen.
Auch bei dem nur 365 Zentimeter langen und 179 Zentimeter breiten showcar smart tridion4 sind die smart Designer ihrem charakteristischen One-Box-Design treu geblieben. Die Proportionen des Kompaktwagens reflektieren seine Verwandtschaft mit dem City-Coupé: Sie wird deutlich an den betont kurzen Karosserieüberhängen des smart tridion4 und dem damit maximierten Radstand. Mit einer Höhe von 145 Zentimetern signalisiert das Showcar, dass es Fahrer und Passagieren leichtes Ein- und Aussteigen sowie gute Übersicht über das Verkehrsgeschehen gewährt.
Unverwechselbar präsentiert sich das Gesicht des smart tridion4 mit seinen hochgesetzten Scheinwerfern, den typischen Lufteinlässen und Servicegittern. Auch die Graphik und Formenwelt des Hecks zeigt die charakteristische Handschrift des smart Design. Das Bild prägt hier die großflächige gläserne Ladeklappe mit dem ausgeformten Dachheckspoiler und den Aussparungen für die hoch angesetzten Rückleuchten.
Typisch smart: Karosserie in zwei Farben und zwei Materialien
Das showcar smart tridion4 präsentiert sich wie City-Coupé und Cabrio mit einem Karosseriedesign, das von Zweifarbigkeit und zwei Materialien gekennzeichnet ist: Stahl für die TRIDION-Sicherheitszelle und Kunststoff für die Karosserie. smart typisch dient die Oberfläche der Chassiszelle als Außenhaut, und zwar in den Bereichen von A- und C-Säule sowie bei Dachholmen und Türschwellern. Front, Heck, Kotflügel und Türen sind in smart Manier mit deformierbaren, kratzunempfindlichen Kunststoffpanels beplankt. Neben dem hohen Sicherheitsanspruch des Konzepts liegt die Betonung hier auf ausgeprägter Robustheit für den Alltag, Reparaturfreundlichkeit bei niedrigen Kosten sowie breiter Variabilität in der Gestaltung.
Wie frühere Showcars baut auch der smart tridion4 auf ein Farbkonzept mit matt lackierten Body Panels und glänzenden Oberflächen bei der TRIDION-Sicherheitszelle. In diesem Fall wählten die Stylisten ein Perlmutt-Weiss für die Kunststoffteile und Titangrau für das Stahlchassis. Die dynamisch ausgeformten Front- und Heckspoiler zeigen eine matte, rauhe Struktur in Grau. Leuchtend gelb eingefärbte Türgriffe setzen farbliche Akzente. Die großen Glasflächen weisen eine blaue Tönung auf. Sie schaffen eine freundlich-helle Atmosphäre im Innenraum. Ganz smart like, verfügt auch der smart tridion4 über ein Glasdach, das den gesamten Dachbereich überspannt.
Einer der Grundsätze des smart Designs, nämlich den einzelnen Funktionen formal Eigenständigkeit zu verleihen, wird auch bei der Gestaltung des Innenraums offensichtlich. So sind etwa Tachometer und Drehzahlmesser in separaten Rundgehäusen unmittelbar über der Lenksäule angebracht. Als Armauflagen für Fahrer und Passagiere dienen die Querstreben der Türstruktur. Der obere Teil der Instrumententafel fungiert als Luftführung für das Klimasystem. Ein geschwungener Aluminiumrahmen bildet die Mittelkonsole; diese beherbergt Informations- und Unterhaltungselektronik sowie weitere Sekundärfunktionen.
Rücksitzbank als Lounge-Sofa
Beispielhaft für innovative und funktionale Detaillösungen steht die Sitzanlage des smart tridion4 in weißem Leder: Sie lässt sich innerhalb kurzer Zeit in ein Lounge-Sofa verwandeln. Mit wenigen Handgriffen werden die Lehnen der Vordersitze nach vorn umgeklappt. Ihre Rückseiten sind gepolstert und lederbezogen. Sie fügen sich zusammen mit der Fondsitzbank zu einer veritablen Sitzlandschaft. Die Rückenlehne des Sitzmöbels findet ihre seitliche Fortsetzung in den Türinnenverkleidungen.
Auf dieser Lounge können die smart Reisenden nach längeren Etappen bequem die Beine hochlegen und entspannen. Für zusätzlichen Komfort sorgt das Multimediasystem in der Mittelkonsole. Auf dessen Monitor erscheinen neben Navigationsdarstellungen auf Wunsch auch die Bilder von Fernsehen oder DVD-Spieler. Ein Soundsystem schafft die gewünschte akustische Untermalung.
In Griffweite der Passagiere, auf dem bündig eingefügten Mitteltunnel, sind Getränkehalter vorgesehen. Dafür haben die smart Designer eigens eine Flasche und die dazu passenden Gläser entworfen. Zusammenfassend: eben smart.
14.) Warum wird an so vielen Kleinigkeiten gespart (Schrauben im Innenraum sichtbar, billiges Plastik an Sonnenblende, rostige Antriebswellen und Bremstrommeln...), und die Sonderausstattung ist trotzdem relativ teuer ?!
Siehe Antwort 3.
15.) Warum wird in der Werbung die elektrische Kupplung nicht besser präsentiert ? 90% aller Kunden fragen mich: „Ach, hat der Automatik ?“ Dabei ist doch die elektrische Kupplung der Komfortgewinn gegenüber den Mitbewerbern.
Um eine hohe Effizität in der Kommunikation zu erzielen, konzentrieren wir uns auf Themen, die laut Marktforschungsergebnissen eine starke Kommunikation benötigen. Das Thema Innovationsstärke der Marke gehört mit zu diesen Themen, jedoch haben wir bislang aus diesem Pool nicht konkret die elektrische Kupplung aufgenommen.
16.) Wird das Fahrzeug auf mehr Komfort verbessert ?
Der kurze Radstand und die grosszügige Fahrgastzelle mit dem hierdurch bedingten höheren Fahrzeugschwerpunkt machten es notwendig, das Fahrwerk zur Sicherheit des Fahrers straff auszulegen und den smart zusätzlich mit einer Traktions- und Stabilitätskontrolle auszurüsten (TRUST PLUS). Um den Fahrkomfort zu erhöhen, wurden im Rahmen der technischen Weiterentwicklung Federung und Dämpfung sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse mittlerweile angepasst. Es bleibt jedoch zu berücksichtigen, dass eine Verlängerung des Federweges und damit einhergehende Erhöhung des Fahrkomforts immer nur innerhalb des aus Sicherheitsaspekten vertretbaren technischen Rahmen möglich ist.
17.) Ich wüsste gern, ob es tatsächlich geplant ist, einen Nachrüstsatz zum nachträglichen Einbau einer Klimaanlage zu entwickeln ?
Die Klimaanlage plus ist für den smart bereits als Zubehör (Nachrüstung) erhältlich.
18.) Wann kommt der smart als 4-Sitzer ?
Im Jahr 2004 wird es einen smart Viersitzer geben. Er wird im Gemeinschaftswerk DC/Mitsubishi "Nedcar" im holländischen Born vom Band laufen. Für den Viersitzer wird eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur smart und Mitsubishi Motors verwendet.
19.) In der Schweiz wird derzeit ein smart-Trailer hergestellt, ein Anhänger zum smart. Wird dies offiziell unterstützt ? (Siehe auch www.cfi-gmbh.de)
Der smart ist als City-Car konzipiert. Mit seiner Länge von nur 2,5 Metern eignet er sich ideal für den urbanen Verkehrsraum. Ein Anhänger läuft dem Konzept des smart grundlegend zuwider. Aufgrund dieser prinzipiellen Überlegungen wurde für den smart keine Anhängelast zertifiziert.
Die Mechanik des smart ist zudem für den gedachten Einsatzzweck und die dabei auftretenden Belastungen berechnet. Über die Dauerhaltbarkeit der durch Anhängerbetrieb besonders belasteten Teile (Fahrwerk, Bremsen, Antriebsstrang) kann keine definitive Aussage getroffen werden. Eine Freigabe ist unter diesen Voraussetzungen nicht möglich.
Was für die Mechanik gilt, findet seine Fortsetzung bei der Fahrdynamik. MCC smart muss als Fahrzeughersteller unter allen auftretenden Witterungs- und Fahrbahnbedingungen optimale Fahrsicherheit gewährleisten. Die Fahrdynamik mit Anhänger, besonders auf winterlich glatten Straßen, birgt aus unserer Sicht erhebliche Risiken.
Die MCC smart GmbH behält sich vor, im Sinne der Produkthaftung rechtliche Schritte gegen Hersteller und Anbieter von Anhängerkupplungen für ihre Fahrzeuge zu unternehmen.
20.) Mich würde es interessieren, ob es ein smart Radio mit MD-Player geben wird ?
Ein Radio mit MD-Player ist derzeit aufgrund der niedrigen Nachfrage nicht in unseren Überlegungen. Wir bieten seit diesem Monat über unsere Vertriebspartner ein Radio mit CD-Player an.
21.) Wie kann es bei einem „ökologischen Fahrzeug“ sein, dass der cdi nicht mit Biodiesel betrieben wird ?
Siehe Antwort 9
22.) Ich würde gerne wissen, wann es einen Snowboardhalter für den smart geben wird ?
Ein Snowboardhalter war in unseren Überlegungen. Das Snowboard verdeckt z. B. entweder die Rückbeleuchtung oder das Nummernschild. Aufgrund der Abmessungen ist eine Umsetzung beim smart, ohne gegen gesetzliche Bestimmungen zu verstoßen, nicht möglich.
23.) Wo kann man einen Beifahrersitz mit verstellbarer Rückenlehne kaufen ?
Die MCC smart GmbH bietet keinen verstellbaren Beifahrersitz an.
24.) Warum hat der smart keinen Tempomat ? Die Hardware ist doch vorhanden. Es fehlt nur ein Stück Software und der Taster am Wischerhebel. Man könnte damit Sprit sparen.
Die smart Elektronik bietet beste Voraussetzungen für die Implementierung einer Geschwindigkeitsregelanlage. Dennoch ist dafür erheblicher Entwicklungs- und Erprobungsaufwand nötig. Als Fahrzeughersteller müssen wir für ein System Sorge tragen, das unter allen möglichen Betriebszuständen sicher funktioniert, und den speziellen technischen Gegebenheiten des smart Rechnung trägt. Da es sich um ein in hohem Maß sicherheitsrelevantes Bauteil handelt, muss es auch zertifiziert werden. Es sind also neben der bloßen technischen Machbarkeit für die Entwickler zahlreiche weitere Aufgaben zu lösen.
25.) Warum ist der Displayumschalter nicht am Blinkerhebel, damit man während der Fahrt besser herankommt ?
Die smart Entwickler sind bei der Konzeption des Fahrzeugs davon ausgegangen, dass der Drucktaster zum Umschalten des Wegstreckenzählers, der Temperaturanzeige etc. nicht so oft betätigt werden muss wie andere Bedienelemente. Der Umschalter befindet sich in unmittelbarer Nähe der zugehörigen elektronischen Platine innerhalb des Kombiinstruments. Damit können zusätzliche elektrische Leitungen und aufwendigere Bauteile (spezieller Lenkstockschalter) vermieden werden.
26.) Warum ist das Verkaufspersonal in den smart Centern so schlecht geschult ? Die Beratung in Sachen Kindersitze bzw. Babyschale ist völlig unzureichend ! Wir haben erst nach vielen Rückfragen in Erfahrung bringen können, dass smart Babyschale und Kindersitz nur eine fahrzeugspezifische Zulassung haben und in einem anderen Fahrzeug nicht verwendet werden dürfen. Für ein Zweitfahrzeug wäre aber eine universelle Zulassung erforderlich. Wenn dies nicht möglich ist, dann wäre es sinnvoll, wenn dies das Verkaufspersonal wüsste, um entsprechend beraten zu können.
Die Schulung und das Training der smart Center Mitarbeiter erfolgt in Zusammenarbeit der Micro Compact Car smart GmbH und der für den deutschen Markt verantwortlichen DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD). Ihren Hinweis werden wir entsprechend weiterleiten.
Das smart-Kindersitzsystem verfügt über eine automatische situationsangepasste Abschaltung des Beifahrer-Airbags. Nur dieses System entspricht in unserem Fahrzeug dem gesetzlich geforderten Schutz. Eine Deaktivierung durch eine manuelle Abschaltung bzw. eine Deaktivierung mit Hilfe einer Sitzplatzerkennung ist für den smart nicht vorgesehen. Dies bedeutet, dass bei der Verwendung von anderen Kindersitzsystemen bzw. Babyschalen, aufgrund der fehlenden Beifaher-Airbag-Deaktivierung, Gefahren für Leib und Leben des Kindes bestehen können.
Durch die nicht vorhandene Rücksitzbank beim smart muss der Kindersitz auf dem Beifahrersitz angebracht werden.
Der Beifahrer-Airbag muss bedarfsgerecht deaktiviert werden, da er in der Interaktion mit dem Kindersitz negativ wirkt und aufgrund der anderen Position des Kleinkindes zum Airbag nicht verletzungs-mindernd, wie beim Erwachsenen, wirkt.
Aus unserer Sicht besteht die Gefahr, dass bei wechselseitigem Gebrauch des Kindersitzes durch Unachtsamkeit, Unwissenheit oder der Einfachheit halber nur der Sicherheitsgurt zur Befestigung im smart genutzt wird.
Dadurch würde der Airbag nicht deaktiviert und es bestünde Gefahr für Leib und Leben des Kindes.
Aus diesem Grund hat sich die MCC smart GmbH entschlossen, den Kindersitz lediglich für den smart kompatibel zu machen.
27.) Ab wann wird es den smart endlich in Ungarn geben ?
Auf dem Automobilsalon in Budapest wurde während einer Pressekonferenz der Markteintritt in Ungarn für das Frühjahr 2002 bekannt gegeben.
28.) Wann kommt der smart für die USA ? Wieso wird der Import für Umsiedler in die USA blockiert?( Da keine Crashtestwerte o. ä. herausgegeben werden)?
Zur Zeit werden Studien (car clinics) durchgeführt, da die wirtschaftlichen Gesichtspunkte sowie die Akzeptanz der Marke smart in den USA zuerst geprüft werden müssen. Die Chancen stehen nicht schlecht, Ende des Jahres 2001 wird eine Entscheidung hierüber erwartet. Wenn eine positive Entscheidung gefällt wird, dann wird der smart nicht vor 2003 auf den US Markt kommen. Da der smart zuerst den US Spezifikationen (Zulassungsverfahren) entsprechen muss, aber auch ein Händlernetzwerk aufgebaut werden muss, benötigt man doch eine gewisse Zeit. Denkbar ist auch ein Vertrieb über bestehende Netzwerke (Mercedes-Händler oder Chrysler-Vertretungen).
Wir blockieren den Export des smart in die USA nicht. Allerdings leisten wir ebenfalls keine aktive Unterstützung. Nach unseren Erkenntnissen entspricht der smart gegenwärtig den Anforderungen des DOT (Department of Transportation) definitiv nicht. Darüber hinaus haben wir als Hersteller des smart eine Marktbeobachtungspflicht und tragen damit Verantwortung gegenüber unseren smart Kunden. Da wir in den USA noch nicht vertreten sind, haben wir derzeit keine Möglichkeit, Service für die USA anzubieten. Inspektionsintervalle und ggf. anfallende Servicearbeiten am smart können in den USA nicht durchgeführt werden. Auch im Falle einer anstehenden Reparatur gibt es keine Möglichkeit der Ersatzteileversorgung. Da wir in den USA kein Vertriebs- und Servicenetz unterhalten, kann darüber hinaus die Herstellergarantie in den USA nicht in Anspruch genommen werden.
29.) Wie häufig wird ein smart cdi gewartet ? Was kosten die ersten 50 TKm ?
Für den smart cdi sind Wartungsintervalle von 12.500 km (jedoch mindestens 1 mal pro Jahr) vorgeschrieben/empfohlen. Das bedeutet, dass bis zum Erreichen der Laufleistung von 50Tkm mindestens 4 Inspektionen vorgesehen sind (12.500 km, 25.000 km, 37.500 km, 50.000 km). Die Kosten sind massgeblich abhängig vom tatsächlich entstehenden Arbeitsaufwand bzw. benötigten Materialeinsatz. Auch sind die Kosten abhängig vom Arbeitsstundensatz des ausführenden smart Center. Da es sich bei unseren Vertriebs- und Servicepartnern, den smart Centern, um rechtlich eigenständige Unternehmen handelt, können wir herstellerseitig aus rechtlichen Gründen keine verbindlichen Preise vorschreiben. Die auszuführenden Kontrollmassnahmen sind jedoch vordefiniert und in dem Ihrer Bedienungsanleitung beiliegenden Serviceheft dokumentiert.
30.) Wird der geplante smart-Viertürer/Sitzer (2004) wirklich mit Frontantrieb auf den Markt kommen?
Das Konzept beim showcar smart tridion 4 stellt einen solchen Antrieb dar.
31.) Ist ein smart „Mc Laren-Mercedes“ Edition geplant?
Sondereditionen sind ein Bestandteil des smart Modell-programms. Mit Sondermodellen wie dem smart bluemotion oder dem smart creamstyle haben wir schon erfolgreich Sonder-editionen auf den Markt gebracht. Wir sind Anregungen und Wünschen, die von Kunden an uns herangetragen werden, gegenüber sehr offen und werden ihre Idee in den entsprechenden Fachbereichen diskutieren.
32.) Warum kostet die Überführung ca. DM 800,-, wenn doch damit geworben wird, das der smart so kurz ist und 12 Stück auf einen Tieflader passen ? Eine Selbstabholung des smart ist soweit ich weiss auch nicht möglich.
Die Überführungskosten setzen sich u. a. aus den Transport-, Logistik- und Bereitstellungskosten zusammen. Die Fahrzeuggröße spielt nur eine sekundäre Rolle. Eine Selbstabholung ab Werk ist in unseren Überlegungen.
33.) Wieso werden Mängel, die Werksintern bekannt sind und bei Neuwagen von Beginn an auftreten, aber nur optische Nachteile (Verunreinigung der Felgen durch Rost an den Bremsen) haben, nicht auf Kulanz behoben, wenn der Kunde dies reklamiert?
Der Rostansatz an Antriebswellen, Bremstrommeln und einzelnen Punkten der Vorderachse ist aus Sicht der Technik absolut unbedenklich. Es handelt sich lediglich um eine oberflächliche Korrosionsschicht. Die betroffenen Materialien aus hochlegierten Stählen oder Guss werden in ihrer Festigkeit durch diese Korrosion innerhalb des Lebenszyklus des smart, also über Jahre hinaus nicht beeinflusst. Dies konnte durch harte Dauererprobung abgesichert werden.
Der von Ihnen beobachtete Rostansatz an Ihrem smart ist deshalb keinesfalls ungewöhnlich und stellt allenfalls ein ästhetisches Problem dar. Eine Beseitigung auf dem Kulanzweg ist daher nicht möglich. Um dem optischen Anspruch Genüge zu tun, gibt es die Möglichkeit, eventuell betroffene Teile mit einem Klarlack zusätzlich zu konservieren.
34.) Der Wechsel vom ersten Gang in den Rückwärtsgang lässt sich nur bei gedrückter Bremse umsetzen. Beim rangieren passiert es aber schnell, dass die Bremse beim Gangwechsel schon wieder gelöst ist. Dann bekommt man eine „0“ ! Kann das nicht geändert werden ?
Die Bedienlogik der Getriebeschaltung sieht vor, dass der smart Fahrer vor Einlegen des Rückwärtsgang die Bremse treten muss. Dies soll verhindern, dass sich das Fahrzeug aufgrund einer Fehlbedienung unbeabsichtigt rückwärts in Bewegung setzt. Dieses Konzept folgt dem üblichen Bediemodus von Automatikgetrieben.
35.) Entsprechend der smart-Gebrauchsanleitung ziehe ich beim Parken immer die Handbremse an (Ist ja auch nötig). Wie soll man sich im echten Winter(Gefahr des Einfrierens der Handbremse) verhalten ?
Es sind uns keine Fälle bekannt, die eine signifikante Neigung des smart Handbremsmechanismus zum Einfrieren (Trommelbremse) belegen würde. Die Bedienungsanleitung rät, in jedem Fall den Rückwärtsgang einzulegen und zusätzlich die Räder in Richtung Straßenrand einzuschlagen. Im Hinblick auf die Sicherheit kommt einem sicheren Abstellen des Fahrzeugs in jedem Fall höchste Priorität zu.
Anregungen / Wünsche:
Wunsch 1:
Die Preispolitik der smart Center ist nicht in Ordnung ! Man sollte die Möglichkeit zu einem Rabatt bei Barzahlung einräumen. Die Überführungskosten sind für diese Autoklasse viel zu hoch. Das Maximum sollten DM 400,- sein. In anderen europäischen Ländern ist das anders. Wo bleibt die EU?
Bei unseren Vertriebs- und Servicepartnern, den smart Centern, handelt es sich um rechtlich eigenständige Unternehmen, die unsere Produkte in eigenem Namen und auf eigene Rechnung verkaufen. Aus diesem Grund geben wir eine unverbindliche Preisempfehlung an. Kaufentscheidend sollte aus unserer Sicht nicht der Nachlass, sondern der Vergleich der Transaktionspreise unter Beachtung der Ausstattungsunterschiede sein. Neben der Qualität unseres Produktes spielt sicher auch die Vermeidung von Dumpingangeboten oder überzogener Rabattpolitik eine nicht zu vernachlässigende Rolle zum langfristigen Werterhalt unserer smart Fahrzeuge. Laut den aktuellen Angaben von Marktbeobachter EurotaxSchwacke ist der smart in seinem Segment das Fahrzeug mit dem höchsten Wiederverkaufswert. In der sogenannten Miniklasse erreicht ein zwei Jahre altes City-Coupé 73,93 Prozent seines Neupreises. Diese Entwicklung des Preisniveaus des smart ist sicherlich im Sinne unserer smart Kunden.
Wunsch 2:
Ich würde gerne auch bei Regen den Kofferraum öffnen, ohne das es vom Glasdach her ins Wageninnere tropft ?
Bei der sehr kompakten Fahrzeugkonzeption ist es bei starkem Regen nur schwer möglich, die Wassermengen so wirksam zu kanalisieren, dass kein Tropfen ins Innere gelangt. Dafür wären unakzeptable Zugeständnisse hinsichtlich Abmessungen und Design nötig.
Wunsch 3:
Der Motordeckel sollte anders zu verschliessen sein. Die jetzige Version bereitet mit der etwas hakeligen Konstruktion oft Probleme?
Wir haben Ihre Kritik an die betreffende Fachabteilung weitergeleitet. Der wartungsarme Motor verlangt dem smart Fahrer von sporadischen Ölstandskontrollen nur wenig Aufmerksamkeit ab, so dass erhöhter konstruktiver Aufwand an dieser Stelle nur von wenigen Kunden eingefordert wird.
Wunsch 4:
Ich finde die Zielgruppe der älteren Menschen wird viel zu wenig beworben. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Ältere Menschen, die diesem Fahrzeug sehr aufgeschlossen gegenüberstehen und eine „Sitzdemo“ sogar Begeisterungsstürme verursacht.
Die smart Zielgruppe ist „young at heart“, sie definiert sich durch „Attitude not Age“. Dies bedeutet, dass wir keine Unterscheidung machen zwischen jung, alt, single, family, etc.. Jeder, der den smart Gedanken in sich trägt, findet sich in der Kommunikation wieder.
Wunsch 5:
Die Anordnung der Luftverteiler sollte geändert werden. D. h. zugleich Luft an die Scheibe als auch an die Düsen, und nicht in den Fussraum.
Es gibt, wie Sie richtig sagen, mehrere denkbare und auch sinnvolle Konfigurationen für die Luftführung im Innenraum. Beim smart dient der Hohlraum innerhalb der aus Kunststoff gefertigten Instrumententafel als Luftleitung. Bei niedrigen Außentemperaturen ist es aus Sicherheitsgründen wichtig, warme Luft ohne Umwege an die Frontscheibe zu bringen, und zwar bei minimalen Energieverlusten. Dies ist durch die aktuelle Aufteilung gegeben.
Wunsch 6:
Ich wünsche mir als Zubehör für den Heck-/Fahradträger eine Art „Heckkofferbox“ wie z. B. von Thule im „smart Design“ und eventuell den Body-Panel-Farben, um auf einer Urlaubsreise etwas mehr Gepäck verstauen zu können.
Siehe Antwort 22
Wunsch 7:
Ich würde gerne auch vom Fahrersitz aus das Beifahrerfenster elektrisch öffnen können, damit ich im Herbst und Frühjahr, wenn die Scheiben beschlagen sind, mal schnell an der Kreuzung durchs geöffnete Fenster luken kann?
Auch hinsichtlich der Fensterheberbedienung gingen die smart Planer einen puristischen Weg: Aufgrund der kompakten (Innenraum- )Abmessungen kann der Fahrer mit ausgestrecktem Arm den Betätigungschalter auf der Beifahrerseite erreichen. Dadurch konnte auf zusätzliche Leitungen und Schalter verzichtet werden: Ein Baustein der Gewichts- und Kostendiät.
Wunsch 8:
Ausserdem wünsche ich mir entweder ein dichteres smart-Netz oder für die Mercedesvertretungen am Ort leichtere und schnellere Reparatur- und Wartungszulassungen des smart.
Wir arbeiten kontinuierlich an der Verdichtung und Optimierung unseres Vertriebs- und Servicenetzes, indem wir neue smart Center und Satelliten errichten und uns teilweise – neben neuen Standorten - auch auf DaimlerChrysler-Vertriebsstellen stützen. So konnten in Deutschland gegenüber dem Jahr 2000 über 35% mehr „Points of sales“ ihren Betrieb aufnehmen. Ein Schwerpunkt unserer derzeitigen Bestrebungen ist daher, das bestehende Vertriebsnetz der Mercedes-Benz Niederlassungen zur Verdichtung unseres Serviceangebotes einzubinden.